Aktuelles

Hinweis: Nachrichten aus zurückliegenden Semestern finden Sie im Archiv.

Gottesdienste und Andachten im Sommersemester 2013

Auch im Sommersemester bietet der Campus ein reges geistliches Leben:

  • Die Hochschulgottesdienste PDF-Datei finden jeden Sonntag um 11.00 Uhr in der Laurentius-Kirche Neuendettelsau statt.
  • Die Wochenspruchauslegungen PDF-Datei finden jeden Montag um 12.35 Uhr in der Augustana-Kapelle statt.
  • Die Abendmahlsfeiern PDF-Datei finden jeden Donnerstag um 21.30 Uhr in der Augustana-Kapelle statt.
  • Die Lobpreis-Andachten finden jeden Montag um 20.10 Uhr in der Augustana-Kapelle statt.
  • Die Morgenandachten finden jeden Morgen um 07.35 Uhr in der Augustana-Kapelle statt.
  • Die Komplet findet jeden Mittwoch um 20.30 Uhr in der Augustana-Kapelle statt.

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07.05.2013: Vortrag von Ministerpräsident a.D. Dr. Beckstein

Am Dienstag, 07. Mai 2013, war Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein als Redner zu Gast an der Augustana-Hochschule, um einen Vortrag zum Thema „Volkskirche ohne Volk?“ zu halten.

Rektorin Prof. Dr. Schneider-Ludorff bedankte sich in ihrer Begrüßung bei dem gebürtigen Franken für seine aktive Unterstützung der Augustana-Hochschule bis heute: "Die guten Bedingungen in Lehre und Forschung sind eine Besonderheit der Augustana - nicht zuletzt dank Ihrer Unterstützung. Herzlichen Dank!"

In seinem Vortrag beleuchtete Dr. Beckstein die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Volkskirche in Dr. Günter Beckstein an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau Deutschland. Trotz Mitgliederschwunds und demographischer Entwicklungen sehe er keinen Anlass, an der Zukunft der Volkskirche zu zweifeln. Seinen Optimismus ziehe er auch aus der soliden Finanzpolitik der bayerischen Landeskirche in den letzten Jahren. Aber natürlich werde "unsere Kirche in 20 Jahren anders aussehen als heute".
Als große Herausforderung für die Kirche sieht der ehemalige Ministerpräsident von Bayern u.a. die Frage, wie in Zukunft Menschen in kirchlichen Institutionen tätig sein werden. Dabei müsse u.a. das Servicebewusstsein wachsen. Es ginge nicht an, dass "Pfarrer schwerer als Ministerpräsidenten zu erreichen" seinen. Zentral sei auch die Aufgabe, modern vom Glauben zu sprechen. Die evangelische Volkskirche sei dabei das für ihn überzeugenste Modell einer offenen Kirche, die es aushalte, dass Christen und Christinnen verschieden glauben und verschiedene Meinungen haben können, ohne dass die Kirche daran zerbreche.
Dabei werde die Volkskirche in Zukunft, wenn auch nicht mehr als Monopol, einen wichtigen Beitrag zur Wertebildung der Gesellschaft beitragen. Allerdings rate er der Kirche, sich nicht in parteipolitische Dr. Günter Beckstein und Rektorin Prof. Dr. Schneider-Ludorff an der Augustana-Hochschule NeuendettelsauFragen einzumischen. Die öffentlichen Äußerungen der Kirche müssten immer primär mit ihren christlichen Grundsätzen verbunden sein. "Äußerungen zu Pflegesätzen, Mindestlohn etc. sind dabei aber sehr wohl wichtig und notwendig, auch wenn sich die Politik darüber nicht immer freut!"
So zog Dr. Beckstein am Ende das Fazit: "Solange die Volkskirche werbend und überzeugend auftritt, wird sie wohl auch in Zukunft bestehen."

Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an, an der sich v.a. die zahlreich anwesenden Studierenden der Augustana-Hochschule lebhaft beteiligten.

Ministerpräsident a.D. Dr. Beckstein studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften in Erlangen und München. Von 1993 bis 2007 war er Bayerischer Staatsminister des Innern und von 2007 bis 2008 Bayerischer Ministerpräsident (erster evangelischer Ministerpräsident des Freistaats Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg). Er ist Vizepräses der 11. Synode der EKD und gehört als berufenes Mitglied der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern an. Von 2009 bis 2011 war er Mitglied des Kuratoriums der Augustana-Hochschule.


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01.-05.05.2013: Kirchentag in Hamburg

"Soviel du brauchst" - unter diesem Motto stand in diesem Jahr der 34. Evangelische Kirchentag in Kirchentag 2013, Augustana-Hochschule Neundettelsau Hamburg. Und natürlich war die Augustane-Hochschule auch diesmal wieder mit auf diesem großen Protestantentreffen vertreten.

Ca. 50 Studierende machten sich mit Studierendenpfarrerin Munzert im Bus auf die lange Reise in die norddeutsche Hansastadt. Dort genossen sie das bunte Programm mit den vielen Gottesdiensten, Bibelarbeiten, Diskussionsforen, Konzerten und anderen Veranstaltungen. Ein Höhepunkt war dann sicher für viele der Schlussgottesdienst Kirchentag 2013, Augustana-Hochschule Neundettelsauim Stadtpark unter dem strahlend blauen Himmel.

Auch diesmal war die Augustana-Hochschule gemeinsam mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel mit einem Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten. Viele Besucher und Besucherinnen nutzen die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen an den beiden Kirchlichen Hochschulen zu informieren oder Informationen zum Theologiestudium zu erhalten. Wie schon in den letzten Jahren war es außerdem der große Hit, auf das "Give-Away", das diesmal eine kleine Mappe mit "Post-its" war, seinen Namen in griechischen oder hebräischen Buchstaben zu schreiben. Kirchentag 2013, Augustana-Hochschule Neundettelsau


Ein großes Hallo gab es am Samstag, als sich zahlreiche Alumni und aktuelle Studierenden zu einem Sektempfang am Stand einfanden. Eine wunderbare Gelegenheit, alte Bekanntschaften aufzufrischen oder neue zu knüpfen!

"Studieren an Kirchlichen Hochschulen - Soviel Theologie du brauchst!"


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23.04.2013: Habilitationsvorträge

Prof. Dr. Beate Hofmann, Nürnberg, und Dr. Konstanze Kemnitzer, Neuendettelsau, haben im Prof. D. Beate Hofmann, Dr. Konstanze Kemnitzer und Prof. Dr. Raschzok, Augustana-Hochschule NeuendettelsauWintersemester 2012/2013 ihre Habilitationsverfahren im Fach Praktische Theologie erfolgreich zum Abschluss gebracht. Am Dienstag, 23. April, haben sie der Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer jeweiligen Habilitationsschrift vorgestellt.

Prof. Dr. Raschzok, Lehrstuhlinhaber in der Praktischen Theologie, würdigte beide Theologinnen als herausragende Wissenschaftlerinnen. Beide verbinde der 2005 verstorbene Praktische Theologe Michael Schibilsky, dessen erste Promovendin am Lehrstuhl in München Beate Hofmann, und dessen letzte Konstanze Kemnitzer war.

In ihrer empirischen Studie "Sich im Glauben bilden. Der Beitrag von Glaubenskursen zur religiösen Bildung und Sprachfähigkeit Erwachsener" setzte sich Prof. Dr. Hofmann mit der Frage auseinander, wer und warum Menschen Glaubenskurse besuchen und welchen Gewinn sie für sich daraus ziehen. Dafür Prof. Dr. Beate Hofmann befragte sie Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Glaubenskursen, die in Nürnberg und Dresden stattfanden. Es zeigte sich dabei, dass Glaubenskurse Menschen erreichen, die bereits ein Interesse an religiösen Fragen haben, meist überdurchschnittlich gebildet sind und gesellschaftlich aktiv sind. In der Studie konnten spirituelle, kognitiv-institutionelle und kommunikativ-soziale Gründe als die drei zentralen Motive zur Teilnahme an Glaubenskursen herausgearbeitet werden. Glaubenskurse bieten den Teilnehmenden also einen "Raum des Glaubens", der ihnen hilft, ihren eigenen Zugang zum christlichen Glauben (weiter)zuentwickeln. Darüber hinaus hilft er ihnen als "Sprachraum" miteinander im offenen Gespräch, das zugleich Kommunikation des Evangeliums wird, "neue Steine für das persönliche Glaubensmosaik" zu entdecken. Glaubenskurse sind letztlich wie "ein (deutungs)offenes Kunstwerk", weil Glauben lernen unverfügbar ist und nur über das Subjekt geht.

Anschließend stellte Dr. Kemnitzer ihre kulturwissenschaftlich angelegte Studie "Glaubenlebenslauf-Imaginationen. Eine theologische Untersuchung über Vorstellungen vom Glauben im Wandel der Dr. Konstanze Kemnitzer, Augustana-Hochschule NeuendettelsauLebensalter" vor. Im Mittelpunkt stellte sie die Frage, wie der christliche Glaube sich selbst in seiner Verwobenheit mit dem Lebenslauf zu verstehen vermag und wie religiöse Entwicklung über die weite Spanne des Lebens vorgestellt werden kann.
Betrachtet man die in der Theologie herrschenden  Denkfiguren zur Glaubensentwicklung (Fowler, Erikson etc.), so sind sie durchgängig mit dynamisch-linearen Bildern wie "Baum", "Treppe", "Spirale" o.ä. besetzt. Nehme man dagegen, so Konstanze Kemnitzer, z.B. lebensweltliche und alltagspraktischen Vorstellungen zum Glaubenslebenslauf in Geburtstagsgedichten, so zeige sich, dass Menschen zwei Typen von Bildern imaginieren : dynamisch-linear wie "Kurve", "Reiseweg", "Puzzlespiel" und statisch-räumlich wie "Staubkorn", "Kreisel" oder "Sanduhr". Die wissenschaftlichen Modelle überschneiden sich also nur etwa zur Hälfte mit dem, was die Menschen denken. "Für statisch-räumliche Vorstellungen ist die Theologie derzeit kaum sprachfähig." Neue Quellen für bewährte Glaubenslebenslauf-Imaginationen erschlossen Habilitationsvorträge an der Augustana-Hochschule Neuendettelsausich der Theologin in den historischer Bildwelten. Dort sind die Imaginationen durchaus statisch-räumlich: "Kein gestufter Lernweg führt zu Kompetenzgewinn – Glaubenslebenslauf ist ein kontinuierliches Kreisen um die Mitte des Evangeliums für alle Lebensalter."  
Ziel des Forschungsvorhaben ist es denn auch, die Verengung einiger weniger Imaginationsmodelle zu weiten und einen spezifisch virtuosen Umgang mit Glaubenslebenslauf-Imaginationen zu entwickeln. "Das bewusste Jonglieren mit verschiedenen Bildern öffnet neue Denk- und Handlungsoptionen."

Anschließend überreichte Rektorin Prof. Dr. Schneider-Ludorff den beiden Theologinnen ihre Habilitationsurkunden.


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Semesterbeginn Sommersemester 2013

Ab Dienstag, 16. April, startete die Augustana-Hochschule in das Sommersemester 2013. Semestereröffnung Sommersemester 2013 Augustana-Hochschule Neuendettelsau

Der Tag begann mit der Semestereröffnungsandacht, die Studierendenpfarrerin Susanne Munzert unter das Motto des Kirchentages in Hamburg stellte: "Soviel du brauchst". In diesem Gottesdienst führte Rektorin Prof. Dr. Schneider-Ludorff außerdem Frau Annika Großmann als neue Hauswirtschafterin und Herrn Günther Bauer als IT-Beauftragten in ihre Stellen ein.

Anschließend fand im Großen Hörsaal ein Festakt zur Semestereröffnung statt. In ihrer Begrüßungsrede wünschte Rektorin Prof. Dr. Schneider-Ludorff allen "ein angemessenes Maß an Ernsthaftigkeit im Studium ... aber auch ein gerütteltes Maß an Leichtigkeit und Selbstironie, sich in diesem Druckbehältnis Hochschule wichtig, aber nicht zu wichtig zu nehmen". Seniora Sonja Ruf, Augustana-Hochschule NeuendettelsauHumorvoll unterlegte die Rektorin ihren Wunsch mit Gedichten des Frankfurter Dichters und Satirikers Robert Gernhardt. Dabei erwiesen sich Selbstreflektion, die Kunst der Hermeneutik und neben aller Leistungsbereitschaft die Notwendigkeit der Entspannung als drei wichtige Tugenden für das neue Semester.

Sonja Ruf, Seniora des AStA des Sommersemesters, stellte das Semestermotto der Studierendenschaft vor: "Fest geerdet - hoch hinaus". Die Fragen "Worauf baue ich?" und "Was sind meine Ziele?" trieben viele Menschen um. Manches gebe dem einen Halt und die andere enge es aber ein. "Hoch hinaus" könne für die eine Semesterbegrüßung Augustana-Hochschule Neuendettelsau  Freiheit und Wachstum bedeuten, ein anderer falle dabei auch mal ganz schön auf die Nase. So könnte dieses Semester Anlass sein, sowohl zu fragen, was mein Leben trägt, wie auch, welche Ziele ich habe.
Musikalisch wurde der Festakt von Daniel Götzfried (Klavier) und von Julia Frick (Klavier und Gesang) virtuos umrahmt.


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Neues Klavier für die Bar

Daniela Jelinek

 

Ein ganz besonderes Geschenk macht Frau Daniela Jelinek den Studierenden der Augustana-Hochschule: Sie schenkt ihnen ihr Klavier.

Frau Jelinek erzählt:

"Auf diesem Klavier hat schon meine Mutter als junge Frau Unterricht erhalten, später dann mein Bruder und ich.
Zum bestandenen Abitur habe ich es geschenkt bekommen, damit ich auch während des Studiums die Möglichkeit zum Spielen habe.
Seitdem ist das gute Stück unzählige Male mit mir umgezogen.
Hier in Neuendettelsau habe ich jedoch nur noch selten den Deckel geöffnet und in die Tasten gelangt.

Klavier, Augustana-Hochschule NeuendettelsauIch verbringe meine freie Zeit lieber mit meinem Mann und unseren Tieren.
Ein Klavier sollte aber nicht zum dekorativen Möbel degradiert werden. Deshalb freue ich mich sehr, dass es in der Bar der Augustana Hochschule einen neuen und würdigen Platz gefunden hat, und hoffe, dass noch oft auf ihm gespielt wird."

Nun ziert dieses wunderschöne und hochwertige Instrument die Bar, wo es darauf wartet, bei der nächsten Piano- und Kultbar zum Einsatz zu kommen.

Vielen Dank, liebe Frau Daniela Jelinek!

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09.02.2013: Gruppe der Offenen Hilfe Bad Windsheim zu Gast an der Augustana-Hochschule

Am 09.02.2013 besuchte eine Gruppe der Offenen Hilfe Bad Windsheim, der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim e.V. die Augustana-Hochschule. Es Besuchsgruppe Offene Hilfe Bad Windsheim an der Augustana-Hochschulewar eine Gruppe von 12 jungen Frauen und Männer, mit ihren Betreuern, die das studentische Leben am Campus kennenlernen wollten. Wir fanden uns zuerst in der Mensa ein und durften mit den Studierenden zusammen zum Essen gehen. Es war natürlich sehr lecker. Danach hatten wir eine kleine Führung durch den Campus und wir haben viel über das Studieren gelernt. Anschließend besuchten wir die Augustana Kapelle, in der wir eine kleine Andacht feierten. Wir hatten das Thema: „Gott hat viele Farben – er ist bunt.“ Wir haben die Kapelle mit vielen farbigen Tüchern verschönert und gemeinsam gesungen. Danach durften wir in den „Großen Hörsaal“ und dort haben wir ein kleines Ratespiel mit Bildern über den Campus  gespielt.
Anschließend hatten wir eine Führung in der Diakonie Neuendettelsau mit Frau Kahr von der Öffentlichkeitsarbeit. Dort haben wir viel über das kirchliche Leben in Neuendettelsau gelernt z. B. die Paramentik, Mutterhaus und St. Laurentius und natürlich Wilhelm Löhe.
Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.

David Kieslich


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