| 47. |
VL |
Einführung in die Praktische Theologie |
2 |
2 |
Raschzok |
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- Die Einführungsvorlesung ist Bestandteil des Basismoduls Praktische Theologie und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Sie kann ohne Vorkenntnisse besucht werden.
- In der Vorlesung wird eine Einführung in die Methodik und in die grundlegenden Inhalte des Faches Praktische Theologie und seiner Teildisziplinen (Gottesdienst- und Predigtlehre, Seelsorgelehre, Kirchentheorie, Religionspädagogik, Diakoniewissenschaft usw.) vermittelt. Praktische Theologie wird dabei als eine kulturwissenschaftlich perspektivierte Disziplin der
akademischen Theologie vorgestellt, die sich mit der Gestalt des christlichen Glaubens in Kirche, persönlicher Lebensgestaltung und Gesellschaft beschäftigt und dazu inter- wie transdisziplinär gesprächsfähige Modellvorstellungen entwickelt. Neben der Geschichte des Faches werden dabei auch gegenwärtig relevante Grundpositionen und Anliegen vorgestellt und in ihrer jeweiligen Bedeutung für die aktuelle Praxis des christlichen Glaubens skizziert.
- Als vorbereitende Lektüre wird empfohlen:
Gräb, Wilhelm / Weyel, Birgit (Hg.): Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007 (in Auswahl).
Lämmlin, Georg / Scholpp, Stefan (Hg.): Praktische Theologie der Gegenwart in Selbstdarstellungen, Tübingen und Basel 2001
- Die erfolgreiche Teilnahme wird durch dokumentierte Anwesenheit nachgewiesen. In Kombination mit im Selbststudium zu erarbeitender weiterer grundlegender Fachliteratur, die in der Vorlesung vereinbart wird, kann zum Abschluss eine vorgezogene mündliche Prüfung im Rahmen der Zwischenprüfung abgenommen werden.
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| 48. |
RP |
Repetitorium Praktische Theologie |
2 |
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Raschzok |
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- Das Repetitorium richtet sich an Examenskandidatinnen und Examenskandidaten.
- Im Repetitorium wird der Versuch einer Strukturierung des für die Klausur und die mündliche Prüfung im Fach Praktische Theologie bei der Theologischen Aufnahmeprüfung (Erstes Theologisches Examen) erforderlichen Grundwissens unternommen. Die Anleitung zur persönlichen Durcharbeitung des Stoffes erfolgt anhand der gängigen Lehr- und Arbeitsbücher des Faches und orientiert sich vor allem am Arbeitsbuch von Martin Nicol. Neben der Diskussion des von den Teilnehmern erarbeiteten Stoffes werden Klausurthemen aus früheren Examensjahrgängen besprochen und das mündliche Prüfungsgespräch im Rollenspiel erprobt. Außerdem werden Hilfen zur Erschließung von Spezial- und Schwerpunktgebieten für die mündliche Prüfung gegeben und allgemein Strategien einer zielorientierten und effektiven Prüfungsvorbereitung entwickelt.
- Im Repetitorium werden folgende Lehr- und Arbeitsbücher benutzt:
Meyer-Blanck, Michael / Weyel, Birgit: Studien- und Arbeitsbuch Praktische Theologie, Göttingen 2008
Nicol, Martin: Grundwissen Praktische Theologie, Stuttgart 2000
Rössler, Dietrich: Grundriß der Praktischen Theologie, Berlin 2. Aufl. 1994
Steck, Wolfgang: Praktische Theologie, Bd. I, Stuttgart 2000
Winkler, Eberhard: Praktische Theologie elementar, Neukirchen-Vluyn 1997
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| 49. |
UE |
Evangelische Aszetik I |
2 |
2 |
Raschzok mit Team
Aszetik-Institut |
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- Die Einführung in die Evangelische Aszetik als derjenigen Teildisziplin der akademischen Praktischen Theologie, die sich mit der Gestalt des persönlich gelebten Glaubens beschäftigt, ist auf zwei Semester angelegt und vermittelt in Verbindung mit der „Praxiswoche evangelische Spiritualität“
ein Grundlagenstudium christlicher Frömmigkeit. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester und auch für Gaststudierende geeignet. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet.
- Die Lehrveranstaltung wird in Kooperation mit einem Team des Instituts für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule verantwortet, dem Prof. Dr. Christel Keller-Wentorf (Mainz), Prof. Dr. Manfred Seitz (Erlangen), Prof. Dr. Reinhard Thöle (Bensheim), Pfarrer Dr. Gerhard Knodt
(Neuendettelsau), Pfarrerin Dr. Petra Heldt (Jerusalem) und Pfarrer Dr. Roland Fritsch (München) angehören.
In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Inhalte, Methoden und Fragestellungen eines geistlichen Lebens in evangelischer Perspektive exemplarisch vorgestellt und in den Diskursen der akademischen Theologie verortet. Dabei werden die Studierenden auf persönlicher wie fachwissenschaftlicher Ebene mit der Geschichte und Gegenwart der christlichen Frömmigkeit vertraut gemacht. Sie sollen darüber einen verantworteten eigenen Standort gewinnen und den gelebten Glauben theologisch verorten
können. Damit erlernen sie zugleich die wissenschaftlichen Grundlagen für die Reflexion geistlicher Erfahrung in den unterschiedlichen
Frömmigkeitsformen und werden mit dem breiten Spektrum des geistlichen Lebens der christlichen Kirchen vertraut gemacht.
- Als erste Orientierung zum Fach Evangelische Aszetik wird empfohlen:
Seitz, Manfred: Art. Askese, IX. Praktisch-theologisch, in: TRE 4 (1979),
250–259
Innerhalb der Lehrveranstaltung wird vorwiegend mit Quellentexten aus einer von den Institutsmitgliedern gegenwärtig zur Publikation vorbereiteten Sammlung zur evangelischen Aszetik gearbeitet.
- Ergänzend zu der zweiteiligen Einführung im Wintersemester 2010/2011 und im Sommersemester 2011 wird voraussichtlich im Herbst 2011 eine
„Praxiswoche evangelische Spiritualität“ angeboten. Über die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Teilveranstaltungen des Grundlagenstudiums
Evangelische Aszetik wird ein Zertifikat ausgestellt.
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| 50. |
UE |
Evangelische Paramentik |
2 |
2 |
Raschzok/
Baberske-Krohs |
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- Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende im Grund- wie im Hauptstudium. Sie kann ohne Vorkenntnisse besucht werden und ist im modularisierten
Grundstudium dem Wahlbereich zugeordnet.
- In der Lehrveranstaltung wird in die Evangelische Paramentik als der Lehre vom Umgang mit dem Kirchenraum und seinen Ausstattungsgegenständen
einschließlich der Liturgischen Gewänder und der Vasa sacra (Abendmahls- und Taufgeräte) eingeführt und die Bedeutung der künstlerischen Gestaltung für das Glaubensleben erarbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt dabei auf der textilkünstlerischen Gestaltung von Kirchenräumen und Liturgischen Gewändern. Mittels grundlegender Literatur, Praxisbeispielen und einem Besuch in der Paramentik-Werkstatt der Diakonie Neuendettelsau als der vor über 150 Jahren eröffneten weltweit ersten evangelischen Paramentenwerkstätte erhalten die Studierenden einen Einblick in die
Grundfragen des kirchlichen Raumes und seiner sachgerechten Gestaltung. Die Lehrveranstaltung selbst lebt vom Dialog zwischen Praktischer Theologie und angewandter Kunst, repräsentiert durch die beiden Lehrenden. Diplom-Designerin (FH) Beate Baberske-Krohs ist Leiterin der Paramentik der Diakonie Neuendettelsau und 2. Vorsitzende der Marienberger
Vereinigung für evangelische Paramentik e.V.
- Als vorbereitende Lektüre wird empfohlen:
Löhe, Wilhelm: Vom Schmuck der heiligen Orte (1857/58). Kommentiert und bearbeitet von Beate Baberske-Krohs und Klaus Raschzok, Leipzig
2008
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| 51. |
SO |
Diakoniewissenschaftliche Sozietät:
Spiritualität in der Diakonie |
2 |
2 |
Raschzok |
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Vgl. die Ankündigung unter Nr. 58 sowie die entsprechenden Aushänge während des Semesters mit den Hinweisen zu den öffentlichen Vorträgen. |
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| 52. |
KL |
Doktoranden- und Habilitandenkolloqium |
1 |
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Raschzok /
v. Heyl
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Gegenstände des sowohl als Blockveranstaltung am 22. und 23.10.2010 wie in Gestalt von Dreier-Team-Sitzungen und Einzelgesprächen an der Augustana-
Hochschule durchgeführten Kolloquiums sind Arbeitsvorhaben des DoktorandInnen-
und HabilitandInnenkreises am Lehrstuhl für Praktische Theologie
sowie weitere wissenschaftliche Projekte und Fragestellungen im Fach, die vorgestellt, diskutiert und kritisch begleitet werden. Neue (auch studentische) Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen und werden um Rücksprache mit dem Lehrstuhlinhaber gebeten. |
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| 53. |
PS |
Einführung in die Lehre vom Gottesdienst
(Homiletik und Liturgik) |
2 |
3 |
Kemnitzer |
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- Das Proseminar ist Bestandteil des Basismoduls Praktische Theologie und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Es kann ohne Vorkenntnisse besucht werden.
- Das ist Gottesdienst, „dass nichts anderes geschehe, als dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir wiederum mit ihm reden durch unser Gebet und Lobgesang“ (Martin Luther, Predigt zu Torgau,
1524). Im Proseminar werden grundlegende Theoriebildungen zu Gottesdienst und Verkündigung erarbeitet. Dazu werden zentrale Modellvorstellungen
und Gestaltungsansätze besprochen und auch im Blick auf
das praktische Gottesdienst-Erleben der Teilnehmenden reflektiert. Dies vermittelt Basiskompetenzen für die sachgerechte Beurteilung der Predigt und Gottesdienstgestaltung und übt damit zugleich grundlegende Arbeitsweisen des Faches Praktische Theologie ein.
- Zur Vorbereitung wird empfohlen:
Albrecht, Christoph: Einführung in die Liturgik, Göttingen 1995 (5. Aufl.)
Rat der EKD: Der Gottesdienst: eine Orientierungshilfe zu Verständnis und Praxis des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche, Gütersloh 2009
- Voraussetzung für den Erwerb eines Proseminarscheines ist die qualifizierte Teilnahme. Diese wird neben der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen durch für jede Sitzung anzufertigende Essays dokumentiert.
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| 54. |
UE |
Bibliodrama. „Anvertrautes einsetzen?!
Mt 25,14–30 zu Semesterbeginn“ (geblockt) |
1 |
1 |
Kemnitzer |
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- Die Übung ist Bestandteil des Wahlbereichs Praktische Theologie und richtet sich an Studierende aller Semester. Sie kann ohne Vorkenntnisse besucht werden.
- „Bibliodrama ist das inszenierte Abenteuer der Begegnung zwischen einer oder mehrerer Personen und dem biblischen Text …“ (Wolfgang Teichert, Wenn die Zwischenräume tanzen. Theologie des Bibliodramas, Stuttgart 2001). Die Übung gibt einen Einblick in die besondere Weise des Bibliodramas, Lebens- und Bibeltexträume miteinander ins Spiel zu bringen. Neben theoretischen Informationen steht das Ausprobieren und Erleben eines eigenen Bibliodramas zu Mt 25,14–30 im Vordergrund.
- Termin: 12. November 2010: 16.30–21.00 Uhr und 13. November 2010: 9.00–16.00 Uhr.
Ort: Seminarraum Praktische Theologie.
Teilnehmerzahl begrenzt auf 12.
Anmeldung per Aushang ab Feriensprachkurs.
- Vorausgesetzt wird Interesse, Neugier und Lust auf die lebendigen, spielerischen Formen des Bibliodramas.
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| 55. |
UE |
Pfarrberuf – Generationen im Gespräch |
2 |
2 |
Kemnitzer |
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- Die Übung ist Bestandteil des Wahlbereichs Praktische Theologie und richtet sich an Studierende aller Semester. Sie kann ohne Vorkenntnisse besucht werden.
- „Ein Nachdenken über das Amt des evangelischen Pfarrers / der Pfarrerin hat es immer gegeben – seit es diesen Beruf gibt. … Gegenwärtig wird die Diskussion allerdings mit besonderer Intensität und Dringlichkeit geführt“ (Birgit Weyel, Pfarrberuf, in: Wilhelm Gräb / Birgit Weyel [Hg.], Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 639–649, hier: 640). Die Übung bietet eine Einführung in das Fach „Pastoraltheologie“. Neben der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten finden Begegnungen mit Pfarrerinnen und Pfarrern unterschiedlicher Jahrgänge und Profile statt.
- Zur Vorbereitung kann gelesen werden:
Weyel, Birgit: Pfarrberuf, in: Wilhelm Gräb / Birgit Weyel (Hg.), Handbuch
Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 639–649
Raschzok, Klaus: Gefragt, nötig und präsent. Zur Diskussion um den Pfarrberuf, in: Korrespondenzblatt 123.2008, 81–91
- Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und zur Übernahme einer kurzen Präsentation eines pastoraltheologischen Textes.
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| 56. |
UE |
Die Predigt an den Höhepunkten
des Kirchenjahres |
2 |
2 |
Hoffmann |
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- Die Übung ist bewusst auf Studierende aller Semester, insbesondere auch Studienanfänger/innen ausgerichtet.
- Predigen an Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Pfingsten, aber auch in der Friedensdekade oder am Missionssonntag – das sind Anlässe, die die christliche Verkündigung herausfordern. Was lässt sich unter säkularen Bedingungen noch überzeugend formulieren?
Wie etwa ist die Opfervorstellung des Todes Jesu zu verstehen? Welche Möglichkeiten gibt es, von Auferstehung zu reden? Wie ist eine christliche Friedensvorstellung mit der politischen Situation zu vereinbaren? Mit solchen Fragen können sich Studienanfänger Grundschneisen der
Theologie erschließen und für Abschlusssemester können die homiletischen Fragen helfen, eine eigene theologische Position in dogmatischen und ethischen Grundfragen zu erarbeiten.
- Begleitende Lektüre wird zu Beginn der Übung und jeweils fortlaufend bekannt gegeben. Grundlegend sind:
Josuttis, Manfred: Feste in der Predigtarbeit. Homiletische Studien 3, Gütersloh 2002
Mildenberger, Karl: Kleine Predigtlehre, Stuttgart 1984
Lachmann, Rainer / Adam, Gottfried / Ritter, Werner H.: Theologische Schlüsselbegriffe. Biblisch – systematisch – didaktisch (Theologie für Lehrerinnen und Lehrer, Bd. 1), 2. Aufl. Göttingen 2004
Lachmann, R. / Adam, G. / Rothgangel, M.: Ethische Schlüsselprobleme. Lebensweltlich – theologisch – didaktisch (Theologie für Lehrerinnen und Lehrer, Bd. 4), Göttingen 2006
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| 57. |
SE |
Religionspädagogisches Seminar |
4 |
3 |
Wild |
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Das Seminar findet montags von 9.15 Uhr bis 13.00 Uhr an der Wilhelm-Löhe-
Schule, Hauptschule, in der Deutschherrnstraße 10 in 90429 Nürnberg statt.
- Das Seminar ist für Studierende ab der Endphase des Grundstudiums geeignet.
- Religionspädagogik spielt in der Arbeit von Pfarrerinnen und Pfarrern eine zentrale Rolle. In Gemeinde und Schule werden sie stark in ihrer Aufgabe als Pädagogen, die kompetent evangelische Religion vermitteln, gefordert.
Mit dem Seminar wird das Ziel verfolgt, die Studierenden auf ihre Aufgabe als Religionspädagogen in der Schule vorzubereiten. Am Beispiel der bayerischen Hauptschule sollen die Seminarteilnehmenden grundlegende Ziele, Inhalte und Methoden des evangelischen Religionsunterrichts erarbeiten. Um diese Themen praxisnah erfahren zu können, dienen zwei der vier Seminarstunden der Hospitation in einer Hauptschulreligionsgruppe an der Hauptschule der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg. Die Studierenden beobachten hier zunächst die unterrichtliche Arbeit
des Lehrbeauftragten und lernen die Jugendlichen der Religionsgruppe kennen. Die beiden verbleibenden Stunden sollen zunächst Raum zur Besprechung
der Unterrichtsbeobachtungen bieten. In dieser Zeit erhalten die Studierenden weiterhin die Gelegenheit, die Vor- und Nachbereitungsarbeit der Religionslehrkraft kennenzulernen. Zur vertiefenden Auseinandersetzung
mit ausgewählten Zielen, Inhalten und Methoden des evangelischen Religionsunterrichts an der Hauptschule wird im weiteren Seminarverlauf der Unterricht für die Praktikumsklasse gemeinsam vorbereitet. Nach einer
längeren Phase des Beobachtens und Reflektierens sollen die Studierenden die gemeinschaftlich konzipierten Stunden im Religionsunterricht umsetzen und nachbereiten. Neben den Aufgaben als Religionslehrer sollen die Seminarteilnehmenden auch ihre Rolle als Teil eines Kollegiums kennen lernen. Grundzüge innerer Schulentwicklung werden an dieser Stelle der Seminararbeit in ihrer Bedeutung für Fachlehrkräfte thematisiert.
- Zur Vorbereitung auf das Seminar wird die Lektüre der folgenden Publikation empfohlen:
Adam, G. / Lachmann, R. (Hrsg.): Religionspädagogisches Kompendium,
6. Aufl. Göttingen 2003
Während des Seminars werden Methoden des Religionsunterrichts behandelt,
die sich in Aufsätzen im folgenden zweibändigen Werk wiederfinden:
Adam, G. / Lachmann, R. (Hrsg.): Methodisches Kompendium für den Religionsunterricht, Band 1 und 2, Göttingen 2002.
- Voraussetzungen für den Erwerb eines Scheines sind aktive Mitarbeit im Seminar, das Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten eines Unterrichtsversuchs sowie die schriftliche Dokumentation des Versuchs.
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| 58. |
SO |
Diakoniewissenschaftliche Sozietät:
Spiritualität im Sozial- und Gesundheitswesen |
2 |
2 |
Schoenauer / Stegemann / Raschzok |
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Die Diakoniewissenschaftliche Sozietät veranstaltet im Wintersemester wieder eine öffentliche Vortragsreihe. Diesmal befassen wir uns mit dem Thema „Spiritualität im Sozial- und Gesundheitswesen“. Es geht dabei um Möglichkeiten und Gestaltungen geistlicher Begleitung und geistlichen Lebens in verschiedenen Erfahrungsräumen des Sozial- und Gesundheitswesens: z.B. die Rolle der geistlichen und seelsorgerlichen Begleitung in Krankenhäusern. Dabei soll eigens zur Geltung kommen, dass die Erwartungen spiritueller Begleitung im Sozial- und Gesundheitswesen sich nicht nur an die Geistlichen (PfarrerInnen),
sondern grundsätzlich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten. Deshalb muss der Spiritualität gerade auch in der Ausbildung zu pflegerischen Berufen hohe Bedeutung zukommen. In diesem Zusammenhang wird auch das Modell des „Diakonats“ der Diakonie Neuendettelsau thematisiert werden. Ebenso werden die besonderen Anforderungen an eine spirituelle Begleitung im Grenzbereich menschlichen Lebens (in der Pflege und Begleitung unheilbar Kranker und Sterbender) zur Sprache kommen.
Die Vorträge werden voraussichtlich am 24. November 2010, 15. Dezember 2010; 12. Januar 2011 und 9. Februar 2011, jeweils 19.30 Uhr im Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses der Augustana-Hochschule stattfinden.
Das genaue Veranstaltungsprogramm wird zu Beginn des Wintersemesters
2010/11 durch Aushang bekannt gegeben. |
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| 59. |
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Prakt.-theol. Theorieseminar zum Landgemeindepraktikum für
Theologiestudierende |
2 |
5 |
Eyselein |
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Seminarblock I: Einführungstagung 28.2.–2.3.2011
Seminarblock II: Auswertungstagung 13.–15.4.2011
- Das vom Evang. Bildungszentrum Hesselberg und dem Arbeitskreis „Kirche im ländlichen Raum“ angebotene Landgemeindepraktikum lädt ein zu einem Perspektivwechsel während des Studiums: Es ermöglicht das intensive Kennenlernen einer Gemeinde im ländlichen Raum, viele Gespräche mit einem Pfarrer / einer Pfarrerin als Mentor/in, das Mitwohnen im Pfarrhaus mit Blick hinter die Kulissen und je nach Mut und Semesterzahl eigene praktische Versuche ohne Langzeitrisiko. In jeder Studienphase kann eine Teilnahme sinnvoll sein.
- Aufbau: Das Praktikum beginnt mit Seminarblock I, einer dreitägigen Einführungstagung in der Evang.-Luth. Volkshochschule auf dem Hesselberg vom 28. Februar bis 2. März 2011, die der Interessenklärung, der praktisch- theologischen Einführung in das Praktikum und ersten konkreten Begegnungen mit ländlichen Situationen dient. – Es folgt die Praktikumsphase
von vier Wochen, in der die Praktikanten/Praktikantinnen im Pfarrhaus mitleben. – Seminarblock II, die Auswertungstagung vom 13.–15. April 2011 auf dem Hesselberg, dient der praktisch-theologischen Reflexion
des Praktikums in der Gruppe und abschließend der Weiterarbeit an einem gemeinderelevanten Thema gemeinsam mit den Mentoren und Mentorinnen.
- Nach Vorlage eines abschließenden Praktikumsberichts werden ein prakt.-
theol. Seminarschein sowie ein Teilnahmezeugnis zur Vorlage beim landeskirchlichen
Prüfungsamt ausgestellt. Die Praktikums-, Tagungs- und
Fahrtkosten werden im Rahmen landeskirchlicher Regelungen erstattet.
- Anmeldeprospekte liegen ab November an der Hochschule aus und sind auch unter www.studienbegleitung-elkb.de (Gemeindepraktika) zu finden.
Weitere Informationen persönlich jederzeit bei PD Dr. Christian Eyselein, Tel. 09874/509-450 oder 09874/9-2102, privat: 09871/705544; Mail: pfarrverwalter@augustana.de
- Anmeldung bis 14. Januar 2011 mit Formular aus Prospekt oder von der Homepage der Kirchlichen Studienbegleitung bei:
Evang.-Luth. Volkshochschule Hesselberg, z. H. Frau Wiedemann, Hesselbergstraße 26, 91726 Gerolfingen.
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| 60. |
VL/
UE |
Einführung in die seelsorgerliche
Kommunikation -
Vorlesung mit Übung |
2 |
2 |
v. Heyl |
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Termin:
Jeweils mittwochs von 14.45–16.15 Uhr im Dorothee Sölle-Haus ab 10. November 2010 (keine Vorlesung am 17. November 2010 und 1. Dezember 2010. Ende der Vorlesungen am 16. Februar 2010).
Geeignet für alle Semester / auf Wunsch kann ein Schein erworben werden (Referat).
Begleitlektüre:
Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander Reden, Bd. 1, Reinbek 1981
Ziemer, Jürgen, Seelsorgelehre, Göttingen 2004
Die Vorlesung führt ein in die Grundlagen der Kommunikationspsychologie und des seelsorgerlichen Handelns. Es wird u. a. hilfreiches Gesprächsverhalten
in seelsorgerlichen Situationen geübt. |
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| 61. |
UE |
Der Protestantismus in Printmedien,
Funk und Fernsehen |
2 |
2 |
Joisten |
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Zweistündig, alle 14 Tage, ab 10. November 2010, 14.45 – 16.30; zusätzlich eine ganztägige Exkursion zu einem Medienbetrieb und ein Studientag am Freitag, 28. Januar 2011 in Erlangen in Kooperation mit der Abteilung für Christliche Publizistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Termin und Ziel der Exkursion werden noch festgelegt.
Teilnehmerinnen/Teilnehmer: mindestens 5, höchstens 15
- Die Lehrveranstaltung ist zulassungsfrei, nicht zwischenprüfungsrelevant und sowohl für Studierende im Grund- wie im Hauptstudium geeignet, sie gehört in den Wahlbereich des Basismoduls Praktische Theologie und ist mit 2 LP Punkten bewertet.
- Was ist EIKON? Wer verbirgt sich hinter dem Kürzel epd? Und warum hat die Kirche eigene Sendungen in Hörfunk und Fernsehen? Die Übung beantwortet nicht nur diese Fragen, sondern zeigt auch an ausgewählten Beispielen, wie der Protestantismus medial präsent ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts: in Tages- und Wochenzeitungen, in Radio- und Fernsehprogrammen, mit eigenen Angeboten wie in Sendungen oder Artikeln, in denen
unabhängige Journalisten über evangelische Themen berichten. Im Mittelpunkt eines Studientages steht Robert Geisendörfer, der „Vater der evangelischen Publizistik“, der am 1. September 2010 vor 100 Jahren geboren
wurde. Geplant ist außerdem, im Rahmen einer Exkursion einen Blick hinter die Kulissen eines Medienbetriebes zu werfen.
- Literatur:
Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (Hg.): Mandat und Markt. Perspektiven Evangelischer Publizistik. Publizistisches Gesamtkonzept 1997, Hannover 1997
Schneider, Wolf / Raue, Paul-Josef: Das neue Handbuch des Journalismus, Reinbeck 2009 (5. Auflage)
- Regelmäßige Teilnahme, Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferates.
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