Nachrichten des Sommersemesters 2011

28.07.2011: Ende des Sommersemesters 2011

Semesterschluss Sommersemester 2011 Augustana-Hochschule NeuendettelsauAm Donnerstag, 28. Juli, beendete Rektor Professor Dr. Buntfuß im Rahmen eines kleinen Festaktes das Sommersemester 2011.
Sein besonderer Dank galt dabei Verwaltungsleiterin Frau Gress und den beiden Hausmeistern Herrn Errerd und Herrn Maurer für ihren unermüdlichen Einsatz während der Sanierungsmaßnahmen auf dem Campus im zurückliegenden Semester.
Der Senior der Studierendenschaft, Thomas Kelting, dankte ebenfalls den Dozierenden, Mitarbeitenden und der Studierendenschaft für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. "Die Augustana ist immer noch ein Fleckchen, welches sich lohnt, zu besuchen. Hier lernt man nicht nur Theologie, sondern auch mal mit anzupacken, sich einzubringen. Damit die Augustana das bleibt, was sie sein will: Ein Ort, wo Gemeinschaft gefördert wird."Semesterschluss Sommersemester 2011 Augustana-Hochschule Neuendettelsau
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von Raphael Haefele (Klavier), Erdmuth Meussling (Gesang), Rina Mayer (Gitarre) und Johannes Krug (Klavier und Percussion).
Anschließend feierte die Hochschulgemeinde in der St.-Laurentius-Kirche den Semesterschluss-gottesdienst mit Pfarrerin Munzert als Liturgin.
Der Abend klang dann in der "Bar" mit Musik, guten Gesprächen und der Amtsübergabe des alten AStA an den neuen AStA aus.

Die Augustana-Hochschule beginnt ihre Intensivsprachkurse am 6. September 2011 und wünscht bis dahin allen eine erholsame Urlaubszeit.

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14.07.2011: Besuch aus der Lutheran Church of Australia

Am Donnerstag, 14. Juli, besuchte eine Delegation aus der Lutheran Church of Australia den Campus der Augustana-Hochschule und ließ sich von Studierendenpfarrerin Susanne Munzert und dem AStA-Besuchsgruppe Lutherische Kirche von Australien an der Augustana-Hochschule NeuendettelsauVorsitzenden Thomas Kelting über das deutsche System des Theologiestudiums im Allgemeinen und das Leben auf dem Augustana-Campus im Besonderen informieren .
Die Gruppe besteht aus australischen Lehrerinnen und Lehrern, die in lutherischen Schulen arbeiten, und beginnt ihre Deutschlandrundreise zu den Lutherstätten im Centrum Mission EineWelt in Neuendettelsau..

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09.07.2011:Dorothee Sölle. Rebellin und Mystikerin

Am Samstag, 9. Juli, lädt der Förderverein "Internationales Zentrum für Feministische Forschung in Theologie und Religion e.V." zu der Veranstaltung "Dorothee Sölle. Rebellin und Mystikerin" mit Frau Professorin Dr. Renate Wind als Referentin ein.
Dorothee Sölle war eine bedeutende Theologin und Sprachwissenschaftlerin mit besonderem Augenmerk
für eine feministische Theologie, deren Leben und Arbeit sich aber jeder vorschnellen Zuschreibung und
Einordnung entzieht: »Sie konnte weder von den Frommen noch von den Politischen, weder von den Konservativen noch von den Aufklärern ganz eingefangen werden. Sie erlaubte sich, die jeweils andere zu sein – den Frommen die Politische, den Politischen die Fromme, den Bischöfen die Kirchenstörerin und den Entkirchlichten die Kirchenliebende.« ( Fulbert Steffensky, Nachwort zu einem Leben)
Renate Wind, geboren 1950 in Hamm/Westfalen, studierte Theologie und Erziehungswissenschaft in
Bethel und Heidelberg. Heute lebt sie in Heidelberg und lehrt als Professorin für Biblische Theologie an der Evangelischen Hochschule für Religionspädagogik in Nürnberg. Seit vielen Jahren arbeitet sie in der
Friedensbewegung und in Solidaritätsgruppen für Lateinamerika mit.
Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus der Augustana-Hochschule.
Weitere Informationen finden Sie hier PDF-Dokument.

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08.07.2011: Studienwochenende des Aszetik-Instituts

Das Institut für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau lädt zu einem aszetisch-theologischen Wochenende am 8. und 9. Juli 2011 ein: "Keiner kann keinem Herren dienen - Frömmigkeit und Pfarrberuf". Dabei sind folgende Themen in den Impulsreferaten und Diskussionen vorgesehen:

  • Frömmigkeit und Pfarrberuf – eine Problemanzeige.
  • Pfarrberuf – ein Beruf wie jeder andere?
  • Muss man im Pfarrberuf Erfolg haben?
  • Der Pfarrberuf und die Verstorbenen.
  • Geistliches Zeitmanagement im Pfarrberuf.
  • Geistliches Leben im Pfarrhaus.

Diese Veranstaltung richtet sich vorwiegend an Studierende der Theologie, dann aber auch an Pfarrerinnen und Pfarrer.
Weitere Informationen finden sie hier PDF-Dokument.

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05.07 2011: Gleichstellung - "Cui bono?"

Unter dem Motto „GleichstVortrag Gleichstellungsrfeferat des AStA der Augustana-Hochschule Neuendettelsauellung – Cui Bono“ lud der Gleichstellungsreferent des AStA, Bernhard Schröder, am 5 Juli in die Bar.
Herr Wolfgang Stroh, Fachreferent Zentraler Sozialdienst in der Direktion der Behindertenhilfe der Diakonie Neuendettelsau, informierte zunächst über die zentralen Aspekte der UN- Behindertenrechtskonvention. Deren hehre Ziele, gerade auch im Bezug auf die freie Wahl des Wohnortes, stießen jedoch leider in der praktischen Umsetzung auf Probleme sowohl finanzieller, aber auch rechtlicher Natur.
Konkret veranschaulichte Herr Stroh das Konzept der Inklusion anhand der Umsetzung in der Diakonie Neuendettelsau. Wichtig sei jedoch, so das Fazit am Ende, dass selbst die beste Konvention und Richtlinie keine Wirkung zeigt, wenn in den Köpfen der Menschen kein Umdenken stattfindet. Nach dem Vortrag nahm sich der Referent noch Zeit für Rückfragen.

Die zweite Hälfte des Abends diente dazu, nach zwei Semestern eine Bilanz zu ziehen über die Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen des Gleichstellungsreferates innerhalb des AStA an der Augustana-Hochschule. Intensiv wurde darüber diskutiert, in welchen Bereichen sich das Gleichstellungsreferat auch künftig verstärkt engagieren sollte, welche Bereiche nicht abgedeckt werden müssten und welche Risiken das Prinzip der Gleichstellung, gerade auch im politischen Tagesgeschäft außerhalb der Augustana-Hochschule hat.

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01.07.2011: „Der Wissende redet nicht, der Redende weiß nicht.“ (Laotse)

Über 50 Jahre ist es jetzt her, dass Gundula Meyer zu Beginn ihres Theologiestudiums an der Augustana Hebräisch lernte. Als 40-jährige kam sie dann später mit ZEN in Berührung und fasste den Beschluss, nach Japan zu gehen, um sich in dieser japanischen Form der Meditation unterweisen zu lassen und dadurch „eine bessere Pastorin zu werden“. Nach sechs Jahren „Sitzen in der Stille“ wurde sie als ZEN-Lehrerin autorisiert und leitet seitdem das Ohof-Zendo bei Hannover. Ähnlich wie Michael von Brück verbindet sie damit evangelische Theologie und die Erfahrung des ZEN-Weges in Theorie und Praxis.

Meditationsseminar Augustana-Hochschule NeuendettelsauJetzt kehrte sie auf Einladung von Moritz Fischer und Jörg Dittmer für einen eintägigen ZEN-Kurs an die Augustana zurück und führte insgesamt 17 TeilnehmerInnen in die geistigen Hintergründe und die praktischen Übungsformen des ZEN ein. Dabei wurde deutlich, dass es sehr starke Berührungen dieser mystischen Form des Buddhismus mit der Mystik anderer Zeiten, Kulturen und Religionen gibt - ein ZEN-Patriarch wie Dogen und ein mittelalterlicher Mystiker wie Meister Eckhart liegen in ihrem Denken und Empfinden nahe beieinander.
Klar wurde aber auch, dass die Beziehung zu einer letzten Wirklichkeit auf dem mystischen Übungsweg ganz anders hergestellt wird als sonst in der wissenschaftlichen Theologie: nicht durch das Wort, sondern durch das Schweigen; nicht durch das Erinnern, sondern durch das Vergessen; nicht durch die Entwicklung von Konzepten, sondern durch das Leerwerden und das Lassen - um wie eine weit offene Schale frei zu werden für die Erfahrung jenes sich der Sprache und dem endgültigen analytischen Zugriff entziehenden Ur-Grundes, der alles Leben trägt und dieses Leben ist. 
Wer diesen Weg (als Ergänzung zu der vertrauten Form wissenschaftlichen Arbeitens) gehen will, muss die Bereitschaft zu ausdauerndem und regelmäßigem Üben entwickeln; denn mehr als einen ersten Eindruck von dieser zunächst fremden Welt kann man naturgemäß an einem halben Wochenende nicht vermitteln. Umso dankbarer waren die TeilnehmerInnen in der Schlussrunde Gundula Meyer, dass sie den weiten Weg aus Norddeutschland auf sich genommen hat, um an dem Ort ihrer eigenen theologischen Ausbildung in sehr authentischer Weise Hinweise zu geben auf jenen anderen Weg zu dem, was wir Gott nennen.

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01.07.2011: Religionspädagogisches Hauptseminar in den Nürnberger Nachrichten

Erfahrungen, die Studierende der Augustana-Hochschule im Religionspädagogischen Hauptseminar im letzten Wintersemester sammeln konnten, waren den Nürnberger Nachrichten auf ihrer "Campusseite" ein Artikel wert. Lesen Sie hier PDF-Dokument.

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28.06.2011: Vicedom-Lecture mit Prof. Dr. Wrogemann, Wuppertal

„Wie kann Mission im bundesdeutschen Kontext aussehen?“, fragte Professor Dr. Henning Wrogemann in seinem Vortrag „Den Glanz widerspiegeln – Vom Sinn der christlichen Mission, ihren Kraftquellen und Ausdrucksgestalten“, den er am vergangenem Dienstag an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau im Rahmen der Vicedom-Lecture hielt. Mission dürfe nicht verwechselt werden mit bestimmten Praktiken und „Techniken“, sondern zeige auf die Kraftquelle, aus der her Christen und Christinnen leben. Mission ist aus Vicedom-Lecture an der Augustana-Hochschule Neuendettelsaudieser Perspektive Lobpreis Gottes, Ausdruck des grenzüberschreitenden Überströmens von der Kraft Gottes. Gerade in Zeiten der abnehmenden Ressourcen, wo Gemeinden und ihre Mitglieder innerlich oft Gefahr laufen, auszubrennen, müsse neu entdeckt werden, dass die Kräfte Gottes überfließend sind und die Menschen in ihren „Kräftestrom“ mit hineinnehmen. Mission in diesem Sinn geschieht gemeinschaftlich im Namen Jesu, öffnet sich solidarisch für die Nöte anderer und würdigt die verschiedenen Anbetungsformen mit einer „kritischen Wertschätzung in Distanz“. Durchaus selbstkritisch stellte Wrogemann, Lehrstuhlinhaber für Missions- und Religionswissenschaft und Ökumene an der Kirchlichen Hochschule Wupptertal, eine „Atmosphäre des Nicht-Liebevollen in unseren Gemeinden“ fest und fragte: „Wie nehmen wir uns selbst und wie nehmen uns die Menschen, die von außen kommen, wahr in unserem Gotteslob?“
Alle zwei Jahre veranstalten die Augustana-Hochschule Neuendettelsau und das Centrum Mission EineWelt gemeinsam die Vicedom-Lecture. Sie erinnert an Georg Friedrich Vicedom (1903-74), Pioniermissionar und erster Lehrstuhlinhaber für Missionstheologie und Religionswissenschaft an der Kirchlichen Hochschule in Neuendettelsau. Dabei wird Themen der Interkulturellen Theologie ein Forum geboten.
Den Vortrag von Professor Dr. Wrogemann können Sie hier PDF-Dokument nachlesen.

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25.06.2011: Fußballturnier der Theologischen Fakultäten

Fußball-Turnier Augustana-HochschulePassend zur beginnenden Frauenfußball-WM wurde am Samstag, 25. Juni, auf dem Campus der Augustana-Hochschule das Fußball-Turnier der bayerischen theologischen Fakultäten ausgetragen. Fußball-Turnier Augustana-Hochschule NeuendettelsauMannschaften aus München, Erlangen und Neuendettelsau traten um den begehrten Pokal an. Die Mannschaft des Fachbereich Theologie aus Erlangen ging am Ende als verdiente Siegerin vom Platz.
Ein herzliches Dankeschön an die Mensa, die dafür sorgte, dass die hungrigen Spieler und Spielerinnen sowie ihre Fans nicht darben mussten.

Am Abend überreichte Klaus Häußler, Sportreferent der Augustana-Studierendenschaft und Organisator des Turniers, den Pokal, der nun nach vier Jahren in Neuendettelsau nach Erlangen wandert.


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25.06.2011: Augustana tropicana

Sommerfest an der Augustana-Hochschule NeuendettelsauDer Wettergott war diesmal dem Sommerfest der Studierendenschaft der Augustana-Hochschule nicht Sommerfest Augustana-Hochschule Neuendettelsauwohl gesonnen. Trotz aller anderslautender Vorhersagen setzte mit Beginn des Festes ein nass-kalter Nieselregen ein. Doch davon ließen sich die Studierenden und ihre zahlreichen Gäste nicht die gute Laune verderben. Das Büffet war wie immer lecker und reichhaltig (dank Mensa und vieler anderer helfenden Hände). Zusätzlich hatte Anna Schuh, als

Kulturreferentin verantwortlich für den Abend, ein buntes Kulturprogramm auf die Beine gestellt: Sommerfest Augustana-HochschuleMusikeinlagen (Posaunenchor und "Augustana-Spatzen"), eine improvisierte, hoch dramatische Tragödie, dargebracht von Mitgliedern des Mittelbaus, eine Animationseinlage, um alle Tanzmuffel auf die Beine zu bringen und einiges mehr. Sommerfest Augustana-Hochschule Neuendettelsau#

 

Die Studierendenschaft bedankte sich bei Herrn Errerd und Herrn Maurer, beide Hausmeister an der Augustana-Hochschule, für Ihren großen und großartigen Einsatz für die Belange der Studierenden. Herrn Errerd wurde ein spezielles Dankeschön zuteil: er wurde auf Beschluss der Studierendenvollversammlung zum Ehrenmitglied der Studierendenschaft der Augustana ernannt. Er sorgte während der Sanierungsmaßnahmen in den letzten Wochen auf dem Campus dafür, dass der Lehrbetrieb möglichst unbeeinträchtigt für die Studierenden ablief und auch auf Prüfungszeiten Rücksicht genommen wurde.

Als es dann später am Abend draußen doch zu ungemütlich und nass wurde, verlegten die Organisatoren das Fest kurzerhand nach innen in den großen Hörsaal . Dort soll es, so berichten wohl informierte Kreise, bis in den Morgen hinein weitergefeiert worden sein.

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20.06.2011: Studierende des Lutheran Theological Seminary Hongkong zu Besuch auf dem Campus

Besuchsgruppe vom Lutheran Theological Seminary Hongkong an der Augustana-HochschuleAm Montag, 20. Juni, besuchte eine Gruppe von Studierenden des Lutheran Theological Seminary of Hongkong die Augustana-Hochschule. Die Gruppe unter Leitung von Professor Pilgrim Lo befindet sich auf einer Reise durch Deutschland und machte einen Halt in Neuendettelsau, um neben Centrum Mission EineWelt und Diakoniewerk auch die Augustana-Hochschule kennenzulernen. Neben einer Campusführung durch Studierendenpfarrerin Munzert und den Studierenden Sonja Skorupa und Christof Meißner - beide haben selbst in Hongkong studiert - stellte Professor Dr. Dieter Becker sein Fachgebiet "Interkulturelle Theologie" vor. Daraus entwickelte sich eine offene und lebhafte Diskussion.
In den letzten Jahren nutzen einige Studierende der Augustana-Hochschule die Möglichkeit, am Lutheran Theological Seminary in Hongkong ein Auslandsjahr zu absolvieren und Theologie und Kirche im Kontext Asiens näher kennenzulernen.

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14.06.2011: Wenn der (bayerische) Löwe brüllt ...

Theatinerkirche... und der Himmel weiß-blau strahlt, dann zieht es die Mitarbeitenden der Augustana-Hochschule in die bayerische Landeshauptstadt.

Wie in jedem Jahr fand am Dienstag nach Pfingsten der Ausflug der Mitarbeitenden statt, der von der Mitarbeitervertretung vorbereitet worden war.

(Im Bild rechts sieht man die Theatinerkirche, besagten Löwen und besagten weiß-blauen Himmel)

 

GruppenbildSo folgte die Mitarbeiterschar dem kundigen - weil aus Oberbayern stammenden und bayerisch-fesch gewandeten - Rektor der Hochschule (im Bild rechts) und der nicht minder kundigen Stadtführerin bei der Besichtigung Münchens auf Schritt und Tritt.

Die gute Laune stand allen in die Gesichter geschrieben.

 

 

OperAngekommen in der großen Stadt führte uns die Stadtführerin Christine Wiesheu zunächst durch die Altstadt Münchens, zeigte uns Kirchen, Plätze und Gebäude mit großer Geschichte und ebensolcher Berühmtheit: das Hofbräuhaus natürlich, Oper (s. Bild), Rathaus, Frauenkirche, den Wohnsitz des Erzbischofs von München-Freising u.v.m.
Ihr gutes Ende fand der Rundgang zur allgemeinen, zünftigen Stärkung im Augustiner-Bräu.

 

NymphenburgErholt und genährt folgte eine Stadtrundfahrt mit dem Bus, die uns schließlich zum Schloß Nymphenburg (s. Bild) brachte, wo wir Gelegenheit hatten, uns in dem wunderschönen Park zu ergehen.

Wen die Füße so weit trugen, der konnte noch einen Blick auf die Amalienburg werfen, die im weitläufigen Park versteckt liegt und weniger eine Burg ist als ein hübsches, kleines Jagdschlösschen.

 

Allianz-ArenaBevor wir anschließend wieder zurück fuhren nach Neuendettelsau, erhielten wir die seltene Gelegenheit, die neue Allianz-Arena zu besichtigen. Der freundliche blau-weiße Himmel war zwischenzeitlich regnerischem Grau gewichen, das sich nahtlos in dem riesigen Fußball-Tempel fortsetzte. Von den Rängen bestaunten wir den just abgetragenen Rasen und die landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf dem Spielfeld. In solch ein Stadion sollte man wirklich nur dann gehen, wenn dort gerade ein Spiel ausgetragen wird.

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08. 06.2011: Begegnungstag in Eichstätt

Am 8. Juni waren die Dozierenden und Studierenden der Augustana-Hochschule wieder von der Theologischen Fakultät der Universität Eichstätt zu einem Begegnungstag in die Bischofsstadt eingeladen. Dort erwartete sie u.a. ein Vortrag von Professor Dr. Manfred Gerwing "Gnade uns Gott! Zur Theologie des jungen Johannes Eck". Daneben war auch Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Kennenlernen und Austausch. Am Nachmittag hatten die Studierenden Gelegenheit, die Stadt, das Priesterseminar und Begegnungstag Theologische Fakultät Eichstätt und Augustana-Hochschule Neuendettelsaudas Collegium Orientale näher kennenzulernen.Die Dozierenden hatten die Wahl zwischen einer fachkundigen Führung durch die frisch restaurierte Schutzengelkirche oder durch die Bibliothek des Priesterseminars, wo passend zum Vormittag Orginalschriften von Johannes Eck eingesehen werden konnten. Der Tag endete mit einem Vespergottesdienst nach orthodoxem Ritus in der Heilig-Geist-Kapelle des Kollegium Orientale und einem anschließendem köstlichern und reichhaltigem Abendessen.
Herzlichen Dank nach Eichstätt für die große Gastfreundschaft!
Mit dem "Eichstätt-Tag" blicken die Augustana-Hochschule und die Theologische Fakultät der Universität Eichstätt mittlerweile auf eine lange Tradition zurück. Die wechselseitigen Besuche dienen einer guten und ökumenischen Partnerschaft, aus der in den letzten Jahren immer wieder gemeinsame Projekte wie z.B. im September 2009 eine Studienfahrt nach Israel entstanden sind.

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01.-05.06.2011: Evangelischer Kirchentag in Dresden "... da wird dein Herz auch sein"

Kirchentag Dresden 2011... unter diesem Motto fand vom 01. bis 05. Juni der 33. Evangelische Kirchentag in Dresden statt - die Augustana-Hochschule war natürlich wieder dabei!

Gemeinsam mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel präsentierte sich die Augustana-Hochschule mit einem Stand "Evangelische Theologie studieren an einer Kirchlichen Hochschule". Dort konnten sich die Kirchentagsteilnehmer/innen über die beiden Kirchlichen Hochschulen und das Diakoniewissenschaftliche Institut in Bethel informieren. Kirchentag Dresden 2011

 

 

 

 

 

Gerne nahmen auch zahlreiche aktuellen und ehemaligen Studierenden die Gelegenheit wahr, am Samstag des Kirchentages zu einem Sektempfang an unserem Stand vorbeizuschauen.

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30.05.2011: Singendes Dankeschön

Jugendgruppe aus Tansania an der Augustana-HochschuleGanz spontan besuchte heute eine internationale Jugendgruppe die Augustana-Hochschule. Die Teilnehmenden - Jugendliche zwischen 18 und 26 Jahren aus Kidugula in der Süddiözese Njombe (Tansania) und den Dekanaten Nürnberg Ost und Süd - wurden von Pfr. Matthias Hopf über den Campus geführt. Am Ende des Rundgangs bedankten sie sich in der Bibliothek singender Weise mit einem Gospel zur Freude aller zufällig Anwesenden.

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21.05.2011: "Hochschule im Gespräch": Basismodule, Leistungspunkte und Co.

„Hochschule im Gespräch“ - das ist ein Kommunikationsformat, das in diesem Stil und mit dieser Dichte nur eine Campus-Hochschule ermöglichen kann. Es handelt sich dabei um eine besonders intensive Form des  Gedankenaustausches, wo Dozierende und Studierende in einer großen Runde face to face ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf ein Problem oder ihre Erfahrungen mit einem spezifischen Sachverhalt zur Diskussion stellen können und sich die Zeit nehmen, auf die Erfahrungen der anderen Beteiligten zu hören.

Diesmal ging es um die seit nunmehr 11/2 Jahren an der Augustana-Hochschule eingeführten modularisierten Studiengänge. Nach einer kurzen Eröffnung durch den Rektor, Prof. Dr. Markus Buntfuß, brachten zunächst die Studierenden (Senior stud. theol. Thomas Kelting), der Mittelbau (Dr. Regina Fritz) und die Professoren jeweils in 10-minütigen Statements ihre Ansichten vor. Daran schloss sich eine lebhafte Diskussionsrunde an, in der Gelegenheit war, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven einzelner Betroffener die Vorzüge, aber auch die deutlich spürbaren Nachteile der neuen Studienorganisation wahrzunehmen. Die Ergebnisse des Gedankenaustauschs wurden in Stichworten gesammelt und abschließend noch einmal in systematisierter Form vorgestellt.

Auf allen Seiten herrschte bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Abends der Eindruck vor, dass in sehr konstruktiver Weise und in einer offenen Atmosphäre bei einem schwierigen Thema die Probleme klar benannt und zur weiteren Bearbeitung festgehalten wurden. Trotz aller Bemühungen läuft zwar noch längst nicht alles gut im neuen System: Einerseits soll es ein frühzeitiges breiteres theologisches Grundwissen ermöglichen, andererseits weist es aber erhebliche Tendenzen zu einer Verschulung des Studiums auf. Dennoch ist ein positives Ergebnis des Abends, dass sich Studierende und Dozierende gemeinsam darum bemühen wollen, die deutlich gewordenen Schwachstellen in den Blick zu nehmen und das neue System weiter zu optimieren.

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15.05.2011: Einführung von Pfarrer z.A. Dr. Ingo Klitzsch als neuer Assistent in der Kirchengeschichte

Einführung Pfr. Dr. Klitzsch Augustana-Hochschule NeuendettelsauSeit 01. April ist Pfarrer z.A. Dr. Ingo Klitzsch als neuer wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte bei Professorin Dr. Schneider-Ludorff tätig, am 15. Mai führte ihn Rektor Professor Dr. Buntfuß im Rahmen des Hochschulgottesdienstes offiziell in sein Amt ein. In seiner Predigt zu Johannes 16,16-23b betonte Dr. Klitzsch den Osterjubel der Hoffnung, der der Gemeinde von Christus verheißen ist: "Aber so zaghaft dieser Jubel auch sein mag: Es ist und bleibt der gemeinschaftliche leise oder eben auch lautere Jubel der begründeten Hoffnung, der auch dann noch zu tragen vermag, wenn anderer Jubel schon längst verklungen ist."
Das Theologiestudium führte Pfarrer Dr. Klitzsch nach Neuendettelsau, Jerusalem (Dormition Abbey), Einführung Pfr. Dr. Ingo Klitzsch Augustana-HochschuleHeidelberg, Jena und Erlangen. Seine anschließende Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte (Prof. Dr. Volker Leppin) der Friedrich-Schiller-Universität Jena schloss er 2008 erfolgreich ab mit der Dissertation "Trinitätstheologie im Wandel. Eine genetisch-kontextuelle Analyse der sog. Theologien des Petrus Abaelardus". Nach dem Vikariat in Trostberg folgte 2010 die Ordination. Seitdem arbeitet Dr. Klitzsch an seiner Habilitation. Als wissenschaftlicher Assistent an der Augustana-Hochschule kehrt der gebürtige Mittelfranke nun in seine alte Heimat zurück.

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03.05.2011: Beginn des Sommersemesters 2011

Mit einer Andacht in der Hochschulkapelle hat die Augustana-Hochschule am Dienstag, 03. Mai, das Sommersemesters 2011 begonnen. Studierendenpfarrerin Susanne Munzert nahm das Motto des Semestereröffnung Sommersemester 11 Augustana-Hochschule Neuendettelsau Prof. Dr. Schneider-Ludorffkommenden Kirchentags in Dresden " ... da wird auch dein Herz sein" auf und legte der Hochschulgemeinde das Theologiestudium als einen "Herzens-Schatz" nahe: "Wenn das Herz der Ort ist, wo sich entscheidet, wie ich mein Leben lebe und wie ich es mit Gott halte, dann könnte das Theologiestudium doch zu einem >Schatz< werden, an den es lohnt, sein Herz zu hängen. Denn worum geht es in der Theologie anderes, als gemeinsam im Licht des Evangeliums Welt und Leben zu deuten und zu leben?"

Anschließend eröffnete Prorektorin Professorin Dr. Schneider-Ludorff in einem Festakt das Semestereröffnung Sommersemester 11 Sommersemester offiziell. Herzlich und voller Überzeugung begrüßte die Kirchengeschichtlerin alle Neuimmatrikulierten: "Sie sind hier richtig! Wir möchten, dass diese Zeit hier in Neuendettelsau die beste Zeit Ihres Lebens wird!" Die Augustana-Hochschule verstehe sich als eine moderne Campushochschule, die als ein "Laboratorium" die Möglichkeit biete, sich persönlich und theologisch auszuprobieren. Die Augustana als "Community" lebe vom Geist der christlichen Freiheit .
Thomas Kelting, Senior des AStA des Sommersemesters 2011, verband in seiner Rede den Gedanken des AStA-Semestermottos "... damit sie alle eins seien" mit einer konkreten Vision für den Semestereröffnung Sommersemester 11 Augustana-Hochschule NeuendettelsauAugustana-Campus. Die Augustana-Hochschule biete die großartige Möglichkeit, wissenschaftliche Theologie, die Praxis sowie eigene Überlegungen im Dialog zu verbinden. "Dafür muss aber auch ein Fundament geschaffen werden. Dieses Fundament heißt Respekt, Verständnis und Dialog innerhalb und zwischen allen Instanzen unserer Hochschule".
Mit wundervoller Klarinetten- und Klaviermusik umrahmten Andrea Mewes und Johannes Krug den Festakt.

Wir wünschen allen Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden ein erfolgreiches und gelingendes Sommersemester 2011!

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11.04.2011: "Ehrenstudentin" Frau Angelika Sacher verstorben

Unerwartet verstarb in der letzten Woche Frau Angelika Sacher.
Frau Sacher war trotz ihrer Erblindung über lange Jahre der Augustana-Hochschule als Gasthörerin und als Besucherin der öffentlchen Hochschulvorträge tief verbunden. Als sie 1999 ihren Status der Gasthörerin beendete, verlieh ihr die Augustana-Hochschule den Titel "Ehrenstudentin". Ein bis heute an der Hochschule einmaliger Ehrentitel, der Frau Sacher viel bedeutete.
Darüberhinaus hatte Frau Sacher bis zu ihrem Tod zu zahlreichen Studierenden der Augustana-Hochschule guten Kontakt.
Frau Sacher wird am Mittwoch, 13. April, um 14.00 Uhr auf dem neuen Friedhof in Heidenheim am Hahnenkamm beigesetzt.

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Neuer AStA des Sommersemesters 2011

AStA des Sommersemester 2011 an der Augustana-HochschuleDer neue AStA (Allgemeine Studierendenausschuss) des Sommersemesters stellt sich vor:
Seniorat: Thomas Kelting
Finanzreferat: Andreas Gatz
Gleichstellungsreferat: Bernhard Schröder
Gemeindereferat: Markus Müsebeck
Hochschulreferat: Matthias Kunsch
Kulturreferat: Anna Schuh
Politikreferat: Tobias Wölfel
Sozialreferat: Anna Neuhäuser

Der AStA wird von der Studierendenschaft der Augustana-Hochschule für ein Semester gewählt und vertritt diese in Fragen der Hochschulpolitik in den Gremien der Augustana-Hochschule und gegenüber der Hochschulleitung. Darüberhinaus engagiert sich der AStA für das soziale Leben auf dem Campus.

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24.03.2011: Augustana-Hochschule gestaltet den Wandel: Dauerstifter/innen gesucht!

Die energetische Sanierung ist in vollem Gang. Darüber hinaus werden Organisationsabläufe durchleuchtet und das Studium nach „Bologna“-Kriterien neu strukturiert. Die Hochschule erlebt einen eingreifenden Wandel. So resümiert Rektor Prof. Dr. Markus Buntfuß das erste halbe Jahr seiner Amtszeit als enorm ereignisreich. Für die anstehenden doppelten Abiturjahrgänge hat sich die Hochschule gewappnet und dem befürchteten Ansturm an Studierenden vorgebaut. Der Senat hat abgewogen, welches Kriterium besonders wichtig ist. Er hat empfohlen, denjenigen einen Studienplatz zuzusagen, die sich als erste immatrikuliert haben. Im Juli wird sich die Hochschule auch erstmalig an dem regionalen Wissenschaftstag beteiligen. Unter dem Titel „Mensch – Natur – Technik: Für unsere Welt von morgen“ ist der 5. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg am Freitag, den 15. Juli 2011 in Vorbereitung. Gastgeber sind die Stadt Ansbach und die westmittelfränkischen Hochschulen – die Hochschule Ansbach, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Augustana-Hochschule in Neuendettelsau.

Regionalbischof Christian Schmidt würdigt die Arbeit der Hochschule in besonderem Maße:  „Aus der Region, für Bayern!“ Die Augustana Hochschule hat mit ihrem Sitz im fränkischen Land einen besonderen Standort für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern. Viele der angehenden Pfarrer kommen gerade aus dieser Region, in der es traditionell einen sehr hohen Anteil evangelischer Christinnen und Christen gibt. „Der Landeskirche ist es ein großes Anliegen, dass den Menschen klar wird: die Kirche bleibt auch im Dorf. Auch mit der wissenschaftlichen Arbeit bewegen wir uns nicht im Wolkenkuckucksheim.“  Zumal die Landeskirche in den kommenden Jahren Theologinnen und Theologen braucht, die durch ihren religiösen Werdegang aber auch in einem kompakten wissenschaftlichen Studium „ihre Hausaufgaben gemacht haben“ und reflektiert und engagiert ihren Glauben weitergeben können.

Den Wandel gestaltet die Stiftung der Hochschule immer mehr. „Wir haben erste Erfolge in der Stiftung zu Prof. Dr. Schneider-Ludorff, REgionalbischof Schmidt, Prof. Dr. Buntfuß Augustana-Hochschule  Neuendettelsauverzeichnen. Noch sind sie klein, sie sind aber vor allem fein. So konnte der Umbau des Kapelleneingangs durch die Stiftung wesentlich unterstützt werden und wir ermöglichen zwei bis drei Studierenden einen Auslandsstudienaufenthalt, der für Theologiestudierende noch mal anders aussieht. Sie sollen neben dem Studium auch die Gemeinden im Ausland erleben“, erläutert Frau Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Vorsitzende der Augustana-Hochschulstiftung. Der Wandel wird sichtbar an dem neuen Film externer Link, den die Hochschule dank ihres Mediensponsors vorstellen kann. Darin hebt Landesbischof Dr. Johannes Friedrich noch einmal die Bedeutung der Hochschule hervor: „Eine ganz besondere Aufgabe der Stiftung ist es, Innovationen möglich zu machen, für die im normalen Haushalt kein Geld da ist.“
Auf diesem Hintergrund stellt die Stiftungsvorsitzende ein neues Projekt vor: „Wir suchen Dauerstifter. Menschen, die für ein Jahr 25 € monatlich der Stiftung zustiften. Damit wollen wir innerhalb kurzer Zeit das Grundstockkapital um 150.000 € aufstocken. Das wird ein erster Schritt sein - für uns aber vor allem ein Schritt weiter im Wandel. Wir haben noch vor Kampagnenstart die magische Zahl 10 überschritten, die elfte Dauerstifterin ist gefunden. Sie hat die Teilnahme an der Dauerstiftung als Geburtstagsgeschenk verschenkt.

Der Rektor Prof. Dr. Buntfuß dankte allen Dozierenden, Mitarbeitenden und Studierenden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Ohne eine gewisse Langmütigkeit bei den vielen Baustellen und das hohe Interesse aller für die Sache wären die Entwicklungen so nicht möglich gewesen.“ 

Lesen Sie hier eine Pressemeldung der FLZ PDF-Dokument.

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11.-13.03.2011: Alttestamentliches Kolloquium "Theorie der Exegese" an der Augustana-Hochschule

Ein „halbrundes“ Jubiläum beging das alttestamentliche Kolloquium „Theorie der Exegese“ in diesem Jahr: Bereits zum 15. Mal traf sich vom 11. bis 13. März 2011 an der Augustana Hochschule Neuendettelsau eine internationale Gruppe von Exegetinnen und Exegeten zum intensiven Austausch . So waren neben Dr. Shimon Gesundheit (Jerusalem), Prof. Dr. Jutta Hausmann (Budapest) und Prof. Dr. Thomas Krüger (Zürich) auch namhafte Vertreter der deutschen Exegeselandschaft wie Prof. Dr. Rainer Alttestamentliches Kolloquium Albertz (Münster) und Prof. Dr. Erhard Blum (Tübingen) anwesend. Referierend tätig waren zudem apl. Prof. Dr. Wolfgang Oswald (Tübingen) und PD Dr. Christoph Berner (Göttingen).
Als Textbasis diente der so genannte „Plagenzyklus“ des Exodusbuches (Ex 7-12), der in seiner textlichen Komplexität viel Material für die Beratungen der illustren Gruppe bot. Dabei stand stets der Grundimpetus des Kolloquiums vor Augen, „synchrone“ und „diachrone“ Exegesemethoden miteinander ins Gespräch zu bringen.Gerade dieses Anliegen liegt dem gerade im Entstehen begriffenen und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Exodus-Kommentar zugrunde, der von Prof. Dr. Helmut Utzschneider und apl. Prof. Dr. Wolfgang Oswald in der neuen Reihe „Internationaler Exegetischer Kommentar zum Alten Testament“ (IEKAT) erarbeitet wird. So werden die Früchte der Diskussionen der „Theorie der Exegese“ in nicht allzu ferner Zukunft auch der breiten wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugute kommen: Die Veröffentlichung des Kommentars ist für 2012 avisiert.

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02.03.2011: Chinesische Theologiestudierende und Promovend/innen zu Besuch auf dem Campus

Chinesische Besuchgruppe an der Augustana-Hochschule NeuendettelsauGibt es globale Kriterien für den christlichen Glauben und die christliche Theologie oder sind Theologie und Glaube immer nur lokal aussagekräftig?
Perspektiven und Fragestellungen einer Interkulturellen Theologie erörterte am Mittwoch, 2. März eine Gruppe chinesischer Theologiestudierender und Promovend/innen im Gespräch mit Professor Dr. Dieter Becker, Lehrstuhlinhaber für Interkulturelle Theologie / Missions- und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule. Die Teilnehmer/innen der Tagung kommen aus Festlandschina und Hongkong und leben zur Zeit zu Studien- und Forschungszwecken in Deutschland. Sie treffen sich einmal im Jahr zum Austausch und zur Vernetzung.

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Sanierungsmaßnahmen gehen auch in der vorlesungsfreien Zeit weiter

energetische Sanierung des Hauptgebäudes auf dem Camous der Augustana-Hochschule NeuendettelsauAuch während der vorlesungsfreien Zeit im März und April werden die energetischen Sanierungsmaßnahmen auf dem Campus weitergehen. Die alten Fenster im "Lichtgang" (Verbindung zwischen Hauptgebäude und Mensa) sowie die große (und zugige) Fensterfront in der Mensa wurden bereits im Wintersemester durch moderne, energetischen Standards entsprechende Fenster ersetzt. Nun werden die Fassaden des Hauptgebäude und der Mensa eingerüstet, um die Gebäude mit einer neuen, wärmedämmenden Außenhülle zu versehen.

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Nicht alltägliche Kooperation zwischen Augustana- Hochschule und Theresien-Gymnasium Ansbach

Im gerade zu Ende gegangenen Wintersemester begann eine nicht alltägliche Kooperation zwischen Religionspädagogisches Hauptseminar augustana-Hochschule NeuendettelsauTheresien-Gymnasium in Ansbach und der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau.
Religionspädagogik spielt im Alltag von Pfarrerinnen und Pfarrern eine zentrale Rolle. Im Präparanden- und Konfirmandenunterricht, im Kindergottesdienst, in der Erwachsenenbildung und nicht zuletzt im Religionsunterricht sind sie theologisch, pädagogisch und didaktisch vielfältig gefordert. So sind zum Beispiel Pfarrer und Pfarrerinnen der bayerischen evangelischen Kirche in der Regel allein mit sechs Wochenstunden Religionsunterricht fest in den Schulen verankert.
Um erste Praxiserfahrungen auf diesem wichtigen Gebiet bereits im Studium machen zu können, bot die Augustana-Hochschule ihr Religionspädagogisches Hauptseminar in diesem Wintersemester erstmals in Zusammenarbeit mit dem Theresien-Gymnasium Ansbach an. Ziel war es, Einblicke in den konkreten Alltag des Religionsunterrichts am Gymnasium zu bekommen. Sieben Studierende drückten so in einer 8. Klasse einmal in der Woche für zwei Stunden wieder die Schulbank und beobachteten und analysierten dabei das Unterrichtsgeschehen. Für die meisten von ihnen eine ganz neue Perspektive und ein ungewohnter Rollenwechsel – waren sie doch selbst vor nicht allzu langer Zeit noch Schülerinnen und Schüler.
In weiteren Seminarsitzungen setzten die „Lehrerinnen und Lehrer auf Probe“ unter fachkundiger Anleitung von Frau Studiendirektorin Vera Utzschneider diese Erfahrungen mit Theorien, Zielen, Inhalten und Methoden des Religionsunterrichts in Beziehung. Am Ende des Semesters bekamen die Studierenden dann die spannende Gelegenheit, sich selbst in der Lehrerrolle auszuprobieren und eine Unterrichtsstunde zu halten.
Professor Dr. Klaus Raschzok, Lehrstuhlinhaber für Studiendirektorin Vera Utzschneider, NeuendettelsauPraktische Theologie an der Augustana-Hochschule, gab den Anstoß für diese Kooperation und freut sich, wenn aus dem Pilotprojekt eine längerfristige Zusammenarbeit von Hochschule und Gymnasium wird. Auch von Seiten der Schule begrüßt Oberstudiendirektor Karlheinz Bundschuh sehr die Verbindung zwischen Theresien-Gymnasium Ansbach und der akademisch-wissenschaftliche Ausbildung an der Kirchlichen Hochschule in Neuendettelsau.

Vera Utzschneider ist Studiendirektorin am Theresien-Gymnasium in Ansbach für die Fächer Evangelische Religionslehre und Sport sowie Stellvertretende Leiterin der Gymnasialpädagogischen Materialstelle Erlangen. Sie veröffentlicht fachwissenschaftliche Beiträge zu Themen des gymnasialen Religionsunterrichts und war auch an der Erarbeitung des Lehrplanes für Evangelische Religionslehre am Gymnasium beteiligt.

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