Aktuelles

Hinweis: Nachrichten aus zurückliegenden Semestern finden Sie im Archiv.

01.09.2010: Stabwechsel an der Spitze der Augustana-Hochschule

Prof. Dr. Markus BuntfußZum 1. September 2010 übernimmt turnusgemäß Prof. Dr. Markus Buntfuß mit dem Amt des Rektors die Leitung der Augustana-Hochschule. Seit 2006 hat der passionierte Segler den Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau inne. Unter seiner Führung will sich die Augustana verstärkt in das Netzwerk der 18 Hochschulen in der Metropolregion Nürnberg einbringen.

Das Amt der stellvertretenden Rektorin übernimmt Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Inhaberin des Lehrstuhls für Kirchen- und Dogmengeschichte.

Lesen Sie hier den Bericht in der externer Link Fränkischen Landeszeitung, Extra Campus vom 31.08.2010


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14.09.2010: Vortrag Prof. Dr. Andrew F. Walls, Liverpool

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Weltkonferenz für Mission von Edinburgh 1910 findet im September im Centrum Mission EineWelt in Neuendettelsau eine Internationale Akademische Autumn School statt. Sie steht unter dem Thema: "Dein Reich komme. Visionen des Reiches Gottes im Kontext der weltweiten Christenheit".
Eingeladen sind ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten, die an der Augustana-Hochschule und an anderen universitären Einrichtungen in Bayern promoviert wurden und weiterhin akademisch tätig sind, bzw. in ihren Kirchen entscheidend theologisch mitwirken. Leitidee ist, den theologisch-interkulturellen Diskurs zu fördern sowie den Aufbau eines akademischen Alumni-Netzwerkes.
Die Konferenz wird am Dienstag, 14. September, mit einem öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Andrew F. Walls, Liverpool Hope University eröffnet: "Edinburgh 1910 and the Emergence of World Christianity".
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Großen Hörsaal des Wilhelm-von-Andersen-Haus der Augustana-Hochschule.


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07.09.2010: Beginn des Feriensprachkurses 2010

Feriensprachkurs Augustana-Hochschule NeuendettelsauViele altbekannte und neue Gesichter bevölkern seit Montag, 6. September, wieder den Campus der Augustana-Hochschule. Morgen wird der Feriensprachkurs 2010 beginnen. Über 80 Studierende nutzen die Möglichkeit, bis zum 28. Oktober in Intensivkursen Latein, Griechisch oder Hebräisch zu büffeln und so ein Semester Sprachkurs zu "sparen".
Allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel Erfolg und gutes Durchhaltevermögen!


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Gottesdienste im Sommersemester 2010

Auch im Sommersemester 2010 finden regelmäßige Gottesdienste und Andachten auf dem Campus statt, die von den Dozentinnen und Dozenten der Augustana-Hochschule gestaltet werden:

  • Hochschulgottesdienst
    Sonntags um 11.00 Uhr in der Lauerentius-Kirche Neuendettelsau (Parallel dazu Kinderbetreuung)
  • Wochenspruchauslegung
    Montags um 12.35 Uhr in der Kapelle der Augustana-Hochschule
  • Abendmahlsfeier
    Donnerstags um 21.30 Uhr in der Kapelle der Augustana-Hochschule

Hier finden Sie die Predigtpläne dieses Semesters.


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22.07.2010: Semesterschluss Sommersemester 2010

Am Donnerstag, 22. Juli, ging das Sommersemester 2010 an der Augustana-Hochschule zu Ende .
Um 17.00 Uhr hat Rektorin Prof. Dr. Jost mit einem Festakt die Reproduktion des Bildes „The First Supper“ der Künstlerin Susan Dorothea White wieder der Öffentlichkeit übergeben. Das Originalbild wurde vor 8 Jahren der Augustana-Hochschule als Leihgabe zur Verfügung gestellt, jedoch 2009 böswillig beschädigt. Von der Augustana-Hochschulstiftung wurden dankenswerterweise die Kosten für die Restaurierung und die Erstellung einer Reproduktion übernommen.
Eine Stellungnahme von Rektorin Prof. Dr. Jost zu den Beschädigungen des Bildes finden sie hier.

Im anschließenden Festakt zum Semesterende verabschiedete die Rektorin Professorin Renate Jost 52 Studierende von der Hochschule, die ihr Studium beendet haben oder an eine andere Universität im In- und Ausland wechseln.
Überreichung Förderpreis der Augustana-Hochschule 2010 Außerdem wurden die beiden Studenten Tobias Graßmann und Oliver Hartmann
für ihre herausragenden Seminararbeiten im Fach Altes Testament mit dem Förderpreis der Augustana-Hochschule ausgezeichnet. Professor Buntfuß bedankte sich bei Professorin Jost, deren Amt als Rektorin er ab 1. September übernehmen wird: Sie habe als Rektorin viele Dinge angepackt. So standen u.a. die Modularisierung des Studienganges "Evangelische Theolgie" an der Augustana- Hochschule, die Initiierung der fälligen energetischen Sanierungsmaßnahmen am Gebäudebestand der Hochschule und die Neubesetzung des Lehrstuhles für Neues Testament auf ihrer Agenda. Die Professorin für Feministische Theologie hinterlasse "keinen leeren, aber gut aufgeräumten Schreibtisch".

stud. theol. Jammerthal und Prof. Dr. Jost, Augustana-Hochschule Neuendettelsau Im Semesterschlussgottesdienst in der St.-Laurentius-Kirche Neuendettelsau gab Professor Stegemann der Hochschulgemeinde in seiner Predigt zwei Dinge mit auf den Weg: "Spreche wahrhaftig und sei du selbst"
Der Posaunenchor unter Leitung von Dr. Neumann, Hochschulorchester und -chor unter Leitung von Hansjörg Rey sowie zahlreiche studentische Solistinnen und Solisten umrahmten den Gottesdienst musikalisch.


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21.07.2010: Minister Dr. Heubisch zu Besuch an der Augustana-Hochschule

Minister Dr. Heubisch und Rektorin Prof. Dr. JostAm Mittwoch, 21. Juli, traf sich Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau mit den Dozierenden und den Studierenden zu einem Gespräch.
Dr. Heubisch zeigte sich beeindruckt von dem Gelände des Campus und vor allem von den guten Studienmöglichkeiten an der Kirchlichen Hochschule. "Ich kann besonders im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang an die Studierenden nur appellieren, sich auch jenseits der großen Universitätszentren umzusehen". So sagte Minister Dr. Heubisch auch gleich zu Beginn des Gesprächs die weitere finanzielle Unterstützung der bayerischen Staatsregierung für die Augustana-Hochschule zu.
Gerne nutzte Rektorin Professorin Dr. Jost die Gelegenheit, dem Gast aus München die Theologische Hochschule in Mittelfranken zu präsentieren und gleichzeitig Entwicklungen der aktuellen Hochschullandschaft anzusprechen. Dabei kamen u.a. Fragen zur Modularisierung des Studienganges, zur Stellung der Evangelischen Theologie an bayerischen Universitäten und zum geplanten Stipendienprogramm der Bundesregierung zur Sprache.
Intensiv diskutierte Minister Dr. Heubisch vor allem mit den Studierenden über die Frage der Besuch Minister Dr. Heubisch an der Augustana-Hochschule NeuendettelsauStudiengebühren. "Studienbeiträge sind absolut sozial", so der Minister, da es nicht einzusehen sei, warum Akademiker und Akademikerinnen nicht einen Beitrag im Studium dazu leisten sollen, um später im Beruf besser zu verdienen. Auch hätten Studienbeiträge nachweislich die Qualität der Studienbedingungen verbessert.
Auch in der Frage einer von den Studierenden gewünschten verfassten Studierendenschaft an bayerischen Universitäten, vertrat Dr. Heubisch eine klare Meinung: "Ich halte nichts von einer Zwangsmitgliedschaft in einer Studierendenvereinigung - Im Übrigen ist es für Sie als Studierende sehr viel entscheidender, wie viele Forschungsgelder ich für Sie an die Universitäten holen kann, als eine verfasste Studierendenschaft."
Rektorin Professorin Dr. Jost dankte dem Minister am Ende noch einmal für die zugesicherte weitere Unterstützung der Kirchlichen Hochschule durch den bayerischen Staat, sowie für das "offene und entspannte Gespräch".


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19.07.2010: Festakt zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Dellbrügge

Anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Georg-Hermann Dellbrügge lud die Augustana-Hochschule am Montag, 19. Juli, zu einem Festakt ein.Festakt 80. Geburtstag Prof. Dellbrügge an der Augustana-Hochschule
Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, Neuendettelsau, würdigte in seiner Laudatio den Jubilar als einen "offenen und kritischen Theologen, durchaus mit Ecken und Kanten, der sich immer getraut hat, auch >heiße Eisen< anzupacken, und dabei hartnäckig nach der Sache fragt".

In seinem Festvortrag :"Glauben als unbedingtes Vertrauen. Religionsphilosophische, exegetische und theologische Aspekte" ging Prof. Dr. Gerd Theißen, Heidelberg,der Frage nach, wann Vertrauen übegeht in Glaube: "Religiöse Tiefe gewinnt Vertrauen, wenn es zu einem unbedingten Vertrauen wird. Es bezieht sich dann nicht nur auf dieses und jenes im Leben und in der Welt, sondern auf den Grund von Welt und Leben, auf Gott. Unbedingtes Vertrauen nennen wir "Glauben". Dabei gehe es, zu einem "Leben als Antwort" zu kommen: "Nicht das Vorhandensein von Ordnung in der Natur als solches, sondern das Erleben ihrer Kontingenz verwandelt diese Ordnung in ein "Angesprochensein", das eine responsorische Antwort verlangt. Die Ordnung kann jeder sehen und erkennen. Nicht jeder Naturwissenschaftler entwickelt deshalb eine religiöse Einstellung. Aber wenn er in ein tiefes Staunen darüber gerät, dass diese Ordnung überhaupt existiert und nicht nicht existiert, dass sie so ist und nicht anders, dann wird er in einer Weise von ihr ergriffen, dass sie Auswirkung auf sein Erleben und Verhalten hat."
Lesen Sie hier den gesamten Festvortrag.
Prof. Dr. Gerd Theißen an dre Augustana-HochschuleNach den anschließenden Grußworten von Professorin Dr. Wind, Nürnberg, und Pfarrer Friedrich Müller, Diakonie Neuendettelsau, ergriff Professor Dellbrügge noch einmal die Gelegenheit, Mut zu machen, die Welt mit offenen Augen wahrzunehmen und sich immer wieder Neuem zu öffnen: "Indem wir eine andere Sprache sprechen, fangen wir vielleicht auch an, anders zu denken."

Prof. Dr. Dellbrügge war von 1974 bis 1993 Professor an der Fachhochschule für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit und an der Augustana-Hochschule. Er hat die Fächer Soziologie, Ethik und Neues Testament unterrichtet.


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10.07.2010: "Am Cup der guten Laune" Sommerfest an der Augustana-Hochschule

Sommerfest 2009 Augustana-Hochschule NeuendettelsauHerzliche Einladung zum Sommerfest der Augustana-Hochschule am Samstag, den 10. Juli ab 17.30 Uhr!
Neben einem sommerlichen Essen werden wir gemäß dem Motto "Am Cup der guten Laune" gemeinsam feiern und einen runden und spannenden Abend erleben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


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10.07.2010: Fußball-Turnier der bayerischen evangelischen Fakultäten

Vor dem Sommerfest findet das traditionelle Fußball-Turnier der bayerischen evangelischen Fakultäten statt. Neben einer reinen Damen-Mannschaft und einer Augustana-Mannschaft aus Dozierenden und Studierenden erwarten wir dieses Jahr ein weiteres Highlight: eine Mannschaft unserer Partnerhochschule in Budapest, Ungarn.
Beginn ist um 10:00 Uhr, die Gruppenphase wird bis ca. 14:00 Uhr dauern. Ab 14:00 Uhr wird es dann richtig spannend: die Halbfinale stehen an. Das Finale wird gegen 15:30 Uhr angepfiffen werden.
Wir freuen uns auf viele Zuschauer und rege Unterstützung am Spielfeldrand!


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09.07.2010: Bilanzpressegespräch an der Augustana-Hochschule

Am 31. August 2010 endet turnusgemäß die zweijährige Amtsperiode von Prof. Dr. Renate Jost als Rektorin der Augustana-Hochschule.
Aus diesem Anlass lud die Augustana-Hochschule zu einem Bilanzpressegespräch am 9. Juli 2010 ein. Profin. Dr. Jost gab einen Rückblick auf ihre Amtszeit, in der einige wichtige Akzente und Weichenstellungen für die Zukunft der Augustana-Hochschule gesetzt werden konnten.
Ihr Nachfolger im Amt, Prof. Dr. Markus Buntfuß, berichtete darüber hinaus über die anstehenden Projekte und Planungen der kommenden zwei Jahre seines Rektorats.
Frau Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff stellte die Arbeit der Augustana-Hochschulstiftung vor.

Das Pressegespräch hat inzwischen Niederschlag in verschiedenen Presseorganen gefunden:

- Fränkische Landeszeitung vom 10.07.2010

- Münchener Sonntagsblatt vom 18.07.2010

- Rothenburger Sonntagsblatt vom 18.07.2010


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30.06. und 04.07.2010: "Besuch der alten Dame"

Theater Augustana-Hochschule Besuch der alten DameDas Sommersemester nimmt seinen Lauf und die studentische Theatergruppe der Augustana-Hochschule hat wieder fleißig geprobt.

Am Mittwoch, 30. Juni, und Sonntag, 4. Juli, wurde mit großem Erfolg "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt im Großen Hörsaal aufgeführt.


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21.06.2010: Schellingtag 2010 der Internationalen Schelling-Gesellschaft an der Augustana-Hochschule

Am Montag, den 21. Juni, fand in Kooperation mit der Augustana-Hochschule der diesjährige Schellingtag der Internationalen Schelling-Gesellschaft statt.
Schellingtag der Internationalen Schellinggesellschaft an dre Augustana-Hochschule NeuendettelsauAuf Einladung von Prof. Oesterreich und Prof. Buntfuß versammelten sich zahlreiche Mitglieder der Schellinggesellschaft zu dem Thema: Die Philosophische Theologie Schellings im Wilhelm-von-Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule.Dazu konnten vier hochkarätige Referenten sowohl von protestantischer (Prof. Dr. Christian Danz, Universität Wien) als auch von katholischer (Prof. DDr. Markus Enders, Universität Freiburg) und philosophischer Seite (Prof. Dr. Christoph Asmuth und Prof. Dr. Rainer Adolphi, beide TU Berlin) gewonnen werden. Alle vier Vorträge erfreuten sich auch eines starken studentischen Interesses, was seitens der Schelling-Gesellschaft mit großer Freude und Dankbarkeit zur Kenntnis genommen wurde.
Ausdrücklich sei den Damen vom Küchen- und Hauswirtschaftsteam gedankt, die dem spontanen Wunsch nachkamen, das Büfett auf die Mittagspause zu verlegen. Auch in dieser Hinsicht präsentierte sich unsere Hochschule wieder einmal von der allerbesten Seite.


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17.06.2010: Nützlicher Schmuck für die Bibliothek

StehpultAm 17.06.2010 lieferte die Schreinerei Weber aus Großhaslach drei eigens gefertigte Stehpulte für die Bibliothek.

Als Kurzzeitarbeitsplätze und als ergonomische Ergänzung für die sitzgepeinigten Lesesaal-NutzerInnen erweitern sie das Service-Angebot der Bibliothek und stellen zugleich eine optische Bereicherung dar.

Die Stehpulte wurden in unterschiedlichen Höhen gefertigt, um möglichst für Menschen aller Grö0en nutzbar zu sein.

Zwei der drei Stehpulte wurden aus Studiengebühren finanziert. Das dritte wurde der Bibliothek dankenswerter Weise großzügig von der Schreinerei Weber gestiftet.


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16.06.2010: Vortrag Dr. Viktor Orosz

Am Mittwoch, 16. Juni, hielt Dr. Viktor Orosz, Budapest, einen Vortrag zum Thema "Kirche und Staat in Gesellschaften im Wandel. Erfahrungen zur Tagung des Lutherischen Weltbundes vom 26. bis 29. Juni 2009 in Budapest". Diese Budapester Konferenz schloss den Beratungsprozess zur europäischen Studie "Kirche und Staat in Gesellschaften im Wandel" von 2006 ab. Darin wurde den LWB-Mitgliedskirchen in Mittel- und Südeuropa die Möglichkeit gegeben, nach dem Fall des KommuDr. Viktor Orosznismus ihr Verhältnis zum Staat neu zu bestimmen. Dr. Orosz hat in seinem Vortrag angesichts der im Juli anstehenden LWB-Vollversammlung in Stuttgart eine Standortbestimmung aus Sicht der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn vorgenommen.
Nach 1989 stand, so der Referent, die Legislative in Ungarn vor der Aufgabe, die seit 1949 bestehende "feindliche" Trennung von Staat und Kirche in eine "friedliche" oder "gutwillige" Trennung umzuwandeln. Zusätzlich stehen die Kirchen des ehemaligen Ostblocks vor der Situation, nun "Opfer diffuser gesellschaftlicher Megatrends wie Konsumismus, Hedonismus, Entkirchlichung und Verwissenschaftlichung" zu sein. Hilfreich für die Kirchen, so Dr. Orosz, könnte der Aspekt der communio, der Einheit in Christus, sein um "Gelegenheit für die Diskission über Bewahrung der nationalen Identität im Kontext der veränderten Rahmenbedingungen zu geben".
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag von Dr. Orosz.

Dr. Orosz Gábor Viktor ist Dozent für Systematische Theologie an der Evangelisch-Lutherischen Theologischen Universität Budapest und verbringt im Juni einen einmonatigen Forschungsaufenthalt an der Augustana-Hochschule. Damit kann das langjährige Partnerschafts- und Austauschprogramm
zwischen beiden Hochschulen nun auch auf die Ebene der Dozierenden ausgedehnt werden. Das studentische Austauschprogramm wird seit langem von der ungarischen und der bayerischen Landeskirche finanziell gefördert. Der Studienaufenthalt von Dr. Orosz wurde nun darüberhinaus durch das Erasmus-Programm möglich gemacht.


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16.06.2010: Eichstätt-Tag

Entsprechend langer und guter ökumenischer Tradition fand auch in diesem Sommersemester wieder der "Eichstätt-Tag" statt. Die theologische Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt, das Collegium Willibaldinum Eichstätt und das Collegium Orientale Eichstätt waren am Mittwoch, 16. Juni an der Augustana-Hochschule zu Gast.
Den akademischen Vortrag am Vormittag hielt diesmal Professor Dr. Markus Buntfuß zum Thema "Zur ästhetischen Umformung des modernen Protestantismus". Prof. Buntfuß zeichnete in seinem Vortrag die wechselvolle Geschichte des ästhetischen Religions- und Christentumsverständnisses im neueren Protestantismus seit dem 17. Jahrhundert nach und verband damit die systematische These, dass auch die Glaubens- und Lebensformen des gegenwärtigen protestantischen ChProf. Dr. Markus Buntfußristentums im Kontext ethischer und ästhetischer Kategorien zu reflektieren sind. Indem sich der neuzeitliche Protestantismus nicht nur im kirchlichen und staatlich-politischen Leben, sondern auch im kulturellen und künstlerischen Leben realisiert, entspricht er dem modernen Wandel religiöser Lebensdeutungen und Weltanschauungen in spezifischer Weise. Die symbolische Deutung seiner Glaubensaussagen und deren Kommunikation in Gestalt ästhetischer Darstellungsformen lässt den neuzeitlichen Protestantismus deshalb auch unter modernen Bedingungen als überzeugendes und erschließungskräftiges Selbst-, Welt- und Gottesverständnis erscheinen. Davon zeuge die vielfältige Durchdringung der modernen Kultur mit christlich-religiösen Motiven und Figuren ebenso, wie die ästhetische Gestaltung des neuzeitlichen Protestantismus hinsichtlich seiner symbolischen, narrativen und rituellen Erscheinungsformen. Dass damit nicht nur Randphänomene, sondern Grundsachverhalte berührt sind, belege die mittlerweile differenzierte Erforschung dieser wechselseitigen Durchdringung, die sich nicht auf die Fachtheologie beschränkt, sondern auch in den benachbarten Geistes- und Kulturwissenschaften betrieben wird.
Im Anschluss an den Vortrag ergab sich eine rege Diskussion, in der vor allem auch die vielfältigen Berührungspunkte zwischen katholischer und evangelischer Theologie in dieser Fragestellung deutlich wurden.

aufmerksame Zuhörer am Eichstätt-Tag 2010Nach einem getrennten Begegnungsprogramm der Dozierenden und der Studierenden am Nachmittag trafen sich alle wieder in der St.-Laurentius-Kirche Neuendettelsau zu einer ökumenischen Vesper. Dekan Prof. Dr. Maier, Eichstätt, hielt die Predigt. Chor- und Orchester unter Leitung von Hansjörg Rey, Posaunenchor unter Leitung von Dr. Klaus Neumann, sowie Pfarrer Matthias Hopf und stud. theol. Christine Schabdach als Solist/innen umrahmten dem Gottesdienst musikalisch festlichen. Der Tag schloss mit einem köstlichen Büffet in der Mensa.
Dekan Prof. Dr. Maier bedankte sich am Ende für die guten Begegnungen, das vielseitige Programm und die herzliche Gastfreundschaft und lud die Neuendettelsauer für einen Gegenbesuch im nächsten Jahr in Eichstätt ein.


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13.06.2010: Gottesdienst im Grünen

Ein Jahr lang haben sich die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen von Neuendettelsau auf einen gemeinsamen ökumenischen Weg hin zum Kirchentag in München begeben. Ihren Abschluss fand diese Initiative nun mit einem ökumenischen Gottesdienst "Wenn ihr Hoffnung habt ..." am Sonntag, 13. Juni, in Reuth/Neuendettelsau.


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08.06.2010: Festakt zum 60. Geburtstag von Professor Dr. Dieter Becker

Festgäste

Zahlreiche Gäste, darunter Regionalbischof Christian Schmidt und Vertreter aus Politik und Kirche, folgten am Dienstag, 8. Juni 2010, der Einladung der Augustana-Hochschule Neuendettelsau zu einem Festakt anlässlich des 60. Geburtstages von Professor Dr. Dieter Becker, Lehrstuhlinhaber für Interkulturelle Theologie/Missions- und Religionswissenschaft.

Bevor der gebürtige Westfale Wintersemester 1993/94 den Lehrstuhl an der Augustana-Hochschule übernahm, war er von 1983-1989 Dozent an der Theologischen Hochschule der protestantischen Toba-Batak-Kirche auf der Insel Sumatra. Einen Namen hat er sich seitdem als profilierter Vertreter einer "Interkulturellen Theologie" gemacht. Dabei, so Dr. Moritz Fischer in seiner Laudatio, gilt Professor Beckers Vision "einer Theologie, die sich antreiben lässt von Respekt und Liebe gegenüber den Angehörigen anderer Religion, anderer Konfession und anderer Kultur und die das maßgeblich im Angesicht Jesu Christi tut". Es geht Becker stets darum, den "weiten Horizont zu entdecken" und dadurch auch den heute in der Öffentlichkeit oft als problematisch empfundenen Begriff "Mission" neu zu füllen: "Mission bedeutet, Grenzen zu überschreiten & Ich glaube, dass Missions- und Religionswissenschaft dazu beitragen können, angesichts wachsender Fremdenfeindlichkeit im eigenen Land Vorurteile ab- und Toleranz aufzubauen. Missions- und Religionswissenschaft Prof. Dr. Dieter Beckerwollen erfahrbar machen, dass die Kirche Jesu Christi in mehr als einer Kultur zu Hause ist."
Professor Becker ist einer der wenigen Theologen, der sich seit längerem intensiv dem Thema "Gewalt" in religions- und kulturwissenschaftlicher Hinsicht widmet. Einen guten Überblick über seine Forschungen gibt der jetzt anlässlich seines Geburtstages herausgegebene Band "Besseres als Gewalt. Interkulturelle Studien aus Religion, Kirche und Gesellschaft" (Dieter Becker, Besseres als Gewalt. Interkulturelle Studien aus Religion, Kirche und Gesellschaft, Frankfurt 2010) . Darin fragt der Theologe nicht nur nach Dimensionen und Funktionen von Gewalt, sondern zeigt darüber hinaus Lösungswege, die Religionen, besonders die christliche, für eine friedlichere Zukunft den Menschen bieten können.

Professor Becker hat in seiner Zeit in Neuendettelsau mit großem Engagement vor allem die Kooperation zwischen der Augustana-Hochschule und dem Centrum Mission EineWelt vertieft. Ein echtes Herzensanliegen ist ihm dabei auch die gezielte Förderung der zahlreichen Stipendiaten und Stipendiatinnen aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Immerhin gut die Hälfte der Promotions- und Habilitationsprojekte an seinem Lehrstuhl gehen auf internationale Stipendiat/innen aus der südlichen Hemisphäre zurück.
Professor Becker ist außerdem u.a. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft (DGMW), Mitglied der Theologischen Kommission und der Kommission für theologische Ausbildung des Evangelischen Missionswerkes Hamburg (EMW), Mitherausgeber bei "Interkulturelle Theologie. Zeitschrift für Missionswissenschaft" (ZMiss) und Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Lesen Sie hier die Laudatio für Prof. Dr. Becker von Dr. Moritz Fischer.


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25.05.2010: Mitarbeitendenausflug nach Regensburg

Mitarbeitendenausflug 25.5.2010In diesem Jahr war die ehemals freie Reichsstadt Regensburg Ziel des Mitarbeitendenausfluges der Augustana-Hochschule. 24 Mitarbeitende aus Küche, Hauswirtschaft, Hausmeisterei, Bibliothek, Schreibdienst, Studierendenpfarramt und Verwaltung sowie Professor Dr. Becker machten sich bei strahlendem Sonnenschein auf in die Oberpfalz, wo sie ein reichhaltiges Programm mit Führungen dürch die historische Altstadt sowie durch das Schloss St. Emmeram erwartete. Alle genossen die schöne Innenstadt mit ihren einladenden Höfen und Plätzen und den vielen kleinen Läden mit ihren bunten und vielfältigen Waren.


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18.05.2010: "Praying the Labyrinth"

Ehepaar RippentroppAm Dienstag, 18. Mai, führte Jan Rippentrop, Pfarrerin in Iowa-City/USA, eine Gruppe interessierter Dozierende und Studierende in das "Labyrinth-Gebet" ein.
Labyrinthe dienen von altersher in vielen Kulturen und Religionen als Möglichkeit des Gebets und der Meditation. Ein Labyrinth mag wie ein Irrgarten aussehen, führt aber niemals in Sackgassen und in die Irre. Wer sich auf den Weg in ein Labyrinth begibt, kann sicher sein, sich auf dem Weg ins Zentrum, in die Mitte zu befinden - hin zu einem tieferen Gebet. Das durften die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst in einem extra dafür geschaffenen Labyrinth auf der Rasenfläche vor dem Dorothee-Sölle-Haus erfahren.
Jan Rippentropp und ihr Mann Steve waren 2004/05 als Stipendiat/innen vom Wartburg Theological Seminary Dubuque (Iowa, USA) an der Augustana-Hochschule und leben heute zusammen mit ihren beiden Töchtern in Iowa-City, USA.


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12.-16.05.2010: "Damit ihr Hoffnung habt" - Ökumenischer Kirchentag in München

Kirchentag MünchenVom 12. bis 16. Mai fand der zweite Ökumenische Kirchentag in München statt - die Augustana-Hochschule war natürlich auch dabei!
Gemeinsam mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel hat sich die Augustana-Hochschule mit einem Stand unter dem Motto "Evangelische Theologie studieren an einer Kirchlichen Hochschule" präsentiert. Dort konnten sich die Kirchentagsteilnehmer/innen über die beiden Kirchlichen Hochschulen und das Diakoniewissenschaftliche Institut in Bethel informieren. Wer wollte, bekam einen Rucksackanhänger "Damit ihr HoffnungsträgerInnen habt" mit auf den Weg. Besonders begehrt: Wer wollte, konnte den eigenen Namen in Hebräisch oder Griechisch darauf schreiben lassen.
Handout KirchentagEin großes Hallo gab es beim Sektempfang für alle aktuellen und ehemaligen Studierenden am Samstagnachmittag am Stand. Es waren Studierende und Dozierende aus den 60er Jahren bis heute vertreten, haben Neuigkeiten ausgetauscht und sich gefreut, manch altbekanntes Gesicht aus der Studienzeit wieder zu sehen.

Dozierende der Augustana-Hochschule haben sich außerdem am Programm des Kirchentags beteiligt:
So erregte am "Abend der Begegnung" am 12. Mai der Stand von Dr. Moritz Fischer, Assistent am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie/Missions- und Religionswissenschaft der Augustana-Hochschule und KirchentagReferent im Referat Mission-Interkulturell des "Centrum Mission EineWelt" Neuendettelsau, Aufmerksamkeit auf höchster Ebene. Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau Eva Köhler, sowie Ministerpräsident Horst Seehofer, Oberbürgermeister Christian Ude und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, informierten sich bei Dr. Fischer über seine Arbeit im Projekt "MiSüNo" (Mission Süd-Nord). Dieses Projekt unterstützt mit Weiterbildungsangeboten Gemeindeleiterinnen und -leiter anderer Sprache und Herkunft bei ihrer Tätigkeit in Deutschland. Mitgetragen wird das Projekt von Pastor Emmanuel Ndoma und Migrationsgemeinden. Pastor Ndoma begründet die Motivation von MiSüNo: "Während früher das Evangelium von Ländern des Nordens beispielsweise nach Afrika gebracht wurde, bringen nun die Länder des Südens diese Botschaft in ihrer ganz eigenen Prägung wieder zurück." Eine sicher neue und ungewohnte Perspektive für Europäer/innen, die Bundespräsident Köhler treffend mit der Frage zusammenfasste: "Was können wir von diesen Menschen lernen?"
Der Bundespräsident zeigte sich während des Gesprächs sehr interessiert und lud die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MiSüNo nach Berlin zu einem weiteren Treffen ein.

Rektorin Professorin Dr. Renate Jost hatte am Donnerstag, 13. Mai, im Frauenzentrum die theologische Einstimmung für die Veranstaltungsreihe "Frauen und Macht - Ermächtigung - Frauen mit Macht" übernommen. Außerdem moderierte Professorin Dr. Jost am gleichen Abend die Vorführung des Films "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" mit anschließender Diskussion.
Der Vortrag von Frau Professorin Dr. Renate Jost ist neben Beiträgen von Frau Renate Göring-Eckardt, Frau Dr. Margot Käßmann und Herrn Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker in einer Sammlung ausgewählter Beiträge in der epd-Dokumentation 23-24 (2010) erschienen.

Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff hielt am Samstag, 15. Mai, im Rahmen des 11. Kirchentags-Symposiums zur Zeitgeschichte: 'Die Kirchen und die Verbrechen im nationalsozialistischen Staat des Kirchentages' einen Vortrag mit dem Titel: "Verdrängen und Bekennen: Vom schwierigen Umgang der evangelischen Kirche mit der "Schuld" nach 1945".

Neu erschienen ist der Tagungsband Spielräume des Handelns und der Erinnerung. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus, herausgegeben von Berndt Hamm, Harry Oelke, Gury Schneider-Ludorff. Aus diesem Anlass fand am Samstag, 15. Mai, im Rahmen des Kirchentages nachmittags gemeinsam mit dem Landesbischof Dr. Johannes Friedrich und den Herausgeber/innen eine Buchvorstellung statt.

PD Dr. Christian Eyselein hielt am Samstag, 15. Mai, im Zentrum "Zukunft der Kirche vor Ort" das Eingangsstatement zum Thema "Integration war gestern. Menschen aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten GUS in der Gemeinde"Kirchentag


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11.05.2010: Besuch aus Australien und der Mekong-Region

Am Dienstag, 11. Mai, war eine Gruppe von 30 Vertretern und Vertreterinnen von Partnerkirchen aus der Besuchsgruppe aus Mekong-Region/AustralienMekong-Region und Australien zu Gast auf dem Campus. Professor Dr. Becker und Studierendenpfarrerin Susanne Munzert begrüßten zusammen mit den Studierenden Jennnifer Marcen und Tobias Jammerthal, Senior des AStA, die Gruppe und führten sie in Studium und Leben auf dem Hochschul-Campus ein. Besonderes Interesse der Gäste fand das deutsche Ausbildungssystem für angehende Pfarrer/innen sowie die Studienmöglichkeiten für ausländische Studierende an der Augustana-Hochschule.


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23.04.2010: Göttinger Stift zu Besuch auf dem Campus

Campusführung BibliothekAm Freitag, 23. April, machten die Studierenden des Göttinger Stifts auf ihrer Fahrt in ihr Klausurwochenende einen Abstecher an die Augustana-Hochschule. Rektorin Professorin Dr. Jost freute sich als ehemalige "Stiftlerin" ganz besonders, die Gäste an der Augustana-Hochschule begrüßen zu können. Schnell ergaben sich bei der Campusführung und einer anschließenden Kaffeerunde gute Kontakte. Strahlendes Frühlingswetter tat sein Übriges, um den Campus von seiner besten Seite zu zeigen.


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20.04.2010: Beginn des Sommersemester 2010

Semestereröffnung SS 10Mit einem Gottesdienst in der Hochschulkapelle um 9.00 Uhr und einem anschließenden Festakt im Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses eröffnete am Dienstag, 20. April, die Augustana-Hochschule das Sommersemester 2010.
Rektorin Profin. Dr. Jost konnte in ihrer Eröffnungsrede 16 neue Studierende begrüßen, drei davon aus Partnerkrichen in Brasilien und Ungarn.
"Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!" - Unter dieses Motto stellte anschließend der Senior des AStA, stud. theol. Tobias Jammerthal, das Sommersemester 2010. Wichtig sei dem neu gewählten AStA, dass weiterhin ein kommunikativer Stil auf dem Campus gepflegt werde. Ein gutes Miteinander lebe davon, dass man miteinander rede und gemeinsam auf dem Weg sei. "Wir werden uns nicht fürchten, auch unbequeme Wahrheiten zu benennen, denn nur ein benanntes Problem ist ein existentes und kann gelöst werden."


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19.04.2010: Stärkere Kooperation der Hochschulen in Mittelfranken

HochschulrektorInnen

Die acht Hochschulen in Mittelfranken wollen ihre Zusammenarbeit deutlich ausbauen. In der aktuellen Potenzialanalyse "Mehrwert durch Netzwerk" zeigen sie konkrete Ansätze für eine engere Kooperation auf. Koordiniert wurde die Initiative von der Interessengemeinschaft Hochschulen Region Nürnberg (igh), bei der die IHK die Federführung inne hat. (externer Link Pressemitteilung)

Siehe auch den externer Link Presseartikel in der Nürnberger Zeitung vom 20.04.2010.


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25.03.2010: Zur Lage der Hochschulen und Universitäten

SynodaleAm 25.03.2010 hat die Landessynode der ELKB auf ihrer Frühjahrstagung in Weiden ein "Wort zur Lage der Universitäten und Hochschulen" veröffentlicht.

Sie setzt sich darin mit den Folgen der Modularisierung und der Bedeutung der Geisteswissenschaften für die Gesellschaft auseinander.

Den Wortlaut finden Sie hier.


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14.-19.03.2010: Augustana went to Bristol

Hafen BristolVariety - dieses Wort beschreibt wohl am treffendsten die Erlebnisse und Eindrücke der vierzehnköpfigen Gruppe aus Studierendenschaft und Kollegium, welche vom 14. bis zum 19. März 2010 die Städte Bristol und London besuchte. Diese England-Exkursion wurde dankenswerterweise durch Zuschüsse aus Studierendenbeiträgen, der Hochschulstiftung und des Ökumenereferats der bayerischen Landeskirche finanziell unterstützt. Während die abschließenden Tage in der Hauptstadt der Besichtigung wichtiger anglikanischer Kirchen und Einrichtungen gewidmet waren und sich durch eine günstige Fügung sogar - nach der Matutin in der Westminster Abbey - eine höchst informative und anregende Begegnung mit dem königlich ernannten "Canon Theologian" der Kirche, Dr. Nicholas Sagovsky, ergab, ging die Fahrt zunächst nach Bristol, zum dortigen Trinity College.
Drei intensive Tage waren dort gefüllt sowohl mit einem dichten Programm von Lehrveranstaltungen, Diskussionsrunden, Besichtigungstouren und Pub-Crawls als auch mit gemeinsamen Andachten, vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen. Dabei ergaben sich nicht nur viele Einblicke in die Trinity Collegejahrhundertealte Geschichte der bedeutenden Hafenstadt Bristol und ihrer Kirche. Ein besonderer Schwerpunkt lag vielmehr darauf, das Lernen und Leben der anglikanischen Theologiestudierenden am College näher kennenzulernen. Der Besuch in einer dem College benachbarten Gemeinde führte zudem vor Augen, wo heute die lebendigen Aufgaben anglikanischer Mission im eigenen Land liegen.
Überraschend war zunächst das deutlich höhere Alter der englischen Kommiliton/innen (durchschnittlich um 35-40 Jahre), die sich mehrheitlich erst nach einer langjährigen Berufstätigkeit außerhalb der Kirche für das Pfarramtsstudium entscheiden. Folgerichtig ist ihr Curriculum sehr viel praxisorientierter als in Deutschland: In einem zweijährigen Training im College werden die Grundlagen christlichen Glaubens, Besuch am Trinity CollegeTheologie, Geschichte und Kultur vermittelt, anschließend folgt ein vierjähriger Vorbereitungsdienst in einer Gemeinde. Jeder Studierende ist mit Beginn des Studiums über sogenannte Context Groups in eine Gemeinde oder ein Praxisprojekt eingebunden und lernt, theoretisches Wissen mit Erfahrungen in der kirchlichen Praxis zu verbinden.
Beeindruckend wirkte bei alledem, wie ernsthaft die Studierenden, die nicht selten erst seit kurzem überhaupt zur Religion gefunden hatten, von ihrem call sprachen, ihrer Berufung zum christlichen Glauben und zum Dienst in der Gemeinde. Das geistliche Leben am Trinity College, das sich selbst als evangelikal beschreibt, spiegelt dabei die große Vielfalt der Spiritualität und Frömmigkeitsformen innerhalb der anglikanischen Kirche: Folgte die Andacht am ersten Tag liturgisch dem noch heute in der weltweiten Anglican Church maßgeblichen Book of common prayer aus dem 17. Jahrhundert, so war diejenige am zweiten Tag von Charismatical Flavour geprägt - die von Martina Bachmeier, Mona Böhm und Susanne Munzert gestaltete Andacht am dritten Tag öffnete dann noch den Blick auf lutherische Traditionen.

Ein herzlicher Dank und Segenswunsch gelten allen Gruppe BristolGastgeber/innen am Trinity College -
für die vielen anregenden, informativen und inspirierenden Begegnungen,
für die fürsorgliche Gastfreundschaft, mit der wir im Gästehaus, in der Mensa (thanks for the incredible Brownies!) und privat aufgenommen wurden,
für die Gemeinschaft in Studium und Glauben, durch die wir in dem, was uns unterscheidet, so vielfältige Gemeinsamkeiten entdecken durften,
für die Partnerschaft, in der wir auch in den kommenden Jahren die Verbindung zwischen beiden Hochschulen weiter zu gestalten hoffen.


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05.-07.03.2010: Theorie der Exegese

Sind alttestamentliche Texte als literarische Kunstwerke mit ästhetischem Eigensinn, also "synchron", zu lesen? Oder ist es angemessener, sie allein in ihrer literarhistorischen Dimension, also "diachron", zu erfassen? Es liegt auf der Hand, dass dies eine wenig befriedigende Alternative darstellt. Gleichwohl zeigt sich bei der Arbeit am Text, dass die konkrete Verhältnisbestimmung dieser synchronen bzw. diachronen Herangehensweisen nicht leicht ist.
Kolloqiuim Theorie der ExegeseUnter dieser Fragestellung traf sich sich vom 5. bis 7. März an der Augustana-Hochschule eine illustre und internationale Runde alttestamentlicher Exegetinnen und Exegeten (u.a. Teilnehmende und Referenten aus Israel, Österreich, der Schweiz und Ungarn) zum 14. Kolloquium "Theorie der Exegese", das unter dem Thema "Mose am Gottesberg und vor dem Pharao (Ex 3-6)" stand. Das Kolloquium ist Bestandteil eines durch die "Deutsche Forschungsgemeinschaft" (DFG) geförderten Kooperationsprojektes zwischen der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, vertreten durch Prof. Dr. Utzschneider und apl. Prof. Dr. Oswald.
Ziel des Projekts ist die Kommentierung von Exodus 1-15 im Rahmen der neuen Kommentarreihe "Internationaler Exegetischer Kommentar zum Alten Testament" (IEKAT) des Kohlhammer-Verlages, die sich die Verbindung "synchroner" und "diachroner" Methodiken zum Ziel gesetzt hat.


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