Altes Testament

Prof. Dr. Helmut Utzschneider

Prof. Dr. Helmut Utzschneider
Prof. Dr. Helmut Utzschneider

Werdegang

  • geboren 1949 in Gessertshausen bei Augsburg
  • verheiratet mit der Oberstudienrätin Vera Utzschneider (Evang. Religion und Sport)
  • Vater zweier Kinder (geb. 1988 und 1991)
  • Schulbesuch in Augsburg
  • Studium vom WS 1968/69 bis zum WS 1973/74: Evangelische Theologie in Neuendettelsau, Heidelberg und München
  • Promotion 1979 mit einer Arbeit über das Hoseabuch bei Klaus Baltzer in München
  • 1980-1982 Pfarrer z.A. in Wörthsee bei München
  • Habilitation 1987 mit der Arbeit "Das Heiligtum und das Gesetz" zu den Sinaitexten des Exodusbuches
  • von 1974-1979 und 1982-1990 wissenschaftlicher Assistent
  • ab 1987 Privatdozent am Institut für Atl. Theologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München
  • 1990-1991 Professor für Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld
  • lebte während dieser Zeit in München und Wörthsee
  • seit 1992 Professor für Altes Testament an der Augustana-Hochschule
  • lebt mit seiner Familie in Neuendettelsau in Mittelfranken
  • seit 2008 Mitglied der Landessynode der ELKB und Vorsitzender ihres Ausschusses „Grundfragen kirchlichen Lebens“

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Lehrkonzept

Für nicht wenige Studierende ist das Hebräische der erste Kontakt zur akademischen Theologie überhaupt, jedenfalls aber der "Türöffner" für das akademische Studium des Alten Testaments (AT). An der Augustana-Hochschule liegt der Hebräischunterrricht seit 2005 in der Verantwortung von Pfarrer PD Dr. Stefan Seiler. Das Angebot umfasst während der Semester einen Sprachkurs mit sieben Semesterwochenstunden, der durch eine einstündige Lektüreübung ergänzt und durch Förderkurse sowie studentische Tutorien flankiert wird. In der vorlesungsfreien Zeit im Herbst wird ein Intensivsprachkurs mit zehn Wochenstunden angeboten, der – wie die Semesterkurse auch – zur der für Studierende des Pfarramtsstudienganges obligatorischen Hebräisch-Prüfung, dem Hebraicum, führt. Dieses kann an der AHS dreimal im Jahr abgelegt werden, auf Antrag auch von Prüfungswilligen, die ihre Vorbildung nicht an der AHS genossen haben.

Durch Pfarrer PD Dr. Stefan Seiler werden darüber hinaus für interessierte Studierende regelmäßig Kurse in Biblisch-Aramäisch angeboten. Dementsprechend können Studierende, die neben dem Hebraicum Kenntnisse in dieser zusätzlichen Semitischen Sprache haben (oder auch einer anderen), an der Augustana-Hochschule das "Große Hebraicum" ablegen, das in Verbindung mit einem Studienabschluss zur Abhaltung von akademischen Hebräischkursen qualifiziert.

Der Hebräischkurs bildet zusammen mit der Bibelkunde und dem alttestamentlichen Proseminar so etwas wie die propädeutische Dreifaltigkeit im Grundstudium des AT. In der Bibelkunde des AT, die am deutschen Text arbeitet, sollen die biblischen Texte in ihren wichtigsten Gehalten erkundet, Basiswissen über ihre Entstehung vermittelt, vor allem aber Neugier und Verständnis geweckt werden für die oft packenden, bisweilen auch sperrigen Texte des AT. Die Bibelkunde wird zweistündig jeweils im Wintersemester angeboten; eine Bibelkundeprüfung ist Teil des Grundlagenmoduls im modularisierten Studium und obligatorische Voraussetzung für die Zwischenprüfung des Pfarramtsstudienganges.
Das alttestamentliche Proseminar ist einer ersten "Probegrabung" vergleichbar, in der die erworbenen Hebräischkenntnisse für die Auslegung atl. Texte angewandt und das methodische Handwerkszeug der wissenschaftlichen Exegese (Interpretation) erstmals exemplarisch erprobt werden sollen. Wir legen Wert darauf, dass nicht nur der traditionelle Methoden-"Kanon" der historisch-kritischen Auslegung von der Textkritik bis zur Traditionsgeschichte, sondern auch moderne textlinguistische und literaturwissenschaftliche Kategorien zur Sprache kommen. Gehalten wird das alttestamentliche Proseminar in der Regel durch den Fachassistenten, zur Zeit ist dies Pfarrer Matthias Hopf, bisweilen auch durch den Professor. Ein Proseminarschein kann durch eine vollständige wissenschaftliche Exegese (Proseminararbeit), die in der Regel in den Semesterferien angefertigt wird, durch eine verkürzte exegetische Ausarbeitung während des Semesters oder durch eine Klausur am Ende des Semesters erworben werden. Ein Proseminarschein im Fach AT ist Teil des Basismoduls Altes Testament und obligatorische Zulassungsvoraussetzung für die Zwischenprüfung im Studiengang Pfarramt, wenn AT als Klausurfach gewählt wird. Außerdem ist ein atl. Proseminarschein Zugangsvoraussetzung für das Hauptseminar im Fach AT.

Zur Lehre des Alten Testaments in den Eingangssemestern gehören auch die Einführungs- und Überblicksvorlesungen, die didaktisch parallel, aber nicht verbindungslos zum Hebräischkurs, zur Bibelkunde und zum Proseminar verlaufen. Der Turnus der atl. Einführungs- und Überblicksvorlesung ist auf vier Semester (zwei Jahre) angelegt und hat auch die Funktion, auf die atl. Klausuren der Zwischenprüfung (Fassung der Evang. Luth. Kirche in Bayern) im Studiengang Pfarramt vorzubereiten. Die Vorlesungen werden dreistündig gehalten und sind meist durch ein einstündiges Tutorium begleitet. Alle atl. Vorlesungen an der Augustana-Hochschule (zusammen mit den begleitenden Übungen) können im Rahmen des Basismoduls oder des Aufbaumoduls Altes Testament eingebracht und darüber hinaus als obligatorische Einführungen im Sinne der Zwischenprüfungsordnung belegt werden. Hebräisch-Kenntnisse sind nützlich aber nicht Voraussetzung.

Der Turnus, in den jederzeit eingestiegen werden kann, wird durch eine Vorlesung zur Geschichte des Alten Israel eröffnet. Die weiteren Vorlesungen sind dann der Tora ("Fünf Bücher Mose"), der atl. Prophetie und den "Schriften", also vor allem den Psalmen, gewidmet. In den letzten Jahren hat sich für die Vorlesungen eine Form herausgebildet, die einen Kompromiss zwischen exegetischer Vorlesung und der klassischen, das gesamte Alte Testament umfassenden "Einleitung" darstellt. Es soll nie nur über die atl. Texte geredet werden, sondern immer in unmittelbarem Gespräch mit ihnen.

Das Standbein des Hauptstudiums im Alten Testaments ist das in jedem Semester angebotene alttestamentliche Hauptseminar. Inhaltlich wird ein kontinuierlicher Wechsel zwischen exegetischen (etwa: Das Jeremiabuch, Das Buch Exodus) und theologisch-thematischen (etwa: Schöpfung im Alten Testament und seiner Umwelt; Schuld und Schuldbewältigung im Alten Testament) Themenstellungen angestrebt. Didaktisches Leitbild des Hauptseminars ist die Selbständigkeit theologischen Denkens und Arbeitens derart, dass die Studierenden überschaubare Teilthemen des Gesamtseminarthemas in kleinen Gruppen eigenständig erschließen und, mit ihren Kommilitonen/-innen zusammen, möglichst "selbstbestimmt" erarbeiten. Dabei sind das Hebräische und die Kenntnisse und Fertigkeiten des Proseminars unentbehrliche Arbeitsmittel, deren sinnvoller Gebrauch weiter eingeübt wird. Im Blick auf das erste theologische Examen hat das Hauptseminar auch die Funktion, die Auswahl und Umschreibung von Spezialgebieten für die mündliche Prüfung vorzubereiten, sowie die Abfassung einer wissenschaftlichen Hausarbeit einzuüben. Jedes atl. Hauptseminar kann im Rahmen des modularisierten Studium für das Aufbaumodul Altes Testament angerechnet werden.

Für die Vorbereitung des Studienabschlusses bietet das Fach Integrationsseminare an und zwar ein theologisch-exegetisches Repetitorium und ein Repetitorium der hebräischen Sprache. Sie werden vom alttestamentlichen Fachassistenten bzw. vom Hebräischdozenten angeboten. Die Repetitorien dienen der Wiederholung und Wiederauffrischung bereits erworbener Kenntnisse und bereits gebildeten Problembewusstseins. Angeboten wird auch die abrufbare Begleitung von autonomen Examens-Lerngruppen, z.B. zur Einübung von exegetischen Klausuren.

Die in manchen Sportarten übliche Unterscheidung von "Pflicht" und "Kür" ist für das Studium weniger geeignet, denn Freude machen sollen selbstverständlich auch die gerade dargestellten Pflichtveranstaltungen des Faches. Gleichwohl kommt die rechte Würze für Lehrende und Studierende durch Veranstaltungen ins Angebot, in denen die wissenschaftliche Neugier, die unmittelbare Betroffenheit und die theologischen Überraschungen eine Rolle spielen. Dies geschieht in einem Angebot von Übungen, auch interdisziplinären Übungen, mit Themen wie den folgenden: "Erzählen in und mit der Bibel"; "Der Schrei des Volkes nach Leben"; "Lateinamerikanische und alttestamentliche Perspektiven"; "Prophetentexte in der antiken Text- und Auslegungstradition"; "Alttestamentliche Psalmen und ihre Rezeption in Dichtung, bildender Kunst und Liturgie". Diese Übungen werden durch den Professor, punktuell aber auch durch den Fachassistenten, Herrn Pfr. Hopf, und durch Frau Prof. Dr. Renate Jost, die erste Inhaberin der Professur für Theologische Frauenforschung/Feministische Theologie, angeboten.

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Forschungsschwerpunkte

Eine Reihe der gerade genannten Übungsthemen führen nun auch in den derzeitigen Forschungsschwerpunkt des Faches Altes Testament an der Augustana-Hochschule.

Organisatorisch hängt die Forschung einerseits an der ganz persönlichen Arbeit und Initiative der Personen, andererseits und mit zunehmendem Gewicht ist sie eng mit dem der Hochschule seit 1990 zuerkannten Promotions- und Habilitationsrecht verbunden. Inhaltlich hat die Forschung des Lehrstuhlinhabers ihren Schwerpunkt zur Zeit auf dem Felde der alttestamentlichen Literaturwissenschaft, der Rezeptionsästhetik und der Rezeptionsgeschichte alttestamentlicher Texte. Dies kommt in den Dissertationsthemen (s.u. f.) ebenso zum Ausdruck wie in eigenen Arbeiten und Arbeitsvorhaben. Sie sind dem Phänomen der Intertextualität (Künder oder Schreiber, 1989), der biblischen Narrativik , insbesondere der Frage von Historizität oder Fiktionalität (Die Exoduserzählung, 1996) sowie dem Drama als Genre der prophetischen Literatur (Michas Reise in die Zeit, das Drama als genre der prophetischen Literatur, 1999) gewidmet. In der Wahl dieses Forschungsschwerpunktes geht es nicht darum, eine vordergründige Modernität zu demonstrieren, sondern auch darum, das Fach Altes Testament auf dem Wege einer zeitgemäßen Hermeneutik und Interpretationstheorie an die vielfältigen nicht-wissenschaftlichen Applikationen des Alten Testaments anschließbar zu machen.

Der Bemühung um eine theoretische Fundierung alttestamentlicher Exegese und Hermeneutik ist das international und interkonfessionell besuchte "Kolloquium zur Theorie der Exegese" gewidmet, in dem seit 1995 ein Kreis von Alttestamentlerinnen und Alttestamentlern einmal jährlich an der Augustana-Hochschule zusammenkommt.

Der Lehrstuhlinhaber ist an der inzwischen bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienenen Übersetzung der Septuaginta ins Deutsche und deren Kommentierung als Übersetzer, Autor und Mitherausgeber beteiligt. Er ist Mitherausgeber der beim Kohlhammer-Verlag in Vorbereitung befindlichen neuen Kommentarreihe IEKAT / IECOT (International Exegetical Commentary on the Old Testament) und verfasst für diese Reihe den Kommentar des Buches Exodus. Schließlich arbeitet er an der von der EKD veranstalteten Revision der Luther-Bibel mit.

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Veröffentlichungen (in Auswahl)

Bücher:

  1. Hosea, Prophet vor dem Ende, Zum Verhältnis von Geschichte und Institution in der atl. Prophetie, Orbis Biblicus et Orientalis 31, Freiburg (Schweiz), Göttingen 1980.
  2. Das Heiligtum und das Gesetz, Studien zur Bedeutung der sinaitischen Heiligtumstexte (Ex 25 - 40; Lev 8-9), Orbis Biblicus et Orientalis 77, Freiburg (Schweiz), Göttingen 1988.
  3. Künder oder Schreiber? Eine These zum Problem der "Schriftprophetie" auf Grund von Maleachi 1,6 - 2,9, Beiträge zur Erforschung des AT und des antiken Judentums Bd. 19, Frankfurt a.M. 1989.
  4. Gottes langer Atem, Die Exoduserzählung (Ex 1-14) in poetischer und historischer Sicht. SBS 161, Stuttgart 1996.
  5. Michas Reise in die Zeit, Studien zum Drama als Genre der prophetischen Literatur, SBS 180, Stuttgart 1999
  6. H. Utzschneider / S.A. Nitsche, Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des AT, Gütersloh 2. Auflage 2005
  7. Micha, Zürcher Bibelkommentare 24.3, Zürich 2005
  8. H. Utzschneider, E. Blum (Hrsg.), Lesarten der Bibel, Untersuchungen zu einer Theorie der Exegese des Alten Testaments, Stuttgart Kohlhammer 2006
  9. Gottes Vorstellung, Untersuchungen zur literarischen Ästhetik und zur ästhetischen Theologie des Alten Testaments, BWANT 175, Stuttgart 2007, 368 S

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Aufsätze:

  1. Die Amazjaerzählung (Am 7,10-17) zwischen Literatur und Historie; BN 41, 1988; S. 76-101.
  2. Das hermeneutische Problem der Uneindeutigkeit biblischer Texte - dargestellt an Text und Rezeption der Erzählung von Jakob am Jabbok (Gen 32,23-33), EvTh Heft 3, 1988, S. 182-198.
  3. Patrilinearität im alten Israel - eine Studie zur Familie und ihrer Religion, BN 56, 1991, S. 60 - 97.
  4. Die "Realia" und die Wirklichkeit, Prolegomena zu einer Sozial- und Kulturgeschichte des alten Israel am Modell der Handweberei in Israel und seiner Umwelt, WuD 21 (1991), S. 59-80.
  5. Die Schriftprophetie und die Frage nach dem Ende der Prophetie
    Überlegungen anhand von Mal 1,6 - 2,16; ZAW 104 (1992), S. 377-394.
  6. Zur vierfachen Lektüre des Alten Testaments, Bibelrezeption als Erfahrung von Diskrepanz und Perspektive, in: Konsequente Traditionsgeschichte, Festschrift für Klaus Baltzer zum 65. Geburtstag, ed. R. Bartelmus, T. Krüger, H. Utzschneider, OBO 126, Freiburg/Schweiz, Göttingen 1993, S. 383 - 401.
  7. Die Renaissance der atl. Literaturwissenschaft und das Buch Exodus, Überlegungen zu Hermeneutik und Geschichte der Forschung, ZAW 106 (1994), S. 197 - 223.
  8. Vergebung als Ritual, Zur Deutung des hatta't-Rituals in Lev 4,1 - 5,13; in: R.Riess (ed.) Abschied von der Schuld? Zur Anthropologie und Theologie von Schuldbewußtsein, Opfer und Versöhnung, Theologische Akzente 1, Stuttgart 1996, S. 96-119.
  9. Text – Reader – Author, Towards a Theory of Exegesis: Some European Viewpoints, in: Journal of Hebrew Scriptures 1/1966
    externer Link http://www.ualberta.ca/ARTS/JHS/jhs-article.html
  10. Text - Leser - Autor, Bestandsaufnahme und Prolegomena zu einer "Theorie der Exegese"; BZ 2/1999. gekürzte Fassung des vorhergehenden Internet-Artikels)
  11. Exegese als ökumenische Chance, Überlegungen eines lutherischen Alttestamentlers zum Dokument der Päpstlichen Bibelkommission "Die Interpretation der Bibel in der Kirche", Bibel und Liturgie, 1/1998
  12. Das Geschenk der Freiheit, Die Zehn Gebote in Geschichte und Gegenwart, in : Nachrichten der Evang.-Luth. Kirche in Bayern 19/1996,S. 361-366.
  13. Auf Augenhöhe mit dem Text. Überlegungen zum wissenschaftlichen Standort einer Übersetzung der Septuaginta ins Deutsche; in: H.-J. Fabry, U. Offerhaus (ed.), Im Brennpunkt: Die Septuaginta, Studien zur Entstehung und Bedeutung der Griechischen Bibel, BWANT 133, Stuttgart 2001, 11-50.
  14. Das griechische Michabuch – zur Probe übersetzt und erläutert; in: H.-J. Fabry, U. Offerhaus (ed.), Im Brennpunkt: Die Septuaginta, Studien zur Entstehung und Bedeutung der Griechischen Bibel, BWANT 133, Stuttgart 2001, 213-250.
  15. Situation und Szene, Überlegungen zum Verhältnis historischer und literarischer Deutung prophetischer Texte am Beispiel von Hos 5,8–6,6, ZAW 114 (2002) 80-105.
  16. Der Beginn des Lebens – die gegenwärtige Diskussion um die Bioethik und das Alte Testament, ZEE 46,1 (2002), 135-143.
  17. Art. Literaturgeschichte/Literaturgeschichtsschreibung: II. AT , RGG4 V , 2002, Sp. 405-408
  18. Art. Maleachi/Maleachibuch, RGG4 V 2002, Sp. 711-713.
  19. Neues aus dem Alten Testament, in: Dem Christsein auf der Spur, Festschrift anlässlich des 60. Geburtstages von Karl Friedrich Haag, Arbeitshilfe für den evangelischen Religionsunterricht an Gymnasien, Themenfolge 125, o.O. o.J. (Erlangen, 2002), 192-204.
  20. Die „Theologische Ästhetik“ als Herausforderung an die Exegese, BThZ 20, 2003, Heft 1, 69 - 84.
  21. Gott und Spiel, Beobachtungen zum Kulturverständnis in urgeschichtlichen Texten des Alten Testaments, in: W. Stegemann (ed.) Religion und Kultur, Aufbruch in eine neue Beziehung, Theologische Akzente Bd. 4, Stuttgart 2003, 150 – 166.
  22. Micha und die Zeichen der Zeit, Szenen und Zeiten in Mi 4,8 – 5,3, in: Schriftprophetie, Festschrift für Jörg Jeremias zum 65. Geburtstag, ed. F. Hartenstein, J. Krispenz, A. Schart, Neukirchen-Vluyn 2004, 265- 282.
  23. Zum Verständnis des Lebens im AT, Ein Glossar mit sechs Stichworten, in: Glauben und Lernen 19,2, 2004, 118-124.
  24. Die Inszenierung des Gestaltlosen, Atl. Gottesbilder diesseits und jenseits des Bilderverbotes, in: E. Herms (ed.), Leben: Verständnis, Wissenschaft, Technik, Kongreßband des XI. Europäischen Kongresses für Theologie, 15.-19. September 2002 in Zürich, Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, 28, Gütersloh 2005, 200 - 213.
  25. Der friedvolle und der bittere Tod. Einstellungen und Horizonte gegenüber Tod und Sterben im Alten Testament, in: C. Strecker (ed.), Kontexte der Schrift, Bd. II, Wolfgang Stegemann zum 60. Geburtstag, Stuttgart 2005, 37-48
  26. Flourishing Bones – The Minor Prophets in the New Testament, in: W. Kraus. G. Wooden, Septuagint Research. Issues and Challenges in the Study of the Greek jewish Scriptures, SCS 53, Atlanta 2006, 273-292
  27. Was ist altestamentliche Literatur? – Kanon, Quelle und literarische Ästhetik als LesArts altestamentlicher Literatur, in: Helmut Utzschneider, Erhard Blum (Hrsg.), Lesarten der Bibel, Untersuchungen zu einer Theorie der Exegese des Alten Testaments, Stuttgart Kohlhammer 2006, 65–83.
  28. Die Zwölf Propheten im Neuen Testament, in: H. Utzschneider, Gottes Vorstellung, Untersuchungen zur literarischen Ästhetik und zur ästhetischen Theologie des Alten Testaments, BWANT 175, Stuttgart 2007, 170-191. (Erweiterte deutsche Fassung von Nr. 26)
  29. Ist das Drama eine universale Gattung? Erwägungen zu den „dramatischen“ Texten in der alttestamentlichen Prophetie, der attischen Tragödie und im ägyptischen Kultspiel, in: H. Utzschneider, Gottes Vorstellung, Untersuchungen zur literarischen Ästhetik und zur ästhetischen Theologie des Alten Testaments, BWANT 175, Stuttgart 2007, 269-298.
  30. „Seht das Wort YHWHs“, Vorüberlegungen zu einer ästhetischen Theologie des Alten Testaments, in: H. Utzschneider, Gottes Vorstellung, Untersuchungen zur literarischen Ästhetik und zur ästhetischen Theologie des Alten Testaments, BWANT 175, Stuttgart 2007, 328-349.
  31. Gottes langer Atem. Erzählung, Fakt und Fiktion in Ex 1-14 (15), in: Bibel und Kirche, 4/2007, 215 – 220.
  32. Die Bibel und der Sternenhimmel. Beobachtungen und Überlegungen eines Alttestamentlers zum Schriftverständnis Wilhelm Löhes, in: H. Schoenauer (ed.), Wilhelm Löhe (1808 – 1872), Seine Bedeutung für Kirche und Diakonie, Stuttgart 2008, 279 – 296
  33. „… jetzt aber hat mein Auge dich gesehen“ (Hi 42,5). Das Hiobbuch in ästhetisch-theologischer Perspektive, in: Christiane Karrer-Grube, Jutta Krispenz, Thomas Krüger, Christian Rose und Annette Schellenberg (ed.), Sprachen – Bilder – Klänge, Dimensionen der Theologie im Alten
    Testament und in seinem Umfeld, Festschrift für Rüdiger Bartelmus zu seinem 65. Geburtstag, AOAT 359, Münster 2009, 321 – 338
  34. Der Text als „Doppeltes Lottchen“? Zum Verhältnis von synchroner und diachroner Exegese in Ex 1-5 in: T. Naumann, R. Hunziker-Rodewald (Hrsg.) Diasynchron, Beiträger zur Exegese, Theologie und Rezeption der Hebäischen Bibel, Walter Dietrich zum 65. Geburtstag, Stuttgart 2009, 389–401.
  35. Von der Würde der Geschöpfe : was Christen meinen, wenn sie von "Schöpfung" reden – was damit für ein gutes Klima gewonnen sein könnte, in: H. Bedford-Strohm, Und Gott sah, dass es gut war, Schöpfung und Endlichkeit im Zeitalter der Klimakatastrophe, Neukirchen Vluyn 2009, 133-143
  36. Is There a Universal Genre of “Drama”? Conjectures on the Basis of “Dramatic” Texts in Old Testament Prophecy, Attic Tragedy, and Egyptian Cult Plays In: Literary Construction of Identity in the Ancient World, Proceedings of the Conference Literary Fiction and the Construction of Identity in Ancient Literatures: Options and Limits of Modern Literary Approaches in the Exegesis of Ancient Texts Heidelberg, July 10–13, 2006, Edited by Hanna Liss and Manfred Oeming, Winona Lake, Indiana Eisenbrauns 2010, 63-79.
  37. 7. Die LXX als "Erzählerin". Beobachtungen an der LXX-Fassung der Geburts- und Kindheitsgeschichte des Mose (Ex 2,1-10). In: Die Septuaginta - Texte, Theologien, Einflüsse. 2. Internationale Fachtagung veranstaltet von Septuaginta Deutsch (LXX.D), Wuppertal 23.-27.7.2008. Hg. von Wolfgang Kraus - Martin Karrer. (Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 252). Tübingen: Mohr Siebeck 2010, 462 - 477.


Mitherausgeberschaften:

  1. Septuaginta-Deutsch (Dodekapropheton), Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  2. Internationaler exegetischer Kommentar zum Alten Testament / International exegetical commentary on the Old Testament, Kohlhammer, Stuttgart

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Laufende Promotions- und Habilitationsverfahren

Am Lehrstuhl sind z.Zt Habilitationen und Promotionen zu folgenden Themen in Arbeit bzw. in Planung (z.T. Arbeitstitel):

  1. Text-Beziehungen: Zur intertextuellen Interpretation alttestamentlicher Texte am Beispiel ausgewählter Psalmen (Habil. Dr. Stefan Seiler, abgeschlossen 2010, in Veröffentlichung)

  2. Interpretations-Limits im Ezechielbuch, Überlegungen zu „Grenzen der Interpretation“ in der Bibelauslegung (Diss, Pfr. Dr. Stefan Gehrig, abgeschlossen 2009, in Veröffentlichung)
  3. Literaturwissenschaftliche Studien zur dramatischen Qualität und zur Performanz des Hohen Liedes  (Diss)
  4. Die Rezeption der Stiftshütten-Texte in der Barockzeit (Diss)

 


Matthias HopfAssistent Pfarrer z.A. Matthias Hopf

Werdegang

  • Jahrgang 1976
  • aufgewachsen in München und bei Nürnberg
  • 1996 Abitur in Neumarkt i.d. Opf.
  • 1997-2005 Studium der evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Leipzig, Jerusalem und Heidelberg
  • 2005 Theologische Aufnahmeprüfung
  • 2005-2007 Vikariat in St. Johannis Würzburg
  • 2007 Theologische Anstellungsprüfung und Ordination in der ELKB
  • 2007-2009 Beurlaubung zur Promotion
  • 2007-2008 Lehrauftrag für modernes Hebräisch an der Augustana
  • seit 2009 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Altes Testament
  • 2011 Auswertung der Konsultation der Gemeinden, Dekanate und Einrichtungen zur Änderung des Grundartikels der Kirchenverfassung der ELKB im Auftrag der Landessynode der ELKB
  • 2011 Vertretung der Sprachdozentur Hebräisch an der Augustana im Intensivsprachkurs
  • seit 2012 internationale Vortragstätigkeit (USA, Ungarn)

Veröffentlichungen

  • Übersetzung und Kommentierung von Kapitel 5, in: Krupp, Michael (Hg.): Sanhedrin. Oberstes Gericht (Die Mischna IV,4), Jerusalem 2006, 26–33.
  • Rezension zu: „Korpel, M.C.A. u.a. (Hgg.): Method in Unit Delimitation (Pericope 6), Leiden, Boston 2008“, in: JHS 8 (2008), online verfügbar unter:
    externer Link http://www.arts.ualberta.ca/JHS/reviews/reviews_new/review342.htm (29.06.2012)
  • Rezension zu: „de Hoop, Raymond u.a. (Hgg.): The Impact of Unit Delimitation on Exegesis (Pericope 7), Leiden, Boston 2009“, in: JHS 9 (2009), online verfügbar unter:
    externer Link http://www.arts.ualberta.ca/JHS/reviews/reviews_new/review369.htm (29.06.2012)
  • Toharot. Reinheiten (Die Mischna VI,5), Jerusalem 2009.
  • Was für ein GOtt!??! Trinitatis: Jes 6,1–13, in: Studium in Israel e.V. (Hg.): Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext. Zur Perikopenreihe III, Wernsbach 2010, 254–258.
  • Rezension zu: „Fischer, Stefan: Das Hohelied Salomos zwischen Poesie und Erzählung. Erzähltextanalyse eines poetischen Textes (FAT 72), Tübingen 2010“, in: JHS 11 (2011), online verfügbar unter:
    externer Link http://www.arts.ualberta.ca/JHS/reviews/reviews_new/review546.htm (29.06.2012)
  • Die Taufe – ein einschneidendes Datum. Quasimodogeniti: Kol 2,12–15, in: Studium in Israel e.V. (Hg.): Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext. Zur Perikopenreihe IV, Wernsbach 2011, 171–176.
  • Machschirin. Tauglich Machen (Die Mischna VI,8), Jerusalem 2012.

Mitgliedschaft

  • European Association of Biblical Studies (EABS)
  • Konvent der Pfarrerinnen und Pfarrer in der Wissenschaft der ELKB
  • Society of Biblical Literature (SBL)

Laufendes Forschungsprojekt

  • Literaturwissenschaftliche Studien zur dramatischen Qualität und zur Performanz des Hohen Liedes

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