| 42. |
VL |
Evangelische Seelsorge |
2 |
2 |
Raschzok |
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- Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium und ist ohne Voraussetzungen zu besuchen. Im modularisierten Studium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet.
- Die Vorlesung führt in die jedem getauften Christen mögliche Kunst ein, evangelische Seelsorge als Begleitung anderer vom Evangelium her auszuüben. Dazu wird als Kontext eine elementare Lehre vom christlichen Leben im Sinne einer die Sorge für den Nächsten und für die eigene Lebensgestalt pflegenden christlichen Lebenskunst entfaltet. Im Dialog mit wictigen Seelsorgekonzeptionen und den die Seelsorge und ihre Praxis eng berührenden Human- und Sozialwissenschaften wird eine „christusbezogene Seelsorge“ vorgestellt, die ihr besonderes Anliegen darin sieht, dass sie im seelsorgerlichen Gespräch zu einer heilenden Begegnung mit Christus und den von ihm ausgehenden Kräften führen will. Auf exemplarische Weise wird damit, ergänzt durch konkrete Praxisbeispiele, ein Zugang zur gegenwärtigen Theoriediskussion der Seelsorgetheorie erschlossen.
- Zur Vorbereitung wird als Lektüre empfohlen:
Merle, Kristin / Weyel, Birgit (Hg.), Seelsorge. Quellen von Schleiermacher bis zur Gegenwart (UTB 3276), Tübingen 2009
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| 43. |
UE |
Evangelische Aszetik II |
2 |
2 |
Raschzok mit Team Aszetik-Institut |
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- Die auf zwei Semester angelegte, regelmäßig angebotene Einführung in die Evangelische Aszetik als derjenigen Teildisziplin der akademischen Praktischen Theologie, die sich mit der Gestalt des persönlich gelebten Glaubens beschäftigt, vermittelt in Verbindung mit der „Praxiswoche evangelische Spiritualität“ ein Grundlagenstudium christlicher Frömmigkeit. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester und auch für Gaststudierende geeignet. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet. Die beiden Teile der Lehrveranstaltung sind so konzipiert, dass sie auch einen Einstieg im Sommersemester zulassen.
- Die Lehrveranstaltung wird in Kooperation mit einem Team des Instituts für Evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule verantwortet, dem Prof. Dr. Christel Keller-Wentorf, Prof. Dr. Manfred Seitz, Prof. Dr. Reinhard Thöle, Pfarrer Dr. Gerhard Knodt, Prof. Dr. Petra Heldt (Jerusalem) und Pfarrer Dr. Roland Fritsch angehören. In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Inhalte, Methoden und Fragestellungen eines geistlichen Lebens in evangelischer Perspektive exemplarisch vorgestellt und in den Diskursen der akademischen Theologie verortet. Dabei werden die Studierenden auf persönlicher wie fachwissenschaftlicher Ebene mit der Geschichte und Gegenwart der christlichen Frömmigkeit vertraut gemacht. Sie sollen darüber einen verantworteten eigenen Standort gewinnen und den gelebten Glauben theologisch verorten können. Damit erlernen sie zugleich die wissenschaftlichen Grundlagen für die Reflexion geistlicher Erfahrung in den unterschiedlichen Frömmigkeitsformen und werden mit dem breiten Spektrum des geistlichen Lebens der christlichen Kirchen vertraut gemacht. Der Schwerpunkt der Übung „Evangelischen Aszetik II“ liegt auf den Themen Mysterium und Sakrament, Discretio (Kunst der Unterscheidung), Glaubensgemeinschaft und den Formen einer Lebensgestaltung aus dem christlichen Glauben.
- Als erste Orientierung zum Fach Evangelische Aszetik wird empfohlen:
Manfred Seitz, Art. Askese, IX. Praktisch-theologisch, in: TRE 4 (1979), 250–259
- Ergänzend zu der zweiteiligen Einführung wird – voraussichtlich vom 26.–30.9.2011 – eine Praxiswoche evangelischer Spiritualität angeboten, deren Ort und Termin noch nicht endgültig feststehen. Über die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Teilveranstaltungen des Grundlagenstudiums Evangelische Aszetik wird ein Zertifikat ausgestellt.
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| 44. |
UE |
Geschichte des evangelischen Pfarrberufs |
2 |
2 |
Raschzok |
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- Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium und ist ohne Voraussetzungen zu besuchen. Im modularisierten Grundstudium ist sie dem Wahlbereich zugeordnet.
- Eine zusammenfassende Geschichte des evangelischen Pfarrberufs von der Reformation bis zur Gegenwart stellt ein entscheidendes Forschungsdesiderat an der Schnittstelle der Fächer Praktische Theologie und Kirchengeschichte dar. Letztmals hat der Jenaer Praktische Theologe Paul Drews 1905 diesen Versuch mit seiner Monografie „Der evangelische Geistliche in der deutschen Vergangenheit“ unternommen. Ausgehend von diesem „Klassiker“ wird in der Übung seither erschienene Literatur zur Geschichte des evangelischen Pfarrberufs gesichtet, ausgewertet und kritisch diskutiert. Ziel ist es, mittels ausgewählter Veröffentlichungen ein gegenwärtig zu verantwortendes Bild der Geschichte dieses Schlüsselberufes der Volkskirche zu gewinnen, mit dessen Hilfe zugleich auch aktuelle Fragestellungen des evangelischen Pfarrberufes historische Tiefenkonturen erhalten und dadurch verständlicher werden.
- Für einen ersten Zugang wird neben den Artikeln in den einschlägigen theologischen Lexika (RGG3, RGG4, TRE) empfohlen:
Greiffenhagen, Martin (Hg.), Das evangelische Pfarrhaus. Eine Kultur- und Sozialgeschichte, Stuttgart 2. Auflage 1991
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| 45. |
SE |
Homiletisches Hauptseminar |
4 |
4 |
Raschzok/
Kemnitzer |
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- Zulassungsvoraussetzungen sind in der Regel die absolvierten Proseminare in den Fächern Altes und Neues Testament sowie Praktische Theologie (Homiletisch-Liturgisches Proseminar). Wegen der auf 16 Personen begrenzten Teilnehmerzahl ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Ein entsprechender Aushang hängt in der letzten Lehrveranstaltungswoche des Wintersemesters 2010/2011 am Schwarzen Brett vor der Mensa aus. Vorausgesetzt wird ebenfalls auch die Bereitschaft zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung Nr. 46 „Gottesdienstpraxis“.
- Mit diesem arbeitsintensiven Seminar wird eine persönliche Einführung in die methodisch verantwortete Praxis der Predigt im sonntäglichen Hauptgottesdienst vermittelt und in die Grundlagen der Gottesdienstgestaltung eingeführt. Die Studierenden lernen mit Hilfe eines schriftlich vorliegenden Arbeitsmodells die einzelnen Schritte der Predigt- und Gottesdienstvorbereitung kennen und vollziehen diese dann am Beispiel ihres ausgewählten biblischen Predigttextes für ihren jeweiligen Gottesdienst durch im Verlauf des Seminars schriftlich abzuliefernde eigene Vorbereitungsschritte nach. Die begleitenden Gesprächsgruppen helfen bei der persönlichen Abklärung und dienen dem gemeinsamen Austausch. Parallel werden wesentliche Texte zur Theorie der Predigt und des Gottesdienstes erarbeitet. Die Studierenden gestalten an den ersten vier Sonntagen des Monats Juli (3., 10., 17. und 24.7.2011) in der Schwanenritterkapelle der Ansbacher St. Gumbertuskirche, an den Gottesdienststationen der Kirchengemeinde Ansbach St. Johannis, im Hochschulgottesdienst in Neuendettelsau St. Laurentius und in Unterrottmannsdorf die Gottesdienste zusammen mit den jeweiligen Gemeinden. Die eigene Praxiserprobung wird abschließend kritisch reflektiert. Die Gottesdienstpraxis und ihre Reflexion vollzieht sich dabei im Rahmen der eigenständig angebotenen und mit dem Seminar kombinierten Übung Nr. 46 „Gottesdienstpraxis“.
- Als vorbereitende und begleitende Literatur wird empfohlen:
Engemann, Wilfried, Einführung in die Homiletik, Tübingen und Basel 2002
Raschzok, Klaus, „Methode der Predigt“. Vom homiletischen Nutzen einer zeitgenössischen Künstlertheorie, in: ZThK 97.2000, S. 110–127
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| 46. |
UE |
Gottesdienstpraxis (geblockt) |
2 |
2 |
Raschzok / Kemnitzer |
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- Die Lehrveranstaltung setzt den gleichzeitigen Besuch des Homiletischen Hauptseminars (Nr. 45) voraus.
- Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Gottesdienste des Homiletischen Hauptseminars von den Teilnehmern praktisch vorbereitet, konkret gestaltet und anschließend kritisch reflektiert.
- Vorbereitende Lektüre siehe unter Nr. 45.
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| 47. |
OS |
Aktuelle Forschungsfragen Praktischer Theologie (geblockt) |
1 |
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Raschzok /
v. Heyl
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Gegenstände des im Sommersemester 2011 in Gestalt von Gruppen- und Einzelgesprächen mit individueller Terminvereinbarung durchgeführten Oberseminars sind Arbeitsvorhaben des Doktoranden- und Habilitandenkreises am Lehrstuhl für Praktische Theologie, die vorgestellt, diskutiert und kritisch begleitet werden. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen und werden um persönliche Anmeldung beim Lehrstuhlinhaber bzw. Privatdozent Dr. Andreas von Heyl gebeten. |
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| 48. |
PS |
Religionspädagogisches Proseminar |
2 |
3 |
Kemnitzer |
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- Das Proseminar ist Bestandteil des Basismoduls Praktische Theologie und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Es kann ohne Vorkenntnisse besucht werden. Das erfolgreich absolvierte Religionspädagogische Proseminar ist Voraussetzung für den Besuch des Religionspädagogischen Hauptseminars mit Unterrichtspraxis, das regelmäßig im Wintersemester angeboten wird.
- „… und lehret sie …“ (Mt 18,18). Pädagogische Fragen zählen zu den Grunddimensionen der Praktischen Theologie. Im Proseminar werden zentrale religionspädagogische Theoriebildungen in Geschichte und Gegenwart durchdacht und Wege und Methoden der Religionsdidaktik erarbeitet. Hierbei werden religionspädagogische Herausforderungen, Forschungsfragen und Arbeitsweisen erschlossen. Das Proseminar vermittelt Basiskompetenzen für die Reflexion der pädagogischen Dimension christlichen Glaubens, insbesondere für die sachgerechte Beurteilung der Gestaltung von Religionsunterricht. Das Proseminar übt damit zugleich elementare Arbeitsweisen des Faches Praktische Theologie ein.
- Zur Vorbereitung kann gelesen werden:
Ladenthin, Volker, Bildung, in: Weyel, Birgit / Gräb, Wilhelm (Hg.), Handbuch für Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 17–28
Schweitzer, Friedrich, Pädagogik, a.a.O., 760–769
Feige, Andreas / Dressler, Bernhard, Religion in der Schule, a.a.O., 65–-660
- Voraussetzung für den Erwerb eines Proseminarscheines ist die qualifizierte Teilnahme. Diese wird neben der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen durch für jede Sitzung anzufertigende Essays dokumentiert.
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| 49. |
UE |
Kirche und Recht (geblockt) |
2 |
2 |
Böttcher |
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Termine: jeweils Freitag 13. Mai 2011, 27. Mai 2011, 17. Juni 2011, 24. Juni 2011, 1. Juli 2011, jeweils 9.00–13.00 Uhr
Nach Absprache besteht die Möglichkeit, die letzten beiden Termine auf einen Tag zusammenzulegen.
Ort: Seminarraum 3
- Die Vorlesung ist für alle Semester geeignet und bedarf keiner besonderen Vorbereitung. Sie orientiert sich überwiegend an der praktischen Anwendung des Kirchenrechts in Pfarramt und Gemeinde und bringt hierzu zahlreiche Fallbeispiele. Ferner wird eingehend das Verhältnis von Staat und Kirche dargestellt mit seinen Bezügen auf die Gestaltung innerkirchlichen Rechts. Für Rückfragen und vertiefende Ergänzungen bleibt genügend Raum. Es wird gebeten, zu den Vorlesungsterminen jeweils die in der Bibliothek vorhanden Rechtssammlungen der ELKB („Grüner Heinzel“) mitzubringen.
- Inhalt: Einleitend werden die Aufgabe und die Bedeutung des Kirchenrechts sowie die Unterschiede von katholischem und evangelischem Kirchenrecht dargestellt und herausgearbeitet. Bezogen auf die Evang.-Luth. Kirche in Bayern werden in einem kurzen Überblick deren verfassungsmäßige Wurzeln und Entwicklung sowie im Einzelnen ihr struktureller Aufbau und ihre Verfassung dargestellt (einschließlich des Rechts der kirchenleitenden Organe und der kirchlichen Rechtsetzung). Im Bereich des innerkirchlichen Rechts werden v. a. das Recht der Kirchengemeinden (Aufgaben und Bedeutung des Kirchenvorstands, Finanzierung kirchengemeindlicher Arbeit, Aufsicht über Kirchengemeinden, Kooperationen) und der Dekanatsbezirke (Organe und deren Aufgaben, neue Strukturen der Dekanatsbezirke) näher behandelt, sowie das kirchliche Mitgliedschaftsrecht, in Grundzügen das Recht der kirchlichen Mitarbeitenden, ferner das Pfarrerdienstrecht (einschließlich Pfarrstellenbesetzungsrecht) sowie der kirchliche Rechtsschutz. Dargestellt wird ferner das Verhältnis von Staat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union (Modelle des Verhältnisses von Staat und Kirche; Grundsätze dieses Verhältnisses nach dem GG und in der Europäischen Union; exemplarisch: Fragen des Religionsunterrichts und der Kirchenfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland und im europäischen Vergleich).
- Literaturempfehlung zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre:
- Wall, Heinrich de / Muckel, Stefan, Kirchenrecht, C. H. Beck Verlag München 2009
- Campenhausen, Axel Freiherr von / Wall, Heinrich de, Staatskirchenrecht, C. H. Beck Verlag München 2006
- Link, Christoph, Kirchliche Rechtsgeschichte, C. H. Beck Verlag München 2009
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| 50. |
SE |
Ein Jahr Kirche, manchmal zwei.
Bedingungen, Formen und Perspektiven evangelischer Konfirmandenarbeit (s. Nr. 74) |
2 |
2 |
Eyselein |
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- Zielgruppe: Studierende aller Semester
Verwendbarkeit: Wahlbereich
- Die meisten Jugendlichen, die als Kinder getauft wurden, tauchen in ihren Gemeinden (erst) als Konfirmanden wieder auf. Dazu kommt eine nicht unbeträchtliche Zahl bisher nicht Getaufter. Je nach Konzept der Konfirmandenarbeit sind sie für ein bis zwei Jahre bereit, relativ freiwillig regelmäßig den „Konfirmandenunterricht“ zu besuchen. Für viele ist diese temporäre Partizipation allerdings mit der Konfirmation wieder beendet. Das starke Anliegen eines „Einlebens in die Gemeinde“ auf der Anbieterseite scheint sich nur in Ausnahmefällen zu erfüllen. Dennoch erinnern sich später vom Gemeindeleben Distanzierte oftmals an ihre Konfirmandenzeit als wichtige Lebensphase.
Das Bemühen um diese Jugendlichen, die als künftige Eltern Schlüsselpersonen christlicher Traditionsweitergabe sein werden, ist deshalb seit langem groß.
Wie kann der „Lernort Gemeinde“ hier so gestaltet werden, dass er Konfirmandinnen und Konfirmanden hilft, in dieser begrenzten Zeit Schritte zu gehen, durch die sich ihre Entwicklung zu Erwachsenen mit dem Raum gelebten christlichen Glaubens in der Kirche verbindet?
Hierzu bedarf es theologischer und didaktischer Entscheidungen, die den Besonderheiten von Konfirmandenarbeit gegenüber schulischem Religionsunterricht gerecht werden. Das Seminar fragt nach den theologischen Kriterien, entwicklungspsychologischen und jugendkulturellen Bedingungen von Konfirmandenarbeit und Konfirmation, stellt wichtige Konzepte und Modelle vor und bahnt praktisch-theologische Orientierungen der Teilnehmenden für diesen künftigen Arbeitsbereich an.
- Vorbereitung:
Adam, G., Art. Konfirmation, Konfirmandenunterricht: LexRP (Lexikon der Religionspädagogik) I, 1086–1091.
Handbuch für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, hrsg. vom Comenius-Inst. in Verb. mit dem Verein KU-Praxis, Gütersloh 1998.
- Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und Übernahme von Seminarbeiträgen; benoteter Schein auf Grundlage einer schriftlichen Ausarbeitung.
- Zeit: Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
Beginn: 9.5.2011
Ort: Saal DSH, Waldstr. 5, 1. Stock
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| 51. |
SE |
„Seelsorge lernen“ – ein Seelsorgeseminar mit supervidierter Tätigkeit in einem Praxisfeld (Krankenhaus/Seniorenheim)
(geblockt; Termin: voraussichtlich 1.–13.8.2011) |
2 |
2 |
v. Heyl / Schweizer |
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Seelsorger/in zu sein ist zwar auch ein Charisma, vor allen Dingen aber ist es ein „Handwerk“, das man lernen kann. Das Seminar bietet erste Schritte hierzu an.
Das Seminar erstreckt sich über die beiden ersten Wochen der Semesterferien. (Achtung! Die Mensa hat in dieser Zeit geschlossen, es ist also Selbstverpflegung erforderlich.) Die Gruppensitzungen finden vormittags von 9.00 bis 12.00 Uhr statt. Die Nachmittage sind vorgesehen für das Verfassen von Gesprächsprotokollen, für Einzelsupervisionen und natürlich für Besuche im Praxisfeld (mehrheitlich in der Clinic Neuendettelsau, evtl. auch in einem der hiesigen Seniorenheime. Erwartet werden ca. 6 Stunden wöchentlicher Besuchsarbeit). Die Reflexion der Besuche geschieht in den morgendlichen Gruppensitzungen. Das Seminar orientiert sich an den Zielen und Methoden der Klinischen Seelsorgeausbildung (KSA). Es beinhaltet Methoden wie z.B. Verbatimbesprechung, Rollenspiel, Gruppengespräch, Körperübungen, Selbsterfahrung, Einzelsupervision. Es wird die Anfertigung von mindestens drei Gesprächsprotokollen erwartet. Das Seminar ist für Studierende aller Semester geeignet. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Vorgespräch mit der Leitung und das Ausfüllen eines Fragebogens. Das Seminar ist geeignet für Studierende aller Semester, auf Wunsch kann ein Schein erworben werden (Referat oder Arbeit).
Die Teilnehmer/innenzahl ist auf acht Personen begrenzt. Die Vorgespräche finden am Nachmittag und Abend des 20.6. und 21.6. statt. Persönliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 9.6. im Sekretariat der Praktischen Theologie (Eintragung in die Liste der Vorgespräche, Erhalt des Fragebogens).
Termine der Seminarsitzungen: täglich im Zeitraum zwischen dem 1.8. und 13.8., ausgenommen Wochenende 6./7.8. |
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