| 47. |
VL |
Evangelisch Gottesdienst feiern |
2 |
2 |
Raschzok |
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- Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium und ist ohne Voraussetzungen zu besuchen. Im modularisierten Studium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet. Studierenden, die am Homiletischen Seminar (Nr. 50) teilnehmen, wird der parallele Besuch der Vorlesung empfohlen.
- ie Vorlesung führt in die Kunst ein, evangelisch Gottesdienst zu feiern. Dazu werden die grundlegenden Modelle des traditionskontinuierlichen Gottesdienstes am Sonntagmorgen ebenso wie neuere Gottesdienstformen vorgestellt, erschließend kritisch kommentiert und in eine umfassende
Theorie des evangelischen Gottesdienstes eingezeichnet.
- Zur Vorbereitung wird neben dem aufmerksamen Besuch von Gottesdiensten jeder Art als Lektüre empfohlen:
Meyer-Blanck, Michael / Raschzok, Klaus / Schwier, Helmut (Hg.), Gottesdienst
Feiern. Zur Zukunft der Agendenarbeit in den evangelischen Kirchen, Gütersloh 2009
Mildenberger, Irene / Raschzok, Klaus / Ratzmann, Wolfgang (Hg.), Gottesdienst
und Dramaturgie. Liturgiewissenschaft und Theaterwissenschaft im Gespräch, Leipzig 2010
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| 48. |
UE |
Evangelische Aszetik II |
2 |
2 |
Raschzok und Team Aszetik-Institut |
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- Die auf zwei Semester angelegte, zukünftig regelmäßig angebotene Einführung in die Evangelische Aszetik als derjenigen Teildisziplin der akademischen Praktischen Theologie, die sich mit der Gestalt des persönlich gelebten Glaubens beschäftigt, vermittelt in Verbindung mit der „Praxiswoche evangelische Spiritualität“ ein Grundlagenstudium christlicher Frömmigkeit.
Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester und auch für Gaststudierende geeignet. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet. Die beiden Teile der Lehrveranstaltung sind so konzipiert, dass sie auch einen Einstieg im Sommersemester zulassen.
- Die Lehrveranstaltung wird in Kooperation mit einem Team des Instituts für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule verantwortet, dem Prof. Dr. Christel Keller-Wentorf, Prof. Dr. Manfred Seitz, Prof. Dr. Reinhard Thöle, Pfarrer Dr. Gerhard Knodt und Pfarrer Dr. Roland Fritsch angehören.
In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Inhalte, Methoden und Fragestellungen eines geistlichen Lebens in evangelischer Perspektive exemplarisch
vorgestellt und in den Diskursen der akademischen Theologie verortet. Dabei werden die Studierenden auf persönlicher wie fachwissenschaftlicher Ebene mit der Geschichte und Gegenwart der christlichen Frömmigkeit vertraut gemacht. Sie sollen darüber einen verantworteten eigenen Standort gewinnen und den gelebten Glauben theologisch verorten können. Damit erlernen sie zugleich die wissenschaftlichen Grundlagen für die Reflexion geistlicher Erfahrung in den unterschiedlichen Frömmigkeitsformen und werden mit dem breiten Spektrum des geistlichen
Lebens der christlichen Kirchen vertraut gemacht.
Der Schwerpunkt der Übung „Evangelischen Aszetik II“ liegt auf den Themen Mysterium und Sakrament, Discretio (Kunst der Unterscheidung), Glaubensgemeinschaft und den Formen einer Lebensgestaltung aus dem christlichen Glauben.
- Als erste Orientierung zum Fach Evangelische Aszetik wird empfohlen:
Manfred Seitz, Art. Askese, IX. Praktisch-theologisch, in: TRE 4 (1979), 250–259.
- Ergänzend zu der zweiteiligen Einführung wird – voraussichtlich im Oktober 2010 – eine Praxiswoche evangelischer Spiritualität angeboten, deren Ort und Termin noch nicht endgültig feststehen. Hingewiesen wird auch auf die Lehrveranstaltung Nr. 52 (Aszetische Studienwoche in Jerusalem), die ebenfalls als Praxiswoche eingebracht werden kann. Über die
erfolgreiche Teilnahme an allen drei Teilveranstaltungen des Grundlagenstudiums
Evangelische Aszetik wird ein Zertifikat ausgestellt.
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| 49. |
UE |
Das Werk des Bildhauers Reinhart Fuchs Raschzok
(11./12.6.2010, geblockt, mit Exkursion) |
1 |
1 |
Raschzok |
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- Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium und ist ohne Voraussetzungen zu besuchen. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet.
- Die Augustana-Hochschule verdankt dem Bildhauer Reinhart Fuchs (1933–2009) die in den zurückliegenden vier Jahrzehnten kontinuierlich gewachsene künstlerische Ausstattung ihrer Kapelle mit Altarkreuz, Altartisch, Lesepult, Osterleuchter, Taufstein und Taufkanne. Im ersten Teil der
Lehrveranstaltung am Freitag, 11.6.2010 von 18.00–21.00 Uhr in der Kapelle der Augustana-Hochschule werden diese Arbeiten in den weiteren
Werk- wie Lebens-Kontext des Künstlers eingezeichnet. Im Rahmen einer Exkursion am darauf folgenden Samstag, 12.6.2010 von 8.30–20.00 Uhr
werden ausgewählte Arbeiten von Reinhart Fuchs im kirchlichen wie öffentlichen Raum in Neuendettelsau, Gunzenhausen, Weißenburg und Markt Berolzheim besucht und im Gespräch mit Freunden des Künstlers und seinen Auftraggebern vorgestellt. Letzte Station ist Georgensgmünd, der Lebens- und Arbeitsort des Künstlers, mit der Vorstellung von Arbeiten in der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche, auf dem örtlichen Friedhof und imöffentlichen Raum sowie ein Besuch des Ateliers des Verstorbenen. Anhand der ausgewählten Arbeiten von Reinhart Fuchs wird auf diese Weise exemplarisch deutlich, wie der christliche Glaube in einem künstlerischen Werk sinnlich anschauliche Gestalt zu gewinnen vermag.
- Für die Exkursion ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldeliste hängt zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Sommersemesters am Schwarzen Brett vor der Mensa aus.
- Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:
Raschzok, Klaus: Spiritualität und bildende Kunst der Gegenwart, in: Michael Herbst u.a. (Hg.), Spirituelle Aufbrüche. Perspektiven evangelischer Glaubenspraxis. Festschrift für Manfred Seitz zum 75. Geburtstag, Göttingen 2003, S. 199–211
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| 50. |
SE |
Homiletisches Hauptseminar:
Einführung in die methodisch
verantwortete Praxis der Predigt |
4 |
4 |
Raschzok/
Kemnitzer
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- Zulassungsvoraussetzungen sind in der Regel die absolvierten Proseminare in den Fächern Altes und Neues Testament sowie Praktische Theologie
(Homiletisch-Liturgisches Proseminar). Wegen der auf 12 Personen begrenzten Teilnehmerzahl ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Ein entsprechender Aushang hängt in der letzten Lehrveranstaltungswoche des Wintersemesters am Schwarzen Brett vor der Mensa aus. Der parallele
Besuch der Vorlesung „Evangelisch Gottesdienst feiern“ (Nr. 47) wird empfohlen.
- Mit diesem arbeitsintensiven Seminar wird eine persönliche Einführung in die methodisch verantwortete Praxis der Predigt im sonntäglichen Hauptgottesdienst
vermittelt und in die Grundlagen der Gottesdienstgestaltung eingeführt. Die Studierenden lernen mit Hilfe eines schriftlich vorliegenden
Arbeitsmodells die einzelnen Schritte der Predigt- und Gottesdienstvorbereitung kennen und vollziehen diese dann am Beispiel ihres ausgewählten biblischen Predigttextes für ihren jeweiligen Gottesdienst durch im Verlauf des Seminars schriftlich abzuliefernde eigene Vorbereitungsschritte nach. Die begleitenden Gesprächsgruppen helfen bei der persönlichen Abklärung und dienen dem gemeinsamen Austausch. Parallel werden wesentliche Texte zur Theorie der Predigt und des Gottesdienstes erarbeitet.
Die Studierenden gestalten am letzten Sonntag im Monat Juni (27.6.2010) und an den ersten beiden Sonntagen des Monats Juli (4. und 11.7.2010) in
der Schwanenritterkapelle der Ansbacher St. Gumbertuskirche, an den Gottesdienststationen der Kirchengemeinde Ansbach-St.Johannis, in der
Ansbacher Heilig-Kreuz-Kirche und im Predigtgottesdienst in Neuendettelsau-
St.Laurentius die Gemeindegottesdienste. Die eigene Praxiserprobung wird abschließend kritisch reflektiert.
- Als vorbereitende und begleitende Literatur wird empfohlen:
Engemann, Wilfried, Einführung in die Homiletik, Tübingen und Basel 2002
Raschzok, Klaus, „Methode der Predigt“. Vom homiletischen Nutzen einer zeitgenössischen Künstlertheorie, in: ZThK 97.2000, S. 110–127
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| 51. |
KL |
Doktoranden- und Habilitandenkolloqium
(geblockt) |
1 |
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Raschzok / v. Heyl |
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Gegenstände des im Sommersemester 2010 in Gestalt von Gruppen- und Einzelgesprächen mit individueller Terminvereinbarung durchgeführten Kolloquiums sind Arbeitsvorhaben des Doktoranden- und Habilitandenkreises am Lehrstuhl für Praktische Theologie, die vorgestellt, diskutiert und kritisch begleitet werden. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen und werden um persönliche Anmeldung beim Lehrstuhlinhaber bzw. Privatdozent Dr. Andreas von Heyl gebeten. |
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| 52. |
UE |
Aszetische Studienwoche in Jerusalem (Exkursion)
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2 |
2 |
Raschzok und Team Aszetik-Institut |
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- Geeignet für Studierende im Grund- und Hauptstudium. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet. Für Studierende, welche
die Übungen „Evangelische Aszetik I und II“ besuchen, gilt sie zugleich als für den Erwerb des Zertifikates zum Grundlagenstudium Evangelische Aszetik erforderliche Praxiswoche. Die Teilnahme ist auf 10 Studierende
beschränkt.
- Die vom 12. bis 21. September 2010 in Jerusalem angebotene und von einem Team des Instituts für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule (Prof. Dr. Christel Keller-Wentorf und Prof. Dr. Petra Heldt) begleitete Aszetische Studienwoche widmet sich der Lektüre geistlicher Texte aus der alten Kirche zum Thema des Großen Versöhnungstages (Jom Kippur) nach Lev 23,26–32 im Kontext des gegenwärtigen Juden- und Christentums der Heiligen Stadt. Nähere Informationen zur inhaltlichen Gestaltung
sowie zur An- und Abreise, zur Unterkunft und zu den entstehenden
Kosten sind ab Mitte April 2010 einem Aushang am Schwarzen Brett vor der Mensa zu entnehmen.
- Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich (Näheres siehe Aushang). Theologiestudierende der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern können dazu voraussichtlich einen Zuschuss der Kirchlichen Studienbegleitung erhalten.
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| 53. |
PS |
Religionspädagogisches Proseminar |
2 |
3 |
Kemnitzer |
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- Das Proseminar ist Bestandteil des Basismoduls Praktische Theologie und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Es kann ohne Vorkenntnisse besucht werden. Das erfolgreich absolvierte Religionspädagogische Proseminar ist Voraussetzung für den Besuch des Religionspädagogischen Hauptseminars mit Unterrichtspraxis, das regelmäßig im Wintersemester angeboten wird.
- „… und lehret sie …“ (Mt 18,18). Pädagogische Fragen zählen zu den Grunddimensionen der Praktischen Theologie. Im Proseminar werden zentrale
religionspädagogische Theoriebildungen in Geschichte und Gegenwart durchdacht und Wege und Methoden der Religionsdidaktik erarbeitet. Hierbei werden religionspädagogische Herausforderungen, Forschungsfragen und Arbeitsweisen erschlossen. Das Proseminar vermittelt Basiskompetenzen
für die Reflexion der pädagogischen Dimension christlichen Glaubens, insbesondere für die sachgerechte Beurteilung der Gestaltung von Religionsunterricht. Das Proseminar übt damit zugleich elementare Arbeitsweisen des Faches Praktische Theologie ein.
- Zur Vorbereitung kann gelesen werden:
Feige, Andreas / Dressler, Bernhard: Religion in der Schule, in: Gräb, Wilhelm / Weyel, Birgit (Hg.), Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 650-660.
Ladenthin, Volker: Bildung, in: Gräb, Wilhelm / Weyel, Birgit (Hg.), Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 17–28
Schweitzer, Friedrich: Pädagogik, in: Gräb, Wilhelm / Weyel, Birgit (Hg.),
Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 760–769
- Voraussetzung für den Erwerb eines Proseminarscheines ist die qualifizierte Teilnahme. Diese wird neben der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen durch für jede Sitzung anzufertigende Essays dokumentiert.
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| 54. |
UE |
Kirche und Recht (geblockt) |
2 |
2 |
Böttcher |
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Termine: jeweils Freitag 30.04.; 07.05.; 21.05.; 04.06.; 11.06.2010, 9.00– 13.00 Uhr
Nach Absprache besteht die Möglichkeit, die letzten beiden Termine auf einen Tag zusammenzulegen.
Ort: Seminarraum 3
- Die Vorlesung ist für alle Semester geeignet und bedarf keiner besonderen Vorbereitung. Sie orientiert sich überwiegend an der praktischen Anwendung des Kirchenrechts in Pfarramt und Gemeinde und bringt hierzu zahlreiche Fallbeispiele. Ferner wird eingehend das Verhältnis von Staat und Kirche dargestellt mit seinen Bezügen auf die Gestaltung innerkirchlichen Rechts. Für Rückfragen und vertiefende Ergänzungen bleibt genügend
Raum. Rechtstexte werden gestellt.
- Inhalt:
Einleitend werden die Aufgabe und die Bedeutung des Kirchenrechts sowie die Unterschiede von katholischem und evangelischem Kirchenrecht dargestellt und herausgearbeitet. Bezogen auf die Evang.-Luth. Kirche in
Bayern werden deren verfassungsmäßige Wurzeln und Entwicklung sowie ihr struktureller Aufbau und ihre Verfassung im Einzelnen dargestellt (einschließlich
des Rechts der kirchenleitenden Organe und der kirchlichen Rechtsetzung).
Im Bereich des innerkirchlichen Rechts werden v. a. das Recht der Kirchengemeinden (Aufgaben und Bedeutung des Kirchenvorstands, Kooperationen zwischen Kirchengemeinden, kirchengemeindliche Mitarbeitende,
Finanzierung kirchengemeindlicher Arbeit, Aufsicht über Kirchengemeinden) und der Dekanatsbezirke (Organe und deren Aufgaben, neue Strukturen der Dekanatsbezirke) näher behandelt, in Grundzügen das Recht der kirchlichen Mitarbeitenden und das Pfarrerdienstrecht (einschließlich Pfarrstellenbesetzungsrecht) sowie der kirchliche Rechtsschutz. Schwerpunkt der Vorlesung ist das Verhältnis von Staat und Kirche in der Bundesrepublik
Deutschland und der Europäischen Union (Modelle des Verhältnisses von Staat und Kirche; Grundsätze dieses Verhältnisses nach dem GG und in der Europäischen Union, insbesondere nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon; exemplarisch: Fragen des Religionsunterrichts und der Kirchenfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland und im europäischen
Vergleich).
- Literaturempfehlung zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre:
Axel Freiherr von Campenhausen / Heinrich de Wall, Staatskirchenrecht, C. H. Beck Verlag München 2006
Christoph Link, Kirchliche Rechtsgeschichte, C. H. Beck Verlag München
2009
Heinrich de Wall / Stefan Muckel, Kirchenrecht, C. H. Beck Verlag München
2009
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| 55. |
UE |
Diaspora. 150 Jahre Martin-Luther-Verein
in Bayern. Seminar mit Prag-Exkursion im September 2010 (s. Nr. 79) |
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Eyselein |
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- Zielgruppe: Studierende aller Semester; Gast- und Seniorenstudierende. Verwendbarkeit: Wahlbereich
- „Arbeitsgemeinschaft der Diasporadienste“ ist an einem unscheinbaren Neuendettelsauer Haus zu lesen. Im 1. Stock befindet sich die kleine Geschäftsstelle des bayerischen Gustav-Adolf-Werks und des Martin-Luther-
Vereins in Bayern. Für welches Feld aktueller kirchlicher Praxis steht diese Institution, die nicht von ungefähr hier ihren Sitz hat? Was bedeutet es, auf alttestamentlich-jüdischem und neutestamentlich-altkirchlichen Hintergrund von „Diaspora“ zu sprechen? Welche Motive liegen der Entstehung von Diaspora jeweils zugrunde? Wie stellt sich Diaspora heute dar, konfessionell,
religiös oder ethnisch? Und welche ekklesiologischen und praktischtheologischen Herausforderungen ergeben sich angesichts der damit bezeichneten Realitäten?
Exemplarisch verfolgen wir anlässlich des 150jährigen Gründungsjubiläums des bayerischen Martin-Luther-Vereins die Genese, Entwicklung und heutige Praxis eines regionalen Diasporawerks im Martin-Luther-Bund in Deutschland.
Eine Studienreise nach Prag, einem Ort vielfacher Diaspora, wird das Seminar im September vertiefen (mit dem bayerischen Osteuropareferenten Kirchenrat Ulrich Zenker, München; Leitung: Christian Eyselein; Unterkunft
im Gästehaus der Böhmischen Brüder).
- Vorbereitung: Art. Diaspora, TRE VIII (1981), 711–726.
- Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und Übernahme von Seminarbeiträgen; benoteter Schein bei Anfertigung einer schriftlichen Arbeit.
- Zeit: Dienstag, 16.30 bis 18.00 Uhr
Beginn: Dienstag, 20.4.2010, 16.30 Uhr
Ort: Saal DSH, Waldstr. 5, 1. Stock
Exkursion nach Prag: 20.–23.9.2010 (Linienbusreise ab Nürnberg; Eigenbeitrag
für Fahrt, Unterkunft, Frühstück ca. EUR 150,–).
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| 56. |
SE |
„Seelsorge lernen“ – ein Intensivseminar
mit supervidierter eigener Seelsorgetätigkeit in einem Praxisfeld |
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3 |
v. Heyl / Schweizer |
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Seelsorger/in zu sein ist zwar auch ein Charisma, vor allen Dingen aber ist es ein „Handwerk“, das man lernen kann. Das Seminar bietet erste Schritte hierzu
an. Wichtiger Bestandteil sind Seelsorgebesuche auf einer Station im Krankenhaus oder einem Seniorenheim (Aufwand: ca. 2 Stunden pro Woche zusätzlich zu den Seminarsitzungen). Die Reflexion der Besuche geschieht in der Gruppe. Das Seminar orientiert sich an den Zielen und Methoden der Klinischen Seelsorgeausbildung (KSA). Es beinhaltet Methoden wie z.B. Verbatimbesprechung, Rollenspiel, Gruppengespräch, Körperübungen, Selbsterfahrung, Einzelsupervision. Es wird die Anfertigung von zwei Gesprächsprotokollen erwartet.
Das Seminar ist für Studierende aller Semester geeignet. Die Teilnehmer/innenzahl ist auf 10 begrenzt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein
Vorgespräch mit der Leitung und das Ausfüllen eines Fragebogens. Die Vorgespräche finden am Nachmittag und Abend des 20.4. und 21.4. statt. Persönliche
Anmeldung bis spätestens 16.4. im Sekretariat der Praktischen Theologie
(Eintragung in die Liste der Vorgespräche, Erhalt des Fragebogens).
Termine der Seminarsitzungen:
jeweils mittwochs von 14.45–17.45 Uhr am: 28.4. / 5.5. / 19.5. / 26.5. / 2.6. /
9.6. / 30.6. / 7.7. / 14.7.2010 im Dorothee-Sölle-Haus. |
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