Nachrichten des Wintersemesters 2008/09
19.02.2009: Ende des Wintersemesters 2008/09
Mit einem Schlussakt um 18.00 Uhr im Hörsaal IV im Wilhelm-von-Pechmann-Haus ging das Wintersemester 2008/09 zu Ende. Rektorin Profin. Dr. Jost bedankte sich bei den Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden für ein gelungenes und erfolgreiches Semester, das wieder viele große und kleine "Highlights" aufzuweisen hat. Neben den 25 Studierenden, die nach diesem Semester die Hochschule verlassen, um an einer anderen Universität ihr Studium fortzusetzen oder um nach bestandenem Examen ihr Vikariat zu beginnen, verabschiedete die Rektorin auch Pfarrer Dr. Stefan Gehrig. Dr. Gehrig, der vier Jahre als Assistent am Lehrstuhl für Altes Testament arbeitete, hat Mitte Februar seine Promotion mit Erfolg abgeschlossen und wechselt nun auf die Pfarrstelle in Winkelhaid.
Im Semesterschlussgottesdienst um 20.00 Uhr in der St.-Laurentiuskirche Neuendettelsau führte Rektorin Profin. Dr. Jost Herrn Hansjörg Rey als Chor- und Gesangspädagogen an der Augustana-Hochschule ein. Herr Rey studierte Musik in Berlin und Dresden und war Dozent an der Landeskirchenmusikschule in Dresden und hatte Lehraufträge in Düsseldorf und Erlangen-Nürnberg. Darüber hinaus war der gebürtige Weißenfelser Chorpädagoge und Stimmbildner bei verschiedenen Knabenchören, zuletzt in Windsbach. Seit 2005 arbeitet Herr Rey an der Augustana-Hochschule. Diese hat ihm u.a. die Gründung eines Studierendenchores und -orchesters zu verdanken. Seitdem kann die Hochschule bei ihren zahlreichen offiziellen Anlässen auf ein exzellentes musikalisches Rahmenprogramm zählen.
Dank Herrn Rey und seiner Kollegin, Frau Wurzer, kann die Augustana-Hochschule ihren Studierenden ein flächendeckendes Angebot an Stimm- und Gesangsausbildung bieten.
Nach dem traditionellen Abendmahlsgottesdienst um 20.00 Uhr in der St.-Laurentiuskirche Neuendettelsau wurde der Abend mit einer "Frustbar" beendet. Dabei gaben der "Mittelbau" und die Studierendenschaft Pfr. Dr. Stefan Gehrig mit Sketchen und Liedern ein herzliches "Lebewohl".
12.02.2009: Vortrag von Pfr. i.R. Peter Frör
Der Politreferent des AStA, Martin Böger, und der Diakoniereferent der Studierendenschaft, Henrik Althöhn, hatten anlässlich einer "Politvesper" Pfr. i.R. Peter Frör als Referenten zum Thema "Sterbehilfe" eingeladen. Peter Frör führte differenziert und mit großer Sachkunde in die vielfältige Problematik ein. Dabei beeindruckte er seine Zuhörer und Zuhörerinnen durch seine eindrücklichen Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit als Krankenhausseelsorger am Klinikum Großhadern in München. Dem Vortrag schloss sich eine rege Diskussionsrunde an, in der auch der Neuendettelsauer Hospizverein seine Arbeit kurz vorstellte.
18.01.2009: Beginn der Predigtreihe der Hochschulgottesdienste
"Sie blieben aber beständig ... Von den Grundlagen der Kirche" lautet das Thema der diesjährigen Predigtreihe der Hochschulgottesdienste, die am 18. Januar begann. Dabei geht es um die Frage: Was macht die christliche Gemeinschaft aus?
Sie blieben aber beständig ...
... in der Lehre der Apostel (18.01.09: Prof. Dr. Utzschneider)
... in der Gemeinschaft (25.01.09: Pfr. Dr. Seiler)
... im Abendmahl (01.02.09: Pfr. Dr. Neumann)
... im Gebet (08.02.09: Pfr. Dr. Fischer)
Die Gottesdienste finden jeweils um 11.00 Uhr in der St.-Laurentius-Kirche Neuendettelsau statt.
14.01.2009: Beginn der Vortragsreihe der Diakoniewissenschaftlichen Sozietät
Am Mittwoch, 14.01., begann die Diakoniewissenschaftliche Sozietät ihre aktuelle Vortragsreihe: "Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive":
14.01.: Diakonie unternehmen (Prof. Dr. Markus Rückert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Augustinum-Stiftung) [siehe Meldung unten]
21.01.: Aufbruch Gemeinde. Zu einer aktuellen Initiative für eine Beteiligungskirche (Dr. Martin Hoffmann, Rektor des Predigerseminars Nürnberg; Prof. Dr. Klaus Raschzok, Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie; Prof. Dr. Helmut Utzschneider, Lehrstuhlinhaber für Altes Testament und Mitglied der Landessynode)
04.02.: Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive. Was will die EKD-Denkschrift? (Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Universität Bamberg)
11.02.: Frieden mit dem Kapital? Notwendige Kritik an der Unternehmens-Denkschrift der EKD (Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Universität Heidelberg)
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Hörsaal IV, Wilhelm-von-Pechmann-Haus
29.1.2009: Integrative Bar
InBar steht für „Integrative Bar“. Die Idee ist schnell erklärt: Studierende laden Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen in die Augustana-Bar ein und machen eine Party.
Diese Idee, die vor über zehn Jahren des öfteren in die Tat umgesetzt wurde, fand am Donnerstag, den 29. Januar eine Neuauflage
.
So waren 10 Leute mit schweren Mehrfach-Behinderungen aus verschiedenen Wohngruppen bei uns in der Bar zu Gast. An dem Ort, wo sonst mittwochs der Treffpunkt der Studierenden ist, trafen sich nun an einem Donnerstagabend Studierende, PflegerInnen und BewohnerInnen zum gemütlichen Beisammensein und Spaß haben.
Da es um ein gegenseitiges Kennenlernen geht, waren in der Woche vorher die Studierenden, alleine oder zu mehreren, die Leute besuchen. Bei diesem Besuch konnte man sich das Umfeld der Menschen anschauen und sich ein wenig miteinander vertraut machen.
Die Person, die man zuvor besucht hatte, holte man dann in die Bar. Dabei war der Weg schon ein wenig das Ziel, denn vom sog. „Friedenshort“ bis zur Bar sind es eine halbe Stunde Fußweg.
Angekommen in der Bar gab es Chips, Getränke und Musik.
Anfängliche Berührungsängste wurden relativ rasch überwunden und beim Kennenlernen und Rollstuhltanz verging die gemeinsame Zeit sehr schnell. Nach einer Stunde in der Bar begleiteten die Studierenden die Gäste wieder zurück in ihre Wohngruppen.
Der Abend war ein sehr schönes Erlebnis.
Auf ein Wiedersehen freuen wir uns deshalb schon sehr. Vielleicht dann zum Grillfest?!
13.01.2009: Eishell
Wenn es schneit und friert und dann wieder die Sonne scheint, verwandelt sich der Augustana-Campus in eine Traumlandschaft.
Genießen Sie einige Winter-Impressionen in Bildern von Stefan Reinhardt.
07.01.2009: Die Augustana-Hochschule trauert um ihren Ehrendoktor Altlandesbischof Dr. theol. h.c. Hermann von Loewenich
Hermann von Loewenich ist am 18. Dezember 2008 in Nürnberg nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben. Er war 1997 mit der theologischen Ehrendoktorwürde der Augustana-Hochschule für seine innovativen Ansätze in Kirche und Theologie geehrt worden, die er seit seiner Zeit als Nürnberger Studentenpfarrer und später in verschiedenen kirchenleitenden Ämtern mit hohem persönlichem Engagement entwickelt hatte. Hermann von Loewenich war nach Professor Dr. Wilfried Joest, Professor Dr. Walter Burkert und der Leiterin der „Alten Synagoge“ Essen Edna Brocke der vierte Ehrendoktor der Augustana-Hochschule. In seiner damaligen Laudatio hatte Professor Dr. Joachim Track darauf hingewiesen, dass von Loewenichs „Vorstellung einer den Menschen nahen, lebendigen und vielfältigen, partizipativen und ökumenischen Kirche“ auch die gegenwärtige kirchliche Wirklichkeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern entscheidend geprägt hat. Besonders dankbar sind wir auch für sein Engagement für die Gleichstellung von Frauen in der Kirche.
Die Augustana-Hochschule gedenkt ihres verstorbenen Ehrendoktors in Dankbarkeit und schließt darin auch all seinen Einsatz für die Hochschule in seiner Zeit als Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in den Jahren 1994 bis 1999 mit ein. Gott, der Herr über Tod und Leben, nehme ihn auf in sein Reich und lasse ihn schauen, was er mutig und mit hoher Verantwortung als Pfarrer und Bischof verkündigt und als getaufter Christ innig geglaubt hat. Er tröste alle, die um ihn trauern.
20.01.2009: Vortrag von Herrn Buchholz, Abteilungsleiter der JVA Lichtenau
Anschaulich gab Herr Jürgen Buchholz, Abteilungsleiter der JVA Lichtenau, den Studierenden in seinem Vortrag "Justizvollzug - Was ist das?" einen Einblick in die Strukturen, Zielsetzungen und Auswirkungen des Justizvollzugs in Deutschland. Der Psychologe und katholische Diplomtheologe griff dabei immer wieder die Frage nach dem Ziel des Justizvollzugs ("Sicherung und Resozialisierung") und die damit nicht immer konform gehende öffentliche Meinung auf.
Herr Buchholz betreut zusammen mit Herrn Mayer vom Sozialpädagogischen Dienst der JVA Lichtenau und Frau Munzert, Studierendenpfarrerin der Augustana-Hochschule, seit zwei Semestern eine Gruppe von Studierenden, die regelmäßig Begegnungsabende in der JVA Lichtenau anbietet.
14.01.2009: Vortrag Prof. Dr. Markus Rückert "Diakonie unternehmen"
Den Auftakt der Vortragsreihe der Diakoniewissenschaftlichen Sozietät Neuendettelsau "Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive" machte Professor Dr. Markus Rückert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Augustinum-Stiftung.
Die globalisierte Ökonomisierung ist auch in der christlichen Sozialarbeit angekommen. Die Einrichtungen der Diakonie, so Professor Rückert, sind mittlerweile Unternehmen. Diese diakonisch-wirtschaftliche Perspektive kollidiert mit der kirchlich-amtlichen, wie sich u.a. in der neuesten EKD-Studie
"Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive“ zeigt: . Diakonie kann aus der Sicht des Geschäftsführers der Augustinum-Stiftung nicht mehr umsonst sein und muss unternehmerisch denken und handeln. Das gebe der (regulierte) Markt mit seinen vielen Anbietern ähnlicher Dienstleistungen vor.
Aus Anstalten der oft spontanen und auch bisweilen unplanbaren Nächstenliebe sind diakonische Unternehmen geworden. "Von Löhe bis zur Diakonie Neuendettelsau 2009 war es ein weiter, manchmal schmerzvoller, aber wirtschaftlich letztlich erfolgreicher und notwendiger Weg." Er musste, so Prof. Rückert, gegangen werden, weil einzelne Teile alleine nicht überlebensfähig gewesen wären. Der Mix aus Arbeit, Vernetzung im sozialpolitischen System – egal ob Staat oder Markt – und Finanzierung ist nur in größeren Einheiten zum Nutzen der Menschen effizient machbar .
13.01.2009: Vortrag von Pfr. Dr. Haringke Fugmann
Nach dem Abschluss seines Habilitationsverfahrens an der Augustana-Hochschule stellte Pfr. Dr. Haringke Fugmann, Nürnberg, die Ergebnisse seiner Habilitationsschrift in einer öffentlichen Vorlesung vor: "Von Wendepunkten und Zeremonienmeistern. Die Kasualtheorie seit den 1970er Jahren im Lichte zweier neuer empirischer Untersuchungen".
Dr. Fugmann ging der Frage nach, ob die gängigen praktisch-theologischen Beschreibungsmodelle der Kasualpraxis mit der Wahrnehmung der Menschen, die die Kasualangebote der Kirche annehmen, übereinstimmen. Anhand seiner Forschungsergebnisse forderte der gebürtige Neuendettelsauer einen Perspektivwechsel: "Das Potential der Kasualien liegt aus Sicht der Befragten weniger darin, dass bei ihnen in der Predigt durch Anknüpfung und Erläuterung eine Deutung des Sinns der Lebensgeschichten der Teilnehmenden vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens stattfindet. Ihr Potential liegt vielmehr darin, dass sie im Teilen des Evangeliums in Wort und Handlung in der Gemeinschaft der Versammelten relevante Erfahrungen mit dem christlichen Glauben ermöglichen und vielfältige Auswirkungen haben auf das Leben derer, die an ihnen teilnehmen."
Anschließend überreichte Rektorin Profin. Dr. Renate Jost Pfr. Dr. Fugmann die Urkunde, die ihm die Lehrbefähigung ausspricht. Prof. Dr. Kerner, der als Leiter des Gottesdienst-Instituts der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern das Habilitationsprojekt von Dr. Fugmann mit begleitete, dankte Dr. Fugmann für seine Arbeit: "Sie hat sich für die Pfarrerinnen und Pfarrer in ihrer kirchlichen Praxis als sehr hilfreich erwiesen."
22.12.2008: Professor Dr. Raschzok Mitglied im Kuratorium des Instituts für Schulentwicklung und Evaluation
Das Kuratorium des vom Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn und der Evangelischen Schulstiftung in Bayern neu gegründeten "Instituts für Schulentwicklung und Evaluation" hat Professor Dr. Klaus Raschzok, Lehrstuhinhaber für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule, zu seinem Mitglied berufen. Das Institut hat sich die wissenschaftliche Begleitung einer wahrnehmungs- und wertorientierten Schulentwicklung zum Ziel gesetzt und steht konfessionellen wie staatlichen Schulen beratend zur Verfügung.
22.12.2008:Professor Dr. Dieter Becker neuer "affiliated Professor" in Nordsumatra
Rektor und Dozierendenkollegium der Theologischen Hochschule der Christlich-Protestantischen Batak-Kirche in Pematang-Siantar (Nordsumatra/Indonesien) haben Professor Dr. Dieter Becker, Lehrstuhlinhaber für Interkulturelle Theologie/Missions- und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule, zum "affiliated Professor" ihrer Hochschule ernannt. Die Urkunde darüber wurde am 13. September 2008 ausgestellt.
Professor Dr. Becker freut sich sehr über dieses Zeichern einer bleibenden Verbundenheit mit dieser Hochschule, an der er sechs Jahre auf Indonesisch unterrichtet hat. Im vergangenen Sommersemester war Professor Becker zusammen mit Neuendettelsauer Studierenden dort für ein interkulturelles Seminar zu Gast.
22.12.2008: Forschungspreis 2009 für Doktoranden der Augustana-Hochschule
Die Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal hat Herrn Tove Simpfendörfer, Weingarten, mit ihrem Forschungspreis 2009 ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgt für seine Dissertation "Fremde treffen auf Fremde: Lutherische Missionare und australische Aboriginals im 19. Jahrhundert". Herr Simpfendörfer hatte seine Promotion 2008 an der Augustana-Hochschule eingereicht und war mit dem Prädikat "summa cum laude" bewertet worden.
Die Preisverleihung findet am Montag, 20. April 2009, in Wuppertal statt.
18.12.2008: Weihnachtsabendmahl
"Ehre sei Gott in der Tiefe" sangen die beiden kleinen frechen Engel im Krippenspiel beim Weihnachtsabendmahl mit Hingabe und trieben damit den dirigierenden Erzengel in die Verzweiflung. Aber die kleinen Engel bleiben dabei und sagen es den Hirten weiter: "Gott lässt euch ausrichten: Euch ist heute der Heiland geboren".
Nach dem Krippenspiel und der gemeinsamen Abendmahlsfeier überraschte das Neuendettelsauer Christkind die Studierenden beim anschließenden Lagerfeuer mit einem kleinen himmlischen Geschenk als Dank:
"Ihr habt mich mit Eurem Spiel erfreut,
dafür bedanke ich mich heut.
Ich will euch etwas Süßes schenken
und Eure Gedanken auf Weihnachten lenken."
Auch die Studierendenpfarrerin bedankte sich artig beim Christkind für den kleinen süßen Engel.
16.12.2008: Advent bei den Diakonissen
Auch in diesem Jahr folgte eine große Gruppe von Studierenden zusammen mit der Studierendenpfarrerin Susanne Munzert und dem Diakoniebeauftragten der Studierendenschaft Henrik Althöhn der Einladung von Frau Oberin Biewald in das Mutterhaus der Diakonie Neuendettelsau.
Gute Tradition ist es, dass sich die "Augustanis" und die Diakonissen vorher zur gemeinsamen Komplet in der St.-Laurentius-Kirche treffen. Bei Plätzchen und Punsch im Speiseraum der Diakonissen ergaben sich dann zwanglos angeregte Gespräche zwischen Alt und Jung. Zum Abschluss gab es ein "Wunschkonzert" mit Adventsliedern, das von einem studentischen Bläserquartett und Christopher Noll am Klavier begleitet wurde.
11.12.2008: Weihnachtsfeier der Mitarbeitenden
Besinnlich mit einer Andacht begann die Weihnachtsfeier der Mitarbeitenden am 11. Dezember in der Augustana-Kapelle . Unter den Klängen des Posaunenchors und beim Licht vieler Kerzen kam nun nach der besonders arbeitsreichen Zeit des Augustana-Tages adventliche Stimmung unter den Anwesenden auf.
Rektorin Professorin Dr. Jost nahm die Gelegenheit beim anschließenden Beisammensein wahr, um sich bei den Mitarbeitenden für die gute Zusammenarbeit und das hohe Engagement im zurückliegenden Jahr zu bedanken. Besonders ehrte die Rektorin Herrn Werner Errerd (Hausmeister) und Frau Martina Langenfelder (Küche) für 15 Jahre Mitarbeit , sowie Frau Else Stützer (Küche) und Frau Lydia Wolf (Hochschulsekretariat ) für 10 Jahre Mitarbeit an der Augsuatana-Hochschule. Frau Regina Geyer (Hauswirtschaft) ist nach ihrer Elternzeit wieder an die Augustana-Hochschule zurückgekehrt. Sie arbeitet hier seit 11 Jahren. Professor Dr. Becker konnte ebenfalls sein 15jähriges Dienstjubiläum in diesem Jahr feiern und wurde bereits im Senat der Hochschule dafür geehrt.
Außerdem verabschiedeten die Augustana-Hochschule an diesem Abend Frau Haas, die nach 21 Jahren in der Hauswirtschaft und im Pfortendienst zum 1. Januar 2009 in den Ruhestand geht. In der Andacht "entpflichtete" Rektorin Professorin Dr. Jost Frau Haas von ihren Aufgaben an der Hochschule und gab ihr einen Segen für ihrem Weg in den Ruhestand mit. Die Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung, Frau Andrea Siebert, bedankte sich ebenfalls herzlich bei Frau Haas für ihr langjähriges Engagement und überreichte ihr ein Abschiedsgeschenk aller Mitarbeitenden.
Sehen Sie hier einen kleinen Rückblick in Bildern.
5.-7.12.2008: Augustana-Tag
Auch in diesem Jahr beging die Augustana-Hochschule ihren Gründungstag am zweiten Adventswochenende mit einem großen Festprogramm. Zahlreiche Gäste von nah und fern folgten der Einladung gerne.
Den Auftakt machte am 5.12.2008 die Mitgliederversammlung der „Gesellschaft der Freunde und Freundinnen der Augustana-Hochschule e.V.“
Nach ausführlichen Beratungen hat die Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule am 5. Dezember 2008 beschlossen, sich als eigenständiger Verein aufzulösen und sich als Förderkreis der Augustana-Hochschulstiftung anzuschließen. Dadurch sollen Überschneidungen im Blick auf die Aufgabenbereiche und Mitgliederwerbung sowie Doppelstrukturen in der Verwaltungs- und Gremienarbeit vermieden werden. Der Förderkreis hat wie bisher das Recht, Mitgliedsbeiträge zu erheben. Diese kommen ebenso wie die eingehenden Spenden unmittelbar den von der Mitgliederversammlung bestimmten Empfängern zugute. Ein Sprecher bzw. eine Sprecherin der Versammlung der Freunde und Freundinnen der AHS ist Mitglied des Stiftungsvorstands, außerdem wird ein Mitglied des Förderkreises ins Kuratorium der Stiftung berufen.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt für Verdienende 15,- €, für Studierende 5,- € pro Jahr. Es konnten allein in den letzten 16 Jahren insgesamt ca. 40 000,- € direkt und zeitnah für Projekte der Augustana-Hochschule und der Studierendenschaft aufgebracht werden. So wurden Exkursionen, das Taufbecken in der Kapelle, Fußballtore für die Studierendenschaft, die Kinderbetreuung an der Hochschule, Veröffentlichungen der Hochschule und vieles mehr unterstützt. Weitere Informationen sind bei Frau Siebert (09874/509-280; andrea.siebert@augustana.de) erhältlich.
Beim anschließenden Begrüßungskaffee in der Mensa nutzten die ersten Gäste die Möglichkeit zum gemütlichen Plausch mit alten Bekannten. Murti Hehanussa, Promovendin der Hochschule aus Indonesien, Christian Schmidt, Pfarrverwalter in Ausbildung, und Tobias Jammerthal, Student der Augustana-Hochschule, begrüßten die Gäste und stellten ihren Studienalltag an der Augustana-Hochschule vor. Die Seniora des AStA, Jutta Müller, gab mit Bildern einen bunten Einblick in das studentische Leben auf dem Campus. Ihr Fazit am Schluss: „Wir sind NICHT brav – wir tun nur so!“
Einen ersten Höhepunkt des Wochenendes stellte der Vortrag von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, Hannover,
beim Festakt am Freitagabend dar. Beinahe 400 Gäste strömten in den Luthersaal der Diakonie Neuendettelsau, um die bekannte Theologin zu hören. In ihrem Vortrag „Bibel, Beten und Bekenntnis. Aktuelle Herausforderungen auf dem Weg zum Reformationsjubiläum“ umriss Bischöfin Käßmann die Eckpunkte der gerade eröffneten „Lutherdekade". Bei aller notwendigen evangelischen Profilierung plädierte die Bischöfin der größten deutschen evangelischen Landeskirche dafür, „dem Reformationsjubiläum eine deutliche ökumenische Dimension zu geben“. Die Bibel als zentraler Bezugspunkt aller Christen und Christinnen, die niemals „ausgelesen“ ist, das Gebet als „Herzstück christlicher Spiritualität“ und das Bekenntnis, das die „Einheit in aller fröhlichen Vielfalt“ bewahrt, können dabei Eckpfeiler und gleichzeitig Wegweiser sein. Dies alles kann angesichts aller notwendigen Planungen zum großen Jubiläumsfest eine innere Freiheit und Gelassenheit geben, die mit gutem protestantischem Humor gefüllt ist: „Christen sind Studenten eines im Glauben gegründeten Humors. Sie dürfen bereits hier und heute das eschatologische Gelächter einüben.“
Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann hat uns ihren Vortrag dankenswerter Weise für die Website in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt. Sie können ihn deshalb hier nachlesen
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Nach dem Vortrag nutzten die Studierenden die Gelegenheit zu weiteren Fragen an die Landesbischöfin. So sprach sich die Mutter von vier Töchtern gegen Studiengebühren aus, forderte aber gleichzeitig drei kostenfreie Kindergartenjahre: „Für einen Kindergartenplatz zahlen Eltern mehr als für die Studiengebühren ihrer erwachsenen Kinder“. Auch sprach sich Dr. Käßmann gegen interreligiöse Gebete aus: „Das geht nach meiner Beobachtung immer auf Kosten der Nennung von Jesus Christus“. Sie machte sich jedoch stark für einen achtsamen Umgang der verschiedenen Religionen untereinander. Gute Erfahrungen habe sie dann gemacht, wenn sich die Partner des interreligiösen Gesprächs gegenseitig zu ihren Gottesdiensten einladen, um respektvoll das Gebet der anderen zu begleiten.
Den evangelischen Beitrag zur aktuellen Bildungsdiskussion umriss Landesbischöfin Dr. Käßmann zum Schluss mit drei Schlaglichtern: Bildung als religiöse Bildung stärken („Beheimatung“), Bildung als "Herzensbildung“ und Bildung als Schlüssel der Armutsbekämpfung.
Umrahmt wurde der Festvortrag vom studentischen Chor und Orchester der Hochschule unter Leitung von Hansjörg Rey mit dem Anthem für Soli, Chor und Orchester „Singt, o singt dem Herrn“ von Henry Purcell.
Schon vor dem Festakt nutzte Peter Weich die Gelegenheit zu einem Interview mit der hannoverschen Landesbischöfin für das Rothenburger Sonntagsblatt
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Vereinsgründung für Feministische Theologie am 6.12.2008
Der Professur für feministische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau zugeordnet ist das im Aufbau befindliche „Internationale Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion“. Eigens zur Unterstützung dieses Instituts wurde am 6. Dezember 2008 ein Förderverein gegründet. Zur ersten Vorsitzenden wurde die Professorin für Feministische Theologie Dr. Renate Jost gewählt.
Währenddessen liefen bereits die Vorbereitungen für den großen ...
Augustana-Ball am 6.12.2008:
Auch der Ball der Studierenden musste in den Luthersaal der Diakonie Neuendettelsau verlegt werden. Zu viele aktuelle und ehemalige Studierende und Dozierende wollten dabei sein, als die Rektorin Professorin Jost und die Seniora Jutta Müller mit einem gemeinsamen Walzer den Ball eröffneten.
„Augustana und Me(h)er“ – das diesjährige Motto des Balls wurde seinem Anspruch mehr als gerecht. Allein schon die Jazz-Band und die Band „red apples“ – beide traten exklusiv an diesem Abend auf – brachten die Tanzfläche zum Brodeln. Weitere Show- und Tanzeinlagen folgten.
Sehen Sie hier einen kleinen Rückblick in Bildern zum Augustana-Ball 2008 ...
Nach einer langen Ballnacht folgte am Morgen des 7.12.2008 der Festgottesdienst zur Einführung von Professorin Dr. Jost als neue Rektorin der Augustana-Hochschule.
In einem festlichen Gottesdienst führte Oberkirchenrätin Dr. Greiner Professorin Dr. Jost als neue Rektorin der Augustana-Hochschule ein. Damit fiel auch die letzte „Männerbastion“ der Kirchlichen Hochschule und eine Frau übernimmt die Führung der Hochschule für die nächsten zwei Jahre.
(Das Münchener Sonntagsblatt berichtet eigens über diesen Meilenstein in der Augustana-Geschichte in einem Artikel in Ausgabe Nr. 50 vom 14.12.2008.)
Lesen Sie hier die Predigt
unserer neuen Rektorin.
Die Mensa verwöhnte ihre Gäste beim anschließenden Mittagessen noch einmal, bevor alle nach diesem ereignisreichen Wochenende wieder in den Alltag zurückkehrten.
Sehen Sie hier einen kleinen Rückblick in Bildern zum Augustanatag 2008 ...
Die ersten Presseberichte zum Augustana-Tag widmen sich dem Festvortrag von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann: Artikel 1
in der FLZ, Artikel 2
in der FLZ
3.12.2008: Nikolausfeier
Auch dieses Jahr kam der Nikolaus wieder an die Augustana. Sein Besuch in der Mensa war wie immer ein Highlight im Jahreslauf.
19.11.2008: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Vortrag und Gottesdienst am Buß- und Bettag
Vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, verkündeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte .
Grund genug für einen Themenabend "Herausforderungen der Menschenrechte für Theologie und Kirchen", den das Studierendenpfarramt und das Politreferat des AStA der Augustana-Hochschule in Kooperation mit dem Centrum Mission EineWelt am Buß- und Bettag durchführten.
In einem ersten Teil berichtete Pfarrer Dr. Arturo Blatezky, Pastor der Evangelischen Kirche am La Plata/Argentinien, von seiner Arbeit als Leiter der ökumenischen Menschenrechtsbewegung in Argentinien. Diese argentinische Kirche hat die Menschenrechtserklärung in ihre Bekenntnisschriften aufgenommen, auf die sie ihre Pfarrer und Pfarrerinnen ordiniert. "Die Menschenrechte und die Botschaft Christi gehören eng zusammen. Jeder Mensch, der widersteht, steht in der Nachfolge Christi", so Pfarrer Dr. Blatezky. Das findet auch seinen Niederschlag in der Ausbildung der angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer. Alle Theologiestudierende sind verpflichtet, während ihres gesamten Studiums in einer Gemeinde der Armen-Vororte von Buenos Aires mitzuarbeiten. So steht von Anfang an die Frage im Mittelpunkt: Wie und wo tritt die Kirche für die Würde und Rechte vor allem der Ärmsten ein. "Wir können im Kindergottesdienst den Kindern nicht nur erzählen 'Jesus liebt dich' - wir müssen dann auch etwas für sie und ihre Familien tun."
Im anschließenden Buß- und Bettagsgottesdienst in der Kapelle der Augustana-Hochschule kamen Erfahrungen mit den Menschenrechten in Deutschland und weltweit zu Wort - hineingesprochen in die lebendige Hoffnung auf die Solidarität Gottes mit den Menschen und der Menschen untereinander: "Im Dunkel unsrer Nacht entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt".
17.11.2008: Professor Dr. Peter L. Oesterreich onorarprofessor an der Universität Ulm
Zu Beginn des Wintersemesters 08/09 wurde Professor Dr. Peter L. Oesterreich, Lehrstuhlinhaber für Philosophie an der Augustana-Hochschule, zum Honorarprofessor an der Universität Ulm ernannt.
Professor Dr. Oesterreich verbinden seit 1995 enge Beziehungen nach Ulm, wo er im Sommersemester 1995 eine Gaststiftungsprofessur am Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften innehatte.
Die Bestellung zum Honorarprofessor bedeutet eine besondere Anerkennung seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrbeauftragter am Humboldt-Studienzentrum und eine Würdigung seiner Forschungsleistungen im Fach Philosophie, insbesondere auf dem Gebiet der klassischen deutschen Philosophie und der Philosophie der Rhetorik.
Seine Antrittsvorlesung am 4. Dezember 2008 wird Professor Oesterreich dem Thema "Pathelogie. Die Lehre von den Stimmungen und Gefühlen bei Heidegger und Aristoteles" widmen.16.11.2008: Einführung von Pfarrer Bauer-Marks als Beauftragter für Fundraising an der Augustana-Hochschule
Am Sonntag, 16. November 2008, wurde Pfarrer Ulrich Bauer-Marks als Beauftragter für Fundraising und Hochschulförderung von Rektorin Profin. Dr. Renate Jost im Hochschulgottesdienst eingeführt.
Pfarrer Ulrich Bauer-Marks arbeitet seit 1. September 2008 mit einer halben Stelle als „Fundraiser“ an der Augustana-Hochschule. Zu seinen Aufgabengebieten gehört es, Konzepte zur Hochschulförderung passend für die Kirchliche Hochschule auszuarbeiten und umzusetzen. Dies soll vor allem in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung der Augustana-Hochschule geschehen. Die Hochschule rüstet sich damit für kommende Zeiten: Auf diesem Weg soll ein zusätzliches Standbein zur Überbrückung von Finanzierungslücken geschaffen und finanzielle Spielräume für Neues eröffnet werden.
Pfarrer Bauer-Marks ist in der Schlussphase seiner Ausbildung zum Fundraisingmanager an der Fundraisingakademie in Frankfurt. Ein Schwerpunkt seines Arbeitsansatzes wird u.a. die Alumni-Arbeit sein: Über das Studium hinaus soll die Bindung der ehemaligen Studierenden an „ihre“ Hochschule intensiviert werden.
Die Fundraisingstelle an der Augustana-Hochschule wurde von der Synode zusammen mit fünf weiteren halben Stellen beschlossen, um die Themen Mitgliederbindung, Gebäude- und Stellenfinanzierung in den einzelnen Kirchenkreisen zu stärken. Alle Stellen sind vorerst auf drei Jahre begrenzt.
Pfarrer Bauer-Marks ist nach seinem Vikariat in Regensburg und Neutraubling seit März 2000 Pfarrer in Kleinweisach in Mittelfranken und Jugendpfarrer des Dekanats Markt Einersheim. Für seine Arbeit an der Augustana-Hochschule hat Pfarrer Bauer-Marks die Arbeit als Dekanatsjugendpfarrer abgegeben.
12.11.2008: Reverend Baranite Kirata, Kiribati, zu Besuch an der Augustana-Hochschule
Im Rahmen seiner Vortragsreise besuchte Reverend Baranite Kirata aus Kiribati auch die Augustana-Hochschule.
Rev. Kirata ist Sekretär für Mission, Kirche und Gesellschaft der Kiribati Protestant Church und engagiert sich weltweit gegen den Klimawandel, von dem sein Heimatland in ganz besonderem Ausmaß betroffen ist. Viele der Pazifikinseln werden sicher dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer fallen: . „Noch wäre aber Zeit und Gelegenheit, die Ausbreitung der Katastrophe zu stoppen.“
12.11.2008: Studierende verabschieden Frau Haas in den Ruhestand
Brennende Wunderkerzen und tosender Applaus empfingen Frau Haas, als sie am Abend des 7. Novembers die Bar in der Waldstraße betrat. Nach 21 Jahren in der Hauswirtschaft und in der Pforte verlässt Frau Haas nun "ihre" Augustana, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.
Mit verschiedenen Sketchen und Liedern verabschiedeten sich die Studierenden von Frau Haas und dankten ihr einzeln mit roten Rosen voller guter Wünsche für ihren Einsatz und ihr stets offenes Ohr für viele Generationen von Studierenden.
4.11.2008: Beginn des Wintersemesters 2008/09
Am Dienstag, 4.11.2008, begann an der Augustana-Hochschule der Lehrbetrieb des Wintersemesters 2008/09.
Nach einem Gottesdienst um 9.00 Uhr in der Hochschulkapelle eröffnete Rektorin Profin. Dr. Renate Jost in einem Festakt das Semester offiziell.
211 Studierende, davon 38 Erstsemester sind an der Augustana-Hochschule eingeschrieben. Damit steht bei Theologiestudierenden die "Augustana" weiterhin hoch in der Gunst bei der Wahl ihres Studienortes.
Das Semestermotto der Studierenden lautet: "Wohin gehst du?" Gibt es Ziele und Visionen, so fragt Seniora Jutta Müller, für die es sich lohnt aufzustehen? Sitzenbleiben sei keine Antwort.
9.10.2008: Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff zur Präsidentin des Evangelischen Bundes gewählt
Der Zentralvorstand des Evangelischen Bundes hat am 9. Oktober in Stuttgart mit der Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff (42) die erste Frau in das leitende Amt des Evangelischen Bundes gewählt. „Der Evangelische Bund blickt auf über 120 ereignis- und erfolgreiche Jahre zurück“, so die designierte Präsidentin, die seit 2005 Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte an der Augustana-Hochschule lehrt. „Mir ist es ein persönliches Anliegen, Fragen der Konfessionskunde und des ökumenischen Miteinanders mit der Verantwortung für die Entwicklung unserer evangelischen Kirche zu verbinden.“
Der Vizepräsident des Evangelischen Bundes, der Wiesbadener Propst Dr. Sigurd Rink (46), freut sich auf die Zusammenarbeit: „Gury Schneider-Ludorff ist in der Lehre am Puls der zukünftigen Themen der evangelischen Kirche. Durch die Mitarbeit im Centro Melantone in Rom ist sie darüber hinaus bestens vertraut mit den Entwicklungen in der römisch-katholischen Kirche.“
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, gratulierte der designierten Präsidentin in einem Glückwunschschreiben: „Sie übernehmen das Präsidentenamt in einer Zeit, in der die neue Aufmerksamkeit für die Religion über den Status der reinen Feuilleton-Rückkehr hinausgewachsen ist. Über Gott und Glaube, über Religion und Spiritualität, über Halt und Werte lässt sich in unserem Land wieder erstaunlich offen sprechen. Bei aller Verschiedenheit verpflichtet dies die christlichen Kirchen dazu, gemeinsam Zeugnis abzulegen von Jesus Christus und gemeinsam Verantwortung in der Welt wahrzunehmen. Der Umgang mit den Differenzen zwischen den Konfessionen und mit den jeweiligen konfessionellen Profilen gewinnt dadurch auch einen neuen Charakter. Für die Arbeit des Evangelischen Bundes sind das spannende Perspektiven.“
Lesen Sie hier einen ausführlichen Artikel in der Zeitschrift des Evang. Bundes "Evangelische Orientierung, H. 4.2008"
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9.9.2008: Feriensprachkurswanderung nach Heilsbronn
Eine wahre Völkerwanderung machte sich an diesem Dienstag bei strahlendem Sonnenschein von Neuendettelsau aus nach Heilsbronn auf.
Über 70 Studierende wanderten mit ihren Sprachdozenten und der Studierendenpfarrerin über die Felder und Dörfer in die Münsterstadt, wo sie eine sachkundige Führung von Pfarrer Klose durch das Münster erwartete.
Einige Unentwegte entschlossen sich nach einer ausgiebigen Stärkung in der Pizzeria, auch den Rückweg zu Fuß zurückzulegen. Der Rest zog den bequemen Bus vor ...
4.9.2008: Neues Taufbecken für die Kapelle
Der Künstler Reinhard Fuchs übergab Studierendenpfarrerin Susanne Munzert an diesem Donnerstag ein Taufbecken für die Hochschulkapelle. Damit konnte nach langer Zeit das "Provisorium" des alten Taufbeckens beendet werden, das seit über 20 Jahren von einer anderen Gemeinde entliehen war.
Reinhard Fuchs entwarf bereits 1966 beim Bau der Kapelle das Kreuz und den Osterkerzenständer. Anfang der 80iger Jahre wurde er auch mit der Gestaltung des Altars und des Lesepultes beauftragt. Das Taufbecken ist nun "das Tüpfelchen auf dem i für die Kapelle", so Prof. Dr. Raschzok, während dessen Rektorats die Idee zur Anschaffung des Taufbeckens entstand.
Gleich am Donnerstagabend feierten die Studierenden zusammen mit Pfrin. Munzert einen Abendmahlsgottesdienst mit Taufgedächtnis, um das neue Taufbecken würdig seiner Bestimmung zu übergeben.
Die Hochschulkapelle wird unter der Woche für zahlreiche Gottesdienste und Andachten, für das persönliche Gebet und zum Musizieren genutzt. Immer wieder finden darin auch Hochzeiten und Taufen von Angehörigen der Hochschule und von Neuendettelsauer Gemeindemitgliedern statt. Die Hochschulgottesdienste sonntags finden in der St. Laurentius-Kirche der Diakonie statt, was den historischen Wurzeln der Hochschule in der Diakonie Neuendettelsau geschuldet ist.
Die Anschaffung des Taufbeckens wurde durch eine Spende der "Freunde und Freundinnen der Augustana-Hochschule" unterstützt.
2.9.2008: Beginn des Feriensprachkurses 2008
Am 2. September 2008 begannen die Sprachkurse des Feriensprachkurses 2008.
Die Kurse erfreuen sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit und sind voll belegt.
Am selben Tag um 12.30 Uhr fand eine Andacht zur Eröffnung des Feriensprachkurses in der Kapelle der Hochschule statt.
1.9.2008: Wechsel in der Hochschulleitung
Am 1. September 2008 übernahm Professorin Dr. Renate Jost das Amt der Rektorin von ihrem Vorgänger Professor Dr. Klaus Raschzok. Profin. Dr. Jost ist damit die erste Frau als Rektorin in der 60jährigen Geschichte der Hochschule.
Neuer Stellvertretender Rektor ist Professor Dr. Markus Buntfuß.
Für das Amt des Rektors/der Rektorin der Augustana-Hochschule wird ein Mitglied des Professoriums jeweils für zwei Jahre vom Senat gewählt.
Den Artikel in der Fränkischen Landeszeitung vom 24.09.08 lesen Sie hier
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1.8.2008: Neue Benutzerarbeitsplätze in der Bibliothek
Zum Ende des Sommersemesters konnten die neuen Benutzerarbeitsplätze in der Bibliothek fertig gestellt werden. Die inzwischen mehr als acht Jahre alten PCs wurden durch neue Geräte ersetzt und die provisorischen Arbeitstische durften neuen attraktiven, ergonomischen, vom Schreiner individuell gefertigten Computerarbeitstischen weichen.
Eine kleine Diashow der Veränderung sehen Sie hier ...
25.7.2008: 2. Internationale Löhe-Tagung zu Gast an der Augustana-Hochschule
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 2. Internationalen Löhe-Tagung waren am Freitag, 25. Juli, zu Gast auf dem Campus der Augustana-Hochschule. Rektor Prof. Dr. Raschzok, der am Mittwoch selbst als Tagungs-Referent über "Das geistliche Amt nach Wilhelm Löhe. Impuls für eine amtsvergessene Kirche" gesprochen hatte, begrüßte die Gäste und führte sie zusammen mit der Studierendenpfarrerin Susanne Munzert in die Geschichte und Gegenwart der Hochschule ein.