Nachrichten des Sommersemesters 2008

24.7.2008: Das Sommersemester 2008 geht zu Ende

Amtsübergabe: neue Rektorin Prof. Dr. Renate Jost und bisheriger Rektor Prof. Dr. Klaus RaschzokIn einem Festakt am 24. Juli im großen Hörsaal erklärte Prof. Dr. Raschzok das Sommersemester 2008 offiziell für beendet . Gleichzeitig verabschiedete Prof. Raschzok 54 Studierende, die die Hochschule verlassen, um ihr Studium an einer anderen Universität im In- oder Ausland fortzusetzen oder ins Berufsleben zu wechseln.

Allen Gottes Geleit auf ihren weiteren Wegen!

Prof. Raschzok wird am 1. September 2008 den Stab als Rektor an seine Nachfolgerin Profin. Dr. Renate Jost weitergeben und bedankte sich sehr herzlich und mit vielen Blumensträußen bei den Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden für die gute und intensive Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren.

Beim anschließenden Semesterschlussgottesdienst in der St.- Laurentius-Kirche und der traditionellen "Frust-Bar" im Waldhaus gab es noch viel Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch und zum Abschiednehmen.

Allen eine schöne, sonnige und hoffentlich auch erholsame Sommerszeit und - so Gott will - ein fröhliches Wiedersehen im September bzw. im November.


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23.7.2008: Löhe-Ringvorlesung "Wilhelm Löhe und die Iowa-Synode" (Prof. Dr. Craig L. Nessan, Dubuque/USA)

Prof. Dr. Craig Nessan, Dubuque/USABei strahlendem Sonnenschein und vor großem intenationalem Publikum beschloss Prof. Dr. Craig L. Nessan die Löhe-Ringvorlesung. Das Ende der Ringvorlesung fiel mit der in Neuendettelsau stattfindenen 2. Internationalen Löhe-Tagung und der Eröffnung der 28. Sonderausstellung im LöheZeit-Museum zusammen, so dass alle Plätze auf dem Bahnhofsvorplatz in Neuendettelsau voll besetzt waren .

In seinem Vortrag über "Wilhelm Löhe und die Iowa-Synode" gab Prof. Nessan einen ausführlichen Über- und Einblick auf Löhes tiefgreifenden Einfluss auf die Missouri-Synode und die Iowa-Synode sowie auf die Gründung von verschiedenen Bildungseinrichtungen wie das Wartburg College und das Wartburg Seminary. Mit letzterem verbindet die Augustana-Hoschschule bis heute ein Studierenden-Austauschprogramm. Für das kommende Jahr ist eine Einladung an die Dozierenden des Wartburg Seminary für einen Forschungsaufenthalt an der Augustana-Hochschule ausgesprochen.


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18.7.2008: Finkenstraße 2 Gästehaus der Augustana-Hochschule

Prof. Dr. Raschzok bringt das Schild am neuen Gästehaus der Augustana-Hochschule anMit der symolischen Anbringung eines Schildes durch Rektor Prof. Dr. Raschzok konnte das Gebäude Finkenstraße 2 seiner neuen Bestimmung als Gästehaus der Augustana-Hochschule übergeben werden. Damit hat die Hochschule nun die Möglichkeit, ihre Gäste für Forschungsaufenthalte o.ä. wenn nötig auch längerfristig auf dem Campus zu beherbergen.


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16.7.2007: Löhe-Ringvorlesung "Wilhelm Löhe und die Mission" (Prof. Dr. Dieter Becker, Neuendettelsau)

Prof. Dr. Dieter Becker, Löhe-Ringvorlesung am 16.07.2008Prof. Dr. D. Becker erläuterte Wilhelm Löhes Einsatz für Auswandererarbeit und Indianermissionsarbeit auf dem Hintergrund der großen Strömungen seiner Zeit (Romantik, Realismus, Historismus) und seines Kirchenverständnisses: „Die Mission ist nichts als die eine Kirche Gottes in ihrer Bewegung.“

Sie sei auf einer Pilgerwanderung bis auf einen hohen Berggipfel hinauf. Die vordersten Pilger sind schon dem Blick entschwunden, hinten am Zug schließen sich immer mehr Menschen aller Nationen an. Löhe hielt indigene Völker des Evangeliums für würdig, ihre kulturelle Eigenart und ihr Lebensrecht war ihm aber nicht wichtig. Seine Missionsunterstützung in Saginaw/Frankenmuth war der Versuch, die fränkischen Auswanderer identitätssichernd in der von Sekten zerklüfteten Neuen Welt zusammenzuhalten und sie zu einem Ferment ihrer Umgebung zu machen. Löhe hatte kein Interesse an der Vermischung von Völkern, sondern an der Selbstbehauptung der deutschen Auswanderer. Löhes Erbe, so Prof. Beckers Fazit, muss deshalb kritisch-produktiv aufgenommen und mit modernen Erkenntnissen über weltweite Partnerschaft erweitert werden. Besonders über den heutigen missionstheologischen Standard, Sprache und Kultur fremder Völker zu lernen, wurde im Anschluss an den Vortrag weiter diskutiert.


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13.7.2008: Diffamierende Vorwürfe

Mit Betroffenheit hat man an der Augustana-Hochschule zur Kenntnis genommen, dass im Zusammenhang mit der Presse-Berichterstattung über die Aktivitäten von Dr. Karl-Heinz Bierlein, den früheren Leiter der Rummelsberger Diakonie, oft in einem Atemzug auch Vorwürfe gegenüber Prof. Dr. Richard Riess, den ehemaligen Inhaber des Lehrstuhles für Praktische Theologie an unserer Hochschule, erhoben werden.

Die Aussagen in Presseberichten und insbesondere in Leserbriefen erwecken nicht selten den Eindruck, als ob Prof. Dr. Riess, der die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Bierlein als Doktorvater bis 1993 begleitete, von den Ereignissen in Rummelsberg Kenntnis gehabt, sie mit geplant, wenn nicht sogar initiiert habe.

Durch die Verbreitung solcher falschen Unterstellungen wird in Kauf genommen, dass der Ruf von Prof. Dr. Riess beschädigt wird.

Im Münchener Sonntagsblatt vom 13.7.2008 wenden sich Prof. Dr. Klaus Raschzok, der Rektor der Augustana-Hochschule, und andere in einem Leserbrief PDF-Datei entschieden gegen diese diffamierenden Behauptungen.

Eine persönliche Stellungnahme von Prof. Dr. Richard Riess zu den Vorwürfen lesen Sie hier. PDF-Datei


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9.7.2008: Löhe-Ringvorlesung "Wilhelm Löhes Frauen-Bild" (Profin. Dr. Ute Gause, Siegen / Profin. Dr. Renate Jost, Neuendettelsau)

Prof. Dr. Ute Gaus, Löhe-Ringvorlesung am 09.07.2008Da Profin. Dr. Ute Gause leider kurzfristig absagen musste, wurde ihr Vortrag über Wilhelm Löhes Frauenbild als Video in den Hörsaal der Hochschule eingespielt. Profin. Gause entwickelte darin ihre These, dass Wilhelm Löhe das zöllibatäre Leben im Dienst der Kirche wohl höher einschätzte als die Ehe, ohne aber diese in Abrede stellen zu wollen. Die Diakonisse galt ihm als Vorbild für alle Frauen. Äußerst wichtig war Löhe die christliche Bildung der Frauen auf dem Land, damit sie nicht "missgebildet an Geist und Verstand" bleiben. So umfassten die Lehrpläne seiner "blauen Schule " (für die angehenden Diakonissen), seiner "grünen Schule " (für alle Frauen) und der "roten Schule" (für Mädchen vor der Konfirmation) Fächer wie Buchführung, Inventarisierung, Musikunterricht, Französisch, Altgriechisch u.v.m. Durch die Gründungen von Schulen und der Diakonissenanstalt bot Löhe vor allem Frauen aus dem umliegenden Land völlig neue Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. So auch das Fazit von Profin. Gause am Ende ihres Vortrages: Wilhelm Löhe trug auf seine Art mittelbar zur Emanzipation der Frauen bei und konterkarierte mit seiner Vision von der in der Gemeinde selbständig arbeitenden Diakonisse das bürgerliche Frauenbild des 19. Jahrhunderts.


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8. und 10.7.2008: "Hexenjagd" von Arthur Miller

Szenenbild aus Hexenjagd von Arthur MillerAn ein schweres und schwieriges Thema wagte sich die studentische Theatergruppe mit dem Stück "Hexenjagd" von Arthur Miller, das am 8.7. und am 10.7. aufgeführt wurde. Unter der Regie von Benedikt Herzog, Roswitha Schilling und Moritz Benecke wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer an die Abgründe von religiösem Wahn, Machtspielen und verletzter Liebe heran geführt. Auch wenn vielen am Ende angesichts des bitteren Ausganges des Stückes beinahe der Applaus in den Händen stecken blieb, so gab es dann doch standing ovations für die herausragende schauspielerische Leistung der Darstellerinnen und Darsteller.

Lesen Sie hier bald auch den Zeitungsbericht der FLZ über die Aufführung.


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Exzellentes Ranking-Ergebnis der Augustana-Hochschule

Bei einem Ranking, das der Hochschulverband 2007 zu den Berufungsverfahren an Universitäten und Hochschulen veranstaltete, landete die Augustana-Hochschule bei den Ranking-Ergebnissen zu den Berufungsbedingungen in der Spitzengruppe. „Die lokale Berufungspraxis wird ein entscheidender Wettbewerbsfaktor bei der Gewinnung der besten Köpfe“ (Forschung & Lehre 5/08)


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3.7.2008: AStA-Abendmahl

Der AStA gestaltete an diesem Donnerstag das wöchentliche Abendmahl zusammen mit Frau Professorin Dr. Jost zum Semester-Thema „Einfach mal die Welt anhalten“. Gleichzeitig beendete die Abendmahlsfeier die von einem studentischen Team unter der Leitung von Jutta Müller, Gemeindereferentin des AStA, veranstalteten „Gebetstage“. Von Montag an lud die Kapelle an verschiedenen Gebetsstationen zum persönlichen und gemeinsamen Gebet rund um die Uhr ein.


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2.7.2008: Löhe-Ringvorlesung Wilhelm Löhe und das Neue Testament(Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, Neuendettelsau)

Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, Löhe Ringvorlesung am 02.07.2008Prof. Dr. Stegemann präsentierte – aus der heutigen Perspektive des Forschungsstandes seines Faches durchaus kritisch – Löhes Umgang mit dem Neuen Testament als vor-, ja antimoderne, realistische Bibelinterpretation. Die wissenschaftlichen Diskurse der akademischen Welt seiner Zeit (David Friedrich Strauß war ein Zeitgenosse!) nahm der Dorfpfarrer, Prediger und religiöse Schriftsteller Löhe nicht auf. Er betrieb philologische Exegese mit dem Ziel, den dogmatischen Gehalt der Texte darzustellen. Löhes Exegese sei , so Prof. Stegemann, lutherisch-orthodoxe Belehrung mit autoritären Strukturen, deren Doktrinen den Autor von eigener Infragestellung durch die Texte des Neuen Testamentes abschirmen. Nach Abschluss des Vortrages wurde angeregt diskutiert.


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1.7.2008: Politvesper „Atomkraft und Klimasschutz"

Umweltbeauftragter der Landeskirche, Gerhard Monninger bei der Politvesper am 01.07.2008Die Politreferentin des AStA, Anne Schott, hatte Gerhard Monninger, Umweltbeauftragter der Landeskirche, zum Thema „Atomkraft und Klimaschutz“ an die Hochschule eingeladen. Pfarrer Monninger, selbst einmal Studierendenpfarrer an der Augustana-Hochschule, kritisierte in seinem Vortrag deutlich und mit vielen Sachgründen alle neu diskutierten Pläne, auf die Atomkraft als einen vermeintlich zukunftsfähigen Energielieferanten zu bauen.


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28.6.2008: Sommerfest der Studierenden – Rock am Rektorat

Sommerfest der SudierendenBei sommerlichen Temperaturen und am Ende eines fröhlichen und festlichen Tages eröffneten Jochen Haas, Kulturreferent des AStA, und Sabrina Wilkenshof, Seniora des AStA, das Sommerfest 2008. Die Bänke vor der Bühne zwischen Bezzelhaus und Rektorat waren voll besetzt mit Studierenden, Dozierenden, den Fußball-Teams vom Nachmittag und weiteren Gästen. Ein buntes musikalisches Programm von klassischer Chormusik bis zu Songs der neu gegründeten Hochschul-Band „red apples“ und ein reichhaltiges Buffet, das wie immer von den Studierenden selbst vorbereitet wurde, sorgte für anhaltend gute Stimmung. Danach wurde die Bühne freigegeben zum „Rock am Rektorat“.


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28.6.2008: Verabschiedung der Examinierten der Jahrgänge 2007/08

Mit einer Andacht und einem Festakt verabschiedete die Hochschule ihre Examinierten des Jahrganges 2007/08. Rektor Prof. Dr. Raschzok und Sabrina Wilkenshof, Vorsitzende des AStA, wünschten den ehemaligen Studierenden der Hochschule Gottes Segen für ihren weiteren Weg. „Ihr habt es geschafft und seid ein Vorbild für uns“, so die Seniora.


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28.6.2008: Fußballturnier der Theologischen Fachschaften

Eine der Damenmannschaften des FußballturniersHohen Einsatz und viel Elan brachten die Spieler und Spielerinnen (heuer gab es erstmals zwei Damenmannschaften!) und die mitgereisten Fangruppen zum diesjährigen Fußballturnier der Bayerischen Evangelischen Fakultäten mit. Neun Mannschaften aus München, Erlangen und Neuendettelsau kämpften um den Pokal. In einem spannenden Finale zwischen „Augustana I“ und „Erlangen - Werner-Elert-Heim“ konnte die Neuendettelsauer Mannschaft in einem nervenzerfetzenden Elfmeterschießen das Match für sich entscheiden. Der Pokal bleibt also zum zweiten Mal in Folge in Neuendettelsau - bis zum nächsten Turnier in einem Jahr. Gratulation!


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25.6.2008: Löhe-Ringvorlesung „Wilhelm Löhes Vision des Gottesdienstes“ (Vikar Wolfgang Fenske, Berlin)

Wolfgang Fenske, Löhe-Ringvorlesung am 25.06.2008„Gottesdienst ist für Löhe mehr als nur ein kirchliches Handlungsfeld neben anderen: Im Gottesdienst verdichten sich einerseits alle Dimensionen von Kirche, vom Gottesdienst her empfangen sie andererseits ihren eigentlichen Sinn und ihre stimmige Gestalt.“ In seiner Würdigung der Impulse Löhes für eine zukunftsfähige Agende verwies Wolfgang Fenske u.a. darauf, dass Löhe eine Überwindung des weithin kanzelorientierten evangelischen Gottesdienstes anmahnte und ernst zu machen versuchte damit, dass der evangelische Gottesdienst keine Alleinveranstaltung des Geistlichen ist. Für Löhe beschränkte sich Gottesdienst nicht nur auf den Sonntagsgottesdienst. Wie jedoch dieses Anliegen in unsere heutige Alltagswelt integriert werden kann, ist, so Wolfgang Fenske, eine noch zu lösende Aufgabe.


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22.06.2008: Neuer Sammelband zur Feministischen Theologie

Cover "Feministische Theologie"Das Münchner Sonntagsblatt stellt in Ausgabe 25 einen neuen Sammelband zur Feministischen Theologie vor, der von Prof. Dr. Renate Jost mit herausgegeben wird: Feministische Theologie : Inititiativen, Kirchen, Universitäten ; eine Erfolgsgeschichte. - Gütersloher Verl.-Haus, 2008. - ISBN 978-3-579-08032-1. - 39,95 EUR

Den Sonntagsblatt-Artikel lesen Sie externer Link hier.


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11. 6.2008: Löhe- Ringvorlesung „Die Bedeutung Wilhelm Löhes für die Diakonie“ (Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, Neuendettelsau)

Prof. Dr. Hermann Schoenauer, Löhe-Ringvorlesung am 11.06.2008„Wilhelm Löhe ist nur zu verstehen, wenn man ihn als Mann der Kirche sieht“, so die Einleitung von Prof. Dr. Hermann Schoenauer. Das gestaltende Prinzip der Kirche ist die Sendung, das inhaltliche Prinzip die Diakonie. Mit der Gründung der Diakonissenanstalt 1854 begründete Löhe die professionelle Umsetzung der Arbeit der Inneren Mission. 2008 ist die Diakonie Neuendettelsau ein modernes Unternehmen mit 6100 Mitarbeitenden geworden, das sich den Leitlinien Konfessionalität, Professionalität und Wirtschaftlichkeit verpflichtet weiß. Diese Dreidimensionalität hat ihre inhaltlichen Wurzeln bei Wilhelm Löhe. „Diesem Erbe fühlt sich die Diakonie Neuendettelsau verpflichtet und versucht, ihr Unternehmen zukunftsfähig zu machen, um Hilfe für Menschen, auch durch Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Grenzen hinweg nachhaltig anbieten zu können.“


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11.6.2008: Eichstätt-Tag

Aufmerksame Zuhörer während des Vortrags am Eichstätt-TagDieses Jahr war beim traditionellen Begegnungstag zwischen der Theologischen Fakultät der Universität und des Priesterseminars Eichstätt und der Augustana-Hochschule Neuendettelsau Eichstätt mit einem Besuch in Neuendettelsau, dem „evangelischen Rom“, an der Reihe.

Der Vormittag war wie gewohnt durch einen Vortrag durch die gastgebende Hochschule geprägt. Frau Professorin Dr. Jost sprach diesmal zum Thema „Göttinnenfiguren und Marienbilder. Von orientalischen Göttinnen zu Marienvorstellungen. Eine evangelische Perspektive“.

Während die Studierendensich am Nachmittag bei „Brot und Spiele“ sportlich betätigten und sich im Löhe-Zeit-Museum und im Centrum Mission EineWelt von der Vergangenheit und Gegenwart Neuendettelsaus inspirieren ließen, besichtigten die Dozierenden das Heilsbronner Münster unter der sachkundigen Führung durch Prior Christian Schmidt.

Der Tag wurde mit einer gemeinsamen ökumenischen Vesper in St. Laurentius und einem köstlichen Abendessen in der Mensa beschlossen.


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4.-6.6.2008: Symposium an der Augustana-Hochschule

Unter der Überschrift „Zwischen Heiligem Drama und Event: Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Agende“ fand vom 4.-6. Juni 2008 ein Symposium des Gottesdienst-Instituts der ELKB in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Praktische Theologie statt. Die Teilnehmer/innen aus Gemeinde, Kirchenleitung, Studium und Wissenschaft erlebten und diskutierten spannende Vorträge von Prof. Dr. Hanns Kerner, Erlangen, Prof. Dr. Klaus Raschzok, Neuendettelsau, Prof. Dr. Birgit Weyel, Tübingen, Kirchenrätin Christine Jahn, Hannover, und Vikar Wolfgang Fenske, Berlin. In verschiedenen Workshops regten Kurzvorträge zur Weiterarbeit an. Am Mittwochabend lud Regionalbischof Helmut Völkel die Teilnehmer/innen zu einem festlichen Empfang der Landeskirche ein.


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Studienfahrt nach Griechenland vom 29.3.–14.4.2008

Gruppenbild bei der Studienfahrt nach GriechenlandReich an Erlebnissen, Erinnerungen und vielen, vielen Bildern sind die 26 TeilnehmerInnen der diesjährigen Studienfahrt aus Griechenland heimgekehrt, die zwischen dem deutschen und dem griechischen Osterfest “das Land der Griechen mit der Seele suchten”.

Gut 16 Tage war die ganze Gruppe unter Leitung von Markus Mülke und Jörg Dittmer unterwegs:

- Venedig und der Markusplatz bei Sonnenaufgang
- Delphine während der Passage mit der Fähre nach Igoumenitsa
- Der Besuch des Theaters in Dodona durch die “Hintertür”
- Ein strahlender Tag bei den Meteoraklöstern
- Eine Wanderung mit Andacht auf dem alten Pilgerweg nach Delphi zwischen uralten Ölbäumen und
blühenden Mohnblumen
- Eine sechsstündige (!) Führung in den Ausgrabungen von Olympia durch den Leiter des Deutschen Archäologischen Instituts in Athen
- Die Entdeckung ganz neuer Ausgrabungen in Messene
- Der Besuch der Kirchen und Klöster von Mistra bei Sparta
- Die Ausgrabungen von Epidaurus (mit Gesang!), Nemea (mit Lauf!), Mykene und Korinth sowie
drei abschließende Tage in Athen zwischen Kap Sounion und der Akropolis

Das waren nur einige Highlights der Exkursion, ganz zu schweigen von Ouzo, Retsina und baumfrischen Orangen ...

Und die nächste Studienfahrt? - Frei nach Sokrates: Man kann nie wissen ...


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3.6.2008: Argentinien-Abend mit Vortrag von Pfarrer Jorge Gerhard

Jorge Gerhard ist Pfarrer der Igreja Evangélica de Rio de la Plata in Buenos Aires und gerade für eine kurze Zeit in Deutschland. Das Politreferat des AStA hat ihn zusammen mit ehemaligen Freiwilligen, die in Argentinien waren, eingeladen, von seiner Arbeit in den Armensiedlungen in Buenos Aires zu erzählen. Dort leitet er das missionarische Programm „Mit den Armen das Evangelium teilen“. Ein kurzer Film ließ uns auch bildliche Eindrücke der Arbeit gewinnen. Sehr spannend war, sich die enge Beziehung zwischen Kirche und Politik in Lateinamerika bewusst zu machen. Und was Diakonie und Mission anbelangt, kann selbst Neuendettelsau sich durch Argentinien noch inspirieren lassen!


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2.6.2008: „Mundart-Bar“

muskalische Beiträger zur Mundart-BarDass Humor von Niederbayern bis Niedersachsen zu Hause ist und am besten im entsprechenden Dialekt klingt, bewiesen die Studierenden in der „Mundar-Bar“ am 2. Juni: Sketche, Lieder und zum Schluss sogar ein „echt süddeutscher Volkstanz“ ("Siaddeitsche Danzliadle") sorgten für gute Stimmung im gut besuchten Waldhaus.


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28.5.2008: Löhe-Ringvorlesung „Die Wahrnehmung Wilhelm Löhes im Katholizismus“ (Prof. Dr. Jürgen Bärsch, Eichstätt)

Prof. Dr. Jürgen Bärsch, Löhe-Ringvorlesung am 28.05.2008Löhe, von Zeitgenossen der eigenen Kirche oft als „krpyto-katholisch“ verdächtigt, unterhielt zwar Kontakte mit katholischen Kreisen, wurde zu seinen Lebzeiten publizistisch allerdings kaum von Vertretern der katholischen Kirche und deren Theologie wahrgenommen. Konfessionalismus und Ultramontanismus schufen starre Sichtbarrieren. Erst zwanzig Jahre nach seinem Tod findet sich im katholischen Kirchenlexikon ein Artikel zum Neuendettelsauer Pfarrer. Sein Lehren und Wirken wurde aber weithin zurückhaltend, konfessionell ablehnend beurteilt. Spätestens ab 1945 ist der Name Löhe, speziell in der katholischen Liturgiewissenschaft, differenzierter präsent. Ein Beispiel für einen Gedanken Löhes, der dort explizit aufgegriffen wird, sind seine Ausführungen zur täglichen Erneuerung des Taufbekenntnisses.

Löhe – von beiden Seiten einst mit Vorurteilen behaftet - biete sich, so Prof. Dr. Bärsch, als Brücke und Thema gemeinsamen überkonfessionellem liturgiewissenschaftlichen Forschens an. Sein Interesse an der Gestaltwerdung des Innersten des Glaubens im Gottesdienst sei für beide Seiten inspirierend. An ihm sei zudem die wesensgemäße Durchdringung von Liturgie und Diakonie, die unmittelbare Zusammengehörigkeit von Aufmerksamkeit für Gott und für die Menschen zu beobachten – ein Impuls, dem sich gerade für unsere Zeit nachzugehen lohne.

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28.5.2008: Delegation von den Fiji zu Besuch an der Augustana-Hochschule

Besucher aus der Region Südpazifik mit der Studierendenpfarrerin Susanne Munzert in der KapelleAm 28.5. besuchten Pastor Tevita Nawadra Banivanua und Frau Tetilia Vakadewavosa von SPATS (South Pacific Association of Theological Schools) die Augustana-Hochschule. In ökumenischer Partnerschaft zielt die Arbeit von SPATS darauf, die Ausbildung für den kirchlichen Dienst im südpazifischen Raum zu stärken und hohe, auch international anerkannte Ausbildungsstandards zu entwickeln und aufrechtzuerhalten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die gezielte Förderung von Frauen in kirchlicher Bildung und gemeindlicher Arbeit.


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27.5.2008: Indonesischer Abend

Indonesische Promovenden und GaststudierendeAm 27.5. setzten drei der Stipendiat/innen aus Indonesien die Reihe der internationalen Abende im Waldhaus fort. Bei landestypischen Snacks stellten Josef Hehanussa, Diana Sinaga und Asnath Natar die große kulturelle und religiöse Vielfalt ihres Landes vor. Sichtlich Spaß machten allen Beteiligten die gemeinsamen Tänze und Lieder aus dem Inselstaat

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24.5.2008: Genderworkshop

Am Samstag, den 24. Mai, luden der studentische Männerbeauftragte David Rothmund und die Genderreferentin Barbara Hoffmann die Studierenden zum ersten Gender-Workshop an der Augustana Hochschule ein. Thema der Veranstaltung war „Partnerwahl“. Die TeilnehmerInnen hatten Gelegenheit, in geschlechtergetrennter Kleingruppenarbeit sowie im Plenum ihre Wünsche und Bedürfnisse an und in Partnerschaften zu reflektieren. Angeleitet und moderiert wurde der Workshop von Rahel Genthner-Defreyn, Studentin im Masterstudiengang Erwachsenenbildung an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg.


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20.5.2008: Politvesper zum Thema „Israel und Palästina“

Henrik Althöhn, Politvesper "Israel und Palästina" am 20.05.2008Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Staates Israel veranstaltete das Politreferat zusammen mit stud. theol. Henrik Althöhn eine Politvesper. Henrik Althöhn, der selbst vor seinem Studium ein Jahr in Israel lebte, ging in seinem Vortrag auf die Geschichte des Konflikts ein, verbunden mit seinen persönlichen Eindrücken vor Ort. Im Anschluss gab es bei Wein und Knabbereien eine Diskussion über den Konflikt an sich, den Einfluss der Medien, den Umgang mit der deutsch-israelischen Vergangenheit, der auch immer Umgang mit dem Holocaust ist, und über eine mögliche friedliche Zukunft im Nahen Osten. Von Politikverdrossenheit konnte keine Rede sein. Die Bar war gut gefüllt und es wurde angeregt diskutiert – auch in den nächsten Tagen noch.


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19.5.2008: Hochschulvortrag von Takemi Sasamori Sensei

Takemi Sasamori SenseiTakemi Sasamori Sensei ist protestantischer Pfarrer in Japan und Leiter der traditionsreichen und bedeutendsten Schwertkunstschule Japans – auch für Japan ist das eine ungewöhnliche Kombination. Der 70jährige Schwertkunstmeister hielt in Neuendettelsau ein Seminar und war am 19.5. zu einem öffentlichen Hochschulvortrag zum Thema „Weg zu Gott, Weg von Gott. Christliche Identität und Budo“ von der Augustana-Hochschule eingeladen worden. Auch in der anschließenden Diskussion wurde nochmals die Frage nach dem Bösen gestellt und ob sich das christliche Ethos der Gewaltlosigkeit mit der japanischen Kampfkunst, speziell der Schwertkunst, vereinbaren lasse. Herr Sasamori Sensei hob stark den anderen Impetus des Trainings hervor: Es gehe nicht um das Üben des Kampfes wegen, sondern um den bewussten Umgang des Meisters mit den Möglichkeiten und Grenzen seiner Schüler/innen: „Der Sensei verliert immer!“

Dem Vortrag folgte eine Kampfkunst-Demonstration, der alle Anwesenden mit großem Interesse und Respekt vor der perfekten Beherrschung von Körper und Schwert folgten.


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7.5.2008: Löhe-Ringvorlesung: „Die Bibel und der Sternenhimmel. Beobachtungen und Überlegungen eines Alttestamentlers zum Schriftverständnis Wilhelm Löhes“ (Prof. Dr. Helmut Utzschneider)

Prof. Dr. Helmut Utzschneider, Löhe-Ringvorlesung am 07.05.2008Wilhelm Löhes Hermeneutik prägt, so das Fazit von Prof. Dr. Utzschneider in seinem Vortrag, stark ein Gefühl der Bedrohung durch die neuzeitlichen Fragestellungen. Auf diesem Hintergrund dient das Konzept der Verbalinspiration als Immunisierungsstrategie, das die Bibel „in den Sternenhimmel“ rückt und unangreifbar macht. Löhes chiliastisches Denken lässt ihn in den theologischen Antijudaismus und kulturellen Antisemitismus abgleiten: Christus wird endzeitlich erst am Zion erscheinen, wenn sich das gesamte jüdische Gottesvolk zu Christus bekehrt hat. „Löhe war kein theologischer Vordenker für den Antijudaismus, aber ein Mann von Einfluss durch die große Verbreitung seiner Schriften“.
Anerkennung müsse man Löhe jedoch zollen, so Prof. Dr. Utzschneider am Ende seiner Ausführungen, dass er es verstand, die Texte der Bibel als lebendige „Textgemälde“ seinen Hörern und Hörerinnen nahe, und damit wieder „auf die Erde“ zu bringen.


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6.5.2008: Hongkong-Abend

Promovenden aus HongkongEinen vergnüglichen Abend bereiteten Solomon Wong und Ackie Cheung den Studierenden und Dozierenden mit einer spielerischen Einführung in die Geheimnisse der chinesischen Schrift und Aussprache, Liedern zum Mitsingen (natürlich auf Kantonesisch und Mandarin!) und vielen Informationen über ihre Heimatstadt Hongkong.


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30.04.2008: Löhe-Ringvorlesung: „Wilhelm Löhe als praktisch-theologischer Schriftsteller“ (Prof. Dr. Klaus Raschzok)

Prof. D. Klaus Raschzok, Löhe-Ringvorlesung am 30.04.2008Prof. Dr. Klaus Raschzok setzte am 30. April die Ringvorlesung „Wilhelm Löhe: Leben und Werk“ mit einem Beitrag aus der Praktischen Theologie fort: „Wilhelm Löhe als praktisch-theologischer Schriftsteller“. Löhe ist, so die These Professor Dr. Raschzoks, einer künstlerisch-ästhetisch orientierten Praktischen Theologie zuzuordnen. Löhe war als praktisch-theologischer Schriftsteller immer auch geistlicher Autor. Er schrieb deshalb keine Wissenschaftstexte im engen Sinne, sondern hatte immer die Gebrauchsdimension für die Glaubenspraxis der Einzelnen im Blick.


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30.04.2008: Besuch aus Papua Neuguinea

Besuchergruppe aus Papua NeuguineaEine hochrangig besetzte Delegation aus Papua Neuguinea, darunter der Gouverneur der Provinz Morobe, Luther Wenge, besuchte am 30. April die Augustana-Hochschule. Rektor Prof. Dr. Raschzok begrüßte das Anliegen der Lutherischen Kirche von Papua Neuguinea, die Lutheran University of Papua New Guinea (LUPNG) zu gründen.


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29.4.2008: Ehrenpromotionen von Prof. Ruth Lapide und Prof. Dr. h.c. Susannah Heschel

Prof. Dr. h.c. Susannah Heschel und Prof. Ruth LapideDer große Hörsaal des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses war voll, als die Augustana-Hochschule Professorin Ruth Lapide und Professorin Dr. h.c. Susannah Heschel die Ehrendoktorwürde verlieh.
„Es ist ihre Liebe zum Wort, ihre [Ruth Lapides] Liebe zur Heiligen Schrift (auch dem Neuen Testament), ihr immer positiv gestimmter Blick auf die Texte, ohne unkritisch zu sein, der anrührt, einnimmt und wie eine einzige Werbung für die Bibel wirkt – übrigens auch für das Christentum“, begründete Prof. Dr. Stegemann in seiner Laudatio die Entscheidung des Promotions-ausschusses, das Lebenswerk der geborenen Mittelfränkin Ruth Lapide mit dieser akademischen Ehrung zu würdigen. Ruth Lapide engagiert sich seit vielen Jahren für die Versöhnung von Juden und Christen und im besonderen für die Versöhnung von Juden und Deutschen. In zahllosen Veröffentlichungen zu politischen und kulturellen Themen ist die jüdische Theologin und Exegetin einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. „Abbau von Feindbildern, Überwindung negativer Stereotype und Korrektur von Fehlüber-setzungen der Bibel - diese drei Stichworte umschreiben einen großen Teil ihres theologischen und versöhnungs-politischen Programms“, so Prof. Stegemann.
Professorin Dr. h.c. Susannah Heschel ist die Tochter des bekannten Rabbiners Abraham Joshua Heschel, der bis zu seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten in Frankfurt/Main als Nachfolger von Martin Buber am Jüdischen Lehrhaus lehrte. Auch sie setzt sich in ihren Forschungen intensiv mit dem Verhältnis von Judentum und Christentum speziell im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts auseinander. Darüber hinaus hat die jüdische Religionsphilosophin für den Feminismus und die Frauenforschung im Judentum und Christentum neue Akzente gesetzt. Insbesondere warnte Susannah Heschel schon sehr früh vor antijudaistischen Mustern innerhalb verschiedener christlich-feministischer Theologien.
Für Susannah Heschel sprach Profin. Dr. Jost die Laudatio.
Der akademische Festakt wurde vom studentischen Posaunenchor und dem Kammerorchester der Hochschule musikalisch umrahmt.

Lesen Sie hier PDF-Datei einen Vorbericht der FLZ und hier PDF-Datei eine kurze Pressenotiz im Newsletter des Abraham-Geiger-Kollegs.


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27.4.2008: Einführung von Pfarrerin Regina Fritz

Pfarrerin Regina FritzAuch im „Mittelbau“, bei den Assistierenden der Lehrstühle erhöht sich der wieder der Anteil der Frauen. Im Rahmen des ersten Hochschulgottesdienstes im Sommersemester führte Rektor Prof. Dr. Raschzok Pfarrerin Regina Fritz als neue Assistentin für systematische Theologie (Lehrstuhl Prof. Dr. Markus Buntfuß) an der Augustana-Hochschule ein. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen in der Mensa gab es nach einigen Grußworten genug Gelegenheit, Frau Fritz persönlich gute Wünsche auszusprechen.
Pfarrerin Regina Fritz teilt sich ihre Stelle mit ihrem Ehemann Martin Fritz.


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23.4.2008 Beginn der Ringvorlesung über Wilhelm Löhe

Pfr. Dr. Schlichting, Löhe-Ringvorlesung am 23.04.2008Pfarrer Dr. Schlichting, Augsburg, führte in das Thema der Ringvorlesung ein, indem er zur Person Wilhelm Löhes, zu dessen Lebenslauf, zur kirchenpolitischen Situation, zu dessen – vielleicht zunehmend verengten – Blickwinkel als Dorfpfarrer und seinen Initiativen anschaulich, packend und in vielen lebendigen Zitaten referierte. Wilhelm Löhe stand den Zuhörenden bildlich vor Augen als energischer lutherischer Theologe, ausgestattet nicht nur mit Ernst und Machtanspruch, sondern auch mit Humor und Selbstironie.


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22.4.2008: Semestereröffnung

„Quelle des Lebens – oder die Frage: Mit was stoßen wir an?“ Unter diesem Thema stand am 22. April die Semestereröffnungsandacht von Studierendenpfarrerin Susanne Munzert in der Kapelle der Augustana-Hochschule. Im anschließenden Festakt begrüßte Rektor Prof. Dr. Klaus Raschzok alle Studierenden und Dozierenden zum neuen Semester auf dem Campus, besonders aber die zwölf Erstsemester. Ebenfalls neu an der Hochschule sind die beiden Austauschstudierenden aus Sao Leopoldo, Brasilien. „Einfach mal die Welt anhalten“ möchte der AStA in diesem Semester mit seinem Semestermotto, um die eigenen Dinge zu ordnen, aber auch um den Lauf der Welt im Großen neu justieren zu können.
Insgesamt studieren im Sommersemester 2008 204 Studenten und Studentinnen an der Hochschule. Davon kommen 110 Studierende aus der bayerischen Landeskirche und 25 Studierende aus der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Den dritten Platz teilen sich die Evangelischen Kirchen Indonesiens, Brasiliens und Hannovers mit jeweils sechs Studierenden.


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Indische Professorin zu Gast an der Augustana

Vom 15. bis 25. April war Prof. Dr. Monica Melanchton auf Einladung von Prof. Dr. Renate Jost (Theologische Frauenfoschung/Feministische Theologie) Gast an der Augustana Hochschule. Monica Melanchthon ist Professorin für Altes Testament an der Gurukul University in Chennai Indien und war lange Zeit verantwortlich für das Woman Studies Programm der Universität. Prof. Melanchton arbeitet in unterschiedlichen Kommissionen der Lutherischen Weltbundes und des World Council of Churches (WCC) mit und ist international bekannt durch ihre Forschungen innerhalb der interkulturellen feministischen Theologie. Ihr Vortrag "Bathseba meets Bhagirathi: Surviving Violation and Shame" im Rahmen der Vorlesung "Gender, Religion und Kultur" wurde mit großer Begeisterung von vielen Studierenden aufgenommen und diskutiert.


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Löhe-Ringvorlesung

Am Mittwoch, 23.4.08, eröffnete die Augustana-Hochschule Neuendettelsau ihre öffentliche Ringvorlesung „Wilhelm Löhe: Leben und Werk“. Den Auftakt machte Pfarrer Dr. Wolfhart Schlichting, Augsburg, mit einer„Einführung in Wilhelm Löhes Leben und Werk“. In elf weiteren Vorträgen im Zeitraum von April bis Juli werden verschiedene Referenten und Referentinnen Einblicke in das Leben und vor allem in das Wirken Wilhelm Löhes geben.
Als weitere Termine sind der 30. April, der 7., 21. und 28. Mai, der 11. und 25. Juni sowie der 2., 9. und 16. Juli vorgesehen. Die Veranstaltungen finden jeweils Mittwochs um 19.00 Uhr im Hörsaal IV des Wilhelm-von- Pechmann-Hauses der Augustana-Hochschule Neuendettelsau statt. Den Abschluss bildet am 23. Juli der Vortrag von Professor Dr. Craig L. Nessan, Dubuque/USA, der über „Wilhelm Löhe und die Iowa-Synode“ sprechen wird. Diese Veranstaltung wird um 18.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem „Löhezeit-Museum“ stattfinden.

(Hier PDF-Datei finden Sie das vollständige Programm der Ringvorlesung.)


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10.3.2008: Prof. Dr. Utzschneider neuer Vorsitzender des Grundfragenausschusses

Prof. Dr. Helmut Utzschneider wurde auf der Frühjahrssitzung der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Bayreuth am 10.03.2008 zum neuen Vorsitzenden des Grundfragenausschusses der Synode gewählt.

Sein Statement zur Aufgabe des Ausschusses lesen Sie hier PDF-Datei.


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8.3.2008: Studientag Feministische Theologie

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fand im Dorothee-Sölle-Haus ein Studientag zur Feministischen Theologie statt. Frau Prof.in Dr. Renate Jost konnte Referentinnen aus drei verschiedenen kulturellen Kontexten gewinnen, die in ihren Referaten ganz unterschiedliche Sichtweisen auf Jesus Christus entfalteten. Asnath Natar, Doktorandin an der Augustana sprach über „Christologie aus dem Frauenkontext auf Sumba“, Akiko Yamashita, die ebenfalls an einer Doktorarbeit sitzt, hatte das Thema „Feministische Theologie aus Japan“ und schließlich steuerte die Doktorandin Kathrin Winkler die deutsche Perspektive bei in ihrem Beitrag „Feministische Christologie im Kontext des christlich-jüdischen Dialogs“.

Einen genaueren Bericht über den Studientag von stud. theol. Tatjana Schnütgen gibt es hier PDF-Datei, einige Bilder von der Veranstaltung hier.


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