Geistliches Leben
Die Augustana versteht sich auch als ein Feld für die Einübung geistlichen Lebens und spiritueller Praxis. Im Zusammenwirken von Studierenden und Dozierenden entsteht eine bunte Vielfalt unterschiedlicher Formen praktizierter Frömmigkeit.
Die Semesterwoche hat als feste Struktur den Hochschulgottesdienst, die Wochenspruchauslegung am Montag und die Abendmahlsfeier am Donnerstag abend.
Im Hochschulgottesdienst, der am Sonntag um 11 Uhr als Predigtgottesdienst gefeiert wird, predigen im Wechsel alle theologischen Dozierenden der Hochschule in der Laurentiuskirche, der Kirche der Diakonie. Studierende sind als liturgische Lektoren, als Musizierende und bisweilen auch in der Wortverkündigung beteiligt.
Am Montag Mittag lädt die Hochschule ein zur Wochenspruchauslegung, einer kurzen Andacht mit einer festen Form, aber sehr vielfältigen Umsetzungen zum Thema der jeweiligen Woche.
Jeden Donnerstag Abend im Semester feiert die Hochschulgemeinde das Heilige Abendmahl, meist in freier Form. Als Abschluß des Tages in der stimmungsvollen Kapelle – ist diese Andacht für viele Studierende der spirituelle Höhepunkt der Woche.
Neben diesen festen Angeboten ergeben sich – jedes Semester neu und mit jeweils sehr unterschiedlichen Schwerpunkten – Abend- und/oder Morgenandachten, besondere Abendmahlsfeiern, politisches Gebet, Taizégebete, liturgische Tageszeitengebete, Lobpreisandachten und vieles mehr. Viele verschiedene spirituelle Prägungen kommen zusammen und machen die Vielfalt des Lebens aus.
Das geistliche Leben auf dem Campus gibt den Einzelnen die Gelegenheit, sich in bisher unbekannte Formen einzuüben, theologische Erkenntnisse in konkrete Gottesdienste umzusetzen, sich und ihre Möglichkeiten zu erproben, oder auch einfach nur teilzunehmen.