Nachrichten des Wintersemesters 2009/10

25.02.2010: Ende des Wintersemesters 2009/10

Mit einem Festakt um 18.00 Uhr im Hörsaal IV und einem Festgottesdienst um 20.00 Uhr in der St.-Laurentius-Kirche Neuendettelsau beendete die Augustana-Hochschule am Donnerstag, 25. Februar, das Wintersemester 2009/10.
Inspiriert durch die Studierendenproteste an der Augustana-Hochschule zum Thema "Bildungsgerechtigkeit" zog Rektorin Professorin Dr. Jost in ihrer Rede, die Studierendenpfarrerin Susanne Munzert in Vertretung der erkrankten Rektorin verlas, Parallelen zu den Studierendenprotesten 1968 und schlug dem amüsierten Publikum neue und an die aktuelle Situation angepasste Slogans zum Skandieren vor.
Der Semesterschlussgottesdienst wurde von Pfarrerin Munzert und Studierenden liturgisch gestaltet. Musikalisch umrahmt wurde er vom Posaunenchor, unter Leitung von Herrn Dr. Neumann, dem Chor der Augustana-Spatzen unter der Leitung von Simone Schmidt , dem Hochschulchor und dem Hochschulorchester unter der Leitung von Hansjörg Rey sowie einzelnen Solist/innen. Dabei kam eine bunte Vielfalt geistlicher Musik vom Barock bis zur Gegenwart zu Gehör.

Herzlichen Dank an alle Dozierenden, Studierenden und Mitarbeitenden für ihr großes Engagement im vergangenen Semester.
Allen Studierenden, die momentan in den verschiedenen Prüfungen zu Semesterende stecken, gute Nerven und viel Erfolg!

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18.02.2010: Augustana Classics

Am Donnerstag, 18. Februar, fand der diesjährige Klassikabend der Augustana-Hochschule statt, zu dem Herr Hansjörg Rey eingeladen hatte. Studierende der Augustana- Hochschule begeisterten ihre Zuhörer/innen mit Werken aus unterschiedlichsten Epochen und Stilrichtungen. Zu hören waren Johannes Krug am Klavier, das Duo Christa Bräuchle (Klavier)  und Miriam Ohnmacht (Saxophon) und ein gemischtes Quartett von ausländischen Studierenden unter der Leitung von Christine Schabdach..
Herzlichen Dank an alle, die den Abend organisiert und mit ihrem musikalischen Können allen viel Freude bereitet haben.

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Die Augustana-Hochschule 1959/60

Dank Frau Edda Lechner, geb. Groth, kam die Augustana-Hochschule vor kurzem in Besitz eines kleinen Schatzes.
Blick von der Mensa auf das HauptgebäudeFrau Lechner studierte vom Sommersemester 1959 bis Sommersemester 1960 in Neuendettelsau und machte in dieser Zeit viele schöne Photos vom Campus und den damaligen Studierenden. Herr Lechner Studierende 1959digitalisierte diese Photos nun, so dass seine Ehefrau beim Willkommenskaffee am Freitagnachmittag des Augustana-Tages 2009 ihre Bilder einem begeisterten Publikum zeigen konnte. Für die anwesenden "Ehemaligen" aus dieser Zeit wurden viele Erinnerungen wieder lebendig. Die aktuellen Studierenden und Dozierenden staunten über einen Campus, der ihnen bekannt, wenn auch aus einer anderen Zeit erschien.
Doch sehen Sie selbst...

Studierende 1959

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Edda und Helmut Lechner, dass dem Archiv der Augustana-Hochschule ihre Bilder als Zeitzeugnisse überlassen haben.

 

 

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24.01. - 14.02.2010: Predigtreihe Hochschulgottesdienste

Die Predigtreihe der Hochschulgottesdienste im Wintersemester 2009/10 hatte das Thema "merkwürdig - gotteswürdig. Die Frauen im Stammbaum Jesu". Hier können nun die Predigten nachlesen:

  • Sonntag, 24.01.: Tamar (Pfarrerin Dr. Kemnitzer)
  • Sonntag, 31.01.: Rut (Prof. Dr. Becker)
  • Sonntag, 07.02.: Rahab (Professorin Dr. Schneider-Ludorff )
  • Sonntag, 14.02.: Bathseba (Professor Dr. Buntfuß)

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18.02.2010: Brasilianischer Abend

Am 18. Januar 2010 fand außerdem in der Augustana-Bar der traditionelle Brasilianische Abend statt. Das Programm begann um 19:30 Uhr und wurde von den Austauschstudierenden Rosângela Beatriz Hünemeier und  Daiana Ernest gestaltet.
Brasilianisxcher AbendZu Beginn zeigten sie einige Fotos, die einen Eindruck davon gaben, was die beiden in den vergangenen 11 Monaten ihres Studiums in Deutschland erlebt hatten. Im Folgenden wurden verschiedene Informationen über Brasilien gegeben, um Eindrücke seiner Kultur, der verschiedenen Regionen und seine Gesellschaft zu vermitteln. Auch über die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien informierten die Austauschstudierenden, indem sie einerseits einen kurzen Film zeigten und andererseits über die EST, die theologische Hochschule Auskunft gaben, an der sie selbst auch studieren.
Natürlich kam auch die kulinarische Seite Brasiliens nicht zu kurz. So gab es Carreteiro, eine typische Speise Südbrasiliens, die aus Reis und Fleisch besteht. Außerdem brigadeiros als Nachspeise, sowie der obligatorische Caipirinha als Getränk. Untermalt wurde alles von typischer brasilianischer Musik, die für einen lockeren Ausklang des Abends sorgte.
Allen Kommilitonen und Freunden, Augustana Hochschule, Lateinamerikareferat in Mission Eine Welt, die sich an der Gestaltung dieses Abends beteiligt haben, sei hier noch einmal ein herzliches Dankeschön gesagt!

Rosangela Beatriz Hünemeier

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11.02.2010: Die Augustana-Hochschule trauert um ihren Kommilitonen Björn Nordgauer

Björn NordgauerDie Augustana-Hochschule trauert um ihren Kommilitonen Björn Nordgauer, der am Donnerstag, 11. Februar, im Alter von 26 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben ist.
Björn Nordgauer studierte seit dem Sommersemester 2005 an der Augustana-Hochschule. Er bleibt Dozierenden wie Studierenden als ein hoch engagierter Student in Erinnerung, der sich in vielen Bereichen für die Augustana-Hochschule einsetzte: So war er im Wintersemester 2007/08 Finanzreferent im AStA, war mehrere Semester Mitglied des "Bar-Teams", sang in verschiedenen Hochschulchören mit, spielte in Gottesdiensten und Andachten Orgel, leitete den LabeT-Ortskonvent, war Delegierter der Studierendenschaft auf dem Fakultätentag u.v.m. Stets war er da, wenn "Not am Mann" war, und so manches Fest hätte ohne das Organistationstalent und technische Knowhow von Björn Nordgauer nicht stattfinden können.
Die Augustana-Hochschule verliert in Björn Nordgauer einen vielseitig begabten, liebenswerten und sympathischen Menschen, der mit seiner Persönlichkeit den Campus prägte.
Unser ganzes Mitgefühl gilt der Familie und den Freunden von Björn Nordgauer. Gott stehe ihnen in ihrem Schmerz bei und schenke ihnen seinen Trost.

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09.02.2010: Erfahrungen und Beobachtungen aus dem Heiligen Land

Polit-Bar JerusalemSeine Erlebnisse, die er in seinem freiwilligen sozialen Jahr im Heiligen Land machte, trug stud. theol. Michael Rummel im Rahmen einer Spezialbar im Kommunikationszentrum Waldhaus vor. Der vom Politreferat organisierte Abend gab den Gästen einen Einblick in das Alltagsleben der Bevölkerung der Krisenregion, vor allem in der Hauptstadt Jerusalem und die kulturelle Vielfalt und Geschichte des Landes. Aus seiner eigenen Erfahrung konnte Michael Rummel einen Bericht über das Lebensgefühl der Menschen im modernen Staat Israel und von den immer wieder aufkeimenden Konflikten zwischen Israelis und Palästinensern geben. Dabei informierte er auch über die Arbeit der Hilfsorganisation „Dienste in Israel“, deren Projekte er in seinem Auslandsjahr unterstützte. Darüber hinaus machte er den Studierenden Lust auf ein Auslandsstudium in Jerusalem.

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09.02.2010: LabeT Ortskonventstreffen Neuendettelsau

Der Landeskonvent der bayerischen evangelischen Theologiestudierenden (LabeT) vertritt die Interessen der bayerischen Theologiestudierenden auf der Ebene der Landeskirche.Nach einer längeren Pause hat sich der LabeT- Ortskonvent Neuendettelsau zu einer konstituierenden Sitzung unter der Leitung des  Finanzreferenten im AStA Niklas Schleicher getroffen. Die Anwesenden wählten als neuen Ortskonventssprecher stud. theol. Alexander Proksch und als Stellvertreterin stud. theol. Kathrin Götz. Die beiden planen im kommenden  Sommersemester einen Vertreter oder eine Vertreterin des Landeskirchenamtes zu einer Informationsveranstaltung an die Augustana einzuladen. Zudem werden sie wieder einen Kontakt zum "Leitende Gremium" des LabeT aufnehmen, das von den Delegierten auf der Vollversammlung gewählt wird und die Belange der Studierenden auf Landesebene vertritt.

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03.02.2010:Vortrag Diakoniewissenschaftliche Sozietät

Prof. Dr. Ulrich H.J. Körtner"Ist Barmherzigkeit eine Kategorie für ein modernes Gesundheitswesen?" lautete der zweite Vortrag der Reihe "Unser Gesundheitswesen" der Diakoniewissenschaftlichen Sozietät, zu dem Prof. Dr. Ulrich H.J. Körtner (Wien) am Mittwoch, 3. Februar, als Referent an unserer Hochschule war.
Die Diakoniewissenschaftliche Sozietät ist eine Kooperation zwischen den Lehrstühlen Altes Testament, Neues Testament und Praktische Theologie der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und der Diakonie Neuendettelsau (siehe unten).
Die Fränkische Landeszeitung PDF-Dokument berichtet in ihrer Ausgabe vom 9. Februar 2010 über die Veranstaltung.

 


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01.02.2010: Neue Bibliotheksdirektorin in Erlangen

Zum 1. Februar 2010 trat Konstanze Söllner ihren Dienst als neue Bibliotheksdirektorin der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg an.

Konstanze SöllnerKonstanze Söllner hat an der Augustana-Hochschule Theologie studiert, entschied sich nach ihrem Studium aber, nicht den ursprünglich angestrebten Weg ins Pfarramt einzuschlagen, sondern eine Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst zu absolvieren. Nach mehreren Jahren Berufstätigkeit an der Universitätsbibliothek München, wo sie als Fachreferentin u.a. für den Neubau der theologischen Fakultätsbibliothek zuständig war, wechselt sie also nun als Bibliotheksdirektorin an die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg.

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung aus Erlangen.

 

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29.01.2010: Prof. Dr. Raschzok zum Vorsitzenden des Liturgischen Ausschusses der VELKD berufen

Prof. Dr. Klaus RaschzokDie Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) hat am 22.1.2010 Professor. Dr. Klaus Raschzok, Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule, für eine Amtszeit von 6 Jahren zum Vorsitzenden des Liturgischen Ausschusses der VELKD berufen.
Der Liturgische Ausschuss nimmt im Auftrag der Kirchenleitung und der Bischofskonferenz der VELKD die Aufgabe wahr, das weltweit in deutschsprachigen lutherischen Kirchen und Gemeinden in Gebrauch befindliche Agendenwerk für evangelisch-lutherische Gemeinden zu pflegen und weiterzuentwickeln. Zu den vorrangigen Aufgaben des Liturgischen Ausschusses in der 2010 beginnenden neuen Amtsperiode wird auch die in Kooperation mit der Union Evangelischer Kirchen und der Evangelischen Kirche in Deutschland durchzuführende Revision der Ordnung gottesdienstlicher Lesungen und Predigttexte gehören.
"Ich freue mich, dass durch diese Berufung meine inzwischen über zehnjährige Mitarbeit als Fachwissenschaftler in der Liturgischen Konferenz Deutschlands und insbesondere mein Engagement als Vorsitzender des dortigen Ausschusses "Perspektiven eines zukünftigen Evangelischen Gottesdienstbuches" eine Würdigung und Anerkennung erfährt", so der neue Vorsitzende.
Die Ergebnisse der genannten Ausschussarbeit waren 2009 im Gütersloher Verlagshaus unter dem Titel "Gottesdienst Feiern. Zur Zukunft der Agendenarbeit in den evangelischen Kirchen" von Professor Dr. Raschzok zusammen mit seinen Kollegen Professor Dr. Michael Meyer-Blanck (Bonn) und Professor Dr. Helmut Schwier (Heidelberg) veröffentlicht worden.

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29.01.2010: Pfarrer Helmut Dietzfelbinger feiert 70. Geburtstag

Mit einem bunten Programm feierte die Augustana-Hochschule am Freitag, 29. Januar, den 70. Geburtstag ihres langjährigen Hebräischdozenten Pfarrer Helmut Dietzfelbinger. Rektorin Professorin Dr. Jost eröffnete - ganz in "Dietzfelbingerscher Tradition" - den Empfang mit einem Gedicht und Dr. Seiler, Helmut DietzfelbingerNachfolger von Pfarrer Dietzfelbinger als Hebräisch-Dozent, hielt die Laudatio ( lesen Sie hier PDF-Dokument). Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem musikalischen Potpourri aus Evergreens aus dem letzten Jahrhundert, zusammengestellt von Hansjörg Rey und virtuos dargebracht von Johannes Krug (Klavier) und Hanna Reingruber (Geige), sowie von Posaunenchor und Big Band der Augustana-Hochschule unter Leitung von Dr .Klaus Neumann. Gut gelaunt bildeten die zahlreichen Gäste einen Chor und sangen die bekannten Melodien mit.
Pfarrer Dietzfelbinger weihte von 1985 bis 2005 unzählige Theologiestudierende in die Geheimnisse der hebräischen Sprache ein und bleibt auch nach seinem Ruhestand der Augustana-Hochschule als beliebter Pianist mit Kult-Status bei vielen "Piano-Bars", Augustana-Bällen und anderen Gelegenheiten treu.

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27.01.2010: Ökumenischer Bibelabend

Ökumenischer Bibelabend"Damit ihr Hoffnung habt" lautet das Motto des ökumenischen Kirchentages, der in diesem Jahr vom 12. bis 16. Mai in München stattfinden wird. Die ökumenische Initiative "Gemeinsam auf dem Weg", in der die Neuendettelsauer evangelischen Gemeinden und Einrichtungen und die katholische Gemeinde mitarbeiten, veranstaltete als Vorbereitung darauf im Januar eine Reihe von ökumenischen Bibelabenden. Deren Abschluss bildete am Mittwoch, 27. Februar, der Abend "Hoffnungs-Verheißung" an der Augustana-Hochschule. Die Studierendenpfarrerin Susanne Munzert, der Gemeindereferent des AStA, Daniel Hoffmann und ein Team von Studierenden führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bildern und einem Sketch in das Thema ein: der Bund, den Gott nach der Sintflut mit Noah schließt. In den Gesprächskreisen und der anschließenden Schlussandacht in der Hochschulkapelle fand diese "Verheißungs-Geschichte" eine gelungene Vertiefung.

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26.01.2010: Politabend "Bundeswehr im Einsatz"

Referenten des Politabends "Bundeswehr im Einsatz"Zu diesen Abend war als Vertreterin der Bundeswehr Oberleutnant z.S. Andrea Schulze aus Nürnberg und als Vertreter der Militärseelsorge Militärpfarrer Christoph Thiele von der Kaserne Roth vom Politreferat des AStA eingeladen.
Frau Oberleutnant Schulze stand für Fragen zu den Aufgaben der Bundeswehr, speziell den Auslandseinsätzen, zur Verfügung: Dabei wurde sowohl nach dem Sinn und der Nachhaltigkeit des Afghanistaneinsatzes gefragt, als auch über die neuen sicherheitspolitischen Aufgaben der Armee im Bereich von außereuropäischen Einsätzen und der Terrorismusbekämpfung diskutiert. Deutlich hob die Jugendoffizierin hervor, dass die Streitkräfte ein exekutives Organ des deutschen Parlaments sind. Die Bundeswehr untersteht in ihrem Handeln der Legitimation und der Kontrolle durch den Bundestag und ist bei ihren Einsätzen darüberhinaus an die Zielsetzungen von KFOR und ISAF gebunden.
Militärpfarrer Thiele informierte anschließend über die Aufgaben der Militärseelsorge und den Beruf des Militärgeistlichen. Eindrucksvoll stellte er anhand einer Diashow die besonderen Herausforderungen einer Soldatenseelsorge im Ausland dar und berichtete von seiner Einsatzerfahrung im Kosovo.
Dieser sehr gut besuchte Abend informierte nicht nur über ein wenig bekanntes Feld der kirchlichen Arbeit, sondern setzte auf dem Campus einen Impuls zur Diskussion über eine in den Medien und seit den Äußerungen der neuen EKD-Ratsvorsitzenden nun auch in Kirchenkreisen kontrovers behandelten Thematik.

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24.01.-14.02.2010: "merkwürdig - gotteswürdig"

Die Predigtreihe der Hochschulgottesdienste der Augustana-Hochschule Neuendettelsau steht in diesem Wintersemester unter dem Thema "Merkwürdig - gotteswürdig. Die Frauen im Stammbaum Jesu".
Der Evangelist Matthäus führt in seinem Stammbaum neben Maria, der Mutter Jesu, Tamar, Rahab, Rut und Bathseba als Ahnfrauen Jesu an. Diese Auswahl ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich und lässt die Exegeten und Exegetinnen bis heute rätseln: Warum ausgerechnet diese vier Frauen? Gemeinsam sind den vier Frauen zumindest ein ungewöhnlicher Lebenslauf und die Tatsache, dass sie keine Jüdinnen sind.

  • Sonntag, 24.01.: Tamar (Pfarrerin Dr. Kemnitzer)
  • Sonntag, 31.01.: Rut (Prof. Dr. Becker)
  • Sonntag, 07.02.: Rahab (Professorin Dr. Schneider-Ludorff )
  • Sonntag, 14.02.: Bathseba (Professor Dr. Buntfuß)
Die Hochschulgottesdienste beginnen jeweils um 11.00 Uhr in der St.-Laurentius-Kirche Neuendettelsau. Parallel dazu wird eine Kinderbetreuung für Kinder bis 10 Jahre angeboten.
Links zu den Predigten finden Sie weiter oben.

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22.-24.01.2010: Vollversammlung des SeTh an der Augustana-Hochschule

Vom 22. bis 24. Januar fand an der AHS die erste Vollversammlung des SETh (Studierendenrat Evangelische Theologie) des Jahres 2010 statt. Neben den 21 Studierenden aus den unterschiedlichen Landeskirchen und Fakultäten und einer Vertreterin des katholischen Pendants zum SETh, der AGT, waren SeThunter den Delegierten auch drei "Augustanis" zu finden: Julian Deusing als Vertreter des AStA , Tobias Jammerthal als Vertreter des badischen Konvents und Christopher Noll als Vertreter des Konvents von Kurhessen-Waldeck. Nach einer Begrüßung durch die Rektorin der Augustana-Hochschule, Professorin Dr. Jost, am Freitagabend diskutierte die Vollversammlung u.a. über die Ausbildungsfrage der deutschen Pfarrer und Pfarrerinnen und entwarf zu diesem Thema ein Positionspapier mit dem Titel "Den Bildungsauftrag ernstnehmen". Weitere Themen waren auch der Auftritt des SEThs (zusammen mit der AGT) auf dem ökumenischen Kirchentag und die neue Finanzordnung des SeTh. Der abendliche Ausklang wurde - "Augustana-typisch" - natürlich in der Bar (und teilweise anschließend in diversen Kellern bzw. Stockwerksküchen) verbracht. Eine reibungslose Tagung ermöglichte auch die Hilfsbereitschaft und die Kooperation des Rektorats, des Studierendenpfarramts, der Hauswirtschaft und des Teams der Mensa.

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15.01.2010: Prof. Dr. Hans Schmoll wird zum 80. Geburtstag geehrt

Anlässlich des 80. Geburtstag ihres ehemaligen Professors für Altertumswissenschaft, Professor Dr. Hans Schmoll, lud die Augustana-Hochschule am Freitag, 15. Januar, zu einem Festakt ein. Rektorin Prof. Dr. Jost konnte zahlreiche Gäste und ehemalige Wegbegleiter begrüßen. So lernte auch der Laudator selbst, Prof. Dr. Wolfgang Kraus, beim Jubiliar in seinem ersten Semester an der Augustana-Hochschule Griechisch.
Prof. Dr. Hans SchmollIn seinem Festvortrag "Die Bedeutung der Septuaginta für das Neue Testament" würdigte Prof. Dr. Kraus die Verdienste Prof. Dr. Schmolls für das Projekt "Septuaginta Deutsch", dem er als Fachberater für Griechisch und als Übersetzer beistand. Dabei wurde Prof. Dr. Schmoll von allen als "persönlich bescheidener, wissenschaftlich kompetenter und sprachlich versierter Koine-Griechisch-Kenner" geschätzt. In Hinsicht auf die Septuaginta forderte Prof. Dr. Kraus, diese sehr viel stärker als "eigenständige Gestalt biblischer Tradition" wahrzunehmen. So konnte er an mehreren Bibelstellen aufzeigen, dass die hebräische Textgrundlage der Septuaginta an diesen Stellen vermutlich älter ist als die des Masoretischen Textes.
Virtuos musikalisch umrahmt wurde der Festakt von stud. cand. Veronika Kaeppel und stud. theol. Johannes Krug am Klavier.
Am Ende blieb Prof. Schmoll noch ein herzliches Dankeschön an alle, die halfen, ihm dieses schöne Geburtstagsfest auszurichten, namentlich die Mitarbeitenden von Küche und Hauswirtschaft, Frau Wolf, Frau Kaeppel und Herr Krug sowie Profin. Dr. Jost und Prof. Dr. Kraus.
Professor Dr. Schmoll war von 1962 bis 1992 an der Augustana-Hochschule als Professor tätig und prägte mit seiner Lehrtätigkeit in Griechisch und Latein viele Generationen von Theologiestudierenden der Kirchlichen Hochschule.

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13.01.2010: "Gemeinsam auf dem Weg" ... zum ökumenischen Kirchentag in München

"Damit ihr Hoffnung habt" lautet das Motto des ökumenischen Kirchentages, der in diesem Jahr vom 12. bis 16. Mai in München stattfinden wird. Eine ökumenische Initiative der evangelischen Gemeinden und Einrichtungen und der katholischen Gemeinde in Neuendettelsau lädt als Vorbereitung darauf im Januar zu drei ökumenischen Bibelabenden ein:

  • Mittwoch, 13. Januar: "Hoffnung und Barmherzigkeit" (Mt 25, 31-46), Besucherzentrum der Diakonie Neuendettelsau, Wilhelm-Löhe-Straße 2
  • Mittwoch, 20. Januar: "Hoffnungs-Menschen" (Röm 8,16-26), Gemeindehaus St. Franziskus, Tulpenstraße
  • Mittwoch, 27. Januar: "Hoffnungs-Verheißung" (Gen 9,8-17), Augustana-Hochschule, Wilhelm-von-Pechmann-Haus
  • Die Bibelabende beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Übrigens:
Auch in München wird die Augustana-Hochschule wieder gemeinsam mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel mit einem Stand auf dem "Markt der Möglichkeiten" vertreten sein.
Schon jetzt vormerken und im Mai dann vorbei schauen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

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12.01.2010: Vortrag Pfarrerin Dr. Petra Heldt

In ihrem Vortrag am 12. Januar an der Augustana-Hochschule forderte Pfarrerin Dr. Petra Heldt, Jerusalem, einen Perspektivenwechsel von ihren Zuhörerinnen und Zuhörern. Sie spreche, so die gebürtige Berlinerin, aus einer 30jährigen Erfahrung der theologisch-wissenschaftlichen, sozialen und liturgischen Zusammenarbeit des Christentums im Nahen Osten. Die Christen und Christinnen dort lebten in von der Shari´a geprägten islamischen Gesellschaften. Als "Dhimmis" - oft beschönigend als "Schutzbürger" übersetzt - seien sie tributpflichtig und hätten kein Recht auf eigenen Grund und Boden. Die christlichen Gemeinden blickten bis heute auf eine Geschichte der Verfolgung, Rechtsunsicherheit und Unterdrückung Dr. Petra Heldtunter islamischer Herrschaft zurück. Entsprechend kritisch sieht Pfarrerin Dr. Heldt die "politisch orientierten Christen und Christinnen" im Nahen Osten, die eine christliche "palästinensische Befreiungstheologie" entwickelten und deren Kairos-Papier z.B. von etlichen westlichen liberalen Kirchen unterstützt wird. Diese Bewegung, so Dr. Heldt, sei lediglich eine "pseudo-theologische Legitimierung der PLO-Charta" würde so das Existenzrecht Israels bestreiten und von islamischer Seite in deren Kampf gegen Israel instrumentalisiert werden. Große Hoffnung setzte die Referentin dagegen in die "bibelorientierten Christen und Christinnen" im Nahen Osten, die sich konsequent auf die Seite Israels stellten. Eine Sichtweise der Situation im Nahen Osten, die in der der anschließenden Diskussion vom Publikum durchaus kontrovers aufgenommen wurde.
Pfarrerin Dr. Heldt lebt seit 1979 in Jerusalem und gehört der "Ecumenical Theological Research Fraternity in Israel" an. Sie lehrt seit 2002 an der Rothberg International School der Hebräischen Universität Jerusalem als Dozentin für antike Kirchengeschichte und für die Geschichte der Christen im Orient. Seit 1987 ist sie zudem Professorin für orientalische Kirchengeschichte am Jerusalem University College und dem Institut für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule seit dessen Gründung partnerschaftlich verbunden.

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20.12.2009: Studierende der Augustana - Hochschule protestieren und diskutieren

Anlässlich der andauernden und europaweiten Studierendenproteste sahen sich auch die Studierenden der Augustana-Hochschule dazu veranlasst, ihren Unmut über die Modularisierung, deren Umsetzung, sowie über die Studiengebühren deutlich zu machen.

ProtestplakatDies geschah in den letzten Wochen durch mehrere Aktionen und Diskussionsmöglichkeiten des Arbeitskreises Freie Bildung . Am Sonntag, 20. Dezember, veranstaltete dieser eine Podiumsdiskussion "Studienbedingungen: Studiengebühren und Modularisierung" mit Vertreter/innen aus Politik, Hochschulleitung und Studierendenschaft. Moderiert wurde dieser Abend von Frau Pfarrerin Dr. Claudia Jahnel, Bildungsreferentin im Centrum Mission EineWelt. Am Podium nahmen neben Herrn MdL Karl Freller, CSU, und Rektorin Prof. Dr. Renate Jost und Dr. Klaus Neumann, beide Augustana-Hochschule, auch verschiedene Vertreter der Studierendenschaft, der Augustana-Hochschule und der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen teil.

BildungsopferDie Studierenden kritisierten anfangs grundlegend die Umsetzung der Modularisierung: weder Prüfungsordnungen der Landeskirchen noch ein angemessener Ausgleich zwischen erbrachter Leistung und Bewertung liegen vor. Modularisiertes Studium lasse sich nicht mit dem allgemeinen Bildungsideal der Geisteswissenschaften, insbesondere der Theologie vereinbaren. Die starke Strukturierung des Studiums erschwert erheblich die studentische Eigenverantwortung und Schwerpunktsetzung. Die Qualität der Inhalte und deren Vertiefung dürften auf keinem Fall den neuen Studienordnungen zum Opfer fallen.
ProtestplakatKontrovers waren die Meinungen in Bezug auf die Studiengebühren, welche Karl Freller durch die Ausnahmeregelungen für verantwortbar hielt. Alle anderen sprachen sich jedoch für eine Bildung aus, die unabhängig vom Einkommen der Eltern und Studierenden ist.
Podiumsdiskussion Modularisierung

Heftig diskutiert wurde ebenfalls die Frage, wer für die aktuellen Entwicklungen in der Bildungspolitik verantwortlich ist und ob die begonnenen Weichenstellungen wieder umkehrbar zu machen seien. Deutlich forderten die Studierenden die Politik zu mehr Ehrlichkeit auf. Es müsse die Frage gestellt werden, wem das Studium dienen solle - der Reflektion, Berufsvorbereitung und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden oder der Wirtschaft. Sonst bestehe die Gefahr, dass sich "Deutsche Universitäten in Denkfabriken für unkritisches Arbeitspotential" verwandeln.
Rektorin Jost rief die Studierenden dazu auf, die Wahlmöglichkeiten und Freiräume der Modularisierung zu nutzen, die Studienbedingungen mit offenen Augen zu betrachten und konstruktive Kritik zu üben. Die AG "Freie Bildung" verstand diesen Aufruf auch als Appell an Dozierende, Hochschulleitung und an die Politik, sich für die Interessen der Studierenden und größtmögliche Freiräume einzusetzen.
Letztendlich blieb die Frage von Karl Freller im Raum stehen "wie denn der Heilige Geist in Zeiten eines Leistungspunktesystems wehen kann".
Es ist eine spannende Diskussion, welche weitergeführt werden muss.

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17.12.2009: Weihnachtsabendmahl

Studierende und Dozierende trafen sich am 17. Dezember nach den abendlichen Lehrveranstaltungen zum Weihnachtsabendmahl in der Augustana-Kapelle. Zusammen mit der Studierendenpfarrerin Susanne Munzert hatte eine Gruppe von Studierenden eine "fränkische Weihnacht" vorbereitet. Stud. theol. Anita GlühweintrinkenObernöder und stud. theol. Andreas Gebelein lasen die Weihnachtsgeschichte als "Di allerschennsde Gschichd der Weld", wie sie Karl-Heinz Röhlin in seiner mittelfränkischen Mundart gedichtet hat. Zwischen den Szenen sang ein Chor das Magnifikat und Hirtenlieder - alles natürlich in Fränkisch.
Anschließend traf sich die Hochschulgemeinde vor dem winterlich verschneiten Pechmann-Haus bei Glühwein und Plätzchen und wärmte sich dabei am warmen Holzfeuer. Dabei erklangen Adventslieder, trotz der arktischen Temparaturen dargeboten vom Posaunenchor der Hochschule - "Allmächd, wor des schee!"

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16.12.2009: Vortrag Diakoniewissenschaftliche Sozietät

"Ist der medizinische Fortschritt noch finanzierbar?" Der Beantwortung dieser Frage widmete sich Prof. Dr. Dr h.c. Peter Oberender im Rahmen eines Vortrags an der Augustana-Hochschule. Auf Einladung der Diakoniewissenschaftlichen Sozietät sprach der Leiter der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie der Uni Bayreuth zum Thema im Rahmen der Vortragsreihe im Wintersemester 2010/11 "Unser Gesundheitswesen".
Prof. Dr. OberenderNicht die verschobene Alterspyramide unserer Gesellschaft, sondern die Finanzierung des medizinischen Fortschritts stelle die Herausforderung für das Gesundheitswesen der Zukunft dar. "Der medizinische Fortschritt ist bezahlbar", so Prof. Dr. Oberender - aber nur unter bestimmten Bedingungen. Die Kosten der fortschreitenden medizinischen Innovationen werden nur durch eine Mischfinanzierung durch Dritte (Staat und Versicherungen) und durch die Beitragszahler/innen selbst zu schultern sein. Dabei müsse man sich von der Lohnabhängigkeit der Beitragssätze hin zu einer Kapitaldeckung bewegen. Unter Leitung eines noch zu gründenden "Instituts für Innovation" müsste an einer Art "Rundem Tisch" von Kassen, Leistungserbringern und Patient/innen ein Innovationskatalog festgelegt werden, der definiere "welcher Arzt bei welcher Indikation bei welchem Patienten/welcher Patientin welche Behandlung durchführen darf". Ambulante und stationäre Behandlungen und Reha-Maßnahmen müssen in Zukunft viel besser aufeinander abgestimmt werden. Prof. Oberender, der sich selbst als "liberaler Ökonom mit christlicher Ausrichtung" bezeichnet, sieht in seinem Ansatz die Chance, das Gesundheitswesen in Deutschland um 20 bis 30 Milliarden Euro zu entlasten und damit bezahlbar zu halten. "In Zukunft müssen wir uns von der Haltung verabschieden, dass jede Behandlung von den Kassen bezahlt werden wird". Dennoch müssen Einkommensschwache - ähnlich wie beim Wohngeld - unterstützt werden, um das System sozialverträglich und ethisch verantwortlich zu gestalten. "Es darf keine Zwei-Klassen-Medizin entstehen".
Lesen Sie hier die Powerpointpräsentation von Prof. Dr. Oberender.

Die Diakoniewissenschaftliche Sozietät ist eine Kooperation zwischen den Lehrstühlen Altes Testament, Neues Testament und Praktische Theologie der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und der Diakonie Neuendettelsau.
"Ist Barmherzigkeit eine Kategorie für ein modernes Gesundheitswesen?" (Prof. Dr. Ulrich H.J. Körtner) lautet der Titel des zweiten Vortrages der Reihe "Unser Gesundheitswesen", der am Mittwoch, 3. Februar, ebenfalls an der Augustana-Hochschule stattfinden wird.

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15.12.2009: Lesung zu Ehren von Dorothee Sölle

Prof.in Dr. Wind

Am 30. September 2009 wäre Professorin Dr. Dorothee Sölle 80 Jahre alt geworden.
Am Dienstag, 15. Dezember, las Professorin Dr. Renate Wind zu Ehren der großen Theologin im vollbesetzten Großen Hörsaal aus ihrer Biographie "Dorothee Sölle - Rebellin und Mystikerin". "Ich habe versucht, festzuhalten, was war", so die Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg, "was von Dorothee Sölle bleibt, wird sich zeigen - Es ist also eine Art Lesebuch über Dorothee Sölle, aber auch über ihre Zeit entstanden". Vor den Zuhörenden entstand an diesem Abend ein lebendiges Bild der "hemmungslos frommen" Dorothee Sölle, die ihr Leben lang auf der Suche nach Heimat und Identität war und wie kaum eine ihrer Zeit Mystik und Widerstand, das Niederknien vor Gott und den aufrechten Gang, lernen und leben wollte.

 

 

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12.12.2009: Exkursion zum Dokumentationszentrum nach Nürnberg

Alexander Proksch, Politreferent des AStA, organisierte am Samstag, 12. Dezember, für interessierte Studierende eine Exkursion zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Dieses wurde geschaffen, um die Geschichte der Reichsparteitage während der Zeit des Nationalsozialismus zu beleuchten und die Erinnerung an damals begangene Verbrechen aufrecht zu erhalten.
Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmerDer Besuch begann mit einer Führung durch die Ausstellung und die monumentale Kulisse des Gebäudes. Dabei konnte auch ein Blick in sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche geworfen werden. Einmalig war der Blick vom Dach der 40 Meter hohen Kongresshalle auf das Stadtgebiet von Nürnberg. Anschließend konnten die Teilnehmer/innen noch die auf 1.300 m² neu gestaltete Dauerausstellung "Faszination und Gewalt" besuchen, die eindrucksvoll die Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen dort jene Themen, die einen direkten Bezug zu Nürnberg haben: die Bauten des Reichsparteitagsgeländes, die "Nürnberger Gesetze" von 1935, der "Nürnberger Prozess" gegen Hauptverantwortliche der NS-Verbrechen 1945/46 und seine zwölf Nachfolgeprozesse sowie der schwierige Umgang mit dem nationalsozialistischen Architekturerbe nach 1945.
Abgerundet wurde der Aufenthalt in Nürnberg mit dem Besuch des berühmten Christkindlmarktes.

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10.12.2009: Weihnachtsfeier der Mitarbeitenden

Einführung Frau MüllerBevor alle bei guter Laune und guter fränkischer Kost beim "Keim" zusammenkamen, trafen sich die Mitarbeitenden der Augustana-Hochschule in der Hochschulkapelle zu einer besinnlichen Adventsandacht, die von der Studierendenpfarrerin Susanne Munzert gehalten wurde. Rektorin Professorin Dr. Jost führte in diesem Rahmen auch Frau Heidemarie Müller als neue Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft an der Augustana-Hochschule ein.

Neuendettelsauer christkind bei der Weihnachtsfeier der MitarbeitendenSpäter ehrte und dankte die Rektorin einer Reihe von langjährigen Mitarbeiterinnen:
Frau Gisela Döbler (Pforte) und Frau Ingrid Bogenreuther-Schlecht (Hauswirtschaft) für 10 Jahre, Frau Monika Lang (Hauswirtschaft) für 15 Jahre und Frau Gudrun Schottmann-Willer (Küche) für 20 Jahre treue und engagierte Dienste an der der Augustana-Hochschule.
Besinnlich wurde es noch einmal, als der Posaunenchor der Hochschule Adventslieder spielte und das Neuendettelsauer Christkind eine Weihnachtsgeschichte vorlas.

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09.12.2009: "Von drauß' von der Waldstraße komm ich her ..."

"... und ich muss Euch sagen: Modularisierung ist schwer!"

Was den Polit-Promis das Derblecken auf dem Nockherberg ist den Augustana-Promis der alljährliche Besuch des Nikolaus.

NikolausMit Geschenken und Rute "bewaffnet" schaut er in sein dickes Buch, in dem alle guten und bösen Taten des vergangenen Jahres aufgelistet sind. Bei den Augustana-Promis fand der Nikolaus auch in diesem Jahr manch sträfliche Tat aufgeschrieben.

Freundlich begegnete der Nikolaus den anwesenden Kindern. Wie es Tradition ist, war er durch das Aufsagen eines Gedichtes milde gestimmt worden.

Lobende Worte fand er auch für die Mitarbeiterinnen in Küche und Haus. Die Anwesenden unterstrichen seine Worte mit Standing Ovations, wie sie die Augustana noch selten erlebt haben dürfte.

Viele Studierende und auch Dozierende sorgten für eine bunte musikalische Umrahmung, die dem Zuhörer gelegentlich den Eindruck vermittelte, mitten in Franken in eine amerikanische Weihnachtsfeier geraten zu sein. Die Augustana ist halt wie auch der Nikolaus fränkisch und international zugleich.

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08.12.2009: Advent mit den Diakonissen

Zahlreiche Studierende folgten zusammen mit Studierendenpfarrerin Susanne Munzert auch in Advent bei den Diakonissendiesem Advent wieder gerne der Einladung von Frau Oberin Biewald zu einer Adventsfeier mit der Diakonissengemeinschaft im Mutterhaus der Diakonie Neuendettelsau. Doch bevor alle bei Plätzchen und Glühwein in gemütlicher Runde zusammenkamen, feierten Studierende und Diakonissen gemeinsam in der St.-Laurentius-Kirche die Komplet. Den Abend beschloss ein kleines "Wunschkonzert" mit dem Posaunenchor der Augustana-Hochschule, wo miteinander Adventslieder gesungen wurden.

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Print-Newsletter der Augustana-Hochschule erschienen

Anfang Dezember ist der erste Print-Newsletter PDF-Dokument der Augustana-Hochschule erschienen. Hier finden Sie das Interview PDF-Dokument mit Prof. Wolfgang Stegemann in voller Länge, das im Newsletter nur auszugsweise abgedruckt werden konnte.

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04.-06.12.2009: Augustana-Tag 2009

Mit einem reichen Programm von Veranstaltungen und mit einem Festgottesdienst feierte die Augustana-Hochschule Neuendettelsau am Wochenende ihren 62. Gründungstag.

Professorin Dr. Schneider-Ludorff mit Pfarrer Hartmut LangerDas Festwochenende begannam Freitagnachmittag mit einem Treffen des Förderkreises der Freunde und Freundinnen der Augustana-Hochschule und einem adventlichen Willkommenskaffee in der Mensa. Als besondere Ehrengäste konnte dort Rektorin Professorin Dr. Renate Jost etliche ehemalige Studierende der Jahrgänge 1959/60 begrüßen. Der Wandel der Zeiten hat auch vor dem Campus der Augustana-Hochschule nicht halt gemacht. Erzählte doch Pfr. Hartmut Langer, damaliger Sprecher der Studierendenschaft, aus diesen Jahren von der "fast mönchischen" Atmosphäre unter den Theologiestudierenden. Unvorstellbar für heute: Heimfahrten waren nur einmal im Quartal erlaubt. "Dennoch prägte uns die Zeit an der Augustana für unser Arbeitsleben nachhaltig", waren sich die anwesenden "Ehemaligen" einig. Heute stellt sich die "Augustana" in ihrem gerade fertig gestellten Imagefilm als eine junge und weltoffene Hochschule dar, die sich "Theologie im Dialog" auf die Fahnen geschrieben hat. Für Jung und Alt gleichermaßen beeindruckend waren die Bilder, die Frau Edda Lechner aus ihrem damaligen Alltag als eine der sieben Theologiestudentinnen auf dem Campus zeigte: Studentinnen und Studenten in Anzug und Krawatte bzw. in Bluse und Rock in den Vorlesungen oder beim gemeinsamen Kaffeetrinken oder in zünftiger Wanderkleidung auf Erkundungstour in der Umgebung. Ludwig Erhard und Konrad Adenauer auf den Plakaten, Nierentische in den Wohnungen und würdig schreitende Professoren in langen schwarzen Roben mit Hals- und Armkrause. Die Zeiten der protestierenden Studierenden, die den "Muff der 1000 Jahre unter den Talaren" lüften wollten, waren sichtbar noch weit weg.
Gewinnen Sie einige Eindrücke vom Willkommenskaffee.

Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel, Profin. Dr. Renate Jost, Prof.- Dr. Markus BuntfußAm Abend stellte sich Professor Dr. Perry Schmidt-Leukel dagegen der brandaktuellen Frage: Sind die Heilsbotschaften aller Religionen gleich wahr oder ist eine Religion, ist das Christentum den anderen Religionen überlegen? Perry Schmidt-Leukel ist einer der profiliertesten Vertreter der so genannten "pluralistischen Religionstheologie". Dahinter verbirgt sich bei dem Professor für Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie an der Universität Münster die Grundannahme, dass es "eine unbedingte transzendente Wirklichkeit gibt, die gut ist und sich in die Welt inkarniert, d.h. sich sichtbar und erfahrbar macht". Christen und Christinnen haben dies für sich hauptsächlich in Jesus Christus gefunden, andere Religionen in anderen Vorstellungen. Keine Religion ist damit einer anderen überlegen. Aber es sind nicht auch alle Religionen gleich wahr. Die Religionen werden, biblisch gesprochen, an "ihren Früchten" erkannt: Wie sehr sie die Menschen von ihrem Egoismus und Eigennutz hin zu einer Beziehung zur "transzendenten Wirklichkeit" wandeln können. Entscheidend ist, dass die Menschen befreit werden, Mitleid und Liebe zu empfinden.
Die PowerPoint-Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Schmidt-Leukel finden Sie hier Powerpoint-Dokument.
Das Passwort können Sie der ausgehängten Liste entnehmen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch das virtuose Klavierspiel von stud. theol. Johannes Krug.
.... der Festvortrag in Bildern

Studientag an der augustana-HochschuleErstmals bot die Augustana-Hochschule, initiiert durch die Hochschulstiftung, am Samstag für Interessierte einen Bildungstag an. Professor Dr. Stegemann führte die zahlreichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einem Vortrag in die Grundzüge der neusten Jesus-Forschung ein. Lag in den vergangenen 250 Jahren die Forschungsschwerpunkte bei der Suche nach den verschiedenen Quellen, die den Autoren für ihre Evangelien zur Verfügung standen, und die Frage nach dem gepredigten Jesus, so versucht die Forschung heute, Jesus aus seiner Zeit heraus als Jude zu verstehen. "Spannend ist, dass die Suche nach dem historischen Jesus immer eine Kritik der herrschenden Wissenschaftsrichtung ist. Ein Stachel im Fleisch der Forschung," resümierte Professor Stegemann. Denn ein einheitliches Bild von Jesus müsse immer wieder korrigiert werden an den Erkenntnissen der Zeit und der geglaubte Jesus unterscheide sich davon noch mal. Am Nachmittag wurden von den Mitgliedern des neutestamentlichen Ball-GästeLehrstuhls der Augustana-Hochschule Workshops zur weiteren Vertiefung des Themas angeboten.
Sehen Sie hier Bilder vom Bildungstag ...

Der Ball der Studierendenschaft am Abend zog auch in diesem Jahr wieder viele Gäste von nah und fern an. Bis in die frühen Morgenstunden wurde im festlich geschmückten Luthersaal der Diakonie Neuendettelsau gefeiert. Big Band und Tanzeinlagen rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
Hier einige Bilder ...

Fest-GottesdienstNach einer für die meisten kurzen Nacht traf sich am Sonntag die Hochschulgemeinde zu einem Festgottesdienst in der St.-Laurentius-Kirche. Posaunenchor, Kammerchor und Orchester der Augustana-Hochschule machten den Gottesdienst wieder zu einem musikalischen Erlebnis.
Oberkirchenrat Helmut Völkel rief in seiner Predigt dazu auf, einerseits Geduld für die Dinge zu haben, deren Last wir nicht so einfach ablegen können, andererseits eine "heilige Ungeduld" dort an den Tag zu legen, wo "Menschen in Not geraten, die unsere Hilfe brauchen". Diese Ungeduld sei auch angesichts des Klima-Gipfels in der kommenden Woche in Kopenhagen angezeigt: "Wenn der Herr kommt, soll er uns bei der Arbeit finden, auch bei der Arbeit zum Nach dem Gottesdienst - OKR VölkelErhalt seiner Schöpfung mit Geduld, Beharrlichkeit, Opferbereitschaft und Erfindungsgeist." Ein Zeichen, so der ehemalige Kreisdekan von Würzburg-Ansbach und jetziger Personalchef der bayerischen Landeskirche, setzte die Landessynode in der vergangenen Woche, indem sie 2 Millionen Euro für überwiegend energetische Renovierungsmaßnahmen an der Augustana-Hochschule genehmigte.


Den Bericht zum Augustana-Tag in der Ausgabe der FLZ vom 08.12.2009 finden Sie hier PDF-Dokument

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02.-04.12.2009: Konferenz der EKD-Ausbildungs-referent/innen zu Gast an der Augustana-Hochschule

Vom 2. bis 4. Dezember war die Konferenz der EKD-Ausbildungsreferent/innen zu Gast an der Augustana-Hochschule. Trotz eines straffen Tagungsprogramm nahmen sich die Gäste dennoch am Donnerstag, 3. Dezember, Zeit, das Campuskonzept der Augustana-Hochschule näher kennenzulernen. Rektorin Profin. Dr. Jost stellte in einem Kurzreferat Geschichte und Gegenwart, Entwicklungen in Forschung und Lehre sowie Perspektiven der Hochschule für die Zukunft dar. Vertreter/innen der Studierenden und Dozierenden standen den interessierten Fragen der Ausbildungsreferent/innen Rede und Antwort.

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1.-24.12.2009: Adventskalender für alle Sinne

"Türen öffnen" möchte der Gebets-Adventskalender in diesem Jahr. Türen öffnen zu Gott, und uns selbst, zu unseren Mitmenschen und der Welt. Dazu haben Studierende für jeden Tag ein "Türchen" in der Kapelle vorbereitet, hinter dem sich jeweils ein Thema und eine entsprechend gestaltete Gebetsstation versteckt.
Jeden Morgen in der Morgenandacht (7.35 Uhr bis 7.55 Uhr) wird das neue "Türchen" geöffnet.

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26.11.2009: "Ein Pfarrer, der aus dem Westen kam"

Aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls lud das Politreferat den Pfarrer der Leipziger Thomaskirche, Christian Wolff, zu einem Vortrag unter dem Titel "Ein Pfarrer, der aus dem Westen kam" ein.
Pfarrer Wolff berichtete über seine Erfahrungen, die er seit der Wendezeit als ein ursprünglich aus der badischen Landeskirche stammender Pfarrer machte, welchen Herausforderungen er in der Gemeindearbeit inmitten einem überwiegend atheistisch geprägten Umfeld begegnet und wie sich ihm die Unterschiede zwischen den Kirchen der alten und der jungen Bundesländer konkret stellten. Humorvoll und poinziert skizzierte der Pfarrer seinem Publikum, welche Lösungen er für seine Gemeinde - im Hinblick auf Mitgliederschwund und schwierig werdender Finanzierung - fand.
Dieser von Dozierenden, Studierenden und externen Gästen gut besuchten Veranstaltung folgte nach dem Besuch des allwöchentlichen Abendmahls noch eine kleine kontroverse Diskussionsrunde mit dem Referenten im Clubraum.

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25.11.2009: Lust auf Bücher

In kürzester Zeit füllte sich der Hörsaal I im Pechmann-Haus, als am 25.11.2009 um 19 Uhr der erste Bücher-Basar in der Geschichte der Hochschule seine Pforten öffnete.

BuchbasarDie Studierenden der Augustana-Hochschule nahmen begeistert das Angebot an, aus etwa 500 antiquarischen Büchern, die zu äußerst moderaten Preisen angeboten wurden, das für sie Passende auszuwählen. Mehr als drei Viertel der Bücher fanden an diesem Abend einen neuen Besitzer.

Die Bücher stammten überwiegend aus den Dubletten-Beständen der Bibliothek, der auch der Erlös der Aktion zugute kommen soll. Von dem Geld sollen neue Bücher angeschafft werden, die wiederum den Studierenden von Nutzen sein werden.

Bereichert und aufgelockert wurde das Angebot durch einen Stand des Eine-Welt-Ladens der Studierendenschaft, der auch für das leibliche Wohl der "Kunden" sorgte.

Initiiert und durchgeführt wurde die gelungene Aktion, die allen sehr viel Spaß gemacht hat, von stud. theol. Oliver Hartmann und einem Team von Kommilitonen.

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17.11.2009: Vortrag Prof. Dr. Niemz

"Auf der Suche nach dem Absoluten - Was geschieht beim Übergang vom Leben zum Tod? Untypische Erwägungen eines Physikers" lautete der Titel des Vortrag von Prof. Dr. Markolf H. Niemz am Dienstag, 17. November an der Augustana-Hochschule.
Prof. Niemz und Prof. BeckerDarin entwickelte der Mannheimer Physiker anhand von Forschungen zu Nahtoderfahrungen eigene - und zugegeben auch eigenwillige - Thesen zu Raum, Zeit und Ewigkeit. Ausgehend von Einsteins Erkenntnissen über Raum und Zeit kam Prof. Niemz am Ende seines Vortrages zu dem Ergebnis: "Angenommen, es gäbe im Jenseits viele verschiedene Ichs und alle Ichs wissen alles. Was würde dann das eine Ich von einem anderen Ich unterscheiden? Nichts. Es gibt dann nur noch ein Ich, welches Gott genannt werden kann."
Prof. Dr. Niemz ist Physiker und Professor für Medizintechnik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Medizinische Fakultät Mannheim). Seine Forschungen zur Lasermedizin wurden 1995 von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften mit dem Karl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet. Mit populärwissenschaftlichen Büchern wie "Lucy mit c", "Lucy im Licht" und "Lucys Vermächtnis" belebt Niemz den Dialog zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Religion.

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13.11.2009: Eröffnung der Löhe-Forschungsstelle

Eröffnung der Löhe-forschungsstelleRektor Hermann Schoenauer begrüßte im Kapitelsaal der Diakonie Neuendettelsau die Gäste zur Eröffnung der Forschungsstelle und richtete einen Blick in die unmittelbare Zukunft: "Neue Fragestellungen an Löhe müssen in den Raum gestellt werden, Blickwinkel müssen erweitert, bisher nicht Bekanntes publiziert werden - nur so werden wir die Grundlagen für eine immer noch ausstehende kritische Löhe-Biografie schaffen."
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf diese Stelle wurde Pfarrer Dr. Roland Liebenberg berufen. Roland Liebenberg ist seit 1. September im Dienst und soll in den nächsten Jahren weitere Grundlagen für die Löhe-Forschung schaffen und die Löhe-Forschungsstelle zu einer internationalen Plattform für die Löhe-Forschung ausbauen. Dabei sind auch die Vernetzung der unterschiedlichsten Bereiche, die sich bisher mit Löhe beschäftigten und die Gewinnung neuer Interessensgruppen von großer Bedeutung.
Die Löhe-Forschungsstelle der Löhe-Kulturstiftung der Diakonie Neuendettelsau an der Augustana-Hochschule koordiniert aktuelle Forschungen zu Wilhelm Löhes Werk und dessen Rezeption. Sie bemüht sich um die Sicherung und zukünftige Edition von nicht veröffentlichten Quellen und Archivalien zu Leben und Werk Wilhelm Löhes und erbringt dazu wissenschaftliche Dienstleistungen. Das beinhaltet die Stellung von Drittmittel-Forschungsanträgen im Auftrag der verschiedenen mit Wilhelm Löhes archivalischem Nachlass betrauten Institutionen wie z.B. der Gesellschaft für innere und äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche e.V., des Centrum Mission EineWelt und der Diakonie Neuendettelsau.
Die wissenschaftliche Leitung wird von den beiden Lehrstuhlinhabern für Kirchengeschichte und Praktische Theologie der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff und Professor Dr. Klaus Raschzok, wahrgenommen.

Lesen Sie hier PDF-Dokument den Bericht des Münchner Sonntagsblattes vom 13.12.2009.

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06.11.2009: Prof. Dr. Wolfgang Sommer wird zum 70. Geburtstag geehrt

Prof. Dr. Schneider-Ludorff, Prof. Dr. Sommer, Prof. Dr. JostMit Professor Dr. Wolfgang Sommer feierte am 23. September 2009 ein über die historische Fachwelt hinaus bekannter Gelehrter seinen 70. Geburtstag und wurde dafür von der Augustana-Hochschule am 6. November mit einem Festakt geehrt.
In ihrer Begrüßung überbrachte Rektorin Profin. Dr. Jost u.a. die herzlichen Grüße von Prof. Dr. Schneider, der wegen einer Erkrankung leider nicht seinen angekündigten Festvortrag halten konnte. Dankenswerterweise erklärte sich der Jubilar spontan bereit, diese ehrenvolle Aufgabe selbst zu übernehmen.
Prof. Dr. Sommer war 1998 maßgeblich daran beteiligt, dass die Augustana-Hochschule ihr Hörsaalgebäude nach Wilhelm von Pechmann, dem ersten Präsidenten der Bayerischen Landessynode (1919 -1922), benannte. Prof. Sommer beschäftigt sich seitdem intensiv mit diesem aufrechten Kirchenmann und Juristen und wird in Kürze seine neuesten Forschungsergebnisse veröffentlichen. Den Abend zu Ehren seines 70. Geburtstages nahm der Emeritus zum Anlass, über "Wilhelm von Pechmanns Eintreten für die Christen jüdischer Herkunft und für die Juden" zu sprechen. "Wilhelm von Pechmann wurde seit Anfang März 1933 nicht müde, seine Kirche immer wieder zu einem Protest gegen die nationalsozialistische Judenverfolgungs- und Judenvernichtungspolitik aufzurufen". Doch sein bis zuletzt andauerndes Bemühen blieb ohne Erfolg und seine Kirche schwieg zu den unfassbaren Verbrechen. Professorin Dr. Schneider-Ludorff und Jubilar Prof. Dr. SommerDabei galt, so Prof. Dr. Sommer, von Pechmanns Sorge keineswegs nur den Christen jüdischer Herkunft, sondern den Juden gleichermaßen. Umso mehr verbitterte ihn das ungebrochene Schweigen seiner Kirche bis zuletzt. Damit, so von Pechmann, mache sich die Kirche an den Verbrechen an den Juden mitschuldig.
Professorin Dr. Schneider-Ludorff würdigte ihren Vorgänger auf dem Neuendettelsauer Lehrstuhl als einen vielseitigen und "jeweils wichtige Impulse und neue Forschungsperspektiven eröffnenden" Wissenschaftler, der eine große Bandbreite seiner Forschungsschwerpunkte aufweisen kann. Bei den Studierenden hat sich der beliebte Lehrer vor allem durch das von ihm herausgegebene Repetitorium Kirchengeschichte unvergesslich gemacht. "Wolfgang Sommer war und ist ein hochgeschätzter Kollege, immer freundlich und verbindlich. Mit einer großen Fähigkeit, im Streit schlichtend einzugreifen, zu vermitteln."
Lesen sie hier die Laudatio von Profin. Dr. Schneider-Ludorff.

Musikalisch wurde der Abend umrahmt von Andrea Wurzer (Sopran) und Veronika Kaeppel (Klavier) und von einem Ensemble des Posaunenchors der Augustana-Hochschule unter Leitung von Dr. Neumann.

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05.11.2009: "Reformiert in Neuendettelsau?" ...

Pfarrer Krabbe... hatte Daniel Hoffmann, Gemeindereferent des AStA, auf seinen Einladungsplakaten zur ersten donnerstäglichen Abendmahlsfeier im Wintersemester 2009/10 am 5. November etwas provokativ gefragt. Anlässlich des Calvinjahres reiste extra aus Nürnberg Pfarrer Krabbe von der dortigen reformierten Gemeinde St. Martha an, um gemeinsam mit der Hochschulgemeinde einen Abendmahlsgottesdienst in reformierter Liturgie zu feiern. Pfarrer Krabbe führte die Studierenden und Dozierenden in seinem Gottesdienst und seiner Predigt humorvoll und packend in das reformierte Denken und Glauben Calvin´scher Prägung ein. Nach dem Gottesdienst kam man noch zum Austausch bei Getränken und einem kleinen Imbiss im Pechmannhaus zusammen.

Der gemeinsam gefeierte Gottesdienst und das freundschaftliche und offene Gespräch im Anschluss daran haben sicherlich neues Interesse geweckt und Brücken über die Konfessionsgrenzen hinweg geschlagen. So gab es am Donnerstagabend auf die eingangs gestellte Frage in guter Leuenberger Tradition ein einhelliges und deutliches "Schön war´s".

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03.11.2009: Beginn des Wintersemesters 2009/10

Seniora Christiane Zeisberger

"Mach was draus!"- Das Semestermotto der Studierendenschaft soll, wenn es nach der neuen Seniora Christiane Zeisberger geht, leitend für das Wintersemester 2009/10 werden. "Ich wünsche uns allen, dass wir die Chance ergreifen, in aller Freiheit zu handeln, eigene Grenzen auszuprobieren".
Sehr erfreut zeigte sich Rektorin Profin. Dr. Jost in ihrer wie immer humorvoll gehaltenen Eröffnungsrede über die große Beliebtheit der Hochschule unter Studierenden: "Mit 207 ordentlich immatrikulierten Studierenden haben wir die höchste Zahl seit 1990. Gott sei Dank ist es uns auch gelungen, alle Studierenden gut unterzubringen."

Studierende Insgesamt haben sich für das Wintersemester 62 Studierende an der Augustana-Hochschule neu eingeschrieben, davon sind 41 Erstsemester. Mit einem besonderen Applaus wurden die beiden Studentinnen aus Budapest, Szilvia Tòth Lázárné und Anna Katalin Tompa sowie Katlyn Finn vom Wartburg Seminary, USA, begrüßt.
Zuvor feierte die Hochschulgemeinde in der Kapelle einen Gottesdienst "Im Anfang war das Wort", der von stud. theol. Tina Binder und der Studierendenpfarrerin Susanne Munzert vorbereitet worden war. Dabei wurde auch der neue AStA in seine Arbeit eingeführt und gesegnet.

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Das Buch Rut. Neu übersetzt

In dem Seminar "Feministisch gelesen: Das Buch Rut" im Sommersemester 2009 haben sich sechs Studierende der Augustana-Hochschule und Frau Prof. Dr. Renate Jost, Professorin für Theologische Frauenforschung und Feministische Theologie, einem Klassiker feministischer Exegese gewidmet: dem Buch Rut.
Cover - Bibel in gerechter SpracheNeben Einführungen in dessen stilistischen und poetischen Eigenheiten, Entstehung, Rezeptionsgeschichte, sowie feministische, christliche und jüdische Auslegungen lag der Schwerpunkt des Seminars auf der Übersetzung, die als Überarbeitung der Fassung von Frau Prof. Jost in der Neuauflage der ŸBibel in gerechter Sprache erscheinen wird.
Neben Frau Profin. Jost haben folgende Studierende an der Übersetzung und deren Diskussion mitgewirkt: Tina Binder, Sarah Henke, Christoph Heuberger, Petra Latteier, Jonas Leipziger, Thomas Pirner und Kira Seel.

Die Übersetzung finden Sie hier PDF-Dokument

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13.10.2009: Studientag des Pfarrkapitels Hof an der Augustana-Hochschule

28 Pfarrer und Pfarrerinnen des Dekanats Hof machten sich zusammen mit Dekan Günter Saalfrank beim ersten Schneegestöber dieses Jahres nach Neuendettelsau auf, um an der Augustana-Hochschule einen theologischen Studientag zu verbringen. Die Teilnehmer/innen konnten in drei Arbeitseinheiten zwischen Workshops wählen, wo ihnen die Lehrstuhlinhaber/innen neueste Forschungsinhalte und -trends ihres Faches vorstellten. Nach dem Mittagessen ergriffen die Hofer Pfarrer und Pfarrerinnen gerne die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Studierenden - die meisten davon aus dem Dekanat Hof - und Studierendenpfarrerin Munzert über das Theologiestudium im Allgemeinen und an der Augustana-Hochschule im Besonderen. "Eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Inputs", so Dekan Saalfrank am Ende des Tages.

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17.-27.09.2009: Studienreise nach Israel

Teilnehmer der studienreise nach Israel"Im nächsten Jahr in Jerusalem" - in einer bis dato einmaligen Kooperation der seit langem verbundenen Hochschulen Augustana-Hochschule und Katholische Universität Eichstätt erkundeten zwanzig Studierende älteren und jüngeren Semesters vom 17. bis 27. September das Heilige Land. Unter der fachmännischen Führung von Prof. Dr. Burkhard Zapff und Prof. Dr. Helmut Utzschneider wurde so vor Ort vertieft, was in einer gemeinsamen wissenschaftlichen Veranstaltung im vorherigen Sommersemester vorbereitet worden war: Die sagenhafte Vielfalt der Geschichte dieses so bewegten Landes über mehrere Jahrtausende hinweg.

Entsprechend dieser inhaltlichen Ausrichtung lag der Schwerpunkt des Programms auf der Erkundung bedeutender archäologischer Ausgrabungsstätten - kaum einer der wichtigen so genannten "Tells" wurde ausgelassen: Tell Dan mit seinen imposanten Torkonstruktionen, Tell Hazor mit seiner Palast- und Tempelanlage, Tell Meggido mit seiner erstaunlichen Wasserversorgung. Das Bemerkenswerte an den "Tells' ist, dass sich an diesen künstlichen Hügeln, die durch die fortwährende Besiedlung dieser Orte entstanden sind, in hervorragender Weise die historische Entwicklung des Landes nachzeichnen lässt. Aber auch andere für die Bibelwissenschaft zentrale Orte wie Qumran, Kapernaum oder Beth Saida durften nicht fehlen.
Teilnehmer der StudienreiseNicht zu vergessen sei aber auch Jerusalem - Zentrum von Christentum wie Judentum, aber auch theologischer Fokus des Islams, was in den letzten Tagen des Ramadan in den Straßen der Altstadt nicht zu übersehen war. Auch hier standen historische Fragestellungen im Vordergrund, aufgefächert in die einzelnen Facetten der Stadtentwicklung durch die Jahrtausende: Das kanaanäische, das israelitische, das christliche, das jüdische, das muslimische, das heutige Jerusalem - verdeutlicht an den jeweiligen prominenten Orten, wie z.B. der so genannten Davidsstadt, der Grabeskirche, dem Areal um den Tempelberg und nicht zuletzt der Klagemauer.

So konnte mit eigener Anschauung gefüllt werden, was bis dahin nur in Papierform oder in elektronischen Medien erfahren worden war: Der Staub der Wüste wurde real geschluckt und die strömenden Wasser Galiläas dankbar in sengender Sonne getrunken. So mancher Hügel (wie z.B. der berühmte Zion) wollte erklommen, so mancher alte Stein intensiv betrachtet sein. Aber auch die Lebensart der Einwohner - sei es am lässigen Tel Aviver Strand oder in der quirligen Jerusalemer Altstadt - wurde von den Teilnehmenden aufgesogen.
Teilnehmer an der StudienfahrtAußerdem war das gegenseitige Kennenlernen von katholischen und evangelischen Reisenden ein durchaus gewollter Nebeneffekt dieser Reise. So stellten sich schnell Fragen und Diskussionen zum theologischen Selbstverständnis des jeweils Anderen ein.
Schließlich war das gemeinsame Lob Gottes in Wort und Gesang allen Teilnehmenden ein wichtiges Anliegen. Alles in Allem: Eine mehr als gelungene Reise, die die Hoffnung auf eine baldige Neuauflage weckt.

Bilder und Impressionen von der Studienfahrt

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07.10.2009: Exkursion nach Münster

HandschriftenDie im Sommersemester von Dr. Mülke angebotene Übung "Textproben zur neutestamentlichen Textüberlieferung und Textkritik" schloss nun im September mit einer Exkursion nach Münster in das "Institut für Neutestamentliche Textforschung" (Nestle-Aland-Institut) ab. Hier ein kurzer Bericht von einem der Teilnehmer, stud. theol. Daniel Hoffmann:
"Wir starteten mit einer Führung durch das Bibelmuseum des Institutes. Anhand vieler Originalhandschriften führte uns ein Mitarbeiter des Institutes durch die Entstehungsgeschichte der Bibel. Ausgestellt sind zahlreiche Übersetzungen und dabei zentral die Lutherbibel, aber auch andere schon vor Luther ins Deutsche übersetzte Bibeln. Sogar eine originalgetreue Gutenbergdruckpresse ist im Museum nachgebaut und demonstriert anschaulich, wie zur damaligen Zeit gedruckt wurde. Natürlich wurde auch die Entwicklung der kritischen Textausgaben dargestellt, mit dem "Nestle-Aland" als "Höhepunkt". Die Erscheinung der 28. Auflage des Nestle-Alands wird im nächsten Jahr mit einem stark veränderten Apparat erfolgen. Spannend waren auch am Ende die nichtöffentlichen Kelleräume des Institutes, wo wissenschaftliche Mitarbeiter digitalisierte Handschriften auswerten und mit dem Obertext abgleichen. In riesigen Aktenschränken ruhen die Fotografien der zahlreichen Handschriften. Heute besitzt das Institut 96% aller neutestamentlichen Handschriften auch in digitaler Form.
ExkursionsgruppeAnschließend trafen wir uns noch mit einem Vertreter der Fachschaft der theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität, der uns einiges über die Uni Münster erzählte. Dort sind etwa 200 Studierende in Theologie auf Pfarramt eingeschrieben, insgesamt studieren dort aber um die 1000 Studenten evangelische Theologie. Besonders zeichne sich, so der Student, die Theologische Fakultät durch ihre Lehrstühle für interkulturelle und für reformierte Theologie aus.
Den restlichen Abend und den folgenden Vormittag verbrachten wir mit Sightseeing. Dabei entpuppte sich Herr Dr. Mülke als profunder Kenner der Stadt . Und natürlich kam das Nachtleben auch nicht zu kurz & Nach einem leckeren Mittagessen in der Mensa und einem gemütlichen Nachmittag am Aa-See ging es dann wieder nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Mülke für die informative und amüsante Exkursion!"

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06.10.2009: Prof. Dr. Dieter Becker in den Vorstand des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland gewählt

Prof. Dr. Dieter Becker wurde am 8.09.2009 auf der Mitgliederversammlung des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW) in Freudenstadt in den Vorstand dieses Dachverbandes regionaler Missionswerke gewählt.
Der gebürtige Westfale hat seit 1993 den Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule inne und ist u.a. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft.

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30.09.2009: Besuch aus Rumänien

Besuchergruppe aus RumaenienIm Rahmen ihres Aufenthalts in der Diakonie Neuendettelsau kam eine Kommission rumänisch-orthodoxer Priester aus Salaj/Rumänien auch zu einem Besuch auf den Campus der Augustana-Hochschule. Besonders interessiert zeigten sich die Besucher an der Bibliothek und deren Schätzen, die Ihnen Bibliotheksleiter Armin Stephan präsentierte. Die erste Werkausgabe von Luthers Schriften, die sog. Wittenberger Ausg. (erschienen 1539ff.), provozierte dabei Fragen nach der Bedeutung, die Luther für die protestantische Kirche (heute) habe. Die Gäste nutzten somit die Gelegenheit, an der Augustana-Hochschule protestantische Theologie, Tradition und den Ausbildungsweg deutscher Pfarrer und Pfarrerinnen näher kennen zu lernen.
Die rumänische Kommission war auf Einladung des Ökumenischen Geistlichen Zentrums der Diakonie für vier Tage zu Gast in Neuendettelsau und lernte einige Einrichtungen des Werkes aus dem Bereich Krankenhauswesen, aus der Altenhilfe und aus dem Schulbereich kennen. Zugleich diente das Treffen zum theologischen Austausch zwischen orthodoxer und lutherischer Kirche.

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24.09.2009: Film und Gespräch mit der Regisseurin Margarethe von Trotta und Prof. Dr. Renate Jost über Margarethe von Trottas Film: "Vision: Aus dem Leben der Hildegard von Bingen"

Filmplakat VisionIn ihrer Profess hat sie gelobt, demütig, gehorsam und unterwürfig zu sein. Doch sie wollte mehr: Klöster gründen, Schriftstellerin sein und - sie vertraute ihren Visionen. Dieses "Mehr" reizte die Regisseurin. Deshalb macht sie die berühmte Nonne zur Hauptperson ihres neuen Films und stellt sie in eine Reihe mit anderen großen Frauenfiguren. Freilich - Hildegard von Bingen wirkte im Mittelalter. Sie war Mystikerin und Kräuterkundige. Sie schrieb wunderbare Gesänge. Dies alles macht sie fremd, aber zugleich geheimnisumwittert. Der Film geht auf Spurensuche und bringt ihre Lebensgeschichte und ihre "Vision" in wunderbaren Bildern auf die Leinwand.

Filmgespräch: Margarethe von Trotta, Regisseurin, Prof. Dr. Renate Jost, Lehrstuhl für feministische Theologie, Augustana-Hochschule Neuendettelsau, Moderation: Willi Stöhr, evangelische stadtakademie
Ort: cinecitta, Gewerbemuseumsplatz 3, Nürnberg
Zeit: Donnerstag, 24.09.2009, 19.30 Uhr

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15.09.1209: Feriensprachkurswanderung zu Wolfram von Eschenbach

Teilnehmer der Sprachkurswanderung

Rechtzeitig zur traditionellen Sprachkurswanderung nach Wolframs-Eschenbach klarte der Himmel auf, so dass einige der gut 50 lauffreudigen Studierenden noch einmal richtig ins Schwitzen gerieten. Über Felder und durch Wälder ging es in das romantische kleine mittelfränkische Städtchen, aus dem der bedeutende mittelalterliche Dichter des "Parzival"-Epos stammt. Nach zwei Stunden Wanderung erwartete die Gruppe je nach Interesse eine Stadtführung bzw. eine Führung durch das Wolfram-von-Eschenbach-Museum. Anschließend waren alle dankbar, sich in der "Alten Vogtei" mit Köstlichkeiten aus der fränkischen Küche stärken zu können.

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03.-05.09.2009: Kooperationsseminar "Gender Macht und Gewalt in heiligen Texten" in Budapest

Vom 3. bis zum 5. September 2009 veranstalteten Frau Prof. Renate Jost (Professorin für Feministische Theologie/ Theologische Frauenforschung, Augustana-Hochschule) und Frau Prof. Jutta Hausmann (Professorin für Altes Testament, Universität Budapest) ein Interreligiöses Seminar zum Themenkomplex "Gender, Macht und Gewalt in heiligen Texten".
Sechs Studierende aus Neuendettelsau nutzten diese Gelegenheit, sich mit der Fragestellung intensiv auseinander zu setzen, mit den ungarischen Studierenden in Kontakt zu treten, und neben dem Seminar Studierende in Budapestauch die Stadt Budapest kennen zu lernen.
Neben der Seminarleitung durch Frau Prof. Hausmann - Frau Prof. Jost musste aufgrund akuter Krankheit leider ihre Teilnahme absagen - brachten die beiden Referenten Dr. Mihály Riszovannij und Dr. Károly Vajda weitere, sehr interessante Impulse und Anregungen aus jüdischer Perspektive sowie aus der linguistischen Wissenschaft ein, Studierende beteiligten sich durch Referate zu den Temen "Gender, Macht und Gewalt in den Simsonerzählungen" und zur Vergewaltigung Tamars sowie in Kleingruppenarbeit.

Auf Wunsch aller Teilnehmenden und Dozierenden bzw. Referierenden wurde beschlossen, auf die Planung der Fortsetzung des Seminars und der Kooperation mit der Universität Budapest - in möglicherweise jährlicher Form - hinzuarbeiten.

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01.09.2009: Beginn der Feriensprachkurse 2009

Studierende im Gespräch


Seit 31. August hat sich der Campus wieder mit alten und neuen Studierenden gefüllt, die nun vormittags in den Sprachkursen und nachmittags in Lerngruppen oder allein über lateinischen, griechischen oder hebräischen Vokabeln und Grammatikproblemen brüten. Andere lernen für die Zwischenprüfung oder schreiben Seminararbeiten. Wer dazwischen noch ein wenig Zeit hat, genießt das Grün des spätsommerlichen Campus.

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