Lehrangebot SS 2011

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung RP = Repetitorium SK = Sprachkurs
OS = Oberseminar SO = Sozietät KL = Kolloquium
IK = Integrationskurs IS = Integrationsseminar  

Für ausländische Studierende können Credit Points berechnet werden (zur Anerkennung von Lehrveranstaltungen im Herkunftsland).

Allgemeine Veranstaltungen
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
1. UE Einführung in das Studium der  ev. Theologie 2 3 Kemnitzer
   
  1. Für Studierende in der Studieneingangsphase. Keine Voraussetzungen. Die Veranstaltung ist im Sinne von § 7 (1), Nr. 3 der Zwischenprüfungsordnung (ZPO) der Augustana-Hochschule obligatorisch.
  2. Ziel der Übung ist, grundlegende Formen und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, besonders im Hinblick auf die Anfertigung einer (Pro- )Seminararbeit (Annäherung an ein Thema, Literaturfindung und -beschaffung, Erarbeitung von Literatur, Strukturierung eines Themas und Gliederung einer Arbeit, Zitieren und Bibliographieren, Abfassen eines wissenschaftlichen Textes) vorzustellen bzw. zu rekapitulieren und exemplarisch einzuüben. Weitere mögliche Themen, auf die nach Absprache eingegangen werden kann, sind selbstverantwortliches Lernen/Zeitmanagement, Diskus-sion/Modera¬tion von Diskussionen.
     
2. UE

Internet und bibliographische Recherche.                  Grundlagen der Informationskompetenz (geblockt)

1 1 Bibliotheksteam
   

Termin: Wird durch Aushang bekannt gegeben.

  1. Die Übung richtet sich an alle Hochschulangehörigen. Einzige Vorkenntnis, die vorausgesetzt wird, ist der Umgang mit einem Internet-Browser.
    Die Übung ergänzt die Lehrveranstaltung „Einführung in das Studium der ev. Theologie“ (Nr. 1).
  2. Informationskompetenz ist sowohl eine Schlüsselqualifikation für Studium, Forschung und Lehre als auch für das spätere Berufsleben. Es ist zur Kernaufgabe von Bibliotheken geworden, Studierende und Wissenschaftler/innen beim Erwerb von Informationskompetenz zu unterstützen.
    Informationskompetenz bezeichnet die Fähigkeiten, einen Informationsbedarf zu erkennen und zu benennen, eine Suchstrategie zu entwickeln, die geeigneten Informationsquellen zu identifizieren und zu nutzen, die Informationen schließlich zu beschaffen, zu evaluieren und weiter zu verarbeiten.
    Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der erfolgreichen Nutzung bibliographischer Datenbanken.
     
3. UE Bibelkunde des NT
(+ 4 LP bei bestandener Prüfung)
2 2 Seiler
   
  1. Für StudienanfängerInnen. Zwischenprüfungsrelevant.
  2. Ziel der Übung ist es, die Strukturen und zentralen Inhalte, aber auch die theologischen Schwerpunkte und Hauptlinien der neutestamentlichen Schrif­ten kennenzulernen. Ihre Erschließung soll mit Hilfe von Übersichten und durch die Besprechung exemplarischer Texte geschehen. Die Behandlung der Evangelien und Paulusbriefe wird dabei im Vordergrund stehen. Um den gesamtbiblischen Rahmen im Blick zu behalten, soll besonders auf Querverbindungen zwischen den besprochenen Texten, aber auch zum Alten Testament hingewiesen werden.Die Bibelkundeprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen im Alten und Neuen Testament, die voneinander getrennt oder auch an einem Termin abgelegt werden können. Sie findet in der Regel als schriftliche Prüfung statt.
  3. Als Arbeitsbuch wird zur Anschaffung empfohlen:
    Bull, Klaus-Michael: Bibelkunde des Neuen Testaments, 6. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2008.
     

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Altes Testament

Übersicht Veranstaltungen Altes Testament
VL: 4 PS: 7 SE: 6 UE: 5 IS: 8
Veranstaltungen Altes Testament
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
4. VL Einführung ins AT: Propheten 3 3 Krispenz
   
  1. Die Vorlesung ist Pflichtteil des Basismoduls AT; sie bereitet auf die Klausur der Zwischenprüfung sowie auf Studienprüfungen im Pfarrverwalterstudiengang vor und ist unabhängig davon für HörerInnen aller Semester sowie für PfarrverwalterInnen geeignet. Hebräisch­kenntnisse sind nicht Bedingung, aber von Nutzen. Es ist sinnvoll, das Proseminar vor der Vorlesung oder parallel dazu zu besuchen. Kontinuierliche Mitarbeit wird erwartet, Anwesenheit ist Voraussetzung für die Anerkennung der Vorlesung als Teil des Basismoduls AT. Die Übung „Texte und Literatur zur Vorlesung“ wird dringend empfohlen, soweit sie nicht ohnedies Pflichtveranstaltung im Rahmen des Basismoduls AT ist.
  2. Gegenstand der Vorlesung sind die prophetischen Schriften der Hebräi­schen Bibel, dabei wird der Schwerpunkt auf den Schriften Jesaja bis Ma­leachi liegen, die „Vorderen Propheten“ der jüdischen Tradition werden mit herangezogen. Die Vorlesung will die prophetische Tradition der Hebräischen Bibel vorrangig anhand der Auslegung von exemplarischen Texten darstellen.   Die Prophetenschriften decken nach neueren Einschätzungen der literarischen Entwicklung alttestamentlicher Texte praktisch das gesamte Zeit­spektrum der Literaturgeschichte des AT ab, in ihnen sind insbesondere die vermutlich frühesten Texte des AT enthalten. In ihnen spiegelt sich darum auch die Entwicklung alttestamentlicher Theologie durch die beiden Katastrophen von 722 und 587 v.Chr. hindurch und bis zum Abschluss des alttestamentlichen Kanons besonders deutlich.
  3. Als vorbereitende und begleitende Literatur (und u.U. auch zur Anschaffung) wird empfohlen:
  • Blenkinsopp, Joseph, A History of Prophecy in Israel. Revised and enlarged, Louisville 1996 (deutsche Übersetzung von E. Gerstenberger ist vergriffen)
  • Jeremias, Jörg, Grundtendenzen gegenwärtiger Prophetenforschung, in: Ders.: Hosea und Amos, Tübingen 1996, 1–19
     
5. UE Texte und Literatur zur Vorlesung 1 1 Krispenz
   
  1. Vgl. zur Vorlesung.
  2. Die Übung soll die Vorlesung ergänzen und vertiefen. Dazu werden wichtige atl. Texte gemeinsam gelesen und ausgelegt sowie grundlegende Sekundärliteratur gelesen und besprochen.
  3. Vgl. zur Vorlesung.
     
6. SE Hosea 2 3 Krispenz
   
  1. Hebraicum und atl. Proseminar werden in der Regel vorausgesetzt; Ausnahmen sind nach Rücksprache mit der Seminarleiterin möglich.
  2. Hosea ist der einzige Prophet, der aus dem Nordreich stammte und dort wirkte. Seine Botschaft reflektiert in ihrem Kern die Situation in der Zeit der assyrischen Bedrohung unmittelbar vor dem Untergang des Nordreiches. Die Bedeutung dieser Zeit für die Entwicklung der alttestamentlichen Theologie kann schwerlich überschätzt werden. Da die Hoseaschrift eine überschaubare Textmenge bei einer sprachlich wie literarisch anspruchsvollen Textgestalt verbindet, ist dieses Buch für eine exemplarische Auseinandersetzung mit prophetischer Literatur gut geeignet.
  3. Literatur:
  • Heinz-Dieter Neef, Art. „Hosea / Hoseabuch“ in: WiBiLex
  • Zur Vorbereitung dringend empfohlen: Lektüre des Buches Hosea in deutscher Übersetzung
     
7. PS Einführung in die Methoden alttestamentlicher Exegese: Texte der Prophetie
(+5 LP bei Anfertigung einer schriftlichen Proseminar-Arbeit)
2 3 Hopf
   
  1. Voraussetzung: Hebraicum. Für Studierende in den Anfangssemestern. Zwischenprüfungsrelevant. Bestandteil des Basismoduls „Altes Testament“ (aktive Mitarbeit am Seminar: 3 LP; Anfertigung einer schriftlichen PS-Arbeit: weitere 5 LP).
  2. Texte sprechen – man muss nur genau hinhören. Das Problem ist allerdings: Sie sprechen in den seltensten Fällen mit einer Stimme. Und das gilt für die Texte des Alten Testaments um so mehr, als in der langen Geschichte ihrer Entstehung viele Stimmen den „Klang“ des Textes zu einer wahren Symphonie angereichert haben. So heißt es ja schon in Ps 62: „Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört.“
    Um aber den „Gesamtklang“ in seiner Vielfalt und Elaboriertheit wirklich wertschätzen und verstehen zu können, bedarf es eines Instrumentariums. Dieses Instrumentarium steht uns für das Alte Testament in Gestalt der Werkzeuge der alttestamentlichen Exegese zur Verfügung. Entsprechend soll das Proseminar durch das Kennenlernen und Einüben von textwissenschaftlichen und historisch-kritischen Methoden an einem konkreten alttestamentlichen Text dazu beitragen, in einen Dialog mit und über diesen Text in seiner Vielgestaltigkeit intensiver einzutreten und ihn somit neu zum Klingen zu bringen.
  3. Als Grundlage des Proseminars dient:
    Utzschneider, H. / Nitsche, S. A.: Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, Gütersloh 3. Aufl. 2008 (zur Anschaffung empfohlen)
  4. Voraussetzung für den Erwerb eines Scheines ist die regelmäßige Teilnahme sowie für
  • den Erwerb eines Teilnahmescheines: Anfertigung einer Kurzarbeit (i.d.R. ein exegetischer Schritt);
  • den Erwerb eines benoteten Scheins: Anfertigung einer schriftlichen Arbeit, die gegebenenfalls bereits im Semester begonnen werden kann;
  • den Erwerb eines benoteten Scheines in der ‚Frist von sechs Wochen‘: Anfertigen einer schriftlichen Arbeit im Anschluss an das Proseminar.
     
8. IS Alttestamentliches Integrationsseminar zur Examensvorbereitung 3   Hopf
   

Zeit: Montags, 18.30–20.30 Uhr zzgl. Exegesetag

  1. Für Studierende, die sich auf das Examen vorbereiten.
  2. Das Integrationsseminar verfolgt im Wesentlichen zwei Schwerpunkte:
  • Das Grundwissen für das Fach Altes Testament soll wiederholt und vorhandene Lücken geschlossen werden.
  • Die Inhalte sollen durch Strukturierung und thematische Auseinandersetzung auf das Wesentliche konzentriert und so in eine lernbare Form gebracht werden.
    Dies geschieht durch eigenständige Vorbereitung und Erarbeitung von In­halten für die jeweiligen Sitzungen, die dort besprochen, vertieft und diskutiert werden. Dabei soll es gelingen, die unterschiedlichen Themenbereiche miteinander zu verbinden und sich so ein alttestamentliches ‚Grundwissen-Netzwerk‘ anzueignen.
    Die Erarbeitung des notwendigen Stoffs erfolgt anhand der gängigen Lehr- und Arbeitsbücher bzw. Standardwerke. Es bleibt den Teilnehmenden selbst überlassen, ob sie dabei die Einleitung von Zenger u.a., das Arbeitsbuch von H. C. Schmitt oder die Grundinformationen von Gertz u.a. verwenden wollen.
    Während der Arbeitssitzungen werden auch „mündliche Probeprüfungen“ abgehalten werden. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, von ihnen verfasste „Probe-Klausuren“ zur Durchsicht beim Dozenten einzureichen.
    Bestandteil des Integrationsseminars ist ein „Exegese-Tag“ zur Wiederholung der Methodik der Exegese, an dem die einzelnen Arbeitsschritte beispielhaft angewandt und wichtige Grundlagen für eine ‚Examens-Exegese‘ besprochen werden. Der Termin wird im Kurs vereinbart.
    Das Integrationsseminar wird zwei ZEITstunden (120 Min.) umfassen.
  1. In Vorbereitung auf das Integrationsseminar wird angesichts der knappen Zeit dringend gebeten, den Abschnitt ‚Grundzüge der Geschichte Israels in alttestamentlicher Zeit‘ (S. 13–146) bei H.-C. Schmitt (oder die analogen Abschnitte bei Zenger oder Gertz) für die erste Sitzung erarbeitet zu haben und sich Gedanken zu den ‚Repetitionsthemen zur Geschichte Israels‘ (S. 146) zu machen.
    Folgende Grundlagenwerke werden voraussichtlich im Integrationsseminar Verwendung finden:
  • Schmitt, H.-C.: Arbeitsbuch zum Alten Testament (UTB 2146), Göttingen 2. Auflage 2007.
  • Zenger, E. u.a.: Einleitung in das Alte Testament (KStTh 1,1), Stuttgart u.a. 5. Auflage 2008 (oder neuere Aufl.).
  • Gertz, J. Chr. (Hg.): Grundinformation Altes Testament (UTB 2745), Göttingen 3. Aufl. 2009.
  • Donner, H.: Geschichte des Volkes Israel und seiner Nachbarn in Grundzügen. Teil 1 und 2 (GAT 4/1 und 4/2), Göttingen 3. Auflage 2000/2001.

Dazu sollte für die eigene Arbeit eine Theologie des AT nach Wahl hinzugezogen werden, so z.B.

  • Rendtorff, R.: Theologie des Alten Testaments. Ein kanonischer Entwurf. Bd. 2: Thematische Entfaltung, Neukirchen-Vluyn 2001.  
  • Schmidt, W. H.: Alttestamentlicher Glaube, Neukirchen-Vluyn 8. Auflage 1996.
     

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Neues Testament

Übersicht Veranstaltungen Neues Testament
VL: 9 PS: 13 SE: 11 12a UE: 10 12 14 15 16
Veranstaltungen Neues Testament
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
9. VL Paulus. Briefe und Theologie 3 3 Strecker
   
  1. Die Vorlesung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie ist so konzipiert, dass sie den Anforderungen der Zwischenprüfungsordnung entspricht.
  2. Der Apostel Paulus gehört zu den wichtigsten Gestalten der frühen Kirche. In seinen Briefen liegen uns die ältesten Dokumente des Neuen Testaments vor. Der Elan und die Tiefe der darin enthaltenen theologischen Reflexionen ließen diese in der späteren Kirchengeschichte immer wieder zu wichtigen Impulsgebern für Neuerungen und Umbrüche im christlichen Denken und darüber hinaus werden. Der italienische Philosoph Giorgio Agamben charakterisierte die Briefe unlängst als „grundlegenden messianischen Text der westlichen Kultur“. Die Vorlesung will vor diesem Hintergrund einen fundierten, die neusten Forschungen berücksichtigenden Zugang zu den Schriften des Apostels eröffnen. Sie ist in drei Hauptteile untergliedert. Zu Beginn werden einige grundlegende Ausführungen zur Bedeutung der Gattung „Brief“ dargeboten. In einem zweiten Schritt folgt eine ausführliche Besprechung der sieben, in der Forschung gemeinhin als authentisch anerkannten Paulusbriefe (Röm, 1/2Kor, Gal, Phil, 1Thess, Phlm) hinsichtlich der klassischen Einleitungsfragen (Briefanlass, Profil der Briefempfänger, Abfassungszeit und ‑ort, literarische Einheitlichkeit etc.). In einem dritten Schritt wird die Theologie des Apostels insgesamt genauer betrachtet. Behandelt werden in diesem Zusammenhang auch die neueren Diskussionen um die sog. „new perspective on Paul“, die Rolle der paulinischen Wendung „in Christus“, die theologia crucis, das Verständnis von Taufe und Herrenmahl, die eschatologischen Vorstellungen des Apostels u.v.a.m.
  3. Literatur:
  • Becker, J., Paulus. Der Apostel der Völker, Tübingen 1989
  • Dunn, J.D.G., The Theology of Paul the Apostle, London / New York 1998
  • Schnelle, U., Paulus. Leben und Denken, Berlin / New York 2003
  • Sanders, E.P., Paulus. Eine Einführung, Stuttgart 1995
     
10. UE Übung zur Vorlesung 1 1 Strecker
   

Zweck der Übung ist es, zentrale Texte des Neuen Testaments und wichtige wissenschaftliche Debatten, die in der Vorlesung „Paulus. Briefe und Theologie“ thematisiert werden, mittels Lektüre einschlägiger Fachliteratur in gemeinsamer Diskussion vertieft zu erschließen. Die Übung ist insbesondere zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung geeignet.

     
11. SE Deutungen des Todes Jesu im NT 2 3 Strecker
   
  1. Die Teilnahme setzt den Besuch des Proseminars im Neuen Testament voraus.
  2. Die neutestamentlichen Deutungen des Todes Jesu sind Gegenstand einer kontroversen exegetischen Debatte. Das Seminar will zu einer Erschließung der wichtigsten Fragestellungen und Lösungsansätze verhelfen. Diskutiert werden die in der Forschung zentralen Deutungskategorien „Sühne“, „Stellvertretung“, „Opfer“ und ihre Problematik, die einschlägigen religionsgeschichtlichen Hintergründe (Kult, Märtyrertheologie, griechisch-römische Vorstellungen der Lebenshingabe), ferner die Bedeutung der im Neuen Testament begegnenden Für-Aussagen, der Rede von der Versöhnung, vom Loskauf, der Teilhabe an Jesu Tod sowie ausgewählte Gesamtkonzeptionen ntl. Autoren.
  3. Literatur:
  • Frey, J./ Schröter, J. (Hg.), Deutungen des Todes Jesu im Neuen Testament, Tübingen 2007 (Studienausgabe)
  • Janowski, B. / Welker, M. (Hg.), Opfer. Theologische und kulturelle Kontexte, Frankfurt a.M. 2000
     
12. UE Lektüre: Queertheologie:
Die „unanständige (indecent)“ Theologie  von Marcella Althaus-Reid u. a. (s. Nr. 53)
2 2 Strecker / Jost
   

verschoben auf WS 2011/2012

     
12a. SE Somatische Theologie im Corpus Paulinum 2 3 Strecker
   
  1. Die Teilnahme setzt grundsätzlich den Besuch des Proseminars im Neuen Testament voraus. Dies gilt nicht zwingend für Studierende, die das Seminar im Rahmen des Interdisziplinären Moduls „Körpertheologie“ (Neues Testament / Feministische Theologie) besuchen möchten. Mindestvoraussetzung ist in diesem Fall die Absolvierung des Sprachkurses Griechisch I.
  2. Die grundlegende Einsicht, dass menschliche Existenz wesentlich somatische Existenz ist, wird in den jüngeren feministischen, philosophischen und kulturwissenschaftlichen Diskursen auf vielfältige Weise neu ausgeleuchtet. Vor diesem Hintergrund geht das Seminar der Bedeutung des Körpers speziell in den Texten des Apostels Paulus genauer nach. Behandelt werden u.a. die anthropologischen Schlüsselbegriffe soma und sarx, die Rede vom „Leib Christi“, die Bedeutung des Körpers in den Ritualen Taufe und Herrenmahl, die paulinischen Ausführungen zu Fragen der Geschlechterrollen, der Homosexualität und der außerehelichen Sexualität sowie die Debatte über den Auferstehungsleib.
  3. Literatur:
  • Martin, D.B., The Corinthian Body, New Haven/London 1995
  • Tiedemann, H., Die Erfahrung des Fleisches. Paulus und die Last der Lust, Stuttgart 1998
  • Strecker, Chr., „It Matters!“ Der Körper in der jüngeren neutestamentlichen Forschung, in: ZNT 27 (2011), 2–14
     
13. PS Einführung in die Methoden der ntl. Exegese 2 3 Neumann
   
  1. Voraussetzung: Graecum. Für Studierende in den Anfangssemestern. Zwischenprüfungs­relevant. Die Veranstaltung ist im Rahmen des modularisierten Studiums Teil des Basismoduls Neues Testament (3 LP, zusätzlich 5 LP bei Anfertigung einer benoteten Proseminararbeit).
  2. Das Proseminar führt in die Methoden der historisch-kritischen Arbeit am Neuen Testament ein, dabei liegt der Schwerpunkt auf den synoptischen Evangelien.
  3. Erforderliche Arbeitsmittel:
    Unerlässlich ist ein griechisches NT. Die wissenschaftliche Standardausgabe ist:
    Nestle-Aland: Novum Testamentum Graece (aktuelle Ausgabe: 27. Aufl., 9. korr. u. erw. Druck, Stuttgart 2007)
    Grundsätzlich empfehlenswert (leider nicht ganz billig) ist auch die Anschaffung einer griechischen Evangeliensynopse:
    Aland, Kurt: Synopsis Quattuor Evangeliorum (aktuelle Ausgabe: 15. Aufl., 3. korr. u. erw. Druck, Stuttgart 2001)

    Dem Proseminar wird als begleitende Literatur zu Grunde gelegt:
    Schnelle, Udo: Einführung in die neutestamentliche Exegese (UTB 1253), 7., durchges. und erg. Aufl., Göttingen 2008 (zur eigenen Anschaffung empfohlen)
    Weitere Literatur, die ergänzend herangezogen wird, wird im Proseminar bekanntgegeben.
  4. Voraussetzung für den Erwerb einer Teilnahmebescheinigung ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre sowie die Bearbeitung von Aufgaben in einer Arbeitsgruppe. Ein benoteter Schein setzt darüber hinaus die Anfertigung einer exegetischen Arbeit voraus.
     
14. UE Einführung in die zwischentestamentliche Literatur 2 2 Gußmann
   
  1. Zulassungsbedingungen: Keine. Bibelkundliche Kenntnisse im Alten oder/ und Neuen Testament sind nützlich. 2 Leistungspunkte
  2. Ziel, Stoff, Verlauf: Das Ziel dieser Übung ist, grundlegende Kenntnisse über die sogenannte „pseudepigraphische“ bzw. „zwischentestamentliche“ Literatur zu erhalten, also z. B. zum äthiopischen Henochbuch, zum Vierten Esrabuch, zum Aristeasbrief, zum Jubiläenbuch und zu anderen Büchern. Es handelt sich dabei um jüdische Literatur, die nicht in den Kanon der alttestamentlichen hebräischen oder griechischen Bücher aufgenom­men wurden, die aber zahlreiche Querbezüge zur alt- und neutestamentlichen Literatur aufweisen und daher wichtige Quellen für die Interpretation der Bibel sind.
  3. Empfehlungen für eine mögliche Vorarbeit:
    Einen guten Einblick kann man sich verschaffen durch die Lektüre von Christfried Böttrich: Artikel „Pseudepigraphen (AT)“ in: www.wibilex.de. Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet.
  4. Voraussetzungen für den Erwerb eines Scheines sind neben der regelmäßigen Teilnahme, die Quellenlektüre (auf Deutsch) und die Bereitschaft, ein Einführungsreferat zu übernehmen. Sinnvoll ist es, sich für die Vorbereitung durchschnittlich zwei bis vier Stunden pro Woche Zeit zu reservieren. Deutsche Übersetzungen der Texte mit knappen Kommentaren sind zugänglich in: Lichtenberger, Hermann u. a. (Hg.): Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit, Gütersloh 1973ff. oder im zweiten Band von: Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments, hg. v. Kautzsch, Emil, 2 Bände, Tübingen 1900.
  5. Ein Semesterplan und weitere Literatur werden zu Beginn der Übung bekanntgegeben.
     
15. UE Bibelkunde des NT (s. Nr. 3)
(+ 4 LP bei bestandener Prüfung)
2 2 Seiler
   

 

     
16. UE

Moses – Elias – Jesus. Biblische Gestalten aus jüdischer Perspektive

2 2 Eberhardt
   
  1. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Semester. Im Rahmen des modularisierten Studiums kann die Veranstaltung im Wahlbereich (Vertiefung des Basismoduls NT) belegt werden.
    2 Leistungspunkte
  2. Ziel der Übung ist es, die Sichtweise biblischer Gestalten in der jüdischen Tradition kennenzulernen. Dazu werden in deutscher Übersetzung Ausschnitte aus verschiedenen Textcorpora gelesen und analysiert: vom antiken Judentum (Philo, Josephus) über rabbinische Literatur (Talmud, Midraschim) bis hin zur neueren jüdischen Exegese. Dabei werden auch die Methoden jüdischer Schriftauslegung im Lauf der Geschichte vorgestellt und unterschiedliche hermeneutische Zugangsweisen von Judentum und Christentum diskutiert.
  3. Literatur wird in der Übung bekannt gegeben.
     

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Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte

Übersicht Veranstaltungen Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte
VL: 17 PS: 22 UE: 18 23 24 SE: 20 IS: 21 OS: 19
Veranstaltungen Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
17. VL KG I: Geschichte des Antiken christentums 3 3 Schneider-Ludorff
   
  1. Die Vorlesung ist im Rahmen des modularisierten Studiums verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte oder kann als Veranstaltung im Wahlpflichtbereich belegt werden. Sie ist als Überblicksvorlesung im Sinne der Zwischenprüfungsordnung konzipiert und für Hörerinnen und Hörer aller Semester geeignet. Begleitend zur Vorlesung findet eine Übung mit Quellenlektüre statt (s. Nr. 18)
  2. Die Vorlesung bietet einen Überblick über die kirchen- und dogmengeschichtlichen Entwicklungen im antiken Christentum: Wie entwickelt sich das Selbstverständnis der Kirche im Blick auf die Stellung zum Judentum, auf kirchliche Organisation, die Ämter, die verbindliche Lehre und Bekenntnisse, in Auseinandersetzung mit antiker Philosophie und den vielfältigen religiösen Bewegungen? Welche Bedeutung hatten die Christenverfolgungen und die Märtyrerverehrung für das Leben der Christinnen und Christen in der Antike? Worin bestand die „Konstantinische Wende“ und welche Bedeutung hat die auf Erfahrung und Biographie aufbauende Theologie Augustins für seine Zeit? Dies sind nur einige Fragen, die die Vorlesung be­leuchten wird. Anliegen ist es, die vielfältigen Phänomene möglichst quellennah und verständlich zu erarbeiten.
  3. Literatur:
  • Andresen, Carl / Ritter, Adolf Martin: Geschichte des Christentums 1/1: Al­tertum, Stuttgart 1993 (zur Anschaffung empfohlen)
  • Bienert, Wolfgang: Dogmengeschichte, Stuttgart u.a. 1997
  • Hägglund, Bengt: Geschichte der Theologie, München 2. Auflage 1993
  • Hauschild, Wolf-Dieter: Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte, Bd. I: Alte Kirche und Mittelalter, Gütersloh 2. Auflage 2000
  • Obermann, Heiko A. / Ritter, Adolf Martin / Krumwiede, Hans-Walter / Volker Leppin (Hg.): Alte Kirche (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 1), Neukirchen-Vluyn 9. Auflage 2007 (zur Anschaffung empfohlen)
     
18. UE Übung zur Vorlesung 1 1 Schneider-Ludorff
   

Die Übung dient der Vertiefung der Vorlesung anhand der Lektüre von zentralen Quellentexten der Geschichte des antiken Christentums und orientiert sich an den jeweiligen Kapiteln der Vorlesung. Neben der Begegnung mit den Texten können hier Anfragen und Problemstellungen aus der Vorlesung ausführlich diskutiert werden.
Ein Übungsschein wird bei regelmäßiger Teilnahme ausgestellt.

     
19. OS Briefe als Quellen der Kirchengeschichte 1 1 Schneider-Ludorff / Hamm / Leppin
   

Das kirchengeschichtliche Oberseminar, das gemeinsam mit Prof. Dr. Berndt Hamm, Erlangen und Prof. Dr. Volker Leppin, Tübingen durchgeführt wird, findet in zwei Blockveranstaltungen statt: am 21. Mai an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau und am 18. Juni an der Theologischen Fakultät Tübingen.

  1. Die Teilnahme setzt den erfolgreichen Besuch eines kirchengeschichtlichen Hauptseminars voraus und richtet sich an Studierende im Hauptstudium, Promovierende, Habilitierende und andere Interessierte.
  2. Briefe sind ein wichtiges Medium der Kirchengeschichte und ein vielseitiges dazu. Sie bieten Einblick in die Praxis der Seelsorge, sind Dokumente theologischer Diskurse und zeigen zudem die gesellschafts- und kirchenpolitischen Beziehungen zwischen Theologen und Königen, Königinnen, Landesfürsten und städtischen Obrigkeiten auf. Das diesjährige Oberseminar geht der Bedeutung des Briefes als kirchenhistorischer und frömmigkeitsgeschichtlicher Quelle und als Medium christlicher Botschaft in den unterschiedlichen Epochen nach.

Persönliche Anmeldung bis zum 15. April 2011 erbeten!

     
20. SE Reformation und Freiheit
(mit Exkursion)
2 3 Schneider-Ludorff
   
  1. Die Teilnahme setzt den erfolgreichen Besuch eines kirchengeschichtlichen Proseminars voraus.
  2. Freiheit – dieses Thema hatte Martin Luther in seinem reformatorischen Programm von 1520 prominent durchbuchstabiert: Vom Einreißen der Mauern, mit denen das Papsttum bislang seine Macht geschützt hatte, über die Forderung des Priestertums aller Getauften, dem Herausführen der Kirche aus ihrer „Babylonischen Gefangenschaft“ in der Frage der Sakramente bis hin zur berühmten Ausformulierung der Doppelthese zur „Freiheit eines Christenmenschen“. Freiheit – das war ebenso das Thema der Bauern, die hier die gesellschaftlichen Änderungen forderten. Und nicht zuletzt wurde in den Städten vehement gestritten über die Gewissensfreiheit und die damit verbundene Frage der Toleranz.
    Das Seminar geht dem vielseitigen Freiheitsdiskurs in der Reformationszeit anhand von zentralen Traktaten, Flugschriften und Briefen nach.
    Eine Exkursion ist vorgesehen.
  3. Quellen und Literatur werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Anmeldung bis 15. April 2011 erbeten bei Frau Rauscher:
lydia.rauscher@augustana.de

     
21. IS Kirchengeschichtliches Integrationsseminar zur Examensvorbereitung 2   Schneider-Ludorff /
Klitzsch
   
  1. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende in der Examensvorbereitung.
  2. Das Integrationsseminar zur Examensvorbereitung dient der Reaktivierung und Ergänzung der im Verlauf des Studiums erworbenen Kenntnisse im Fach Kirchengeschichte und zwar auf Grundlage eines differenzierten Lektüreplans, der Quellen und Sekundärliteratur umfasst. Auf diese Weise hilft die Veranstaltung bei der notwendigen Konzentrierung sowie Strukturierung der eigenen Vorbereitung, bietet Orientierung und ermöglicht eigenständiges Verknüpfen und Verstehen.
  3. Literatur
    Quellen und Sekundärliteratur werden zu Semesterbeginn zur Verfügung gestellt.
     
22. PS Kirchengeschichtliches Proseminar 2 3 Klitzsch
   
  1. Studierende im Grundstudium; zwischenprüfungsrelevant. Voraussetzung Latinum, Besuch des Grundkurses „Wendepunkte der KG“ und die Bereitschaft zu kontinuierlicher Mitarbeit und zur Übernahme eines Referates. Das Proseminar ist im Rahmen des modularisierten Studiums Bestandteil des Basismoduls „Kirchen- und Dogmengeschichte“. Die aktive Mitarbeit am Seminar erbringt 3 Leistungspunkte, die Anfertigung einer schriftlichen Proseminar-Arbeit weitere 5 Leistungspunkte.
  2. Das Papsttum ist die einzige Institution, die von der Antike bis in die Gegenwart Bestand hat. Dennoch stellt es keine monolithische Größe dar. Vielmehr unterlag es von den Anfängen in der Alten Kirche bis Benedikt XVI. vielfältigen Wandlungsprozessen.
    Im Rahmen des Proseminars sollen einzelne Stationen dieser bewegten Geschichte anhand ausgewählter Texte auf methodisch reflektierte Weise in ihrem historischen Kontext näher betrachtet werden. Ausgehend vom exemplarischen Kennenlernen kirchengeschichtlichen Arbeitens soll so eine allgemeine Einführung in das Fach erfolgen und seine grundlegenden Me­thoden vorgestellt werden. Dazu gehört auch ein Besuch im Ulmer Stadtarchiv am 02. Juli 2011.
  3. Zur Anschaffung empfohlen:
  • Markschies, Christoph: Arbeitsbuch Kirchengeschichte, Tübingen 1995.
  • Bernhard Schimmelpfennig, Das Papsttum: von der Antike bis zur Renaissance, Darmstadt 6. Auflage 2009.
  1. Ein Nachweis über erfolgreiche Teilnahme am Proseminar wird gegen Vorlage eines schriftlich ausgearbeiteten Referates, ein benoteter Proseminarschein gegen Vorlage einer schriftlichen Proseminararbeit ausgestellt.
     
23. UE Grundkurs: Wendepunkte der KG 1 1 Klitzsch
   
  1. Der Grundkurs ist Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Er kann ohne Vorkenntnisse besucht werden.
  2. 2000 Jahre Christentum – das ist: Theologie, Kirche und Frömmigkeit unter vielfältigen historischen Bedingungen. Der Grundkurs bietet einen ersten Überblick: mit großen Schritten durchschreitet er die Epochen der Kirchengeschichte, verweilt bei zentralen theologischen Entscheidungen, zeigt kirchenhistorische Wendepunkte auf. Auf diese Weise vermittelt er grundlegende historische Daten und Fakten, zeigt Zusammenhänge und Brüche auf und führt ein in kirchenhistorisches Wahrnehmen.
  3. Zur Anschaffung empfohlen:
    Moeller, Bernd: Geschichte des Christentums in Grundzügen, 8. Aufl., Göttingen 2004.
     
24. UE Kirchen- und Konfessionskunde Deutschlands (geblockt) 2 2 Fleischmann-Bisten
   

Termin: 24./25. Juni 2011 und 01./02. Juli 2011
jeweils nachmittags von 14.00–18.00 Uhr und von 9.00–12.00 Uhr
Ort: Hörsaal I im Wilhelm-von-Pechmann-Haus

  1. Geeignet für Studierende aus allen Semestern. Keine Voraussetzungen!
  2. In Deutschland gehören je knapp 25 Millionen Menschen einer der 22 Landeskirchen der EKD bzw. der römisch-katholischen Kirche (aufgeteilt in 26 Diözesen) an. Neben den beiden „Großkirchen“ gibt es die Ostkirchen der byzantinischen und orientalischen Tradition sowie eine Vielzahl evangelischer Freikirchen. Die Übung vermittelt einen ersten Einblick in Leben, Lehre und Strukturen der verschiedenen Kirchen und Konfessionsfamilien in Deutschland und deren ökumenische Beziehungen. Für die Arbeit künftiger Pfarrerinnen und Pfarrer sind solche Grundkenntnisse unverzichtbar.
  3. Empfohlene Literatur:
    Konfessionskundliches Institut (Hg.): Was eint? Was trennt? Ökumenisches Basiswissen, Speyer 2. Auflage 2010.
  4. Unbenoteter Schein (2 LP) bei Teilnahme an allen Arbeitseinheiten.
  5. Hinweis: Der erste Block findet in Neuendettelsau statt, der zweite im Konfessionskundlichen Institut in Bensheim; für diese Exkursion müssen nur die Fahrtkosten aufgebracht werden, Unterkunft und Verpflegung werden kostenlos gestellt.
     

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Systematische Theologie und Philosophie

Übersicht Veranstaltungen Systematische Theologie und Philosophie
VL: 25 PS: 29 32 UE: 28 30 31 SE: 26 OS: 27
Veranstaltungen Systematische Theologie und Philosophie
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
25. VL Anthropologie und Christologie 3 3 Buntfuß
   
  1. Die Vorlesung ist verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Systematische Theologie, richtet sich aber auch an Studierende aller Semester. Die Vorlesung kann außer auf das Basismodul Systematische Theologie auch im Wahlpflicht­ oder Wahlbereich als systematisch-theologische Veranstaltung mit 3 Leistungspunkten angerechnet werden. Voraussetzung dafür ist die regelmäßige Teilnahme an der gesamten Veranstaltung.
  2. Die Vorlesung bildet den zweiten Teil eines dreisemestrigen Zyklus, in dessen Verlauf der gesamte dogmatische Stoff problemorientiert vermittelt wird. Dabei steht zunächst die jeweilige Lehrentwicklung im Vordergrund, bevor die spezifisch neuzeitliche Problemstellung behandelt sowie der aktuelle Diskussionsstand besprochen wird. Im zweiten Teil werden die Anthropologie und die Christologie, also die Lehre vom Menschen als Gottes Ebenbild und als Sünder sowie die Lehre von Christus (u. a. die Lehren von Person, Werk und Amt Christi) behandelt.
  3. Die Vorlesung besteht aus einem zweistündigen Vortrag und einem einstündigen Kolloquium, in dem Fragen beantwortet und gemeinsam diskutiert werden können.
     
26. SE Dogmatisches Sommerseminar 2 3 Buntfuß / Laube
   
  1. Das gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Laube (Bonn) geplante Blockseminar in den Semesterferien richtet sich an alle interessierten Studierenden, die mit Erfolg ein systematisch-theologisches Proseminar besucht und sich persönlich (nicht per Mail!) angemeldet haben.
    Das Seminar kann als systematisch-theologische Veranstaltung im Wahlpflicht­ oder Wahlbereich mit 2 Leistungspunkten angerechnet werden.
    Das viertägige Blockseminar entspricht einer Lehrveranstaltung von zwei Semesterwochenstunden und kann deshalb als systematisch-theologisches Hauptseminar angerechnet werden.
  2. Das diesjährige Dogmatische Sommerseminar ist der gemeinsamen Lektüre eines neuen Lehrbuches gewidmet (Christian Danz: Einführung in die Dogmatik, Darmstadt 2010).
    Danz unternimmt darin den innovativen Versuch, die klassischen dogmatischen Themen einführend zu besprechen und zugleich eine bewusst neuzeitlich-erkenntniskritische Perspektive auf die dogmatische Überlieferung ein­zunehmen. Im Blockseminar wird das Buch ausführlich besprochen und diskutiert.
  3. Als Voraussetzung für den Erwerb eines Scheines gelten die vollständige Teilnahme und die Bereitschaft zur Übernahme eines Referates. Es besteht die Möglichkeit, eine Hauptseminararbeit zu schreiben.
  4. Das Blockseminar findet statt vom 20.–23. Oktober im Studienhaus Schönwag bei Weilheim i. Obb. Eine Erstattung der Fahrt‑, Verpflegungs- und Übernachtungskosten wird beantragt und aller Voraussicht nach bis zu 50 % genehmigt (verbleibende Kosten für vier Tage ca. 50 EUR). Das Studienhaus Schönwag ist ein Selbstverpflegerhaus. Von daher wird die Mitarbeit bei der Zubereitung der Mahlzeiten erwartet.
     
27. OS Aktuelle Forschungsfragen der Systematischen Theologie 1   Buntfuß
   

Das Oberseminar richtet sich an alle DoktorandInnen und HabilitandInnen im Fach Systematische Theologie und dient der gemeinsamen Besprechung aktueller Forschungsfragen.

     
28. UE Theologisch-philosophische Klassikerlektüre 1 1 R. u. M. Fritz
   
  1. Voraussetzungen: systematisch-theologisches Proseminar, anrechenbar für den Wahlbereich, 1 LP.
  2. Die Übung richtet sich an alle Studierende, die Interesse an der Lektüre eines klassischen Textes aus dem Bereich Systematische Theologie/Philosophie haben und darüber zu abendlicher Stunde in ein angeregtes und anregendes Gespräch kommen wollen.
  3. Literatur wird in der konstituierenden Sitzung angegeben.
  4. Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme.
     
29. PS

Credo. Neuere Auslegungen des apostolischen Glaubensbekenntnisses

2 3 R. Fritz
   
  1. Keine Voraussetzungen, geeignet für alle Studierenden im Grundstudium, an­rechenbar für das Basismodul Systematische Theologie, 3 LP.
  2. Jeden Sonntag sprechen Christinnen und Christen überall auf der Welt das apostolische Glaubensbekenntnis. „Ich glaube … an Jesus Christus … geboren von der Jungfrau Maria … hinabgestiegen in das Reich des Todes … aufgefahren in den Himmel …“ Die Aussagen des Credo rufen regelmäßig Widerstände hervor: Jungenfrauengeburt, Höllenfahrt, Himmelfahrt – wer glaubt denn sowas? Im Proseminar lesen wir neuere Auslegungen des Apostolicum, die die historische Genese der Glaubensinhalte darlegen und sich zugleich darum bemühen, deren mögliche Bedeutung für religiöse Menschen der Gegenwart zu erhellen.
    Anhand der gemeinsamen Textlektüre werden zentrale Themen der Systematischen Theologie diskutiert und deren Arbeitsweisen eingeübt.
  3. Sekundärliteratur wird in der konstituierenden Sitzung angegeben.
  4. Scheinerwerb: regelmäßige Teilnahme inklusive intensiver Vorbereitung und Verfassen eines Essays; zusätzlich Proseminararbeit möglich.
     
30. UE Grundkurs: Wendepunkte der neueren Theologiegeschichte 1 1 M. Fritz
   
  1. Keine Zulassungsbedingungen; geeignet für alle Studierenden im Grundstudium; anrechenbar für das Basismodul Systematische Theologie; 1 LP.
  2. Gegenwärtiges systematisch-theologisches Denken findet in ständiger Auseinandersetzung mit der Geschichte des Christentums statt. Eine soli­de theologie- und geistesgeschichtliche Bildung ist daher unerlässlich, um einen Zugang zur Systematischen Theologie zu gewinnen. Das gilt insbesondere für die Zeit seit der Aufklärung, in der sich die Koordinaten des theologischen Denkens etwa gegenüber der Reformation einschneidend gewandelt haben. In der gemeinsamen Lektüre und Interpretation von theo­logischen und philosophischen Schlüsseltexten aus der fraglichen Epoche (Lessing, Semler, Kant, Schleiermacher, Strauß, Feuerbach) soll ein basales Verständnis der Grundbedingungen und ‑probleme neuzeitlicher Theologie vermittelt werden.
  3. Zur Vorbereitung empfohlen:
    Mühlenberg, E.: Epochen der Kirchengeschichte, Heidelberg 1980 (UTB; evtl. antiquarisch zu erwerben), ab S. 255.
    Die Quellen für die Lektüre werden in der Übung bekanntgegeben.
  4. Scheinerwerb: bei regelmäßiger Teilnahme.
    Die Veranstaltung findet am Dienstag von 14.45–16.15 Uhr statt, und zwar zu folgenden Terminen: 17.5., 24.5., 31.5., 7.6., 28.6., 5.7., 12.7.
     
31. UE Grundtexte der Ethik: John Stuart Mills „Utilitarismus“ 1 1 R. Fritz
   
  1. Keine Voraussetzungen, geeignet für alle Studierenden im Grundstudium, anrechenbar für das Basismodul Systematische Theologie, 1 LP.
  2. Federal Agent Jack Baur steht in der Krankenabteilung des Zentrums für Terrorabwehr. Er hat eine Spritze mit einem lebensrettenden Medikament in der Hand. Vor ihm liegen zwei Patienten in Lebensgefahr, einer ist ein Bekannter Baurs, der andere ein Terrorist. Eine mögliche Aussage des Terroristen wird Baur dabei helfen, einen geplanten Sprengstoffanschlag zu verhindern und hunderte von Menschenleben zu retten. Jack Baur zögert nicht, er injiziert das Medikament dem Terroristen. –  In dem sittlichen Urteil Baurs wird das Wohl vieler gegen das Wohl eines einzelnen abgewogen und als höher bewertet. Damit entspricht es einem Prinzip des Utilitarismus, wie es John Stuart Mill in seinem gleichnamigen Werk entwickelt.
    Die Übung vermittelt das ethische Konzept des Utilitarismus und führt in Grundbegriffe der Ethik ein. Dies geschieht erstmals auf der Basis des Konzepts „From teaching to learning“: Die Studierenden erarbeiten sich die thematischen und methodischen Inhalte selbstständig und vermitteln sie sich gegenseitig in drei Sitzungen. Näheres zur speziellen Methode und der Struktur der Übung ist zu erfahren in der ersten Sitzung am 10. Mai 2011 von 13.30–16.15 Uhr. Die beiden weiteren Einheiten der gesamten Gruppe finden zur selben Uhrzeit am 21. Juni und am 19. Juli statt.
  3. Zur Anschaffung empfohlen:
    Mill, John Stuart: Der Utilitarismus (1871), Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort v. Dieter Birnbacher, Stuttgart: Reclam 1985.
  4. Scheinerwerb: Bereitschaft zu intensiver, eigeninitiativer Arbeit, sowohl einzeln wie in Gruppen.
     
32. PS Wenn Moral konkret werden muss: Theologische Ethik in der Anwendung (Bioethik, Genethik, Wirtschaftsethik etc.) 2 3 Dietzfelbinger
   
  1. Transplantation, Klonen, Managergehälter, Informationsflut: Scheinbar haben diese Themen nichts miteinander zu tun. Gleichwohl: Bei allen Themen treten ethische Fragen auf, zu denen sich Evangelische Theologie verhalten muss. Wie das geschieht, welche Positionen es gibt, welche Fragen sich in der praktischen Diskussion der Ethik auftun, das ist Thema des Proseminars.
    Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte der Theologischen Ethik, ob Anfänger/innen oder Fortgeschrittene. Vorausgesetzt werden zum einen Bereitschaft und Lust an der Auseinandersetzung mit Fachliteratur, zum anderen das Interesse, das aus den Texten Erarbeitete auf die Praxis hin zu überprüfen. Ziel des Proseminars ist – neben der Textarbeit – die Einübung in die Diskussion aktueller ethischer Themen aus theologischer Perspektive. Die Übernahme eines Referates wird erwartet.
  2. Ausgehend von Begriffsklärungen und der Frage nach der Anwendbarkeit theologischer Ethik für die vermeintlich profanen Fragen des Lebens wie Wirt­schaft, Technik, Medizin, widmen wir uns während der sechs Blockveranstaltungen im Sommersemester den „Bereichsethiken“ (Martin Honecker) zu: Bio-Ethik, Gen-Ethik, Medizin-Ethik, Wirtschaftsethik. Bei solch schein­bar alltäglichen Fragen der Lebensgestaltung muss Moral konkret werden. Wir werden die vielfältigen Themen angewandter Ethik aus unterschiedlichen Blickwickeln beleuchten. Neben der Erarbeitung der Literatur legt das Proseminar Wert auf die Einübung in den praktisch-ethische Diskurs.
  3. Literaturempfehlung:
    grundlegend zur Ethik:
  • Fischer, Johannes: Grundkurs Ethik. Grundbegriffe philosophischer und theo­logischer Ethik, 2. Auflage, Stuttgart u.a. 2008
  • Körtner, Ulrich: Evangelische Sozialethik, Göttingen 1999
  • Suda, Max Josef: Ethik. Ein Überblick über die Theorien vom richtigen Leben, Böhlau 2005

    zur angewandten Ethik:
  • Fenner, Dagmar: Einführung in die Angewandte Ethik, Böhlau 2010
  • Knoepffler, Nikolaus: Angewandte Ethik, Böhlau 2009

Weitere Literatur wird zu Beginn des Proseminars vorgestellt. Ein Apparat mit Literaturliste und Referatsthemen sowie weiteren Materialien steht ca. zwei Wochen vor Beginn des Seminars bereit.     

  1. Neben der vorbereitenden Lektüre zu jeder Sitzung wird die Übernahme eines Referates und (nach Bedarf) eines Protokolls je Teilnehmerin und Teilnehmer erwartet. Eine Proseminararbeit zum Erwerb eines benoteten systematisch-theologischen Scheins kann gerne angefertigt werden (Umfang ca. 15 Seiten). Themen sind mit dem Dozenten abzustimmen.
  2. Termine (ACHTUNG: kurzfristige Änderung möglich, bitte Aushänge und In­ter­net beachten!): jeweils Mittwoch, 14.45 bis 18.00 Uhr:
    11. Mai 2011, 25. Mai 2011, 29. Juni 2011, 6. Juli 2011, 13. Juli, 20. Juli 2011.
  3. Rückfragen bitte an: dd@daniel-dietzfelbinger.de
     

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Philosophie

Übersicht Veranstaltungen Philosophie
VL: 33 SE: 35 PS: 34 UE: 36
Veranstaltungen Philosophie
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
33. VL Antike Philosophie und Rhetorik 3 3 Oesterreich
   

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen der antiken Philosophie der Rhetorik. Der erste Teil befasst sich mit der Entstehung der Redekunst bei den Sophisten und Platons Gegenentwurf einer philosophischen Rhetorik. Im zweiten Teil werden dann die drei rhetoriktheoretischen ‚Klassiker‘ Aristoteles, Cicero und Quintilian präsentiert und auf ihre implizite rhetorische Anthropologie befragt. Schließlich befasst sich der dritte Teil mit der kaiserzeitlichen Rhetorik des Erhabenen bei Pseudo-Longin und der christlichen Transformation der Rhetorik zur Hermeneutik bei Augustinus.
Die Veranstaltung ist Teil des Philosophie-Moduls und eignet sich für das Philosophicum.

     
34. PS Platon: Phaidros 2 3 Oesterreich
   

Der ‚Phaidros‘ gehört zu den sogenannten ‚Meisterdialogen‘ Platons. Der the­ma­tische Mittelpunkt des ersten Dialogteils bildet das Phänomen des Erotischen; der des zweiten Teils die Theorie einer neuen philosophischen Rhetorik. So bietet sich für unsere geplante Lektüre an, einmal der Frage nachzugehen, in welchem philosophischen Zusammenhang Erotik und Rhetorik bei Platon stehen.
Das Textseminar kann als Teil des Philosophie-Moduls gewählt werden und eignet sich für das Philosophicum.

     
35. SE Lukrez: Über die Natur 2 3 Oesterreich
   

Neben dem Platonismus, dem Aristotelismus und der Stoa bildet der Epikureismus eine der wichtigsten Hauptströmungen der Philosophie der Antike. In Lukrez’ Schrift ‚Über die Natur‘ finden wir eine originelle dichterische Darstellung des epikureischen Gedankengutes. Zu den hier abgehandelten systematischen Topoi gehören die materialistische Lehre von der Natur, die Kritik an der antiken Götterlehre und die konnaturale Ethik des menschlichen Glückes.

Das Seminar eignet sich besonders zur vertiefenden Vorbereitung auf das Philosophicum.
Textgrundlage:
Lukrez, Von der Natur, lat.-dt., hg. v. H. Diels, Düsseldorf/Zürich 1991. (Sammlung Tusculum)

     
36. UE Übung zur Philosophie der Rhetorik
(Kompaktseminar)
2 2 Oesterreich
   

Die Übung bietet für alle Studierenden die Gelegenheit, ihre persönliche Kompetenz im selbstständigen Denken und Reden zu trainieren. Ausgehend von frei gewählten philosophischen Themen soll sie dazu befähigen, kleine selbst entworfene philosophische Reden vorzutragen und in der kontroversen Situation der Disputation erfolgreich zu vertreten.
Diese Übung kann als Teil des Philosophie-Moduls gewählt werden. Sie setzt die persönliche Bereitschaft zu intensiver Mitarbeit und zur Selbstkritik voraus.

Teilnehmerzahl: mindestens 6 und maximal 12.
Termin des Kompaktseminars: 19.–20. Mai 2011
Konstituierende Sitzung und Vorbesprechung: Donnerstag, 5. Mai 2011, 16.15 Uhr
Ort: Seminarraum 3

     

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Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft

Übersicht Veranstaltungen Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft
VL: 37 UE: 38 41 PS: 40 SE: 39
Veranstaltungen Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
37. VL Aufgaben einer interkulturellen und ökumenischen Theologie 3 3 Becker
   
  1. Es handelt sich um eine zwischenprüfungs- und examensrelevante Vorlesung für alle Semester, die auch für Eingeschriebene am Studienseminar Pfarrverwalter- und Pfarrverwalterinnenausbildung geeignet ist. Die Vor­lesung wird im Rahmen des modularisierten Grundstudiums im Wahlpflichtbereich mit 3 SWS und 3 LP angerechnet.
  2. Die Vorlesung führt ein in die Probleme unserer Wahrnehmung anderer Menschen als Fremde, Andersgläubige und Migranten. Sie berücksichtigt die Veränderungen des gegenwärtigen Diskurses. Ausgehend vom biblischen Zeugnis konfrontiert sie den alten, manchmal schroffen Missionsbegriff mit den Herausforderungen einer einladenden Kirche in der Gegenwart. Weiter werden zur Sprache kommen: die Frage von Religion und Gewalt im kolonialen Kontext, Erkenntnisse aus der ethnografischen und interkulturellen Fotografie, Funktion und Bedeutung von Begriffen wie In­kul­turation, Synkretismus und Hybridität, die Neubestimmung von Dialog und Zeugnis in ökumenischen Kontexten, die gegenwärtige Begegnung und Herausforderung durch den Islam etc. Auswärtige Fachkräfte werden Spezialfragen erläutern. Ein Besuch im Centrum Mission EineWelt und einer Moschee ist geplant. Es wird Gelegenheit sein, die angesprochenen Fragen im Plenum zu diskutieren.
  3. Es kann eine mündliche Prüfung abgelegt werden, die für Zwischenprüfung oder Erstes Theologisches Examen relevant ist.
  4. Zur begleitenden Lektüre wird empfohlen:
  • Leitfaden ökumenische Missionstheologie, hg. von C. Dahling-Sander / A. Schultze / D. Werner, Gütersloh 2003
  • Hagemann, L., Christentum contra Islam. Eine Geschichte gescheiterter Beziehungen, Darmstadt 1999
  • Sundermeier, T., Den Fremden verstehen. Eine praktische Hermeneutik, Göttingen 1996
     
38. UE Übung zur Vorlesung 2 2 Becker
   
  1. Die Übung wird im Rahmen des modularisierten Grundstudiums im Wahl­pflicht­bereich mit 2 SWS und 2 LP angerechnet.
  2. Die Veranstaltung soll die Vorlesung ergänzen und vertiefen und führt in ausgewählte Literatur ein. Beginn und weitere Terminabsprachen am Dienstag, dem 3. Mai 2011, im Anschluss an die Vorlesung.
     
39. SE Orientalische Christen in der Begegnung mit dem Islam: Seminar (geblockt) mit Studienreise nach Beirut und Damaskus (Reisetermin: 29.8.–5.9.2011) 4 4 Becker / Gloël
   
  1. Studierende aller Semester können ohne weitere Voraussetzungen an die­sem Seminar teilnehmen. Die Veranstaltung ist ebenfalls für Teilneh­men­de am Studienseminar Pfarrverwalter- und Pfarrverwalterinnenausbildung geeignet. Die Lehrveranstaltung wird mit 4 LP im Rahmen des modularisierten Grundstudiums im Wahlpflichtfachbereich angeboten. Sie ergänzt und erweitert die Vorlesung „Aufgaben einer interkulturellen und ökumenischen Theologie“ und gehört zum Modul „Entwicklungen in Christentum und Islam der Neuzeit“.
  2. Der Libanon ist ein ideales Einstiegsland für das Kennenlernen des arabischen Raums mit seinen Bürgerinnen und Bürgern aus Islam und Christentum. Aufgrund der starken christlichen Minderheit und der starken Orientierung des Landes an Europa gibt es eine große Toleranz gegenüber anderen Bräuchen und Traditionen. Mit seinen unzugänglichen Gebirgen war der Libanon immer ein Zufluchtsort verfolgter Minderheiten.
    Wir werden in Beirut in der Near East School of Theology (NEST) unter­gebracht sein und einen Studientag mit den dortigen Studierenden gestalten. Die NEST ist eine kirchliche Hochschule evangelischer Prägung mit öku­menischen Kontakten in der gesamten Mittelostregion. Vermittelt durch den Middle East Council of Christian Churches werden wir mit Vertretern der armenischen Kirche, der Maroniten usw. wie auch mit Repräsentanten von Schiiten und Sunniten zusammentreffen. Dazu kommen Begegnungen mit der National Evangelical Church (Habib Badr) sowie der deutschen Auslandsgemeinde. Auch ein Besuch in den Schneller-Schulen und in einem Flüchtlingslager der Palästinenser ist geplant. In Damaskus sehen wir die Omayadenmoschee und sind zu Gast bei den Melkiten und der Syrisch-orthodoxen Kirche. Als antike Stätten stehen Baalbek und Byblos auf dem Programm. Über den genauen Reiseverlauf wird ein Flyer informieren.
    Die Reiseleitung vor Ort liegt in den Händen von Pfarrer Hans-Martin Gloël, der einige Jahre in der deutschen Gemeinde in Beirut gearbeitet hat. Abhängig von Zuschüssen, hoffen wir die Reise für etwa 450 Euro anbieten zu können. Anmeldefrist ist der 1. Juni 2011. Die Zahlung des vollen Reisepreises muss bis zum 15. Juni 2011 erfolgen. Die konstituierende Sitzung des Seminars findet am 17. Mai 2011 um 19:00 Uhr in Hörsaal 1 statt.
  3. Für das Fach Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft kann eine vorgezogene mündliche Prüfungsleistung in Ersatz eines exegetischen Faches erbracht werden. Es besteht auch die Möglichkeit des Erwerbs eines Scheins zum „Nachweis der Beschäftigung mit einer lebendigen nicht‐christlichen Religion“ (§ 5 h der neuen Bayer. Prüfungs­ordnung für die Theologische Aufnahmeprüfung). Das Seminar kann auch ohne die genannten Abschlüsse besucht werden.
  4. Literaturhinweise:
  • Nelles Guide Syrien – Libanon, München 2010
  • Macht – Ohnmacht – Erlöschen? Zu Besuch bei orientalischen Christen, hg. von Hans-Martin Gloël und Dirk Wessel, Nürnberg 2009
  • Martin Tamcke, Christen in der islamischen Welt, München 2008
     
40. PS „Unser Verhältnis zum Buddhismus“
Beantwortung religionswissenschaftlicher Grundfragen am Beispiel einer Religion aus dem Osten, die sich im Westen zunehmender Attraktivität erfreut
2 3 Fischer
   

Unser Verhältnis zum Buddhismus
„Was zeichnet den fernöstlichen Buddhismus in seiner Attraktivität im Unterschied zu anderen Religionen wie dem Christentum aus?“

  1. Das Proseminar ist offen für Studierende aus allen Semestern. Es stellt besonders für Studienanfänger ein Angebot dar, aber auch für höhere Semester mit Interesse am Thema. Die Veranstaltung kann für die Abgeltung des Wahlpflichtmoduls „Interkulturelle Theologie“ sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium besucht werden. Ein Teilnahmeschein (2 LP) ist bei regelmäßiger Beteiligung incl. Kurzreferat erhältlich. Weitere Leistungs­punkte (3 LP) sind durch das Ablegen der Modulabschlussprüfung erhältlich, d. h. entweder durch das Bestehen einer mündlichen Prüfung unter Bezug auf die Inhalte des Proseminars inklusive Literatur oder bei Vorlage einer schriftlichen Arbeit abzulegen ist.
  2. Ziel des Proseminars ist das Erlernen religionswissenschaftlicher Methoden und das nähere Kennenlernen des Buddhismus als einer fremden, lebenden und in Europa praktizierten Religion. Dazu beschäftigen wir uns mit seiner inneren Struktur, seinem Selbstverständnis und seiner Theologie in Geschichte und Gegenwart unter Bezug auf Originaltexte, Quellen und Selbst­beschreibungen. Als Sekundärliteratur werden buddhistische, reli­gions­wissenschaftliche und theologisch-interkulturelle Texte zu lesen und in Auszügen zu referieren sein.
  3. Empfohlene Literatur, auch zur Vorbereitung (im Handapparat, Bibliothek bereitgestellt):
  • Bechert, Heinz: Die Erneuerung des asiatischen und die Entstehung des abendländischen Buddhismus. In: Bechert, Heinz / Gombrich, Richard: Die Welt des Buddhismus. Geschichte und Gegenwart, München 2002: Orbis.
  • Borsig, Margaretha von: Lotos-Sutra. Sutra von der Lotos-Blume des wunderbaren Gesetzes, Freiburg im Breisgau 2009: Herder.
  • Brück, Michael von: Buddhismus. Grundlagen – Geschichte – Praxis, Gütersloh 1998: Gütersloher (Gütersloher Taschenbücher 723).
  • Buddha / Oldenberg, Hermann / Bechert, Heinz: Reden des Buddha. Lehre, Verse, Erzählungen, Freiburg im Breisgau 1993: Herder (Herder-Spektrum 4112).
     
41. PS Um unser Verhältnis zum Buddhismus zu klären (geblockt) 1 1 Fischer
   

„Teilnehmende Beobachtung und Selbsterfahrung fernöstlicher Meditation als Christ/in“

  1. Die Übung kann auch unabhängig vom Proseminar besucht werden. Sie ist offen für Studierende aus allen Semestern. Die Veranstaltung kann für die Abgeltung des Wahlpflichtmoduls „Interkulturelle Theologie“ sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium besucht werden. Ein Teilnahmeschein (1 LP) ist durch die Teilnahme an der Blockveranstaltung inklusive Vor- und Nacharbeit erhältlich.
  2. Verlauf der Übung
    Blockveranstaltung an der AHS mit der evangelischen Theologin Gundula Meyer am 1./2.7.2011. An den eineinhalb Tagen geht es zunächst darum fernöstliches Meditieren unter fachlicher Anleitung zu üben und, falls hilfreich, theologisch zu deuten.
    Möglicherweise wird zusätzlich eine Exkursion mit dem Besuch eines buddhistischen Zentrums in Süddeutschland angeboten (Termin wird noch bekannt gegeben).
  3. Empfohlene Literatur zur Vorbereitung:
  • Brück, Michael von / Lai, Whalen / Küng, Hans: Buddhismus und Christentum. Geschichte, Konfrontation, Dialog, 2. Aufl., Sonderausg. München 2000: Beck.
  • Dehn, Ulrich: Das Klatschen der einen Hand. Was fasziniert uns am Buddhismus?, Hannover 1999: Lutherisches Verlagshaus.
  1. Die Übung steht in Zusammenhang mit der Übung Nr. 61 von Jörg Dittmer (Philosophie und Theologie des Einen) und kann als Ergänzung und Vertiefung seiner Übung aufgefasst, aber natürlich auch unabhängig davon be­sucht werden.
     

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Praktische Theologie

Übersicht Veranstaltungen Praktische Theologie
VL: 42 SE: 45 50 51 PS: 48 UE: 43 44 46 49 OS: 47
Veranstaltungen Praktische Theologie
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
42. VL Evangelische Seelsorge 2 2 Raschzok
   
  1. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium und ist ohne Voraussetzungen zu besuchen. Im modularisierten Studium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet.
  2. Die Vorlesung führt in die jedem getauften Christen mögliche Kunst ein, evangelische Seelsorge als Begleitung anderer vom Evangelium her auszuüben. Dazu wird als Kontext eine elementare Lehre vom christlichen Leben im Sinne einer die Sorge für den Nächsten und für die eigene Lebensgestalt pflegenden christlichen Lebenskunst entfaltet. Im Dialog mit wic­tigen Seelsorgekonzeptionen und den die Seelsorge und ihre Praxis eng berührenden Human- und Sozialwissenschaften wird eine „christusbezogene Seelsorge“ vorgestellt, die ihr besonderes Anliegen darin sieht, dass sie im seelsorgerlichen Gespräch zu einer heilenden Begegnung mit Christus und den von ihm ausgehenden Kräften führen will. Auf exemplarische Weise wird damit, ergänzt durch konkrete Praxisbeispiele, ein Zugang zur gegenwärtigen Theoriediskussion der Seelsorgetheorie erschlossen.
  3. Zur Vorbereitung wird als Lektüre empfohlen:
    Merle, Kristin / Weyel, Birgit (Hg.), Seelsorge. Quellen von Schleiermacher bis zur Gegenwart (UTB 3276), Tübingen 2009
     
43. UE Evangelische Aszetik II 2 2 Raschzok mit Team Aszetik-Institut
   
  1. Die auf zwei Semester angelegte, regelmäßig angebotene Einführung in die Evangelische Aszetik als derjenigen Teildisziplin der akademischen Praktischen Theologie, die sich mit der Gestalt des persönlich gelebten Glaubens beschäftigt, vermittelt in Verbindung mit der „Praxiswoche evangelische Spiritualität“ ein Grundlagenstudium christlicher Frömmigkeit. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester und auch für Gaststudierende geeignet. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet. Die beiden Teile der Lehrveranstaltung sind so konzipiert, dass sie auch einen Einstieg im Sommersemester zulassen.
  2. Die Lehrveranstaltung wird in Kooperation mit einem Team des Instituts für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule verantwortet, dem Prof. Dr. Christel Keller-Wentorf, Prof. Dr. Manfred Seitz, Prof. Dr. Rein­hard Thöle, Pfarrer Dr. Gerhard Knodt, Prof. Dr. Petra Heldt (Jerusalem) und Pfarrer Dr. Roland Fritsch angehören. In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Inhalte, Methoden und Fragestellungen eines geistlichen Lebens in evangelischer Perspektive exemplarisch vorgestellt und in den Diskursen der akademischen Theologie verortet. Dabei werden die Studierenden auf persönlicher wie fachwissenschaftlicher Ebene mit der Geschichte und Gegenwart der christlichen Frömmigkeit vertraut gemacht. Sie sollen darüber einen verantworteten eigenen Standort gewinnen und den gelebten Glauben theologisch verorten können. Damit erlernen sie zugleich die wissenschaftlichen Grundlagen für die Reflexion geistlicher Erfahrung in den unterschiedlichen Frömmigkeitsformen und werden mit dem breiten Spek­trum des geistlichen Lebens der christlichen Kirchen vertraut gemacht.   Der Schwerpunkt der Übung „Evangelischen Aszetik II“ liegt auf den Themen Mysterium und Sakrament, Discretio (Kunst der Unterscheidung), Glaubensgemeinschaft und den Formen einer Lebensgestaltung aus dem christlichen Glauben.
  3. Als erste Orientierung zum Fach Evangelische Aszetik wird empfohlen:
    Manfred Seitz, Art. Askese, IX. Praktisch-theologisch, in: TRE 4 (1979), 250–259
  4. Ergänzend zu der zweiteiligen Einführung wird – voraussichtlich vom 26.–30.9.2011 – eine Praxiswoche evangelischer Spiritualität angeboten, deren Ort und Termin noch nicht endgültig feststehen. Über die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Teilveranstaltungen des Grundlagenstudiums Evangelische Aszetik wird ein Zertifikat ausgestellt.
     
44. UE Geschichte des evangelischen Pfarrberufs 2 2 Raschzok
   
  1. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium und ist ohne Voraussetzungen zu besuchen. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet.
  2. Eine zusammenfassende Geschichte des evangelischen Pfarrberufs von der Reformation bis zur Gegenwart stellt ein entscheidendes Forschungsdesiderat an der Schnittstelle der Fächer Praktische Theologie und Kirchengeschichte dar. Letztmals hat der Jenaer Praktische Theologe Paul Drews 1905 diesen Versuch mit seiner Monografie „Der evangelische Geistliche in der deutschen Vergangenheit“ unternommen. Ausgehend von diesem „Klassiker“ wird in der Übung seither erschienene Literatur zur Geschichte des evangelischen Pfarrberufs gesichtet, ausgewertet und kritisch diskutiert. Ziel ist es, mittels ausgewählter Veröffentlichungen ein gegen­wärtig zu verantwortendes Bild der Geschichte dieses Schlüsselberufes der Volkskirche zu gewinnen, mit dessen Hilfe zugleich auch aktuelle Fragestellungen des evangelischen Pfarrberufes historische Tiefenkonturen er­halten und dadurch verständlicher werden.
  3. Für einen ersten Zugang wird neben den Artikeln in den einschlägigen theologischen Lexika (RGG3, RGG4, TRE) empfohlen:
    Greiffenhagen, Martin (Hg.), Das evangelische Pfarrhaus. Eine Kultur- und Sozialgeschichte, Stuttgart 2. Auflage 1991
     
45. SE Homiletisches Hauptseminar 4 4 Raschzok/
Kemnitzer
   
  1. Zulassungsvoraussetzungen sind in der Regel die absolvierten Proseminare in den Fächern Altes und Neues Testament sowie Praktische Theologie (Homiletisch-Liturgisches Proseminar). Wegen der auf 16 Personen begrenzten Teilnehmerzahl ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Ein entsprechender Aushang hängt in der letzten Lehrveranstaltungswoche des Wintersemesters 2010/2011 am Schwarzen Brett vor der Mensa aus. Vorausgesetzt wird ebenfalls auch die Bereitschaft zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung Nr. 46 „Gottesdienstpraxis“.
  2. Mit diesem arbeitsintensiven Seminar wird eine persönliche Einführung in die methodisch verantwortete Praxis der Predigt im sonntäglichen Hauptgottesdienst vermittelt und in die Grundlagen der Gottesdienstgestaltung eingeführt. Die Studierenden lernen mit Hilfe eines schriftlich vorliegenden Arbeitsmodells die einzelnen Schritte der Predigt- und Gottesdienstvorbereitung kennen und vollziehen diese dann am Beispiel ihres ausgewählten biblischen Predigttextes für ihren jeweiligen Gottesdienst durch im Verlauf des Seminars schriftlich abzuliefernde eigene Vorbereitungsschritte nach. Die begleitenden Gesprächsgruppen helfen bei der persönlichen Abklärung und dienen dem gemeinsamen Austausch. Parallel werden wesentliche Texte zur Theorie der Predigt und des Gottesdienstes erarbeitet. Die Studierenden gestalten an den ersten vier Sonntagen des Monats Juli (3., 10., 17. und 24.7.2011) in der Schwanenritterkapelle der Ansbacher St. Gumbertuskirche, an den Gottesdienststationen der Kirchengemeinde Ansbach St. Johannis, im Hochschulgottesdienst in Neuendettelsau St. Laurentius und in Unterrottmannsdorf die Gottesdienste zusammen mit den je­weiligen Gemeinden. Die eigene Praxiserprobung wird abschließend kritisch reflektiert. Die Gottesdienstpraxis und ihre Reflexion vollzieht sich dabei im Rahmen der eigenständig angebotenen und mit dem Seminar kombinierten Übung Nr. 46 „Gottesdienstpraxis“.
  3. Als vorbereitende und begleitende Literatur wird empfohlen:
    Engemann, Wilfried, Einführung in die Homiletik, Tübingen und Basel 2002  
    Raschzok, Klaus, „Methode der Predigt“. Vom homiletischen Nutzen einer zeitgenössischen Künstlertheorie, in: ZThK 97.2000, S. 110–127
     
46. UE Gottesdienstpraxis (geblockt) 2 2 Raschzok / Kemnitzer
   
  1. Die Lehrveranstaltung setzt den gleichzeitigen Besuch des Homiletischen Hauptseminars (Nr. 45) voraus.
  2. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Gottesdienste des Homiletischen Hauptseminars von den Teilnehmern praktisch vorbereitet, konkret gestaltet und anschließend kritisch reflektiert.
  3. Vorbereitende Lektüre siehe unter Nr. 45.
     
47. OS Aktuelle Forschungsfragen Praktischer Theologie (geblockt) 1   Raschzok /
v. Heyl
   

Gegenstände des im Sommersemester 2011 in Gestalt von Gruppen- und Einzelgesprächen mit individueller Terminvereinbarung durchgeführten Oberseminars sind Arbeitsvorhaben des Doktoranden- und Habilitandenkreises am Lehrstuhl für Praktische Theologie, die vorgestellt, diskutiert und kritisch begleitet werden. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen und werden um persönliche Anmeldung beim Lehrstuhlinhaber bzw. Privatdozent Dr. Andreas von Heyl gebeten.

     
48. PS Religionspädagogisches Proseminar 2 3 Kemnitzer
   
  1. Das Proseminar ist Bestandteil des Basismoduls Praktische Theologie und rich­tet sich an Studierende im Grundstudium. Es kann ohne Vorkenntnisse be­sucht werden. Das erfolgreich absolvierte Religionspädagogische Proseminar ist Voraussetzung für den Besuch des Religionspädagogischen Hauptseminars mit Unterrichtspraxis, das regelmäßig im Wintersemester angeboten wird.
  2. „… und lehret sie …“ (Mt 18,18). Pädagogische Fragen zählen zu den Grunddimensionen der Praktischen Theologie. Im Proseminar werden zentrale religionspädagogische Theoriebildungen in Geschichte und Gegen­wart durchdacht und Wege und Methoden der Religionsdidaktik erarbeitet. Hierbei werden religionspädagogische Herausforderungen, Forschungsfragen und Arbeitsweisen erschlossen. Das Proseminar vermittelt Basiskompetenzen für die Reflexion der pädagogischen Dimension christlichen Glau­bens, insbesondere für die sachgerechte Beurteilung der Gestaltung von Religionsunterricht. Das Proseminar übt damit zugleich elementare Arbeitsweisen des Faches Praktische Theologie ein.
  3. Zur Vorbereitung kann gelesen werden:
    Ladenthin, Volker, Bildung, in: Weyel, Birgit / Gräb, Wilhelm (Hg.), Handbuch für Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 17–28
    Schweitzer, Friedrich, Pädagogik, a.a.O., 760–769
    Feige, Andreas / Dressler, Bernhard, Religion in der Schule, a.a.O., 65–-660
  4. Voraussetzung für den Erwerb eines Proseminarscheines ist die qualifizierte Teilnahme. Diese wird neben der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen durch für jede Sitzung anzufertigende Essays dokumentiert.
     
49. UE Kirche und Recht (geblockt) 2 2 Böttcher
   

Termine: jeweils Freitag 13. Mai 2011, 27. Mai 2011, 17. Juni 2011, 24. Juni 2011, 1. Juli 2011, jeweils 9.00–13.00 Uhr
Nach Absprache besteht die Möglichkeit, die letzten beiden Termine auf einen Tag zusammenzulegen.
Ort: Seminarraum 3

  1. Die Vorlesung ist für alle Semester geeignet und bedarf keiner besonderen Vorbereitung. Sie orientiert sich überwiegend an der praktischen Anwendung des Kirchenrechts in Pfarramt und Gemeinde und bringt hierzu zahlreiche Fallbeispiele. Ferner wird eingehend das Verhältnis von Staat und Kirche dargestellt mit seinen Bezügen auf die Gestaltung innerkirchlichen Rechts. Für Rückfragen und vertiefende Ergänzungen bleibt genügend Raum. Es wird gebeten, zu den Vorlesungsterminen jeweils die in der Bibliothek vorhanden Rechtssammlungen der ELKB („Grüner Heinzel“) mitzubringen.
  2. Inhalt: Einleitend werden die Aufgabe und die Bedeutung des Kirchenrechts sowie die Unterschiede von katholischem und evangelischem Kirchenrecht dargestellt und herausgearbeitet. Bezogen auf die Evang.-Luth. Kirche in Bayern werden in einem kurzen Überblick deren verfassungsmäßige Wurzeln und Entwicklung sowie im Einzelnen ihr struktureller Aufbau und ihre Verfassung dargestellt (einschließlich des Rechts der kirchenleitenden Organe und der kirchlichen Rechtsetzung). Im Bereich des innerkirchlichen Rechts werden v. a. das Recht der Kirchengemeinden (Aufgaben und Bedeutung des Kirchenvorstands, Finanzierung kirchengemeindlicher Arbeit, Aufsicht über Kirchengemeinden, Kooperationen) und der Dekanatsbezirke (Organe und deren Aufgaben, neue Strukturen der Dekanatsbezirke) näher behandelt, sowie das kirchliche Mitgliedschaftsrecht, in Grundzügen das Recht der kirchlichen Mitarbeitenden, ferner das Pfarrerdienstrecht (einschließlich Pfarrstellenbesetzungsrecht) sowie der kirchliche Rechtsschutz. Dargestellt wird ferner das Verhältnis von Staat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union (Modelle des Verhältnisses von Staat und Kirche; Grundsätze dieses Verhältnisses nach dem GG und in der Europäischen Union; exemplarisch: Fragen des Religionsunterrichts und der Kirchenfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland und im europäischen Vergleich).
  3. Literaturempfehlung zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre:
  • Wall, Heinrich de / Muckel, Stefan, Kirchenrecht, C. H. Beck Verlag München 2009
  • Campenhausen, Axel Freiherr von / Wall, Heinrich de, Staatskirchenrecht, C. H. Beck Verlag München 2006
  • Link, Christoph, Kirchliche Rechtsgeschichte, C. H. Beck Verlag München 2009
     
50. SE Ein Jahr Kirche, manchmal zwei.
Bedingungen, Formen und Perspektiven evangelischer Konfirmandenarbeit (s. Nr. 74)
2 2 Eyselein
   
  1. Zielgruppe: Studierende aller Semester
         Verwendbarkeit: Wahlbereich
  2. Die meisten Jugendlichen, die als Kinder getauft wurden, tauchen in ihren Gemeinden (erst) als Konfirmanden wieder auf. Dazu kommt eine nicht unbeträchtliche Zahl bisher nicht Getaufter. Je nach Konzept der Konfirmandenarbeit sind sie für ein bis zwei Jahre bereit, relativ freiwillig regelmäßig den „Konfirmandenunterricht“ zu besuchen. Für viele ist diese temporäre Partizipation allerdings mit der Konfirmation wieder beendet. Das starke Anliegen eines „Einlebens in die Gemeinde“ auf der Anbieterseite scheint sich nur in Ausnahmefällen zu erfüllen. Dennoch erinnern sich später vom Gemeindeleben Distanzierte oftmals an ihre Konfirmandenzeit als wichtige Lebensphase.
    Das Bemühen um diese Jugendlichen, die als künftige Eltern Schlüsselpersonen christlicher Traditionsweitergabe sein werden, ist deshalb seit langem groß.
    Wie kann der „Lernort Gemeinde“ hier so gestaltet werden, dass er Konfirmandinnen und Konfirmanden hilft, in dieser begrenzten Zeit Schritte zu gehen, durch die sich ihre Entwicklung zu Erwachsenen mit dem Raum gelebten christlichen Glaubens in der Kirche verbindet?
    Hierzu bedarf es theologischer und didaktischer Entscheidungen, die den Besonderheiten von Konfirmandenarbeit gegenüber schulischem Religionsunterricht gerecht werden. Das Seminar fragt nach den theologischen Kriterien, entwicklungspsychologischen und jugendkulturellen Bedingungen von Konfirmandenarbeit und Konfirmation, stellt wichtige Konzepte und Modelle vor und bahnt praktisch-theologische Orientierungen der Teilnehmenden für diesen künftigen Arbeitsbereich an.
  3. Vorbereitung:
    Adam, G., Art. Konfirmation, Konfirmandenunterricht: LexRP (Lexikon der Religionspädagogik) I, 1086–1091.
    Handbuch für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, hrsg. vom Comenius-Inst. in Verb. mit dem Verein KU-Praxis, Gütersloh 1998.
  4. Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und Übernahme von Seminarbeiträgen; benoteter Schein auf Grundlage einer schriftlichen Ausarbeitung.
  5. Zeit: Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
    Beginn: 9.5.2011
    Ort: Saal DSH, Waldstr. 5, 1. Stock
     
51. SE „Seelsorge lernen“ – ein Seelsorgeseminar mit supervidierter Tätigkeit in einem Praxisfeld (Krankenhaus/Seniorenheim)
(geblockt; Termin: voraussichtlich 1.–13.8.2011)
2 2 v. Heyl / Schweizer
   

Seelsorger/in zu sein ist zwar auch ein Charisma, vor allen Dingen aber ist es ein „Handwerk“, das man lernen kann. Das Seminar bietet erste Schritte hierzu an.

Das Seminar erstreckt sich über die beiden ersten Wochen der Semes­ter­ferien. (Achtung! Die Mensa hat in dieser Zeit geschlossen, es ist also Selbstverpflegung erforderlich.) Die Gruppensitzungen finden vormittags von 9.00 bis 12.00 Uhr statt. Die Nachmittage sind vorgesehen für das Verfassen von Gesprächsprotokollen, für Einzelsupervisionen und natürlich für Besuche im Praxisfeld (mehrheitlich in der Clinic Neuendettelsau, evtl. auch in einem der hiesigen Seniorenheime. Erwartet werden ca. 6 Stunden wöchentlicher Besuchsarbeit). Die Reflexion der Besuche geschieht in den morgendlichen Gruppensitzungen. Das Seminar orientiert sich an den Zielen und Methoden der Klinischen Seelsorgeausbildung (KSA). Es beinhaltet Methoden wie z.B. Verbatimbesprechung, Rollenspiel, Gruppengespräch, Körperübungen, Selbsterfahrung, Einzelsupervision. Es wird die Anfertigung von mindestens drei Gesprächsprotokollen erwartet. Das Seminar ist für Studierende aller Semester geeignet. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Vorgespräch mit der Leitung und das Ausfüllen eines Fragebogens. Das Seminar ist geeignet für Studierende aller Semester, auf Wunsch kann ein Schein erworben werden (Referat oder Arbeit).
Die Teilnehmer/innenzahl ist auf acht Personen begrenzt. Die Vorgespräche finden am Nachmittag und Abend des 20.6. und 21.6. statt. Persönliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 9.6. im Sekretariat der Praktischen Theologie (Eintragung in die Liste der Vorgespräche, Erhalt des Fragebogens).
Termine der Seminarsitzungen: täglich im Zeitraum zwischen dem 1.8. und 13.8., ausgenommen Wochenende 6./7.8.

     

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Theologische Frauenforschung / Feministische Theologie

Übersicht Veranstaltungen Theologische Frauenforschung / Feministische Theologie
VL: 52 SE: 55 UE: 53 OS: 54
Veranstaltungen Theologische Frauenforschung / Feministische Theologie
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
52. VL Einführung in die feministische/geschlechtergerechte Exegese I 2 2 Jost
   

verschoben auf WS 2011/2012

     
53. UE Lektüre: Queertheologie: Die „unanständige (indecent)“ Theologie von Marcella Althaus-Reid u. a. (s. Nr. 12) 2 2 Jost / Strecker
   

verschoben auf WS 2011/2012

     
54. OS Gender, Sprache und Gewalt
(geblockt)
2 3 Jost
    verschoben auf WS 2011/2012      
55. SE Seminar für DoktorandInnen 1   Jost
    verschoben auf WS 2011/2012      

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Sprachen

Übersicht Veranstaltungen Sprachen
SK: 56 57 58 62 64 66 UE: 59 61 65 IK: 60 63
Veranstaltungen Sprachen
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
56. SK Latein II 6 12
(bei bestandener
Prüfung)
Mülke
57. SK Griechisch I 6 12 Dittmer
58. SK Griechisch II 6 12
(bei bestandener
Prüfung)
Mülke
59. UE Neutestamentliche Lektüre 1 1 Mülke
60. IK Griechischer Integrationskurs zur Examensvorbereitung 2 2 Mülke
   
  1. Anforderungen: Graecum.
  2. Inhalt/Ablauf: Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung wird auf der Lektüre aus den Paulusbriefen liegen, um das sichere (Wieder‑)Einlesen in diesen, auch stilistisch so eigentümlichen Autor zu fördern. Daneben sollen aber en bloc auch einzelne große Themen der griechischen Grammatik wiederholt werden, bei Interesse auch gern an konzentrierten „Grammatiktagen“.
  3. Literatur:
    Es wird empfohlen, vor Beginn der Veranstaltung einen beliebigen Grundwortschatz Neues Testament (mit den unregelmäßigen Verben) eingehend zu wiederholen.
     
61. UE

Philosophie und Theologie des Einen.
Antike Grundlagen der pluralistischen Religionstheologie

2 2 Dittmer
   
  1. Für interessierte Studierende aller Semester (ab Griechisch II!); Wahlbereich, 2 LP.
  2. In den letzten Jahren ist verstärkt die so genannte pluralistische Religionstheologie ins öffentliche Bewusstsein getreten, der zufolge die weltweit etablierten verschiedenen Religionssysteme gleichsam wie verschiedene Spra­chen versuchen, Antworten auf das Fragen aller Menschen nach dem letzten Geheimnis des Lebens zu geben. Dabei werden ihre Antworten zwar nicht aus der Innenperspektive der Gläubigen einer bestimmten Religion, wohl aber aus der Außenperspektive des vergleichenden wissen­schaftlichen Zugriffs als grundsätzlich in gleicher Weise legitim und wertvoll betrachtet. An der Augustana-Hochschule wurde diese Position u.a. durch den Vortrag von Prof. Perry Schmidt-Leukel am Augustanatag 2009 vertreten.
    Dieser theologische Ansatz ist nicht so neu, wie es manchmal erscheinen mag. Vielmehr greift er auf ein in der europäischen Philosophie- und Geistesgeschichte weit verbreitetes Gedankenmuster zurück, das seinen klassischen Ausdruck bereits in der neuplatonischen Philosophie und Theologie des Einen gefunden hat, die ihrerseits wiederum bis auf Platon und die Vorsokratiker, ja sogar darüber hinaus bis auf Ansätze im altorientalischen und altägyptischen Denken zurückzuführen ist.
    In der Übung sollen ausgewählte Abschnitte aus der reichen Tradi­tions­ge­schichte der pluralistischen Religionstheologie anhand von zweisprachigen Texten gelesen und zur Diskussion gestellt werden; der Anteil der sprach­lichen Arbeit wird etwa auf die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit beschränkt bleiben.
    Die Übung steht in Zusammenhang mit der Übung Nr. 41 von Dr. Moritz Fischer (Praktische und theoretische Zugänge zur Religionstheologie) und kann als historische Ergänzung und Vertiefung seiner Übung aufgefasst, aber natürlich auch unabhängig von dieser Übung besucht werden.
  3. Die Texte und weiteres Material werden in der Übung gestellt.
     
62. SK Hebräisch I
(Grundkurs; Abschluss: Hebraicum)
7 12 (bei bestandener Prüfung) Seiler
63. IK Hebräischer Integrationskurs zur Examensvorbereitung 2 2 Seiler
   
  1. Die Lehrveranstaltung ist vor allem für Examenskandidatinnen und ‑kandidaten bestimmt. Neben der regelmäßigen Teilnahme wird die Bereitschaft erwartet, einen Text für die jeweils nächste Sitzung vorzubereiten.
  2. Durch den Integrationskurs sollen vorhandene Grundkenntnisse der hebräischen Sprache aufgefrischt bzw. neu eingeübt werden, um beim Erkennen grammatischer Formen und beim Übersetzen (wieder) Sicherheit zu er­langen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf der Wiederholung der schwachen Verben liegen, auch die Hauptthemen der Syntax werden be­handelt. Durch Übungen und Übersetzungseinheiten wird das Erlernte angewendet und gefestigt.
     
64. SK Biblisch-Aramäisch 2 2 Seiler
   
  1. Voraussetzung: Hebräischkenntnisse
  2. Einige Abschnitte des Alten Testaments, vor allem in den Bücher Daniel und Esra, sind auf Aramäisch überliefert. Es handelt sich dabei um eine Form des sog. „Reichsaramäisch“, das seit dem 5. Jh. v. Chr. international Verbreitung fand. Da die Sprache mit dem Hebräischen nahe verwandt ist, kann bei der Erarbeitung der Grammatik auf die im Hebräischkurs er­wor­be­nen Kenntnisse zurückgegriffen werden. Als Lektüre sind die aramäischen Teile des Danielbuches vorgesehen.
  3. Literatur:
    Neef, Heinz-Dieter: Arbeitsbuch Biblisch-Aramäisch: Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Aramäisch, 2. Aufl., Tübingen 2009.
    Rosenthal, Franz: A Grammar of Biblical Aramaic, 7. Aufl., Wiesbaden 2006.
    Segert, Stanislav: Altaramäische Grammatik: mit Bibliographie, Chrestomatie und Glossar, 2. Aufl., Leipzig 1983.
     
65. UE Hebräische Lektüre 1 1 Seiler
   
  1. An dieser Übung können nur Studierende teilnehmen, die das Hebraicum bereits abgelegt haben.
  2. Die Lehrveranstaltung soll einerseits die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs erworbenen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, aber auch Anreiz und Hilfestellungen bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Besprochene hinaus vertieft. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Syntax gelegt werden. Darüber hinaus werden wir uns auch Zeit für exegetische Beobachtungen und theologische Fragen neh­men, die sich aus der Lektüre ergeben.
     
66. SK Modernes Hebräisch II 2 2 Hopf
   
  1. Zulassungsbedingung ist das Hebraicum (sofern nicht durch einen längeren Israelaufenthalt bereits Ivrit-Kenntnisse vorhanden sind). Um sich dem Kurs sinnvoll widmen zu können, ist es hilfreich, „sprachfrei“ zu sein.
    Ein Neueinstieg in diesem Semester ist denkbar, wenn auch mit eigenen Vor­arbeiten verbunden. Es sollte dazu Rücksprache mit dem Dozenten gehalten werden.
    Vertiefungsveranstaltung im Modul „Hebräisch“ (aktive Mitarbeit: 2 LP).
  2. Ziel des Kurses ist es, Grundkenntnisse im modernen Hebräischen (Ivrit) zu erlangen. Der Kurs legt damit auch die sprachlichen Grundlagen für eine mögliche Bewerbung beim Studienprogramm „Studium in Israel e.V.“ (www.studium-in-israel.de), die aber selbstverständlicherweise nicht zwin­gend folgen muss.
    Hauptaugenmerk ist der aktive Gebrauch der Sprache im Reden, Hören und Lesen. Entsprechend sind aktive Verbbildung, Syntax und insbesondere Erweiterung des Vokabulars zentrale Inhalte.
    Gearbeitet wird in der Veranstaltung mit der 1. Auflage des Kurses „Ivrit min haHatchala“ (Hebräisch von Beginn an), welches in pdf-Form bei Herrn Hopf erhältlich ist.
    Kursteilnehmende müssen in Heimarbeit Übungsaufgaben lösen und ggf. verpasste bzw. übersprungene Lektionen nacharbeiten.
  3. Eine zusätzliche Aneignung von Vokabeln mit Hilfe des Werkes „Modern­hebräischer Mindestwortschatz“ von Fritz Werner ist sinnvoll und hilfreich, aber nicht zwingend nötig.
  4. Auf Wunsch kann im Anschluss an den Kurs eine Übungsklausur geschrieben werden.
     

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Kirchenmusik

Übersicht Veranstaltungen Kirchenmusik
UE: 67 68 69 70 71 Kammerorchester : 72
Veranstaltungen Kirchenmusik
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
67. UE Liturgisches Singen und Stimmbildung (n. V.)   1 Wurzer
    Für Studierende aller Semester ohne Vorkenntnisse.
Die Übung soll alle Unsicherheiten, die musikalischen Teile des Gottesdienstes betreffend, in Sicherheit verwandeln. Stimme und Körpersprache und die Wirkung dieser Instrumente auf unsere Kommunikationspartner (Gottesdienstgemeinde oder Einzelgesprächspartner etc.) werden erprobt und ausgebildet.
Wir üben die Gottesdienstordnung (GO) für die bayerische Landeskirche.
Anmeldungen möglich bei Frau Wurzer
     
68. UE Sprecherziehung (n.V.)   1 Wurzer
    Offen für alle Studierenden, die ihre Stimme über das liturgische Singen hinaus noch gründlicher schulen möchten.
Ihre Persönlichkeit (per sonare, das was durchklingt) durch Ihre Stimme zum Klingen bringen – sprechend und singend – ist das Ziel dieser Übung. Atmen, Loslassen, Körpersprache, freie Rede und Wirkung auf das Publikum sind hier die hauptsächlichen Arbeitsbereiche. Es wird keine Vorarbeit vorausgesetzt; aber von Vorteil wird es für Sie sein, wenn Sie Experimentierfreude und Bereitschaft zu Partnerarbeit mitbringen.
Literaturhinweise werden zu Semesterbeginn gegeben.
Anmeldungen möglich bei Frau Wurzer
     
69. UE Chorpädagogik   1 Rey
   

Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Geeignet für alle Studierende, die gern in einem Chor singen wollen. In einem Kammerchor sollen für den jeweiligen Anlass Werke aus der geistlichen und weltlichen Chorliteratur einstudiert werden.

     
70. UE Chorleitung für Anfänger (n.V.)   1 Rey
   

Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Geeignet für alle Studierende, die Grundlagen der Chorleitung erlernen wollen.
Übungen:

  1. Einüben von Gemeindeliedern und Kanons
  2. Wie singe ich einen Chor ein
  3. Schlagtechnik (Dirigieren)
  4. Arbeit mit der Stimmgabel
  5. Literaturkunde
  6. Interpretation, Stilistik
     
71. UE Gesangspädagogik (Einzelunterricht; n.V.)   1 Rey
   

Die Stimme ist eine der ureigenen Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Ein wichtiges Kommunikationsmittel. Eine Visitenkarte:Über die Stimme erreichen Menschen andere Menschen. In ihr schwingt die Seele des Menschen. Dieses Schwingen erlebbar zu machen, soll Ziel der Arbeit sein. Es kann erlernt werden, indem wir die Stimme „gesünder“ gebrauchen und sie in ihrer Vielseitigkeit entfalten.
Inhalte des Unterrichts sind unter anderem:

  1. Gesangstechnik: Atemtechnik, Registerausgleich, Vokalausgleich
  2. Schulung der Musikalität: Intonation, Dynamik, Rhythmus, Stilempfinden
  3. Vom-Blatt-Singen: Erarbeiten von Intervallen und einfachen Tonfolgen
  4. Gestalten von Liedern und Arien, Hilfe bei der Literaturauswahl; hier steht der musikalische und interpretatorische Aspekt im Vordergrund.

Vor allem aber soll die Freude am Singen und an der Musik vermittelt werden.

     
72.   Kammerorchester der Hochschule   1 Rey
   

Studierende sind eingeladen, die Freude am gemeinsamen Musizieren wieder oder neu zu entdecken. Darüber hinaus richtet sich die Mitarbeit im „Kammerorchester“ an ProfessorInnen, Dozierende, Mitarbeitende und weitere Musikfreunde aus der Umgebung der Augustana-Hochschule.
Ziel des Angebots ist:

  • das Erarbeiten von Kammermusikliteratur in unterschiedlichen Besetzungen, Schwierigkeitsgraden und Stilrichtungen. Einbezogen werden Werke vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik, von der E- bis zur U-Musik, von der solistischen bis zur Kammerorchesterbesetzung;
  • die Mitwirkung in Gottesdiensten, Festprogrammen und weiteren wichtigen Ereignissen in der Augustana-Hochschule sowie in Hausmusikabenden, darunter auch gemeinsam mit Gesangssolisten der Hochschule und dem Hochschulchor;
  • die theoretische Beschäftigung mit aufführungspraktischen Fragen.

Termine:
Donnerstag 20.00–21.30 Uhr im Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses.

     

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Lehrveranstaltungen für PfarrverwalterInnen

Übersicht Veranstaltungen PfarrverwalterInnen
KL: 73
Veranstaltungen PfarrverwalterInnen
Nr. Art Titel und Beschreibung Stunden LP Lehrender
73. SE

Studienbegleitseminar für Pfarrverwalterinnen und Pfarrverwalter

2 2 Eyselein
   
  1. Seminar für alle Studierenden in der Pfarrverwalterinnen- und Pfarrverwalterausbildung (Teilnahme verbindlich).
  2. Das Studienbegleitseminar ist das spezielle Forum der Pfarrverwaltergruppe an der AHS und arbeitet jeweils an einem praktisch-theologischen Semesterthema.
  3. Das Einbringen von Fragen und Anregungen und die Bereitschaft zur inhaltlichen Mitverantwortung sind Voraussetzungen für einen lebendigen Seminarprozess.
  4. Zeit: Freitag, 13.30 bis 17.00 Uhr bzw. n.V.;
    Beginn: 6.5.2011, 14.00 Uhr
    Ort: Saal DSH, Waldstr. 5, 1. Stock
     
74. SE Ein Jahr Kirche, manchmal zwei.
Bedingungen, Formen und Perspektiven evangelischer Konfirmandenarbeit
2 2 Eyselein
    s. Nr. 50      

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