Kirchen- und Dogmengeschichte

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff
Prof. Dr.
Gury Schneider-Ludorff

Aktuelle Veranstaltungen des Lehrstuhls

Der ökumenische Sommerkurs Rom wird veranstaltet vom „Melanchthon Zentrum“ in Rom, dem ökumenischen Studienzentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien (ELKI) und der Waldenserfakultät für Theologie in Rom mit freundlicher Unterstützung der EKD. Er findet statt in Zusammenarbeit mit der Augustana Hochschule Neuendettelsau und dem Evangelischen Bund.

Herzliche Einladung an alle, die Interesse haben:

  • an der römisch-katholischen Kirche und ihren Strukturen
  • an katholischer Reform und Gegenreformation in Rom
  • an Protestantismus und Ökumene in der Diaspora
  • an ökumenischem Gespräch
  • an Geschichte des Christentums, wie es sich in Rom in Architektur und Kunst manifestiert
  • an dem Verhältnis von Kirche und Kultur besonders in Italien

Der Sommerkurs eignet sich auch, um die Möglichkeiten für ein Studienjahr in Rom
auszuloten. Nähere Informationen finden Sie im Flyer zum Sommerkurs 2010 PDF-Dokument


Werdegang

Vita

  • 1986-1993 Theologiestudium an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, an der Facoltà Valdese di Teologia und der Pontificia Università Gregoriana in Rom sowie an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg
  • 1990-1992 Schwerpunktstudium Diakoniewissenschaft am Diakoniewissenschaftlichen Institut in Heidelberg
  • 1993 Erstes Theologisches Examen (EKHN)
  • 1997-1999 Vikariat in Frankfurt am Main
  • 1999 Zweites Theologisches Examen
  • 1999 Promotion am Evangelisch-Theologischen Fachbereich der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 1999 Deutsche Lufthansa AG, Bereich Organisations- und Personalentwicklung
  • 2000 Ordination
  • 2000-2001 Pfarrvikarin in Frankfurt am Main
  • 2001-2005 Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte (Prof. Dr. Volker Leppin) der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2005 Habilitation; Privatdozentin in Jena
  • 2005 Ruf auf die Professur für Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Kirchengeschichte der Universität Oldenburg
  • seit 1. August 2005 Inhaberin des Lehrstuhls für Kirchen- und Dogmengeschichte der Augustana-Hochschule Neuendettelsau

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Funktionen und Beauftragungen

  • Präsidentin des Evangelischen Bundes, Konfessionskundliches und ökumenisches Arbeitswerk der EKD (seit 2009)
  • Mitglied in der Kommission für kirchliche Zeitgeschichte der EKD
  • Stellvertretende Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates zur Auswertung der Kirchenkampf – Dokumentation der EKHN (seit 2008)
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes, Bensheim (seit 2007)
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Centro Melantone in Rom
  • Mitglied der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus der EKD (seit 2003)
  • Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung (seit 2003)
  • Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums des Konfessionskundlichen Instituts (seit 2007)
  • Mitglied des Prüfungsausschusses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für das Erste Theologische Examen (seit 2003)
  • Mitglied des Prüfungsausschusses der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (seit 2007)
  • Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg (seit 2007)
  • Beratendes Mitglied der Kammer des Zentrums Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (seit 2005)
  • Mitglied in der Jury zur Vergabe des Hanna-Jursch-Preises der EKD
  • Mitglied des Großen Konvents der Evangelischen Akademie Arnoldshain (seit 2001)
  • Mitglied im Vorstand des Vereins zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (seit 2001)

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Sonstige Mitgliedschaften

  • Europäische Gesellschaft für die theologische Forschung von Frauen
  • Hessische Kirchengeschichtliche Vereinigung
  • Verein für Bayerische Kirchengeschichte
  • Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde
  • Verein für Reformationsgeschichte
  • Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie

Forschungsschwerpunkte

  • Reformationszeit
  • Katechismusforschung und theologische Bildungskonzepte der Aufklärung
  • Gesellschaftsmodelle des Protestantismus im 19. und 20. Jahrhunderts
  • Geschichte der Diakonie und des sozialen Protestantismus
  • Protestantisches Stiftungswesen
  • Frauenforschung/Gender Studies in der Kirchengeschichte

 

Forschungsprojekte,Forschungskooperationen und Publikationsprojekte

  • Luther-Lexikon gemeinsam mit Volker Leppin, Jena (im Verlag Bückle & Böhm, Regensburg)
  • Stiftungen im Wandel. Zur Geschichte des protestantischen Stiftungswesens nach der Reformation.
  • Studienkurs Ökumenisches Lernen in Kooperation mit dem Centro Melantone in Rom (ökumenisches Studienzentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien und der Waldenserfakultät Rom), gefördert von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Rom.
  • Projektgruppe „Stifterland Bayern – Evangelische Stiftungen in Bayern“. Wissenschaftliche Begleitung der Ausstellung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und der Landeskirchenstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

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Lehrkonzept

Kirchengeschichte nimmt die vielfältigen Ausdrucksformen des christlichen Denkens, Glaubens und Lebens durch zwei Jahrtausende bis heute in den Blick wie auch deren Formen der Institutionalisierung. Dem prägenden Einfluss von  Theologie und Frömmigkeit auf Bereiche des Sozialen und Politischen wird ebenso nachgegangen wie den Handlungsspielräumen von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft. Anliegen einer so verstandenen Kirchengeschichte ist damit auch, die historischen Wurzeln heutiger gesellschaftlicher Diskurse zu erschließen, für den Entstehungskontext  christlicher und konfessioneller Prägungen – auch der eigenen – zu sensibilisieren sowie anzuregen, mit dem Blick in die Geschichte Traditionen zu erkennen und diese im Horizont heutiger Fragestellungen  weiterzudenken.

  • In vier aufeinanderfolgenden Vorlesungen wird ein Gesamtüberblick über die Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte geboten, der die Vermittlung von kirchengeschichtlichem Grundwissen zum Ziel hat. Begleitend zur Vorlesung wird eine zweistündige Übung angeboten, in der  die jeweiligen Themenschwerpunkte der Vorlesung exemplarisch durch Quellenlektüre veranschaulicht und vertieft werden.
  • Im kirchengeschichtlichen Proseminar  geht es um die Einführung in Fragestellungen und Methoden der Kirchengeschichte. Schwerpunkt ist die methodische Einübung in die Interpretation kirchengeschichtlicher Quellentexte, die zu eigenständigen Entdeckungen und  Beobachtungen ermuntern soll.
  • Das Hauptseminar hat das Ziel, die Studierenden im Gespräch mit der Forschung zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit an Quellen und Themen der Kirchengeschichte anzuleiten.
  • Das Oberseminar bietet ein Forum zur gemeinsamen Diskussion von methodischen Ansätzen und neueren Forschungsergebnissen in der Kirchengeschichte.
  • Im Doktorandenkolloquium besteht die Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion laufender Forschungsprojekte und vor allem kirchengeschichtlicher Dissertationen.
  • Das Repetitorium dient der Erweiterung und Vertiefung des kirchengeschichtlichen Wissens in gezielter Vorbereitung auf das Examen, von Überblicken bis hin zum Verfassen einer Probeklausur unter Examensbedingungen.
  • Ein wichtiges Lehrangebot zur Ergänzung und Erweiterung des kirchengeschichtlichen Angebots besteht in Übungen zur bayerischen Kirchengeschichte und zur Konfessionskunde.
  • Und nicht zuletzt: Das Schöne am Fach Kirchengeschichte besteht in den vielfältigen  Möglichkeiten, das Lehrangebot durch Exkursionen zu erweitern und zu veranschaulichen. So ist das Bestreben, in regelmäßigen Abständen Exkursionen zu den Schwerpunkten der Vorlesungen und Seminare zu veranstalten.

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Veröffentlichungen

Monographien

  • Magdalene von Tiling. Ordnungstheologie und Geschlechterbeziehungen – Ein Beitrag zum Gesellschaftsverständnis des Protestantismus in der Weimarer Republik (Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Bd. 35), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2001.
  • Der fürstliche Reformator. Theologische Aspekte im Wirken Philipps von Hessen von der Homberger Synode bis zum Interim (Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Bd. 20), Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2006.

Herausgabetätigkeit

Bücher

  • Karl Herbert: Durch Höhen und Tiefen. Eine Geschichte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, hg. von Leonore Siegele-Wenschkewitz unter Mitarbeit von Gury Schneider-Ludorff, Frankfurt am Main: Spener-Verlag 1997.
  • Gemeinsam mit Beate Hämel, Barbara Schoppelreich, Leonore Siegele-Wenschkewitz (Hg.), Frauen Gestalten Geschichte. Im Spannungsfeld von Religion und Geschlecht, Hannover: Lutherisches Verlagshaus 1998.
  • Gemeinsam mit Sybille Becker, Ilona Nord, Gesine Kleinschmit (Hg.), Das Geschlecht der Zukunft. Zwischen Frauenemanzipation und Geschlechtervielfalt, Stuttgart: Kohlhammer-Verlag 2000.
  • Gemeinsam mit Leonore Siegele-Wenschkewitz (Hg.), Frauenarmut als Herausforderung, Frankfurt am Main: Haag und Herchen 2000.
  • Gemeinsam mit Udo Hahn, Thomas Kreuzer, Susanne Schenk (Hg.), Stiften und Gestalten. Brauchen wir eine neue Kultur der Gabe?, Münster: Lit-Verlag 2008.
  • Gemeinsam mit Berndt Hamm, Harry Oelke (Hg.): Spielräume des Handelns und der Erinnerung. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und der Nationalsozialismus, Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2010

Buchreihen

  • Kirche –Konfession – Religion.
    Wissenschaftliche Buchreihe des Konfessionskundlichen Instituts, hg. v. Reinhard Hempelmann, Michael Plathow, Hans-Martin Barth, Gury Schneider-Ludorff, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Kirchen der Gegenwart
    (Bensheimer Hefte), hg. v. Erich Geldbach, Gury Schneider-Ludorff, Reinhard Thöle, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Historisch-Theologische Genderforschung.
    Hg. von Ute Gause, Jochen-Christoph Kaiser, Gisela Muschiol, Gury Schneider-Ludorff, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt

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Aufsätze

  1. „Zu gleichwertigen aber andersartigen Aufgaben geschickt“. Die Frauenfrage auf dem Evangelisch-Sozialen Kongreß 1895-1910, in: Theodor Strohm/Jörg Thierfelder (Hg.), Diakonie im Deutschen Kaiserreich (1871-1918), Neuere Beiträge aus der diakoniewissenschaftlichen Forschung (Veröffentlichungen des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg, 7), Heidelberg: Universitätsverlag Heidelberg 1995, S. 379-395.
  2. Magdalene von Tiling (1877-1974). Pädagogik und Geschlechterbeziehungen, in: Annebelle Pithan (Hg.), Religionspädagoginnen des 20. Jahrhunderts, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1997, S. 20-39.
  3. Magdalene von Tiling und Friedrich Gogarten im Dialog. Anmerkungen zum Geschlechterdiskurs im Protestantismus der Weimarer Republik, in: Leonore Siegele-Wenschkewitz, Gury Schneider-Ludorff u.a. (Hg.), Frauen Gestalten Geschichte, Hannover: Lutherisches Verlagshaus 1998, S. 161-182.
  4. Elisabeth Gössmann: „Die feministische Theologie ist zu mir gekommen!“, in: Gerburgis Feld/Dagmar Henze/Claudia Janssen (Hg.), Wie wir wurden, was wir sind. Gespräche mit feministischen Theologinnen der ersten Generation, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1998, S. 20-27.
  5. Gem. mit Angela Rascher: Leonore Siegele-Wenschkewitz „Wir hatten das Empfinden am Beginn einer Tradition zu stehen“, in: Gerburgis Feld/Dagmar Henze/Claudia Janssen (Hg.), Wie wir wurden, was wir sind. Gespräche mit feministischen Theologinnen der ersten Generation, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1998, S. 129-136.
  6. Christliche Politik oder christliche Partei? Die sozialkonservative Magdalene von Tiling, in: Traugott Jähnichen/Norbert Friedrich (Hg.), Protestantismus und Soziale Frage. Profile in der Zeit der Weimarer Republik, Münster: Lit-Verlag 2000, S. 203-216.
  7. Positionen und Handlungsspielräume von Frauen des konservativen Protestantismus in der Weimarer Republik, in: Ute Gause/Barbara Heller/Jochen Christoph Kaiser (Hg.), Starke fromme Frauen? Eine Zwischenbilanz konfessioneller Frauenforschung heute, Hofgeismarer Protokolle Bd. 320, Hofgeismar 2000, S. 61-70.
  8. Die Homberger Synode und die Reformatio ecclesiarum Hassiae. Beobachtungen zum Wandel Philipps von Hessen vom spätmittelalterlichen Landesherrn zum protestantischen Fürsten, in: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung 54 (2003), S. 89-101.
  9. Die Hospitalsgründung Philipps von Hessen. Theologisches Programm und politische Legitimation, Petersberg: Imhof-Verlag 2004, S. 49-60.
  10. Leonore Siegele-Wenschkewitz: „Theologie muss eine kritische Wissenschaft sein“, in: Inge Mager, Profile des Luthertums II: Frauen-Profile des Luthertums im 20. Jahrhundert, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2005, S. 628-647.
  11. Religion und Gesellschaft in der Aufklärungszeit. Beobachtungen zum Oldenburger Katechismus von 1797, in: Ilona Nord/Fritz-Rüdiger Volz (Hg.), FS für Yorick Spiegel, Münster: Lit-Verlag 2005, S. 167-178.
  12. Bonhoeffers zeit(zeichen)geschichtliche Bedeutung, in: Newsletter Nr. 8 der Augustana-Hochschule März 2006 (http://www.augustana.de/ahs-0/ahs-0-c-1.thm#thema).
  13. Leidenszeugen. In: Harald Schulze/Andreas Kurschat (Hg.), „Ihr Ende schaut an…“ Evangelische Märtyrer des 20. Jahrhunderts, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2006, 205-214.
  14. Philipp von Hessen im Zentrum der Reformation – Erträge des Philipps-Jahres, in: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung Bd. 56/2005, S. 89-100.
  15. Das Prinzip vom „Gemeinen Nutzen“ im theologischen Programm der Hessischen Reformation, in: Hans-Ulrich Dallmann/Thomas Kreuzer (Hg.), Gutes Gelingen. Festgabe zum 60. Geburtstag von Fritz-Rüdiger Volz, (Fundraising-Studien zur Kunst und Kultur der Gabe Bd. 2), Münster: Lit 2006, S. 415-426.
  16. Die Kirche als Erziehungsanstalt. Zum Kirchenverständnis im aufgeklärten Katechismus, in: Albrecht Beutel/Volker Leppin/Udo Sträter (Hg.), Kirchenverständnis in der Aufklärungszeit (Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte 19), Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2006, S. 205-214
  17. Magdalene von Tiling, in: Klaus Petzold/Michael Wermke (Hg.), Ein Jahrhundert Katechetik und Religionspädagogik in Ostdeutschland, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2007, S. 175-191.
  18. Die Transformation der Heiligen: Zur Elisabeth-Rezeption in der hessischen Reformation, in: ZKG 118 (2007) H. 3, S. 336-347.
  19. Frauen gestalten Kirche und Gesellschaft – historische Kontexte evangelischer Frauenarbeit in Bayern, in: Sigrid Schneider-Grube u. a. (Hg.), Fromm – politisch – unbequem. Zur Geschichte der evangelischen Frauen in Bayern, Regensburg 2008, S. 233-248.
  20. Stiftung und Memoria im theologischen Diskurs der Reformationszeit, in: JBTh 22 (2007), S. 253 -268.
  21. gem. mit Bernhardt Ebneth, Evangelsch eben. Zur Geschichte evangelischer Stiftungen, in: Stifterland Bayern. Begleitbuch zur Initiative Stifterland Bayern, hg. v. Bundesverband Deutscher Stiftungen, München 2008, 20-28.
  22. Protestantisches Stiften nach der Reformation, in: Udo Hahn/Thomas Kreuzer/Susanne Schenk/Gury Schneider-Ludorff (Hg.), Geben und Gestalten. Brauchen wir eine neue Kultur der Gabe? Münster: Lit-Verlag 2008, S. 79-90.
  23. "Denn es ist ja ein herrlich geschlecht, von welchem auch Christus, unser Seligmacher, nach dem Fleisch geboren ist" - zur Religionspolitik Phillips von Hessen, in: "Ein jedes Volk wandelt im Namen seines Gottes ..." Wittenberg: Drei-Kastanien-Verlag, 2008, S. 65-83
  24. Sophie Scholl, in: JRP 27 (2008), S. 170-175.
  25. Philipp of Hesse as an Example of Princely Reformation : a Contribution to Reformation Studies, in: Reformation & Renaissance Review 8.3 (2008), S. 301-319.
  26. Reformation und Bildung, in: Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim 61,2 (2010), S. 21-23.

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Lexikon- und Handbuchartikel

  1. Art. Magdalene von Tiling, in: Metzlers Lexikon christlicher Denker, hg. von Markus Vinzent, Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler 2000, S. 274.
  2. Art. Magdalene von Tiling, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Freiburg: Herder-Verlag, 2001, S. 37.
  3. Art. Arbeitsbund für wissenschaftliche Pädagogik auf reformatorischer Grundlage, in: Lexikon der Religionspädagogik, hg. von Norbert Mette/Folkert Rickers, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener-Verlag 2001, Sp. 52-53.
  4. Art. Bund zur Förderung evangelischer höherer Knabenschulen und Alumnate, Sp. 235.
  5. Art. Bund zur Förderung evangelischer Mädchenschulen, Sp. 235-236.
  6. Art. Deutscher Bund für Christlich-Evangelische Erziehung in Haus und Schule, Sp. 316-317.
  7. Art. Erziehungswerk der evangelischen Brüdergemeine, Sp. 458-459.
  8. Art. Evangelische Schulvereinigung, Sp. 520-521.
  9. Art. Konferenz von Religionslehrerinnen, Sp. 1083-1084.
  10. Art. Tiling, Magdalene von, Sp. 2125-2126.
  11. Art. Verband Deutscher Evangelischer Lehrer- und Lehrerinnenvereine, Sp. 2163-2165.
  12. Art. Verband für evangelischen Religionsunterricht und Pädagogik, Sp. 2166.
  13. Art. Verein Deutscher Evangelischer Lehrerinnen, Sp. 2167.
  14. Art. Vereinigung positiver evangelischer Religionslehrer an höheren Lehranstalten, Sp. 2170.
  15. gemeinsam mit Matthias Kröger: Art. Friedrich Gogarten, in: Lexikon der Religionspädagogik, hg. von Norbert Mette/Folkert Rickers, Neukirchen-Vluyn: Neukirchner-Verlag 2001, Sp. 735-739.
  16. Art. Geschichte der Feministischen Theologie, in: Wörterbuch Feministische Theologie, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2002, S. 144-147.
  17. Art. Frauenarbeit und Frauenverbände innerhalb der Diakonie, in: Handbuch zur Geschichte der deutschen evangelischen Diakonie im 19. und 20. Jahrhundert, hg. von Jochen-Christoph Kaiser, Stuttgart: Kohlhammer-Verlag, S. 483-495 (im Druck).
  18. Art. Rein und unrein, IV. Christentum, in: RGG4 Bd. 7, Tübingen 2004, Sp. 242-243.
  19. Art. Reinigung, V. Christentum, in: RGG4  Bd. 7, Tübingen 2004, Sp. 252.
  20. Art. Papsttum, A: aus evangelischer Sicht, in: Handbuch Theologischer Grundbegriffe, Neuausgabe, München: Kösel-Verlag 2005, S. 324-330.
  21. Art. Tiling, Magdalene von, in: RGG4 Bd. 8, Tübingen 2005, Sp. 409.
  22. Art. Siegele-Wenschkewitz, Leonore, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon 29 (2008), Sp. 1358-1369.

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Rezensionen

  1. Jutta Schmidt, Beruf: Schwester. Mutterhausdiakonie im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 1998, in: Angela Berlis/Charlotte Methuen (Hg.), Feminist Perspectives on History and Religion (Jahrbuch der Europäischen Gesellschaft für die theologische Forschung von Frauen 8), Leuven: Peeters 2000, S. 297-298.
  2. gemeinsam mit Thomas Kreuzer: Erdmann Sturm, „Nicht den Staat wollen wir anbeten, sondern den Geist...“ Gustav Landauers Programm des anarchischen Föderalismus in Paul Tillichs kulturtheologischem Entwurf von 1919, Tübingen 1997, in: Tillich Journal 4 (2000), S. 72-76.
  3. Richard Andrew Cahill, Philipp of Hesse and the Reformation, Mainz 2001, in: Theologische Literaturzeitung (ThLZ) 128 (2003), S. 528-530.
  4. Rezeption und Reform: Festschrift für Hans Schneider zu seinem 60. Geburtstag im Auftrag der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung hrsg. von Wolfgang Breul-Kunkel und Lothar Vogel, Darmstadt 2001, in: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte 57 (2003).
  5. Martin H. Jung, Der Protestantismus in Deutschland von 1815-1870, Leipzig 2000, in: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte 57 (2003).
  6. Thomas Kaufmann/Harry Oelke, Kirchenhistoriker im „Dritten Reich“, Gütersloh 2002, in Zeitschrift für Kirchengeschichte 115 (2004), S. 185-186.
  7. Thomas K. Kuhn, Religion und Gesellschaft. Studien zum sozialen und diakonischen Handeln in Pietismus, Aufklärung und Erweckungsbewegung, Tübingen 2003, für H-Soz-u-Kult am 20.10.2004 s. unter: http//hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2004-4-050.
  8. Antje Roggenkamp-Kaufmann, Religionspädagogik als „Praktische Theologie“. Zur Entstehung der Religionspädagogik in Kaiserreich und Weimarer Republik, Leipzig 2001, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 116 (2005)
  9. Rainer Lachmann/Herbert Gutschera/Jörg Thierfelder, Kirchengeschichtliche Grundthemen. Historisch-systematisch-didaktisch, Göttingen 2003, in: ThLZ 130 (2005), S. 706-708.
  10. Almut Rumstadt, Margarete Ruckmich (1894-1985). Pionierin der hauptberuftlichen Seelsorge durch Frauen, Würzburg 2003, in: ThLZ 130 (2005), S. 978.
  11. Daniel Bolliger, Infiniti Contemplatio. Grundzüge der Scotus- und Scotismusrezeption im Werk Huldrych Zwinglis. Mit ausführlicher Edition bisher unpublizierter Annotationen Zwinglis, Leiden 2003, in: ThLZ 131 (2006), S. 178-180.
  12. Helmar Junghans (Hg.): Quellen zu Thomas Müntzer, hg. von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, bearb. von Wieland Held und Siegfried Hoyer, Leipzig 2004, in: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung 57 (2006), S. 328-330.
  13. Thomas Brockmann, Die Konzilsfrage in den Flug- und Streitschriften des deutschen Sprachraums 1518-1563, in: Theologische Revue 103 (2007), Sp. 138-140.
  14. Christoph Burger, Marias Lied in Luthers Deutung. Der Kommentar zum Magnificat, in: Luther. Zeitschrift der Luthergesellschaft 81 (2010), S. 44-45

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Laufende Promotions- und Habilitationsverfahren

  • Pfarrerin Susanne Schenk: Dissertationsprojekt zu Anselm von Canterbury
  • Pfarrer Ipyana A. Mwamugobole: Dissertationsprojekt zu: Conflict Management and Conflict Resolution in the History of the Church in Tansania

Assistentin Pfarrerin Susanne Schenk
Assistentin Pfarrerin Susanne Schenk

Assistentin Pfarrerin Susanne Schenk

  • geboren 14.2.1972 in Tübingen, verheiratet mit Pfarrer z.A. Stefan Schenk, zwei Kinder: Sophie Leonore, geb. 2004, und Friedrich Jonathan, geb. 2005
  • 1991 Abitur am Evangelischen Seminar Blaubeuren
  • 1992 Sprachaufenthalt in Florenz
  • 1992-2000 Studium der Evangelischen Theologie – und der Altorientalistik (1994-1996) – in Bethel, Oxford, Tübingen, Heidelberg, Princeton
  • 2000 Erste Kirchliche Dienstprüfung/ Diplom an der Universität Tübingen
  • 2000-2001 Unterricht des Faches Ev. Religion an der Waldorfschule Reutlingen
  • 2001-2004 Vikariat in Kuchen, Zweite Kirchliche Dienstprüfung
  • 2004 Ordination
  • 2004-2006 Pfarrerin z.A. in Balingen und Elternzeit
  • Seit April 2006 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte
  • Promotion zu Anselm von Canterbury

Privatdozent Dr. Marcel Nieden

PD Dr. Marcel Nieden
PD Dr. Marcel Nieden
  • geb. 1965 in Darmstadt
  • Studium der evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Heidelberg und Erlangen
  • 1995-1997 Vikariat in Berg am Starnberger See
  • 1996 Dr. theol. (Erlangen)
  • 2004 Habilitation an der Augustana-Hochschule im Fach Kirchengeschichte
  • 1997 - 2005 Assistent am Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Augustana-Hochschule
  • seit 2005 Pfarrer in Weßling

Kontakt

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