Systematische Theologie

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Prof. Dr. Markus Buntfuß
Prof. Dr. Markus. Buntfuß

Aktuelle Veranstaltungen des Lehrstuhls

Der ökumenische Sommerkurs Rom wird veranstaltet vom „Melanchthon Zentrum“ in Rom, dem ökumenischen Studienzentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien (ELKI) und der Waldenserfakultät für Theologie in Rom mit freundlicher Unterstützung der EKD. Er findet statt in Zusammenarbeit mit der Augustana Hochschule Neuendettelsau und dem Evangelischen Bund.

Herzliche Einladung an alle, die Interesse haben:

  • an der römisch-katholischen Kirche und ihren Strukturen
  • an katholischer Reform und Gegenreformation in Rom
  • an Protestantismus und Ökumene in der Diaspora
  • an ökumenischem Gespräch
  • an Geschichte des Christentums, wie es sich in Rom in Architektur und Kunst manifestiert
  • an dem Verhältnis von Kirche und Kultur besonders in Italien

Der Sommerkurs eignet sich auch, um die Möglichkeiten für ein Studienjahr in Rom
auszuloten. Nähere Informationen finden Sie im Flyer zum Sommerkurs 2010 PDF-Dokument


Werdegang

  • 1964 geboren in Garmisch-Partenkirchen.
  • 1985 – 1988 Studium der Evangelischen Theologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
  • 1988 – 1992 Studium der Evangelischen Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
  • 1992 Theologische Aufnahmeprüfung
  • 1993 – 1995 Stipendium der Bayerischen Graduiertenförderung.
  • 1994 – 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie an der LMU München bei Prof. Dr. Dr. Hermann Timm.
  • 1996 Promotion zum Dr. theol.
  • 1996 – 1999 Vikariat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
  • 1998 Theologische Anstellungsprüfung.
  • 1999 Ordination zum Pfarrer z. A. im Ehrenamt.
  • SS 1999 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Evangelische Theologie I an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bei Prof. Dr. Dr. Klaas Huizing.
  • SS 2003 Habilitation im Fach Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München.
  • WS 2004/05 Privatdozent für Systematische Theologie an der LMU München.
  • SS 2005 Oberassistent am Lehrstuhl für Evangelische Theologie I JMU Würzburg.
  • WS 2006/07 Professor für Systematische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Mitgliedschaften

  • Funktionen:

  • Sonstige Mitgliedschaften:
    • Arbeitskreis Christentumstheorie
    • Ernst-Troeltsch-Gesellschaft e.V.
    • International Herder Society / Internationale Herder-Gesellschaft (IHS/IHG)
    • Schleiermacher-Gesellschaft e.V.
    • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie (WGTh)

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Lehrkonzept

Wissenschaftliche Theologie ist Wissenschaft vom Christentum als einem geschichtlich gewachsenen, theoretisch reflektierten und gegenwärtig gelebten Selbst-, Welt- und Gottesverständnis. Daraus resultiert die Aufteilung der wissenschaftlichen Theologie in historische, systematische und praktische Fächer.

Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich die Systematische Theologie in die Teildisziplinen Dogmatik und Ethik (daneben z.T. noch Religionsphilosophie, Fundamentaltheologie, Enzyklopädie, Apologetik, Polemik, Ökumenik) sowie die Geschichte der neueren protestantischen Theologie aufgeteilt.

Die Dogmatik wendet sich der Reflexion des christlichen Glaubens und seiner Gültigkeit zu. Sie reflektiert in kritisch-konstruktiver Weise, was im Christentum geglaubt wurde und zielt auf den Erweis der gegenwärtigen Erschließungskraft der christlichen Glaubensinhalte. Dabei spielen auch die weltanschaulichen und denkgeschichtlichen Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

Die Ethik dient der Reflexion christlicher Handlungsorientierung sowie ihrer Verbindlichkeit. Sie reflektiert in kritisch-konstruktiver Weise, wie das Christentum die individuelle Lebensführung und die soziale Weltgestaltung geprägt hat und zielt auf den Erweis ihrer gegenwärtigen Orientierungskraft. Dabei spielen auch die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen und ökonomischen Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

Die Geschichte der neueren protestantischen Theologie schließt an die christliche Dogmengeschichte an und vermittelt ein Bewusstsein für die Probleme protestantischer Theologie in der Neuzeit bis zum aktuellen Diskussionsstand.

Über diese Teildisziplinen hinaus ist die Systematische Theologie ein bevorzugter Ort für theoretische Grundlagenreflexionen über die Theologie als Ganze unter den Bedingungen der Moderne, insbesondere des modernen wissenschaftlichen Weltbildes. Dabei steht immer auch die Möglichkeit einer gegenwärtig vertretbaren und argumentativ begründbaren Gestalt des christlichen Glaubens als eines adäquaten Selbst-, Welt- und Gottesverständnisses im Mittelpunkt des Interesses.

Veranstaltungsformen

  • Regelmäßig stattfindende Proseminare dienen dazu, an einem exemplarischen Text oder Thema die Methoden und Arbeitsformen im Fach Systematische Theologie kennen zu lernen und einzuüben. Neben der eigenverantwortlichen Lektüre stehen dabei vor allem die Rekonstruktion der jeweiligen Aussagenintention eines Textes sowie die gemeinsame Diskussion mit allen Teilnehmenden im Vordergrund.
  • Grundkenntnisse und Grundfähigkeiten systematisch-theologischen Arbeitens werden in den Hauptseminaren vorausgesetzt und wesentlich vertieft. Dabei wird das systematisch-theologische Urteilsvermögen ausgebildet und mit den in den historischen und praktischen Fächern erlangten Fähigkeiten zu einem verantworteten theologischen Gesamtverständnis verbunden.
  • Die Vorlesungen vermitteln  einen fundierten Überblick in den unterschiedlichen Bereichen der systematischen Theologie (Dogmatik, Ethik, Geschichte der neueren protestantischen Theologie). In Spezialvorlesungen werden darüber hinaus Schwerpunktthemen behandelt, die für das Studium der Systematischen Theologie aufschluss- und ertragreich sind.
  • In Übungen werden fächerübergreifende und interdisziplinäre Themen behandelt sowie unkonventionelle Fragestellungen verfolgt, die sowohl den intellektuellen Lustgewinn als auch den theologischen Erkenntnisgewinn erheblich steigern.
  • Regelmäßig stattfindende Repetitorien dienen der gemeinsamen Wiederholung und prüfungsgerechten Aufbereitung des examensrelevanten dogmatischen Stoffes. Das Repetitorium ersetzt jedoch kein reguläres Studium der Systematischen Theologie.
  • Oberseminare geben Studierenden im Hauptstudium und in der Examensvorbereitung die Möglichkeit, das Studium der Systematischen Theologie in besonderer Weise zu vertiefen und an der Diskussion des aktuellen Forschungsstandes mitzuwirken.
  • Das Doktoranden- und Habilitandenkolloquium dient der Begleitung wissenschaftlicher Qualifikationsschriften im Fach Systematische Theologie. Der Besuch setzt eine persönliche Anmeldung voraus.

Forschungsschwerpunkte

Christologie, Metapherntheorie, philosophische und theologische Ästhetik, Hermeneutik und Sprachphilosophie, philosophische und theologische Anthropologie, Theologie der Kultur.

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Veröffentlichungen

Monographien

  1. Tradition und Innovation. Die Funktion der Metapher in der theologischen Theoriesprache (Theologische Bibliothek Töpelmann, Bd. 84), Berlin/New York 1997.
  2. Die Erscheinungsform des Christentums. Zur ästhetischen Neugestaltung der Religionstheologie bei Herder, Wackenroder und De Wette (Arbeiten zur Kirchengeschichte, Bd. 89), Berlin/New York 2004.

Herausgeberschaft

  1. Kleine Transzendenzen. Festschrift für Hermann Timm zum 65. Geburtstag, hg. zusammen mit Klaas Huizing, Christian Bendrath und Matthias Morgenroth, Münster 2003.

Aufsätze

  1. Die Inkarnationsmetapher als Grundübertragung des Christentums, in: Texte aus der VELKD 85 (1999), S. 9-19.
  2. Das Christentum als ästhetische Religion. Wilhelm Martin Leberecht De Wette,
    in: Christian Albrecht / Friedemann Voigt (Hg.): Vermittlungstheologie als Christentumstheorie, Hannover 2001, S. 67-103.
  3. „Darstellung des Göttlichen in menschlicher Gestalt“. Zu einem religiös-ästhetischen Topos bei J. G. Herder, W. H. Wackenroder und W. M. L. De Wette, in: Claudia Albes / Christiane Frey (Hg.): Darstellbarkeit. Zu einem ästhetisch-philosophischen Problem um 1800 (Stiftung für Romantikforschung, Bd. 23), Würzburg 2003, S. 117-136.
  4. Inkarnation als Interaktion. Zur religiösen Distanzreduktion der Inkarnationsmetapher, in: Jörg Frey / Jan Rohls / Ruben Zimmermann (Hg.): Metaphorik und Christologie (Theologische Bibliothek Töpelmann, Bd. 120), Berlin/New York 2003, S. 299-317.
  5. Transzendente Tonkunst. Herders religiöse Musikästhetik und musikalische Christentumstheorie, in: Klaas Huizing / Christian Bendrath / Markus Buntfuß / Matthias Morgenroth (Hg.): Kleine Transzendenzen, Festschrift für Hermann Timm zum 65. Geburtstag, Münster 2003, S. 38-54.
  6. Medientheologie als Vermittlungstheologie, in: Klaas Huizing / Horst F. Rupp (Hg.): Medientheorie und Medientheologie, Münster 2003, S. 98-109.
  7. Metaphern – Schlüssel zur religiösen Kommunikation, in: Klaus Tanner (Hg.): Religion und symbolische Kommunikation, Leipzig 2004, S. 38-57.
  8. Verlust der Mitte oder Neuzentrierung? Neuere Wege in der Christologie, in: Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie, Bd. 46 (2004), Heft 3, S. 348-363.
  9. „Warum denn immer alles in einen Topf werfen!“ Carl Albrecht Bernoullis Kritik an der ‚Zusammenbestehbarkeit’ von wissenschaftlicher und kirchlicher Methode in der Theologie im Licht von Ernst Troeltschs kritischer Würdigung, in: Mitteilungen der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft, Bd. 18, München 2005, S. 1-15.
  10. Einsam bist du klein. Die Faszination der Großveranstaltungen, in: Zeitschrift für Gottesdienst und Predigt (ZGP) 2/2006, S. 2-4.
  11. Mythos und Metapher. Zur religiösen Semantik in der Moderne, in: Silvio Vietta / Herbert Uerlings (Hg.): Moderne und Mythos, München 2006, S. 67-78.
  12. „Ich ist in der Zeit“. Über Musik, Zeit und Ich in Hegels Ästhetik, in: Zeit Geben. Hans Weder zum 60. Geburtstag, Hermeneutische Blätter 1/2 2006, hg. vom Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät Zürich. S. 147-149.
  13. „Eine höhere Gestalt als die unsre kennen wir nicht.“ Herders anthropologische Religionsästhetik, in: Sabine Groß / Gerhard Sauder (Hg.): Der frühe und der späte Herder. Kontinuität und /oder Korrektur. Beiträge zur Konferenz der Internationalen Herder-Gesellschaft Saarbrücken 2004, Heidelberg 2007, S. 199-210.
  14. „Aufgefahren in den Himmel“. Das Bekenntnis zur Himmelfahrt Christi, in: Gerhard Büttner / Martin Schreiner (Hg.): Manche Sachen glaube ich nicht. Mit Kindern das Glaubensbekenntnis erschließen (Jahrbuch für Kindertheologie Sonderband), Stuttgart 2008, S. 99-107.
  15. Christentum und Vernunft. Zur neueren Diskussion über die Rationalität von Glauben und Theologie, in: Martin Laube / Georg Pfleiderer (Hg.): Die Vernunft der Religion. Protestantische Aspekte einer aktuellen Kontroverse (Loccumer Protokolle 62/07) S. 35-53.
  16. „In den Schwingungen holdseliger Harfensaiten“. Säkularisierung und Sakralisierung in der Musikästhetik bei Wackenroder und Schleiermacher, in: Silvio Vietta / Herbert Uerlings (Hg.): Ästhetik Religion Säkularisierung, Bd. I.: Von der Renaissance zur Romantik, München 2008, S. 145-160.
  17. Erlösung. Zur Renaissance eines christlich-religiösen Grundbegriffs, in: Klaus Tanner (Hg.): Christentumstheorie. Geschichtsschreibung und Kulturdeutung, Leipzig 2008, S. 153-163.
  18. Wie viel Grund ist zureichend? Poetische Theodizee bei Hiob und Leibniz, in: Stefan Gehrig / Stefan Seiler (Hg.): Gottes Wahrnehmungen. Helmut Utzschneider zum 60. Geburtstag, Stuttgart 2009, S. 207-220.
  19. Bewegen – theologische Hermeneutik populärer Bewegungsräume, in: Joachim Kunstmann / Ingo Reuter (Hg.): Sinnspiegel. Theologische Hermeneutik populärer Kultur, Paderborn 2009, S. 127- 138.
  20. „Gott selbst ist nicht fromm.“ Georg Simmels nach-theistischer Gottesbegriff, in: Jörg Lauster / Bernd Oberdorfer (Hg.): Der Gott der Vernunft. Protestantismus und vernünftiger Gottesgedanke,  Tübingen 2009, S. 269-281.

Lexikonartikel

  1. Wahrheit/Dogma, in: Metzler Lexikon Religion. Gegenwart - Alltag - Medien, hg. von Christoph Auffarth unter Mitarb. von Agnes Imhof, 3 Bde., Stuttgart/Weimar 1999-2000.
  2. Paul Tillich, in: Metzler Lexikon Christlicher Denker. 700 Autorinnen und Autoren von den Anfängen des Christentums bis zur Gegenwart, hg. von Markus Vinzent unter Mitarb. von Ulrich Volp und Ulrike Lange, Stuttgart/Weimar 2000; wieder abgedr. in: Theologen. 185 Porträts von der Antike bis zur Gegenwart, hg. von Markus Vinzent, Stuttgart/Weimar 2004.
  3. Hoffnung, in: Lexikon Theologie. Hundert Grundbegriffe, hg. von Alf Christophersen und Stefan Jordan, Stuttgart 2004.
  4. Glaube, in: Lexikon Existentialismus und Existenzphilosophie, hg. v. Urs Thurnherr u. Anton Hügli, Darmstadt 2007.
  5. Immanenz und Transzendenz, in: Taschenlexikon Religion und Theologie, Göttingen 2008.
  6. Inkarnation, in: Taschenlexikon Religion und Theologie, Göttingen 2008.
  7. Leiden, in: Taschenlexikon Religion und Theologie, Göttingen 2008.
  8. Theodizee, in: Taschenlexikon Religion und Theologie, Göttingen 2008.
  9. Küchentisch, in: Dietrich Korsch / Lars Charbonnier (Hg.): Der verborgene Sinn. Religiöse Dimensionen des Alltags, Göttingen 2008, S. 261-263.
  10. Kunstreligion, in: Enzyklopädie der Neuzeit, Bd. 7, Stuttgart 2008, Sp. 349-351.

Rezensionen

  1. 1. Gunther Stephenson: Wege zur religiösen Wirklichkeit. Phänomene - Symbole - Werte, Darmstadt 1995, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern 10 (1996), S. 313-314.
  2. Philipp Stoellger: Metapher und Lebenswelt. Hans Blumenbergs Metaphorologie als Lebenswelthermeneutik und ihr religionsphänomenologischer Horizont (Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie, Bd. 39), Tübingen 2000, in: ThLZ 126 (2001), Heft 11, Sp. 1188-1190.
  3. Hermann Fischer: Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher. (Beck'sche Reihe - Denker, Bd. 563) München 2001, in: IASL Online (elektronische Ausgabe des Internationalen Archivs für Sozialgeschichte der deutschen Literatur).
    externer Linkhttp://iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/buntfuss.html
  4. Kurt Nowak: Schleiermacher. Leben, Werk und Wirkung (UTB für Wissenschaft, Bd. 2215), Göttingen 2001, in: IASL Online (elektronische Ausgabe des Internationalen Archivs für Sozialgeschichte der deutschen Literatur).
    externer Linkhttp://www.iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/buntfuss2.html
  5. Michael Preß: Jesus und der Geist. Grundlagen einer Geist-Christologie, Neukirchen-Vluyn 2001, in: ThLZ 128 (2003), Heft 3, Sp. 332-334.
  6. Wolf-Eckart Failing / Hans-Günter Heimbrock / Thomas A. Lotz (Hg.): Religion als Phänomen. Sozialwissenschaftliche, theologische und philosophische Erkundungen in der Lebenswelt (Theologische Bibliothek Töpelmann, Bd. 111), Berlin/New York 2001, in: Theologische Zeitschrift Jg. 60 (2004), Heft 2, S. 190-192.
  7. Wilhelm Geerlings / Josef Meyer zu Schlochtern (Hg.): Tradition und Innovation. Denkanstöße für Kirche und Theologie, Paderborn u. a. 2003, in: ThLZ 129 (2004), Heft 9, Sp. 895-897.
  8. Rochus Leonhardt: Skeptizismus und Protestantismus. Der philosophische Ansatz Odo Marquards als Herausforderung an die evangelische Theologie (Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie, Bd. 44), Tübingen 2003, in: ThLZ 130 (2005), Heft 6, Sp. 694-696.
  9. Rainer Marten: Die Möglichkeit des Unmöglichen. Zur Poesie in Philosophie und Religion, Freiburg/München 2005, in: ThLZ 132 (2007), Heft 12, Sp. 1370-1372.
  10. Philipp von Wussow: Logik der Deutung. Adorno und die Philosophie, Würzburg 2007, in: ThLZ 133 (2008), Heft 11, Sp. 1240-1241.

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Assistentur

Pfarrerin (z.A.) Regina Fritz

Pfarrerin (z.A.) Regina Fritz
Pfarrerin (z.A.)
Regina Fritz

Lebenslauf

  • geb. 1974 in Mühldorf am Inn, verheiratet mit Pfarrer Martin Fritz, Sohn Daniel, geb. 2006
  • 1992 – 1993 Studium generale am Leibniz-Kolleg Tübingen
  • 1994-2002 Studium der Evangelischen Theologie und Altphilologie in München und Heidelberg
  • 2002 Erstes Theologisches Examen
  • 2002-2004 Vikariat in Eckental-Eschenau, 2004 Zweites Theologisches Examen, 2004 Ordination
  • 2004-2007 Ehrenamtlicher Dienst an der Kreuzkirchengemeinde Göttingen
  • 2004-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie/Ethik der Theologischen Fakultät Göttingen bei Prof. Dr. R. Anselm
  • 2005-2007 Koordinatorin der Forschungsschwerpunkts "Glaube – Ethik – Organisation" der theologischen Fakultät Göttingen
  • Dissertationsprojekt zum Thema "Genese und Tradierung eines christlichen Ethos" bei Prof. Dr. R. Anselm (Göttingen)
  • seit SS 2008 Assistentin im Fach Systematische Theologie an der Augustana-Hochschule

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Pfarrer (z.A.) Dr. Martin Fritz

Pfarrer (z.A.) Martin Fritz
Pfarrer (z.A.) Dr. Martin Fritz

Lebenslauf

  • geb. am 19. April 1973 in Nürnberg, verheiratet mit Pfarrerin z.A. Regina Fritz, Sohn Daniel, geb. 2006
  • 1992 Abitur am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg
  • 1992/93 Zivildienst
  • 1993-2000 Studium der Evangelischen Theologie in Erlangen, Heidelberg und München
  • 2000 Erstes Theologisches Examen
  • 2001-2003 Vikariat in Erlangen, 2003 Zweites Theologisches Examen, 2004 Ordination
  • 2003-2007 Pfarrer z.A. beurlaubt zur Promotion, mit ehrenamtlichen Dienstaufträgen in Beerbach und Göttingen
  • seit 2003 Promotion zum Thema ‚Die religiöse Dimension des Erhabenen’ bei Prof. Dr. U. Barth (Halle)
  • seit SS 2007 Assistent im Fach Systematische Theologie an der Augustana-Hochschule

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Privatdozent Dr. Wolfgang Schürger

PD Dr. wolfgang SchürgerWerdegang

  • 1964 in Nürnberg geboren
  • 1983 Abitur am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg
  • 1983/4 Freiwilliges Soziales Jahr in der Basisgemeinde “Lorenzer Laden” in Nürnberg
  • 1984-1991 Studium der Evangelischen Theologie in Erlangen, São Leopoldo (Brasilien) und Marburg
  • 1991-1994 Promotion “Theologie auf dem Weg der Befreiung” - Geschichte und Methode des CEBI-Zentrum für Bibelstudien in Brasilien, dazu Studienaufenthalte in Brasilien und Chicago/Il, USA
  • 1994-1997 Vikariat in Pegnitz/Ofr.
  • 1997-2000 Habilitation “Wirklichkeit Gottes und Wirklichkeit der Welt. Theologie im Konflikt der Interpretationen”, dazu erneuter Studienaufenthalt in Chicago/Il, USA
  • seit 2001 Privatdozent an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau
  • 2000-2001 Pfarrer mit allgemeinkirchlichen Aufgaben im Dekanat Nürnberg (Hochschulgemeinde, Initiative “Treten Sie ein!”)
  • 2001-2009 Referatsleiter Diakonie und gesellschaftsbezogene Aufgaben im Landeskirchenamt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
  • seit März 2009 Beauftragter für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Mitgliedschaften

  • Gesellschaft für Evangelische Theologie
  • American Acedemy of Religion
  • Arbeitsgemeinschaft Schwule Theologie e.V.

Stipendien(werke)

  • Grund- und Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes e.V.
  • Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Vorstandsmitglied im Evangelischen Studienwerk Villigst e.V.

Forschungsschwerpunkte

  • Theologie der Befreiung
  • Hermeneutik
  • Theologie und Postmoderne
  • Kirche und Gesellschaft
  • Theologie der Lebensformen
  • Umwelt- und Schöpfungsethik
  • Theologie und Film

Veröffentlichungen (in Auswahl)

Monographien

  • Theologie auf dem Weg der Befreiung. Geschichte und Methode des Zentrums für Bibelstudien in Brasilien, Erlangen 1995 (=EM 24, zugleich Diss. Erlangen 1994).
  • Wirklichkeit Gottes und Wirklichkeit der Welt. Theologie im Konflikt der Interpretationen, Stutt¬gart 2002 (= Forum Systematik Bd. 12, zugleich Habilitationsschrift an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, 2000).

Herausgeber

  • Was auf dem Spiel steht. Diskussionsbeiträge zu Homosexualität und Kirche, München (Claudius) 1993 (zusammen mit Barbara Kittelberger und Wolfgang Heilig-Achneck).
  • Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Bausteine und Erfahrungen, Gütersloh 2002
  • Schwule Theologie. Identität – Spiritualität – Kontexte, Stuttgart 2007 (=Forum Systematik Bd. 23)

Artikel

  • Womit der Glaube steht und fällt... Gedanken (nicht nur) zur „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung“, in: Korrespondenzblatt, hrg. v. Pfarrerinnen- und Pfarrerverein Bayern, Nr. 4, April 1999, S. 66-69.
  • Teologia e Pós-Modernidade: Encontros e Desencontros (Theologie und Postmoderne: Begegnungen und Missverständnisse), in: Numen. Revista de Estudos e Pesquisa da Religião da Universidade Federal de Juiz de Fora [Brasilien] 2/2 (1999), 29-63.
  • Die schwierige Interpretation der gemeinsamen „Wirklichkeit“. Hermeneutische Herausforderungen für Theologie und Kirche im Übergang zum dritten Jahrtausend, in: Theologie im Plural. Fundamentaltheologie – Hermeneutik – Kirche – Ökumene – Ethik, Joachim Track zum 60. Geburtstag, hrg. v. Karl F. Grimmer, Frankfurt/M 2001, 100-115.
  • Altes Buch mit neuem Leben. Der Umgang mit biblischen Texten in den Basisgemeinden in Lateinamerika als Herausforderung für Europa, Una Sancta 1/2003, 62-69.
  • Pluralität als Chance. Von der protestantischen Tradition für das 21. Jahrhundert lernen, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern 5/2003, 141-146.
  • Genötigt zur Interpretation – zur gemeinsamen Verantwortung von systematischer und religionspädagogischer Theologie, in: Religionspädagogik als Mitte der Theologie?, hrg. v. Martin Rothgangel und Edgar Thaidigsmann, Stuttgart 2005, 149-162.
  • Amt und Ordination, Deutsches Pfarrerblatt, Heft 4/2006, 175f.
  • „Prüft alles, und das Gute behaltet“. Biblische Beispiele zum Umgang mit Transformationsprozessen, in: Zerrissenes Land. Perspektiven der deutschen Einheit. Jahrbuch Gerechtigkeit III, Oberursel 2007, 141-145.

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Dr. Daniel Dietzfelbinger

Dr. Daniel Dietzfelbinger
Dr. Daniel Dietzfelbinger

Lebenslauf

  • Persönliche Daten
    • geboren 1968, verheiratet
  • aktuelle Berufstätigkeit
    • Referent für Medien und Erwachsenenbildung der Evangelischen Landeskirche in Bayern
    • Partner des Instituts persönlichkeit+ethik
    • Beratung (Werte- und Integritymanagement, Unternehmensethik, Führungskräfte-Entwicklung, Kommunikation)
  • weitere Aktivitäten
    • Lehrbeauftragter für Ethik, Augustana-Hochschule, Neuendettelsau
    • Lehrbeauftragter für Praktische Wirtschaftsethik, Internationales Hochschul-Institut (IHI), Zittau
    • akkreditierter Berater/Auditor für Standard „WerteManagementSystemZfW“
  • ehrenamtliche Aktivitäten
    • 2000 bis 2010: Mitglied des Vorstands, Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik
    • 2007 bis 2010: Vorsitzender des Aufsichtsrats, Zentrums für Wirtschaftsethik (ZfW), Konstanz
    • 2000 bis 2007: Mitglied des Aufsichtsrats, Zentrum für Wirtschaftsethik (ZfW), Konstanz
    • 1999 bis 2010: Mitglied des Kuratoriums, Evangelische Stadtakademie, München
  • Berufsstationen
    • Januar 2002 bis September 2005: MAN AG, München: Leiter des Referats Interne und Gesellschaftskommunikation; Stabsabteilung
      Unternehmenskommunikation, München
    • 2001: MAN AG, München: Unternehmenskommunikation; Aufbau des Referats Technik- und Gesellschaftskommunikation
    • 1997 bis 2000: MAN AG, München, Stabsabteilung Technik: Referent für Technik- und Innovationsanalyse
    • 1995 bis 1996: verschiedene Tätigkeiten bei MAN AG (Controlling, MAN Technologie etc.)
    • 1995 bis 1997: wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut Technik, Theologie, Naturwissenschaften an der LMU-München (TTN)
    • seit 1992: freier Mitarbeiter bei Evangelischer Pressedienst (epd)/Sonntagsblatt Bayern, Evangelischer Presseverband Bayern
  • Zusatzqualifikationen (Auswahl)
    • Diplom-Redenschreiber (Akademie für RedenSchreiben)
    • Knowledge Master (Ludwig-Maximilians-Universität-München/Siemens AG)
  • Stipendium/Auszeichnungen
    • seit 2010 gelistet im „Who is Who“ in Deutschland
    • 2003: Wichernpreis der Diakonie in Deutschland
    • 1998: Ethik-Preis des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt
    • 1988 bis 1994: Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
    • 1987: 2. und 10. Preis Journalisten-Wettbewerb der Nürnberger Nachrichten
  • Studium
    • 1997: Promotion zum Doktor der Evangelischen Theologie
    • 1995: 1. Staatsexamen
    • 1988 bis 1994: Studium der evangelischen Theologie in München und Rom

Kontaktdaten:

Preysingplatz 1
81667 München
Tel.: 089. 20 20 54 83
Fax: 089. 20 20 54 84
Mobil: 0176 24 23 58 77
dd@daniel-dietzfelbinger.de

Eine Liste mit einer Auswahl von Publikationen von Dr. Daniel Dietzfelbinger PDF-Datei
können Sie hier herunterladen.

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persönlichkeit + ethik

Dem Lehrstuhl für Systematische Theologie und Philosophie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und dem Lehrstuhl für Systematische Philosophie/Ethik (Prof. Dr. Hans G. Ulrich) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angeschlossen ist das Institut externer Link persönlichkeit + ethik, ein kooperatives Institut für ethische Orientierung im beruflichen Kontext. Das Institut persönlichkeit + ethik eröffnet Diskurs- und Bildungsräume in Gestalt verschiedener berufsgruppenspezifischer Seminare und wissenschaftlicher Kolloquien.

E-Mail

1. Prof. Dr. Markus Buntfuß: markus.buntfuss@augustana.de

2. Assistentin Pfarrerin Regina Fritz: regina.fritz@augustana.de

3. Assistent Pfarrer Martin Fritz: martin.fritz@augustana.de

4. Sekretariat, Lydia Rauscher: lydia.rauscher@augustana.de ; Tel. 09874/509-270

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